Fidschi Inseln PUR mit Karin und Stefan im November/Dezember 2006

4 Wochen durch Fidschi – geplant waren ursprünglich 3 (Viti Levu: Seashell@Momi Resort & Anchorage Beach Resort, Captain Cook Segel Safari, Kadavu: Matava Resort, Nananu-I-Ra: MacDonalds Nananu Beach Cottages & Yasawa Inseln: Oarsmans Bay Lodge/Resort)

Per e-Mail: 13.12.2006

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Hallo Maren,
hier unser Reisebericht:

Erstmal vorab: Die Planung war super, alle Transfers pünktlich, fein gemacht!

Mit Korea Air nach Seoul dort 4 Std. Aufenthalt. Wir können jedem raten, ein Hotelzimmer im Airport zu buchen. Duschen und ein kleines Nickerchen, das war genau das Richtige nach den ersten Flug. Danach weiter nach Nadi, wo einen die feuchte Hitze erstmal erschlägt. Wir haben uns aber schnell daran gewöhnt.

Viti Levu – Seashell@Momi Resort

Das Seashells ist der richtige Ort für den Start gewesen, familiär, die Gästezahl hält sich in Grenzen. Die Aktivitäten sind vielfältig, wenn auch etwas teurer als an anderen Orten, ebenso wie die Preise für Essen und Trinken, die anscheinend etwas angezogen worden sind. Wir haben die Natadula Beach besucht, ein super Strand, auch zum Schnorcheln, waren im Eco Park (Flora und Funa Fiji’s) und haben eine Tagestour zu den Mamanucas gemacht.

Captain Cook Cruises – Segel Safari

Danach ging es ab zur Sailing Cruise mit Captain Cook. Das war der Hammer. Mit der überschaubaren Gruppe von 11 Personen haben wir viel Spaß gehabt. Abends wird man auf die kleine Insel Drawaqa gebracht und kann in einer kleinen Bure schlafen. Die Insel ist echt toll und Schnorcheln ist auch hier super. Mit Glück kann man Manta-Rochen sehen, wir hatten leider keines, dafür habe ich meine erste Seeschlange gesehen. Es ist auch okay, mal einen Tag auf der Insel zu bleiben und die Hügel zu erklimmen. Am letzten Tag hat dann jede Nation einen kleinen Beitrag zum Besten geben müssen. Da die Fijianer nach dem Kava-Trinken immer 3x klatschen, haben wir uns einen Spaß erlaubt. Wir haben „An der Nordseeküste“ gesungen/gespielt wobei alle 4x klatschen musstenJ. Auf Drawaqa haben wir auch Kava trinken gelernt und haben es danach an so unzähligen Abenden auf 15 bis 30 Schalen gebracht (High Tide). Wer eine neue Runde haben möchte, der ruft einfach den Takki-Master. Da wir uns selbst mit Kava versorgt haben, konnten wir in den vier Wochen einiges an Kava Gelagen anzetteln.

Anchorage Beach Resort

Nach der Cruise ging es in das Anchorage Bay Hotel, was schon echter Luxus ist, im Vergleich mit der Cruise. Zwei Tage waren aber genug für unseren Geschmack, der Garden of Sleeping Giant“ ist zu empfehlen.

Matava Resort “The Astrolabe Hideaway”

Der Flug nach Kandavu mit dem kleinen Flieger ist gewöhnungsbedürftig, dann eine Stunde mit dem Speedboat zum Matava Resort. Der Blick von der Ocean View Bure auf die kleine Insel Waya ist atemberaubend, also unbedingt diese Bure buchen. Wir sind viel gewandert, haben das Kayak ausgeliehen, sind geschnorchelt und haben das Dorf mit der Schule und dem Wasserfall besucht. Kandavu ist Urwald pur und es hat uns sehr gefallen. Die Küche ist absolut spitze, immer frisch gebackenes Brot. 6 Tage waren dann aber ausreichend.

MacDonalds Nananu Beach Cottages

Also ab nach Nananu I Ra. Hier haben wir die gesamte Insel umrundet, was ein echter Kraftakt ist, sich aber absolut lohnt. Das Schnorcheln beim Mc Donalds selbst ist nicht der Hammer, aber wir haben mit unseren Kava-Vorräten mit Filo und dem Nachtwächter lustige Zeiten verlebt. Also „Sega na lega“ (kein Problem).

Oarsmans Bay Lodge

Nach einem Abend im Capricorn Hotel sind wir auf den Yasawa Flyer auf nach Nacula. Das war das absolute Highlight. Das Oarsmans Bay Resort kann man sehr empfehlen. Das war mit Abstand der beste Strand und das beste Schnorchel-Gebiet. Wir haben täglich unsere Clownfische besucht, einen Lionfish gesehen und einen großen Stachelrochen. Der Dorfbesuch mit der Schule war absolut toll. Es war der letzte Schultag und die Kids haben uns was vorgesungen. Das ist ein unvergleichliches Erlebnis. Wir haben unseren Fiji/Deutsch Sprachführer da gelassen, also vielleicht spricht demnächst dort der ein oder andere ein paar Worte deutsch.

Fazit: Insgesamt sind die Budget-Resorts sehr zu empfehlen. Zwar klappt nicht immer alles und das Wasser fließt nicht immer, aber man kommt in Kontakt mit den Angestellten und den Gästen, die wesentlich interessantere Geschichten zu erzählen haben als in den großen Resorts. Weniger Luxus aber mehr Erlebisse.

Vielleicht noch ein paar Tipps aus unserer Sicht:

  • Mit Kava eindecken, dann macht man sich schnell Freunde
  • Seinen fischianischen Namen erfragen (Stefan = Siti Veni, Karin = Kara) und sich anschließend damit vorstellen (Auch hier Sympathiepunkte)
  • Die Hamburg-Bar in Nadi meiden. Der Besitzer ist anscheinend eher rechter Gesinnung (Republikaner-Fahne in der Bar).
  • Gute Geschenke zum mitnehmen aus Deutschland sind Gitarrenseiten und Gasfeuerzeuge. Ich glaube, mit einer Polaroid-Kamera zum Fotos verschenken ist man bestimmt der absolute Held.
  • Socken, lange Hosen und Pullover zuhause lassen.

Alle, die unsere Fotos sehen möchten, sind herzlich eingeladen auf www.medianopoly.de/fiji (Link geht nicht mehr)

Vinaka Vakalevu Maren, wir können Euch nur weiterempfehlen. Es war absolut richtig, einen kleinen Reiseveranstalter zu wählen, der sich auskennt.

Moce Mada

Karin und Stefan

P.S. Achja. Zu den Unruhen können wir nur sagen: Man bekommt auf den Inseln und außerhalb von Suva rein gar nichts mit, außer ein paar spärliche News. Ich würde auch jetzt ohne Bedenken nach Fiji reisen, wahrscheinlich ist es sogar noch angenehmer, da weniger Touristen. Die Hauptstadt kann man ja meiden, dann sollte wirklich nix passieren.

 

VINAKA VAKA LEVU Karin und Stefan,

also Ihr habt es uns mit den vielen Bildern nun wirklich nicht leicht gemacht und wir hoffen, dass wir die richtigen ausgesucht haben. Für alle, die noch mehr Bilder sehen möchten, steht ja weiter oben der Link zu Eurer Fotogalerie.
Der Bericht ist wirklich toll, ich habe das Gefühl dabei gewesen zu sein … ganz lieben Dank dafür.
Auch Danke schön für den Hinweis auf die “Unruhen”, die in Deutschland in den Medien etwas arg hochgepuscht wurden.

Moce Mada und Lolomas

Maren & Jürgen