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Generelle Informationen zu Tuvalu und dem Thema „dotTV”:
 


Zu Recherche-Zwecken für ein Medien-Magazin waren wir (Jürgen) im Juli 2001 in Tuvalu und möchten Ihnen die gesammelten Informationen nicht vorenthalten:


Von Tuvalu haben wahrscheinlich die wenigsten Leute schon einmal gehört und wenn, sind sie erst durch die Vermarktung des Länderkürzels .tv für das Internet auf Tuvalu aufmerksam geworden.

Tuvalu, ein Inselstaat bestehend aus neun Atollen, liegt ca. 1100 km nördlich von Fidschi in der Südsee und hat rund 10.000 Einwohner.

Man erreicht die Hauptinsel von Tuvalu, Funafuti mit einer Propellermaschine der Air Fiji (von den 30 Plätzen in der Maschine sind immer nur 20 für Passagiere, der Rest wird noch für Fracht benötigt - die meisten Passagiere sind Seemäner, die Übersee arbeiten und auf Heimatbesuch kommen - Touristen gibt es an Bord kaum), nach einem rund 2,5 stündigen Flug.
Nur über diese Flugverbindung, 2x wöchentlich, ist Tuvalu zur Zeit aus der Luft erreichbar. Der Großteil der Passagiere besteht aus Seeleuten auf Heimaturlaub, Mitarbeitern verschiedener Hilfsorganisationen, Regierungsmitarbeitern.

Funafuti International Airport besteht aus einem kleinem Flughafengebäude, in dem die wichtigsten Elemente für die Passagierabfertigung untergebracht sind. Alles wird hier noch mit Ruhe erledigt, das Gepäck wird per Hand aus den Fliegern entladen und ein paar Meter mit dem LKW zum Flughafengebäude transportiert. Hier übernimmt man dann sein Gepäckstück und geht durch die Zollabfertigung.

Dann ist man in Vaiaku, der Hauptstadt Tuvalus, die zur Zeit rund 4000 Einwohner hat. Der erste Eindruck den man bekommt, wenn man sich außerhalb des Flughafengebäudes umschaut, alles bewegt sich auf Mopeds, Motorrollern oder Motorrädern, aber auch ein paar Autos sind zu sehen.

Die Rollbahn des Flughafens wird außerhalb des Flugverkehrs als Straße, Volleyballfeld, oder auch als Fußballplatz benutzt. An Flugtagen wird vor Ankunft der Flieger mittels einer Sirene die Bevölkerung informiert. Außerdem fährt die Polizei die Rollbahn ab, um etwaige auf der Landebahn liegende Gegenstände zu entfernen. Danach ist bis zum Abflug die Piste gesperrt.

Flugtage sind eine willkommene Abwechslung im Leben der Tuvaluer, man trifft sich am Airport, um zu sehen, wer ankommt und um Landsleute zu verabschieden.

Nur selten verirren sich Touristen in diesen Bereich der Südsee. Der Tourismus spielt in Tuvalu noch keine große Rolle, es gibt nur ein Hotel auf Funafuti, sowie Gästehäuser, von denen nur noch 3, von ehemals 8, in Betrieb sind.



Das Hideaway Gästehaus, wird von Rolf Köpke und seiner Frau Emily bewirtschaftet. Rolf Köpke lebt seit 18 Jahren in Tuvalu.

Vor insgesamt 40 Jahren kehrte er Deutschland den Rücken. Seine Frau Emily, eine Krankenschwester, lernte er vor mehr als 30 Jahren in Nauru kennen. Die beiden haben einen 23-jährigen Sohn, der gerade in Suva/Fidschi die Universität besucht und eine 13-jährige Tochter die mit den beiden in Tuvalu lebt.

Emily Köpke ist sehr stark im Gesundheitswesen Tuvalus involviert, sie ist in der Familienplanung tätig. Beratungen und Hilfestellungen sind nötig, wie sie mir sagte.

