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Schnuppern in Fidschi mit Astrid und Stephan
 

Eine Reise zum anderen Ende der Welt ...

Reisezeit: 21.02. - 14.03.2009

Urweinwohner
 

Fidschi - Viti Levu & Nananu-I-Ra: MacDonalds Nananu Beach Cottages - Lawaki Beach House - Uprising Beach Resort

Reisebericht Fiji:

Regensburg, 04.05.094.2008

Reise vom 21.02.2009 bis 14.03.2009
Astrid und Stephan aus Regensburg

An alle die eine "wunderschöne Reise ins Land am anderen Ende der Welt" unternehmen wollen!

Aufgrund eines Reiseberichts im Fernsehen über die "Südsee" kam uns die zündende IDEE ... das wollen wir auch sehen!
Gesehen und schon war entschieden das wollen wir auch ... die Frage die sich uns nun stellte ... wohin genau soll unsere Reise gehen, die Südsee besteht ja schließlich aus mehr als einer Inselgruppe.
So gingen wir ans Werk und recherchierten im Internet. Schnell "sprang" uns die Seite von "BWT Travel Office" ins Auge. Tolle Angebote, verlockende Beschreibungen und ... ja eine Mail an Jürgen war schnell verfaßt, die anschl. Info ließ nicht lange auf sich warten und sie alle waren perfekt. Somit faßten wir vertrauen und buchten die Reise "Schnuppern in Fiji".

Die Reiseroute wurde ausführlich mitgeteilt, die Flüge wie versprochen gebucht, der Informationsfluß klappte optimal (wie übrigens die gesamte Reise!).
Die online Flugtickets hielten wir bereits im Mai 2008 in Händen, dann hieß es nur noch warten bis es dann im Februar 2009 endlich losging.

Flug von Frankfurt nach Nadi (Korean Airlines) mit Zwischenstopp in Seoul. Zweimal ca. 11 Stunden Flugzeit ist schon was, aber alles klappte super und ohne Verzögerungen. Es war stressig, aber nach kurzer Zeit war dies sofort vergessen, denn die von Jürgen ausgewählten Inseln haben uns sofort entschädigt.

Wie versprochen wartete Jürgen und der für unseren Transfer zuständige Fahrer Bijou am Flughafen Nadi auf uns. Dadurch hatte die Ankunft etwas heimeliges an sich nach all dem Streß (übrigens die von Jürgen vorbereiteten Reiseunterlagen waren perfekt – das wollte ich hier nochmals einfließen lassen!!).

Station 1 – Resort MacDonald für eine Woche!
Nachdem wir uns nach der Ankunft auf das letzte Stück unserer langen Anreise begaben hatten wir noch Möglichkeiten unterwegs verschiedene Impressionen aufzunehmen. Vorbei an Zuckerrohrfeldern, durch zahlreiche Dörfer hindurch führte uns die Fahrt zu einer Markthalle. Trotz unserer Müdigkeit war dies schon wirklich interessant. Außer uns gab es hier keine Touristen, zumindest hatten wir bis auf uns keine entdecken können. Nach ca. 4 Stunden Autofahrt kamen wir am Bootssteg "Ellington Wharf" wohlbehütet an und setzten über zum Resort MacDonald auf Nanau-I-Ra, zu Maxine und ihrer Mannschaft.
Traumhaft – so stellt man sich die Südsee vor! Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe ... Maxine meinte ... sometimes I think it is a little bit too quiet ! Ja mag schon sein, wenn man dies immer hat, aber für uns war es pures "Seelenwellness".
Alles war hier wunderbar, Filo – die gute Seele des Resorts, welches aus ein paar kleinen Bungalows bestand, bekochte uns liebevoll und verwöhnte unsere Gaumen mit Lamm, Geflügel und super leckeren Burgern, die wir uns immer zur Mittagszeit gönnten.
Das Resort ist kein Luxusteil aber es bietet uns alles was unser Herz gerade brauchte. Traumhaften Strand, Ruhe und wunderschöne Sternenhimmel, die man hier wie sonst selten beobachten konnte.
Anfangs war es etwas gewöhnungsbedürftig, dass Strom nur dann verfügbar war, wenn der Generator läuft, aber wir vermißten ihn nicht, denn alles war so Klasse, dass jede andere Ablenkung Frevel gewesen wäre ...

Während unseren Aufenthalts gab es ein Erlebnis, welches wir vermutlich niemals vergessen werden.
Jürgen organisierte eine Fahrt um Hilfsgüter (dies wäre eine zu lange Geschichte dies ausführlich zu beschreiben aber kurz soviel dazu ... Im Januar 2009 gab es eine Flutkatastrophe auf Fiji und Jürgen sammelte Spenden um den Einheimischen beim Wiederaufbau zu helfen bzw. Lebensmittel und sonstige Güter die dringend benötigt wurden wiederzubeschaffen) zu verteilen.

