Fidschi
- Taveuni: Tovu Tovu Resort - Captain Cook Cruises: Segel
Safari - Viti Levu-Nord: Wananavu Beach Resort
per - e-Mail im Oktober 2008:
Reisebericht: Fiji (Taveuni, Sailing cruises mit captain cook,
Viti Levu in Wananavu Beauch resort für unsere 10 Jahre Hochzeit)
Bula Jürgen,
Wie versprochen hier nun unser Reisebericht von unserem Urlaub
im Paradis vom 1. August 2008 bis zum 15./16. August 2008.
Nach einem doch recht langen und ermüdendem Flug mit der
Korean Air via Seoul sind wir am morgen des 1. August so gegen
9:30h in Nadi angekommen. Hier hatte Jürgen uns ein sehr
nettes kleines Willkommensgeschenk zusammen mit allen Vouchers über
seinen Fahrer überreichen lassen. Jetzt hatten wir etwa
5.5h am Flughafen totzuschlagen, bevor wir unser Weiterflug nach
Taveuni antreten konnten. Gratis durften wir unser gesamtes Gepäck
am Flughafen hinter dem Eincheckschalter für Taveuni abstellen
und so haben wir die Zeit genutzt uns ein Taxi für 10 F$
zu schnappen um Nadis Zentrum kennenzulernen. Die Zeit ist somit
sehr schnell vergangen und nach einem guten Essen beim Inder
wurde es auch schon Zeit zurück zum Flughafen zu fahren.
Nach 1h und 20 Minuten Flugzeit sind wir dann endlich am Flughafen
von Taveuni angekommen, wo eigentlich Alan, der Besitzer vom
Tovu Tovu Beach Resort, auf uns hätte warten sollen, angekommen.
Naja hier war weit und breit nichts von einem Alan zu sehen und
als nach etwa 20 Minuten fast kein Mensch mehr am Flughafen war,
haben wir uns schnell das letzte Taxi genommen und sind auf eigene
Faust zum Tovu Tovu Resort gefahren. Dieses Taxi wurde dann aber
von Alan bezahlt, da wir ja einen Voucher für den Transfer
hatten.
Hier haben wir dann erst einmal unser
Bure (sehr einfach ausgestattet, jedoch ganz nett; Moskitinetzte
müßten allerdings unbedingt mal angebracht werden!!)
bezogen und uns so richtig ausgeschlafen. Hätte man uns
nicht so gegen 20:20h geweckt, so hätten wir doch glatt
das leckere Lovobüffet verschlafen.
Jetzt haben wir zum ersten Mal Alan kennengelernt, der sehr
nett und auch sehr hilfsbereit war.
Am nächsten Tag haben wir dann den Bus genommen und sind
zu den 3 Boumawasserfällen in den Regenwald hochgewandert.
Dieser Ausflug ist absolut empfehlenswert und für jedermann
problemlos machbar.
Dann folgte ein Tauchtag mit Tyron, dem Cousin von Alan. Die
Tauchgänge mit Tyron sind wirklich sehr schön und seine
Dive Masters kennen sich unter Wasser wirklich gut aus und sind
stark motiviert alle Taucher zufriedenzustellen. Leider sind
die Preise von Tyron alles andere als zufriedenstellend? (dazu
später noch mehr) Was beim Tauchen eigentlich sehr schade
war, ist, daß die Weiße Mauer, wegen der eigentlich
die meisten Taucher nach Taveuni kommen, nie in den Tagen wo
wir da waren von Tyron angefahren wurde…. scheinbar lag’s
an einer schlechten Strömung…. andere Tauchbasen sind
die Mauer allerdings jeden Tag angefahren und sie konnte auch
betaucht werden!! Naja vielleicht lag’s ja an den hohen
Spritpreisen und der relativ großen Entfernung von Tyron
bis zur Weißen Mauer!? Sonst hätte er seine Tauchpreise
ja vielleicht noch höher gemacht :-)
Am nächsten Tag stand
dann wieder eine Inselerkundigung auf dem Programm: Date line
und die Blow holes. Dafür haben wir uns ein Taxi zu 120F$
für den ganzen Tag gemietet. Hier kann ich nur den Taxifahrer
Will (William) anraten, der nicht nur ein sehr guter Taxifahrer
(es ist nicht sehr einfach auf den extrem schlechten Staßen
Taveunis voranzukommen!) sondern auch noch ein super Guide in
Einem ist! Ein absolut unvergesslicher Tag, den man nicht auslassen
sollte, will man Taveuni näher kennenlernen?