Für viele mögen Inseln in der Südsee der Traum sein, Sandstrand, blau schimmerndes Wasser, Sonne, nette Menschen. Dies trifft auf Funafuti nur bedingt zu, Sandstrand hat es vor langer Zeit einmal gegeben, bevor man ihn dann zum Bau verschiedener Häuser verwendete. Aber alles andere ist vorhanden, nette Menschen teilweise mit Blumenkränzen im Haar, reichlich Sonne, natürlich auch von Regen unterbrochen, reichlich blau schimmerndes Wasser in der Lagune und auf der Ozeanseite.

Das Funafuti-Atoll ist das größte Atoll Tuvalus, die Lagune erreicht ca. 23 km in Nord-Süd- und ca. 17 km in Ost-West-Richtung.

Ansonsten wirkt Funafuti zur Zeit wie eine große Baustelle, teilweise aber auch wie eine Müllkippe. Während des 2. Weltkrieges haben die Amerikaner die Insel als Stützpunkt genutzt, alle Einwohner wurden auf andere Inseln umgesiedelt. Für den Bau ihrer Landepiste haben die Amerikaner Baumaterial aus dem Korallengrund der Insel ausgehoben. Entlang dieser Gräben „wohnen“ nun Menschen in den unterschiedlichsten Behausungen, außerdem sammelt sich rund um diese Gräben der Müll.

Zur Zeit werden gerade in einer großen Aktion die gesamten Straßen auf Funafuti ausgebaut und ordentlich geteert. Dafür kann man teilweise auf Gelder aus Hilfsfonds, aber auch aus Erträgen aus dotTV zurückgreifen.
Außerdem wurde gerade mit australischer Hilfe ein Müllprogramm gestartet, um die Insel wieder zu säubern und den Menschen zu zeigen, wie man mit dem neuartigen Wohlstandsmüll umzugehen hat.

Einen Flughafen gibt es nur auf Funafuti, alle anderen Inseln Tuvalus können zur Zeit nur mit dem Schiff erreicht werden. Auf Nukufetau und auf Nanumea gibt es alte Flugfelder, die momentan nicht mehr genutzt werden.

Tuvalu verfügt über keine Kanalisation, die Wohnhäuser verfügen größtenteils über Septic Tanks, kleine dezentrale Kläranlagen, die die anfallenden Abwässer aufnehmen.

Schiffsverbindungen nach Tuvalu gibt es nur sehr unregelmäßig, wenn sich in Suva genügend Container für Tuvalu angesammelt haben, oder andere Dinge benötigt werden, fährt das der Regierung gehörende Schiff Nivaga II nach Fiji. Außerdem besteht eine unregelmäßige Verbindung von Neuseeland mit Containerschiffen. Eine große Anzahl Tuvaluer, ca. 500, sind als Seeleute auf verschiedenen Schiffen unterwegs, ein Großteil davon auf deutschen Schiffen. Die auf der Insel Amatuku liegende Marine Schule geht auf deutsche Wurzeln zurück, als Tuvalu noch mit Kiribati vereint war. Teilweise ist auch deutsches Lehrpersonal dort anzutreffen.

Alle Kinder gehen zur Schule, die Primary Schulen findet man auf allen Inseln, nach Abschluß dieser Schulstufe geht man dann zur Secondary Schule. Diese ist als Internat ausgelegt und findet sich auf Vaitupu. Der Besuch dieser Schule ist seit kurzem kostenfrei, auch ein kleiner Beitrag von dotTV, vorher mußte pro Semester (3 pro Jahr) 50,00 $ AUD bezahlt werden.
Für die 10 besten Schüler, die die Secondary Schule abschließen, gibt es Stipendien, meist von Australien für den Besuch der University of the South Pacific in Suva/Fiji zur Verfügung gestellt.