Wir waren mit bei dieser Aktion. Es gab drei Stationen die mit Lebensmitteln, Büchern und sonstigem versorgt wurden.

Erste Station war die Kirche, die zweite die Schule in den Bergen und die dritte war Filos-Dorf ganz ganz hoch in den Bergen ... ein Erlebnis, welches ich kaum beschreiben kann so eindrucksvoll war es. Bilder sagen hier vielleicht mehr als tausend Worte ... Bijou chauffierte uns den ganzen Tag von einer Station zur anderen, welches für uns sehr angenehm war. Die Menschen denen wir auf diesem Ausflug begegneten waren alle so etwas von liebenswert, ich kann es nicht in Worte fassen, da gibt es nichts ungutes, böses oder argwöhnisches ... nein man sollte sich als Westeuropäer ein paar Scheiben abschneiden und mitnehmen und diese so lange wie möglich versuchen zu konservieren in der Erinnerung, damit man nicht so schnell in den alten Trott mit Stress und Hektik zurück fällt. Die Gesänge der Kinder in der Schule trieben uns die Gänsehaut in den Nacken, die Freundlichkeit mit der uns Filos Schwester den ganzen Tag über begleitete war ebenfalls für uns "Wessis" fast beschämend und die Leute im Dorf und in der Kirche ja auch hier überkam uns zwar erst etwas befremdliches, das lag daran, weil wir nicht glauben konnten was wir sehen, aber nach drei mal CAVA (das kann man gut nachlesen was das ist – Fiji Nationalgetränk würde ich es nennen) wird man schon etwas relaxter und man fängt an dieses "andere Leben" zu lieben und wird neugierig. Filo, die gute Seele unseres Resorts, hat eben ihre Schwester Anna angerufen und ihr mitgeteilt, dass zwei Gäste mit Jürgen Hilfsgüter verteilen und Anna hat sich gleich den ganzen Tag für uns freigehalten um uns zu begleiten – traumhaftes Erlebnis, welches man für kein Geld dieser Welt buchen hätte können !!!

Trotz dieses tollen Erlebnisses, will ich natürlich auch nicht vergessen was Nananu-I-Ra noch so zu bieten hatte ... viele bunte Fische, die man vom langen Steg aus bereits bewundern kann. Man muss nicht mal ins Wasser um einen Eindruck von der prächtigen Unterwasserwelt abzubekommen. Der Steg der vom Resort aus ins Meer führt lädt zum verweilen ein. Die Fische tummeln sich um den Steg, weil hier sie hier immer wieder mal Futter erhalten und ... ja sagen wir es mal so, wenn ich Fisch wäre, würde ich da auch immer wieder mal vorbei schwimmen und mir was von dem Kuchen der verteilt wird holen ?.
Des weiteren könne hier wunderbare Sonnenuntergänge vom Sunset Point aus erlebt werden und und und ... ach es gäbe noch so viel zum ersten Stopp hier zu erzählen, aber irgendwann muss man ja auch noch von der zweiten und dritten Woche berichten !
Nach einer Woche Entspannung und Erlebnis pur hieß es leider Abschied nehmen von MacDonalds, Filo und Co. und die Fahrt ging weiter Richtung Beqa.

Station 2 – Lawaki beach house - Beqa
Hier hatten wir einen tollen Bungalow bei Christine und Sam ... ein Ehepaar, sie Schweizerin und er Fijianer. Wieder war es wie ein Stück "heimkommen".
Sam, Christine und Regine (Freundin von Christine aus der Schweiz, die für ca. 2 Monate bei Christine Urlaub machte) holten uns mit ihrem Boot ab und wir hatten eine traumhafte Überfahrt zum Lawaki Beach House.
Eine wundervolle Landschaft in der Christine und Sam liebevoll kleine Bungalows so integriert haben, dass sie die Natur nicht wirklich stören. Solaranlagen auf den Bungalows angebracht machen einen Generator oft überflüssig und somit war es hier ebenso ruhig wie auf Nananu-I-Ra. Für das leibliche Wohl sorgte im Lawaki beach house die Crew um Christine perfekt.

