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Südsee (Fidschi, Vanuatu & Tonga) pur mit Ute & Peter:
 

Wenn Südsee, dann so viel wie möglich ...

vom 12.01. - 25.03.2008 waren Ute und Peter in der Südsee unterwegs. Sie besuchten Fidschi, Vanuatu und Tonga und haben uns und Ihnen einen superlangen Bericht und zahlreiche tolle Bilder mitgebracht.

 

Romantischer Sonnenuntergang
 

Fidschi (Uprising Beach Resort, - Captain Cook Cruises - Segel Safari - Voli Voli (nicht Programm) - Seashell @ Momi - Tofu Tofu - Hot Springs - MacDonalds Nananu Besch Cottages)
Vanuatu (Coral Motel und verschiedene andere Hotels - leider konnten wir Vanuatu noch nicht selber erkunden und haben es deshalb noch nicht im Programm)
Tonga (Pangai Moto Resort - Hideway Resort - Heilala Resort)

Mail: 10.2008

Reisebericht : Fiji, Vanuatu und Tonga vom 12.01.08 bis 25.03.08 von Ute Pabst und Peter Schumacher

Am 14.01.2008 erreichten wir pünktlich nach cà 35 Stunden Anreise Nadi. Die Einreiseformalitäten waren schnell, freundlich und problemlos erledigt. Auch mit Bargeld konnten wir uns direkt im Flughafen versorgen.

Unser Taxifahrer erwartete uns schon.

Am Abend besuchte uns Jürgen im „Uprising“ und versorgte uns noch mit einigen Tipps.
Während der nächsten Tage regnete es oft und viel. Trotzdem erkundeten wir Suva, Navua und Sigatoka per Bus.

Ausnahmsweise hatten wir zu der Zeit in der Ute und Peter hier waren wirklich etwas schlechteres Wetter, wie im weiteren Verlauf des Berichtes zu lesen sein wird, hatten wir Ende Januar sogar einen kleinen Zyclon, oder zu mindestens die Ausläufer.

Am 31.01. startete unsere „Segelsafari“mit Capt. Cook in Port Denerau. Pünktlich um 09.00 Uhr wurden die Segel gesetzt, aber nach 1 Stunde ohne Wind startete der Kapitän dann doch die Maschine und brachte uns zum ersten Schnorchelplatz. Fische und Korallen nur vom Feinsten in glasklarem Wasser bei Badewannentemperatur.

Anschließend ging es nach Barefoot Island wo es nach dem Essen noch eine Kavazeremonie gab.
Am 2. Tag fuhren wir morgens zu einer Nachbarinsel zur Dorf- und Kirchenbesichtigung mit Souvenirmarkt. Da dies die einzige Einnahmequelle für die Inselbewohner war, trugen wir es mit Fassung. Nachmittags wurde am Hausriff geschnorchelt

Am 3. Tag fand schon vor dem Frühstück eine Inselwanderung statt. Dabei hat uns der Chef der Insel viel über das Leben der Fijianer einst und heute erzählt und uns einiges über Heilmethoden und Pflanzen erklärt.

Nach dem Frühstück sind wir zum Schnorcheln auf die andere Seite der Insel. Hier konnte man sehen, was ein Zyklon anrichten kann: das Riff war völlig zerstört, Korallenblöcke von cà 1,5 m Durchmesser abgebrochen.Trotzdem gab es eine Unmenge von Fischen zu sehen.

Am Abend gab es noch ein nettes Beisammensein mit Tanz und Lagerfeuer.
Die Rückfahrt am nächsten Tag wurde von einem letzten Schnorchelstop und einem Inselaufenthalt unterbrochen.

Nach einer Zwischenübernachtung im „Capricorn“ in Nadi sollte es am 28. 01. nach Nananu - I – Ra gehen.

Wir kamen bis Rakiraki. Hier holte uns der Zyklon ein. An eine Überfahrt war nicht zu denken. Nach Rücksprache mit Jürgen brachte uns unser Fahrer ins Tanoa- Hotel. Hier waren wir 3 Tage völlig abgeschnitten. Strom gab es nur Stundenweise durch einen Generator. Ansonsten war die Versorgung auf der ganzen Insel zusammengebrochen (für 7 Tage).

Richtig Ende Januar habe ich zum ersten Mal in den 9 Jahren hier in Fiji einen etwas stärkeren Wind auf der Hauptinsel mitmachen können/dürfen/müssen und stand dann auch für 80 Stunden ohne Stromversorgung da.

Am 4. Tag waren die Straßen soweit passierbar, dass wir zu Fuß nach Rakiraki gehen konnten. Die Straßen im ganzen Ort waren von Schlamm bedeckt. Ein Supermarkt hatte geöffnet und im Schein von Taschenlampen konnte man das Nötigste einkaufen.