Im Zuge verschiedener Umweltprogramme wurde auf der Westseite der Lagune die Funafuti Conservation Area eingerichtet, ein Naturschutzgebiet mit rund 33 qkm Fläche, welches sechs unbewohnte Inseln, das Riff, Lagunen, usw. einschließt. Innerhalb dieser Area kann man eine Insel sehen, die verdeutlicht, wie der Wasserspiegel unsere Ozeane steigt, vor einigen Jahren standen hier noch Palmen und andere Pflanzen, nun ist nur noch ein Sandfleck zu sehen.

Der erste Premierminister Tuvalus, Sir Toaripi Lauti, bestätigte in einem Gespräch, das schon während seiner Amtszeit, Okt. 1978 – 1981, ein Ansteigen der verschiedenen Gezeiten zu beobachten war.
Befragt zu seiner Meinung zu dotTV, gibt er zur Antwort, es wäre vielleicht ein wenig zu überstürzt gehandelt worden, mit ein wenig mehr Ruhe sei es bestimmt möglich gewesen, ein besseres Ergebnis zu erzielen. Aber für Tuvalu sei es eine sehr gute Sache, wenn man aus diesem Unternehmen auch in Zukunft ein Einkommen für den Staat generieren könnte. Eine weitere Einnahmequelle, die das Land in seiner ersten Zeit nach der Unabhängigkeit fast finanziert hat, sind die Briefmarken, die von vielen Sammlern weltweit direkt im Tuvalu Philatelic Bureau bestellt werden.

Auch hier gibt es nun eine Serie, die sich direkt mit dotTV beschäftigt. Diese Serie besteht aus einer 40 cent Marke (Joy), 60 cent Marke (Celebration), 90 cent Marke( Tradition), 1,50 $ Marke (Children’s Future), 2,00 $ Marke (Internet).

Father Camille Desrosiers, 72, Frankokanadier, lebt seit 15 Jahren in Tuvalu, vertritt die katholische Kirche in Tuvalu und hilft wo er kann. So richtete er eine Schreibmaschinen Schule ein, um den jungen Mädchen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern. Einige seiner Schülerinnen sind nun bei der regierung beschäftigt, andere fanden in Neuseeland einen Job.

Laut Father Camille lebt ein Großteil der Bevölkerung in den Tag hinein, da es bis auf verschiedene Anstellungen bei der Regierung nur sehr wenige Jobs gibt. Es ist jeden Tag ein Versuch zu überleben, wie er sich ausdrückt.



Im Gespräch mit Hon. Koloa Talake, dem ehemaligen Finanzminister von Tuvalu und einem Mitglied der jetzigen Regierung bekomme ich einige Informationen über dotTV.

Koloa Talake ist der Vertreter (Direktor) der Regierung bei dotTV, einer Firma, die aus 3 Partnern mit unterschiedlichen Beteiligungen besteht. Die Regierung von Tuvalu ist mit 15 % an dotTV beteiligt.
Nach einem Fehlversuch mit der Firma TV Corp des Kanadiers Jason Chapnick, wurde im November 1999 mit der amerikanischen Firma dotTV ein Vertrag mit einer Laufzeit von 12,5 Jahren geschlossen.

Der Vertrag sieht eine Zahlung von 50 Millionen USD für die Vermarktung der Namensrechte an .tv vor. Es erfolgen vierteljährliche Zahlungen von 1 Million USD, allerdings werden davon direkt 250.000,00 USD als Rückstellungen für die nächsten 5 Jahre auf einem amerikanischen Konto festgelegt. Dieses Geld soll im Falle von Rechtsstreitigkeiten verwendet werden.

Bis zum heutigen Tag sind nach den vorliegenden Informationen rund 25 Millionen $ AUD geflossen. Aufgrund der in den letzten Jahren veränderten Wechselkurse zum USD ergibt sich durch verschiedene Berichte in den Medien ein verzerrtes Bild, um welche Summe es sich wirklich handelt. Kaloa Talake wünscht sich natürlich eine starke amerikanische Währung.