Frühstück, Mittag- und Abendessen immer lecker. Frisches Obst aus dem Garten Eden, leckeren fangfrischen Fisch aus dem Meer und und und ... ja auch so stellt man sich die Südsee vor.
Wir hatten den ganzen Tag "Robinson und Freitag-Feeling", Muschelsuchen, Wandern am Strand oder durch den Garten und natürlich SCHNORCHELN !!! ein ganz besonders Highlight hier auf Beqa. Traumhafte Korallen, die noch in all ihrer Farbenpracht schillern, bunte Fische wie im Aquarium und ... was mich ganz besonders erfreute und ebenfalls Gänsehautfeeling auslöste war der Besuch von JUNG-DELFINEN! Ganz nah am Strand tummelte sich eine kleine Gruppe von bis zu sechs Delfinen ganz in meiner Nähe. Ca. 3 Meter entfernt waren sie und machten ihre faxen ... ein Traum ... Ja bei Christine und Sam waren wir wirklich auch wie zu Hause ... auch hier kein großer Luxus, aber alles was das Herz begehrt. Vor allem die Lebensfreude und die gute Stimmung in den beiden Resorts machten den Aufenthalt zum wahren Paradies. Der Ausflug mit Sam, Regine und Regula zur Sandbank war auf Beqa ein highlight, auch die Aktionen "Fixing the engine" und "fishing a big big fish" mit Sam machten die Urlaubstage zu etwas Besonderen. Wir waren beide wieder mal super traurig als diese Tage rum waren ...

3 Station – Uprising Beach Resort
Ja nach zwei Wochen Ruhe pur, dann doch noch den einen oder anderen Touri zu Gesicht bekommen ... nicht wirklich viel los aber immerhin hier gibt es Fernsehen und Musik aus der Retorte ... Für uns war dies dann fast schon etwas zu üppig, aber man hatte hier das Gefühl, dass "dem Touristen etwas geboten werden muss". Die Angestellten waren nett und zuvorkommend, die Hotelanlage traumhaft, was auch den Aufenthalt hier zu etwas Besonderem machte, aber nach so viel "Heimatgefühl" bei Filo, Christine und Sam, kam uns Uprising fast vor wie ein seelenloses wunderschönes Anwesen, das darauf wartet wachgeküßt zu werden. Es ist von uns vielleicht nicht ganz gerecht, aber wir favorisierten nun mal die beiden Ersteren, trotz des hier vorherrschenden Luxus. Lawaki und Mac Donals konnte im Punkto Luxus mit Uprising nicht mithalten, aber stimmungsmäßig schlagen sie das Uprising unserer Meinung nach um Klassen. Nachdem wir uns aber nicht zu den typischen Touristen zählen würden, ist diese Meinung von uns nicht überzubewerten. Es gibt bestimmt viele Touristen, die sich ihren Südseeurlaub genau so vorstellen, wie es das Uprising Beach Resort ihn bietet ... aber es ist halt wie vieles andere auch Geschmackssache.

Nach ca. 20 Tagen (ich weiß es nicht mehr so genau, man vergißt Raum und Zeit in der Südsee) war dann unser Traum vom anderen Ende der Welt schon wieder rum. Abschied nehmen hieß es. Frühmorgens holte uns der Fahrer vom Hotel ab und brachte uns zum Flughafen. Anschl. ging es wieder Richtung Heimat - Abflug Nadi um nach ca. 11 Stunden in Seoul anzukommen, hier verbrachten wir eine Nacht. Es gab Gutscheine für eine Hotelübernachtung, Abendessen, Frühstück und sogar Mittagessen am Flughafen. Dann Abflug nach Frankfurt um nach nochmals 11 Stunden endlich in Deutschland anzukommen. Die Rückreise war aufgrund der eingelegten Nachtruhe nicht ganz so anstrengend wie die Hinreise, aber schon auch stressig, vor allem war Frankfurt ja noch nicht das endgültige Ziel, wir hatten noch eine Autofahrt von ca. 3 Stunden vor uns, die sehr beschwerlich war.

Kurz und knapp hier unser Fazit :
Eine rundum mehr als gelungene Reise mit vielen Höhepunkten in perfekter Organisation zu einem mehr als fairen Preis.

In diesem Sinne vielen lieben Dank Jürgen (vinaka vaka levu), dass du diese wunderschöne Reise für uns zu einem unvergeßlichen Erlebnis hast werden lassen.

Ganz liebe Grüße aus Regensburg

Astrid und Stephan


Bula Astrid & Stephan,

was soll ich denn zu diesem Bericht noch hinzufügen, außer Danke zu sagen für Euren ausführlichen Reisebericht und die vielen Bilder von Euch.
Vielleicht findet Ihr ja die „anderen“ Bilder auch noch, dann könnten wir zukünftigen Gäste noch ein wenig mehr zeigen.

Vinaka

Jürgen

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Letzte Aktualisierung am 31.12.2009

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