Da das Wetter am nächsten Tag immer noch zu schlecht war um nach Nananu – I – Ra zu fahren, änderten wir unsere Pläne und buchten das „Voli Voli“.Dies war ein großer Fehler. Die Ausstattung der Zimmer war mehr als spartanisch: keine Nachttische, kein Tisch, nur 1 Stuhl. Toilette und Dusche musste man mit einem anderen Zimmer auf dem Flur Teilen. Der Weg vom Restaurant zum Zimmer war sehr steil und glitschig. Die Auswahl an Speisen: große und kleine Hamburger.
Dafür war nachts Randale: 3 mal in der Woche kam ein Bus mit jungen Leuten zum feiern.
Am winzigen Strand gab es einige Holzliegen, aber keine Auflagen. Dafür gab es aber den ganzen Tag Baulärm.

Das Volivoli Resort gehört zu Ra-Divers und ist eigentlich nicht bei uns im Angebot, ausnahmsweise haben wir in diesem Fall einmal Gäste dort untergebracht, da wir auch von den Betreibern gefragt wurden, dieses Resort aufzunehmen. Dies hat sich aber nach den Vorkommnissen dort nun erledigt.

Am 07.02. starteten wir dann mit einem Leihwagen nach Suva über die Kingsroad. Das war ein echtes Erlebnis, denn nach dem vielen Regen war von der Straße nicht mehr viel übrig. Ohne Allrad wäre diese Fahrt nicht möglich gewesen.

Nach 6 Stunden mit kurzen Pausen und 157 km erreichten wir die „Raintree Lodge“ bei Suva.
Obwohl der Zyklon auch hier gewütet hatte, war unser Aufenthalt sehr schön.

 
 

Über Suva sind wir wieder für 1 Nacht ins „Uprising“.

Am nächsten Tag stand der Eco-Tierpark auf dem Programm. Anschließend besichtigten wir die Wanderdünen bei Sigatoka, die wir aber mangels Wegweiser erst nach langem Suchen fanden. Spätabends erreichten wir das „Seashell @ Momi“, wo wir ein riesiges Appartement bezogen.
Nach einer weiteren Nacht in Nadi flogen wir am 12.02 für 2 Wochen nach

Vanuatu

In Port Vila angekommen, mussten wir und alle Mitreisenden beim Zoll jedes Gepäckstück durchsuchen lassen. Es dauerte cà 2 Stunden, bis diese Prozedur beendet war. Tony vom „Coral Motel“ wartete schon ungeduldig auf uns.

In den nächsten Tagen haben wir per Bus die Insel und verschiedene Ressorts erkundet. Auch hier ist die Unterwasserwelt für Schnorchler traumhaft.

Nach einer Woche flogen wir auf die Insel Tanna um den Vulkan zu besichtigen. Dies war ein ganz besonderes Erlebnis.

Nach 2 stündiger Fahrt über die Insel sahen wir die ersten Rauchwolken. Auch das Donnern wurde immer lauter. Nach einer Fahrt durch eine Mondlandschaft ging es wieder durch dichten Wald bis kurz unter den Krater. Das letzte Stück musste zu Fuß bewältigt werden. Der Blick in den Krater war beeindruckend. Als es dunkel wurde, konnte man die durch die Luft fliegenden Lavabrocken noch besser sehen. Es war ein unvergessliches Erlebnis.

Als wir wieder auf der Hauptinsel zurück waren begann die Regenzeit wohl so richtig. Während der letzten beiden Tage goss es Tag und Nacht ohne Unterbrechung. So war der Abschiedsschmerz nicht so groß. Insgesamt hat uns Vanuatu aber bis auf die hohen Preise sehr gut gefallen.

Nach einer weiteren Übernachtung im „Capricorn“ starteten wir am 28.02. nach Taveuni.
Hier wohnten wir im „Tofu Tofu“. In den nächsten Tagen haben wir die Perlenfarm besichtigt und dort auch geschnorchelt und sind mit dem Bus zur alten und neuen Datumsgrenze und zum Wasserfall gefahren.


Am 05.03. sind wir dann mit der Fähre nach Vanikura auf Vanua Levu gefahren. Von dort ging es dann mit dem Bus weiter nach Savusavu. Die Fahrt über cà 70 km dauerte 2,5 Stunden. Loch an Loch, aber es geht doch.

Gut durchgeschüttelt kamen wir im „Hot Spring“ an. Wir besichtigten die heißen Quellen und den Ort. 2 Tage reichten aus. Am 07.03. flogen wir wieder nach Nadi ins „Capricorn“.

Am 08.03. flogen wir nach Nukualofa, Tonga.


Unsere Enttäuschung war riesig. Cà 2/3 der Stadt ist 2005 bis auf die Grundmauern abgebrannt und noch nicht wieder aufgebaut. Es gibt nur wenige Restaurants und Geschäfte. Die Stimmung ist trostlos. Selbst in der Markthalle waren nur wenige Stände aufgebaut.