Das aus der Vermarktung von .tv erzielte Geld wir direkt dem Haushalt Tuvalus zugeführt und konnte bisher schon bei einigen Investitionen helfen. Es wurde eine Mehrheit an der Air Fiji von heute 56 % erworben, in den Ausbau der Straßen und in die Installation von Elektrizität wurde genau so investiert, wie in die Ausbildung der Kinder. Alle zu Tuvalu gehörenden Atolle wurden elektrifiziert.
Außerdem wurden rund 3 Mill. $ AUD in Aktien der Firma dotTV investiert.

Nach Aussage von Kaloa Talake strebt man mit dotTV einen Börsengang im nächsten Jahr an und hofft auf eine Erholung des Marktes. Aus diesem Börsengang verspricht man sich zu den vertraglich vereinbarten 50 Mill. USD weitere Einnahmen.

Über das Internet in Tuvalu sprach ich mit Herrn Seve Lauseveve, dem Chairman der Telecom Tuvalu:

Zur Zeit ist der Internet Service in Tuvalu nicht online, es gab Schwierigkeiten mit dem Server.

Nach unbestätigten Aussagen, soll es sich um eine Hacker Attacke gehandelt haben, man spricht allerdings auch von Soft/Hardware Problemen.

Die zuständigen Stellen der SOPAC (South Pacific Applied Geoscience Commission) konnten nicht für weitere Informationen erreicht werden. Die SOPAC hat in Tuvalu die erforderlichen Hilfen geleistet, um eine Internet-Verbindung zu erstellen. Zur Zeit sind alle E-Mails @tuvalu.tv nicht erreichbar, da sich der Server zur Untersuchung und Neuinstallation in Suva/Fiji befindet. Man hofft in Tuvalu, den Server Ende Juli wieder online zu haben.

Ein kurzes Telefongespräch mit dem IT-Manager der SOPAC, Leslie Allinson wurde durch einen Stromausfall unterbrochen. Da sich Herr Allinson zu dieser Zeit in einem Workshop befand, kann ich eine Stellungnahme der SOPAC kurzfristig nachreichen.



Man hatte nach Aussagen von Mr. Lauseveve Schwierigkeiten, da der Ansturm auf das Internet in Tuvalu größer war, als erwartet. Teilweise mußten bei der Anwahl zum Internet längere Wartezeiten in Kauf genommen werden. Internet ist seit 1999 in Tuvalu verfügbar.

Der Internet-Service ist nur auf Funafuti erreichbar, die Außeninseln werden noch nicht versorgt. Allerdings sind Bestrebungen im Gange, auch den Außeninseln den Internetzugang zu ermöglichen.

Es gibt in Tuvalu rund 200 registrierte Internetnutzer, die nun über eine von der Regierung kostenfrei zur Verfügung gestellte Verbindung Zugang zum Internet haben. Es fallen allerdings Telefonkosten an, ca. 12 cents/Minute.
Die Internetnutzer zahlen ansonsten für den Zugang zum Internet, 52 $ AUD für 10 Stunden und 200 $ für einen unlimitierten Zugang.

Ich hatte dann noch die Möglichkeit mit Mr. Iftikhar Ahmed, einem aus Pakistan stammenden ISP-Supervisor zu sprechen und mir die derzeitige Zugangsmöglichkeit zum Internet anzuschauen.
Mr. Iftikhar Ahmed ist vom UNDP (United Nation Development Projekt) in Tuvalu eingesetzt und hilft beim Aufbau und der Ausbildung von Personal.

Mit einem Notsystem, von 15 Modem, wird den Internetnutzern in Tuvalu eine direkte Verbindung nach Neuseeland angeboten. Bei einer Internetverbindung, die länger als 15 Minuten keine Daten überträgt, erfolgt automatisch eine Unterbrechung der Verbindung.
Wie mir schon Herr Lauseveve sagte, erfolgt zur Zeit keine Berechnung der Internetverbindungen.
Die Geschwindigkeit für das Internet, die angeboten wird, liegt bei 64 kb/s.