Wir machten eine interessante Inselrundfahrt und fuhren einen Tag zum Pangai-Motu Ressort zum Baden und Schnorcheln. Da wir den Rückflug nach Nadi erst für den 18.03. gebucht hatten, beschlossen wir noch einen Abstecher auf die Insel Eua zu machen.

Dort kamen wir nach 7 minütigem Flug an. Leider muss man in Tonga fast zu jeder Insel fliegen. Es gibt kaum Fähren und bei den wenigen, die es gibt, weiß niemand ob oder wann sie fahren.
Im „Hideway Ressort“ auf Eua bei Taki waren wir bestens aufgehoben. Am nächsten Tag folgte die übliche Inselrundfahrt, dann noch ein Tag am Strand.



Am 4. Tag wurde der Flugplan geändert und wir mussten schon morgens statt abends zurück nach Nukualofa ins „Heilala Ressort“.

Am 18.03. waren wir wieder in Nadi im „Capricorn“.

Am 19.03. wollten wir doch noch nach Nananu – I – Ra. Es regnete aber so stark, das wir die Überfahrt um einen Tag verschoben.

Dann klappte es endlich doch noch.

Wir verbrachten auf der Insel noch 3 wunderschöne Tage mit Schnorcheln und Baden.



Nach einer weiteren Übernachtung im „Capricorn“ begann unsere Rückreise.

In Seoul war alles bestens organisiert. Nach einer kurzen Nacht und einem tollen Frühstück ging es zurück nach Frankfurt.

Fazit:

Die Freundlichkeit der Menschen in allen 3 Staaten hat uns überwältigt. In vielen Hotels wurden wir wie Familienangehörige behandelt.

Man kann jedoch selten europäischen Standard erwarten. Auch das Essen war manchmal nicht nach unserem Geschmack.

In Fiji gibt es viele indische Restaurants und Imbissstände, wo wir gut gegessen haben.

In Vanuatu war es bei den Chinesen. Lebensmittel und Restaurants sind generell sehr teuer.

In Tonga war das Angebot sehr eingeschränkt. Sonntags konnte es problematisch werden. Aus religiösen Gründen haben alle Geschäfte und fast alle Restaurants geschlossen und auch bei Sven im „Heilala“ gab es nicht jeden Tag Essen.

Am besten hat uns die Segelsafari gefallen. Die Crew hat uns bestens betreut und man hat etwas über das Leben der Fijianer erfahren. Uns wurde eine Menge Lehrreiches und Unterhaltung geboten.

Am schlechtesten war es im „Voli Voli“. Hier stimmte nichts. Von mangelhafter Ausstattung über Lärm bis zur mickrigen Speisekarte. Wir waren froh, dass wir unsere Notverpflegung (Kekse) dabei hatten.

Und nun zu Jürgen :

Er hat unsere Reise perfekt organisiert, auch zu Zielen, die er nicht im Programm hatte. Das war nicht immer einfach, denn die Fluglinien änderten Pläne fast täglich.

Alle von ihm arrangierten Transfers klappten bestens. Wenn mal ein Taxi nicht pünktlich war, lag es am Hotel. Aber auch da half Jürgen weiter.
Wenn wir Probleme oder Fragen hatten, kümmerte er sich immer sofort um eine Lösung.

Selbst während des Zyklons, als auf Fiji nichts mehr ging und es 7 Tage keinen Strom gab, war er jederzeit für uns da.

Ich selbst war von Montag Morgen (10:00 Uhr) bis Donnerstag Abend (ca.19:00 Uhr) ohne Strom, einige Teile der Hauptinsel Viti Levu waren allerdings länger betroffen.


Wir wissen noch nicht genau, ob wir im nächsten Jahr wieder in die Südsee fliegen oder ein anderes Ziel wählen, aber spätestens 2010 sehen wir uns in Fiji wieder.

Bula und Vinaka

Ute und Peter

Nicht alles war von uns organisiert, sondern wurde von Ute & Peter erst direkt vor Ort entschieden, die Beiden hatten unsere Kombination „Schnuppern in Fiji Plus“ gebucht und die Rückflugzeit haben wir dann entsprechend angepaßt.
Glücklicherweise hatten wir gerade für Gäste einen Aufenthalt in Vanuatu zur gleichen Zeit geplant und konnten die vorhandenen Kontakte nutzen.
In Vanuatu haben wir die erste Woche organisiert, die Wochen in Tanna wurde dann direkt vor Ort geplant.
In Taveuni und für Tonga haben wir entsprechende Tips gegeben und die Flüge organisiert.

Das Wichtigste an unserem Service ist für uns, daß die Organisation klappt und unsere Gäste zufrieden sind, auch wenn es nicht immer 100% möglich ist.

Vinaka Vaka Levu Ute & Peter

 
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Letzte Aktualisierung am 31.12.2009

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