Tuvalu Media Corporation
Von Mrs. Tia Taui, General Manager von TMC erhielt ich Informationen über die empfangbaren Medien auf Tuvalu:

In Tuvalu gibt es 1 Fernsehsender, 1 Radiosender und eine Zeitung, die monatlich erscheint.

Tuvalu Echoes ist eine Zeitschrift, die monatlich erscheint, zweisprachig, Englisch/Tuvaluan gedruckt wird und über Neuigkeiten in Tuvalu oder Tuvaluer betreffend, berichtet. Es wird angestrebt, diese Zeitung öfter erscheinen zu lassen, zur Zeit wird untersucht, ob man den Tuvalu Echoes zweisprachig weiterführen soll.



Der einzige Fernsehkanal, der verfügbar ist, sendet nur für die Hauptinsel.
Sendungen werden nur am Montag für rund 3 Stunden ausgestrahlt, es werden Highlights der Woche aus Funafuti ausgestrahlt. Verschiedentlich werden Filme für Kinder und Dokumentarsendungen ausgestrahlt.

Mit Hilfe von dotTV wird nun versucht man nun, einen größeren Senderahmen aufzubauen, ebenso wird der Einkauf von weiterem Sendematerial angestrebt.

Auch wird eine landesweite Austrahlung der Sendungen angestrebt.

Der einzige empfangbare Radiosender in Tuvalu wird auch von TMC zur Verfügung gestellt. Das Radioprogramm ist landesweit empfangbar.
Die Sendezeiten sind von 06.25-08.00 Uhr, von 11.25-13.00 Uhr und von 18.00-21.00 Uhr. Zu 30% wird in englischer Sprache ausgestrahlt, der Rest erfolgt in der Landessprache.

Die Tuvalu Media Corporation ist unter mehrheitlicher Beteiligung der Regierung von Tuvalu. Zur Zeit sind 22 Mitarbeiter in 6 verschiedenen Abteilungen beschäftigt.

Administration: 3 Mitarbeiter, Finance: 2 Mitarbeiter,
Print: 4 Mitarbeiter, News: 4 Mitarbeiter,
Produktion: 5 Mitarbeiter, Technik: 4 Mitarbeiter,

Leider liegen bei TMC keine Berichte über dotTV vor, die in Tuvalu erschienen sind. Aber ich habe im Tuvalu Echoes, Ausgabe April 2001, einen Bericht über dotTV, sowie einen Bericht über den steigenden Wasserstand gefunden. Beide erhalten Sie als Scan an ein E-Mail angehängt.

Ein Großteil der Bevölkerung ist über dotTV informiert, jeder weiß ein bißchen, aber etwas genaues weiß keiner.

Eine weitere Informationsquelle sind Zeitungen aus Fiji, Fiji Times, Fiji Sun, Daily Post, die am Montag und Donnerstags am Flughafen sehr begehrt sind.

In einem weiteren Gespräch mit Aunese Makoi Simati, einem Staatssekretär aus dem Finanzministerium, konnte ich einen kleinen Überblick über die finanzielle Situation Tuvalus bekommen.

Seit 1987 verfügt Tuvalu über den Tuvalu Trust Fund (TTF). Dieser Fund wurde mit Hilfe Englands, Australiens und Neuseelands, sowie mit einer kleineren Einlage Tuvalus, mit rund 25 Mill. $ AUD gestartet.

Dieser TTF trägt mit seinen Überschüssen zur Finanzierung des jährlichen Haushaltes bei.

Seit einiger Zeit gehören auch Japan und Korea zu den Geberländern des TTF. Der TTF wird in Zusammenarbeit mit der Regierung Tuvalus und den Geberländern kontrolliert und überwacht. Dieser Fund soll als stille Reserve dienen und nicht angegriffen werden. Der momentane Stand des TTF Vermögens beträgt rund 80 Mill. $ AUD.
Der EU ist es aufgrund ihrer Bestimmungen für die Entwicklungshilfe nicht möglich an diesem TTF teilzunehmen, da Hilfe aus Europa nur Projekt bezogen vergeben werden kann.
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