Dann folgte wieder ein Tauchtag an 2 sehr schönen Tauchplätzen
mit vielen Haien, bunten Fischen und sehr schönen Korallen
etc. Nach dem Tauchen haben wir dann die einzige Perlenfarm Taveunis
besucht und „preiswert“ einige sehr schöne Fijiperlen
gekauft. Um dann den späten Nachmittag in Taveuni ausklingen
zu lassen ist ein kurzer Zwischenstop in Audrey’s Café bei
Kaffee & Kuchen immer gut.
Dann kam auch schon unser letzter Tag in Taveuni und der Flieger
nach Viti Levu war um 16:00h.
Da der Jürgen uns gesagt hatte, schon am Vorabend über
Alan ein Taxi zu bestellen, hatten wir das auch schon getan.
Als ich dann morgens so gegen 9:00h die „Schockrechnung“ bezahlen
ging, hatte ich natürlich noch einmal nach dem Taxi gefragt,
vorauhin mir gesagt wurde, das wäre bestellt.
Nun noch kurz zu dieser „Schockrechnung“: mit Tyron
abgesprochen waren 200F$ für einen Tauchtag, also 2 Tauchgänge
inklusive Equipment. Dann als ich die Rechnung bekam, hatte der
Alan ganz dreist auf diese 200F$ noch 17.5% Mehrwertssteuer draufgeschlagen
(das wurde sonst nirgends in Fiji gemacht!!), sodaß ein
Tauchtag keine 200F$ sondern 235F$ kostete!!!
Von den 60F$ +17.5% = 70.5F$, die er zusätzlich zu diesen
235F$ nochmal extra für’s Equipment gerechnet hatte,
hat er mir dann griesgrämig, nach langem hin und her 60F$
zurückgegeben, die 10.5F$ Mehrwertssteuern hat er selber
behalten!!
Ich will hierzu aber ganz klar folgendes hervorheben: bis zur
Rechnung waren wir sehr zufrieden im Tovu Tovu, das Essen war
zwar von der Quantität her gerade ausreichend, von der Qualität
her aber absolute Spitzenklasse! Der Alan war immer sehr hilfreich
und nett, stand für jede Diskussion bereit und hat immer
nachgefragt ob alles in Ordnung sei und was wir denn so tagsüber
gemacht hätten. Daß der Alan aber ein Dagobert ist,
der jeden Taler 2 mal umdreht bevor er ihn ausgibt, war uns allerdings
schon sehr früh aufgefallen!
Daß es aber zu dieser überteuerten Rechnung kam, trotz
genauer Absprache mit Tyron (der war natürlich am letzten
Tag nicht mehr aufzutreiben), hätten wir niemals gedacht?
Noch ein wertvoller Tip für Tovu Tovu Touristen: abens
und morgens beim Essen am besten lange Hosen und Ärmel tragen,
denn trotz Antimoskitosprays u.a. wird man hier durchschnittlich
etwa 50x gestochen!
So jetzt aber zurück zu unser Abreise: wie gesagt, das
Taxi wurde schon am Vorabend von uns angefragt, dann am Tag der
Abreise nochmal beim Bezahlen der Rechnung und so gegen 14:00h
habe ich dann den Alan persöhnlich nochmal dran erinnert.
Das Taxi sollte um 15:00h kommen und als um 15:15h immer noch
kein Taxi da war, sah ich plötzlich die Frau aus der Rezeption
unter triefendem Regen winkend in der Mitten der Straße
stehen. Sie hatte natürlich ganz vergessen ein Taxi zu bestellen
und versuchte jetzt vergebens eines direkt am Straßenrand
abzufangen!
Es wurde so langsam brenzlig, denn normalerweise sollte man 45
Minuten vor Abflug am Flughafen sein..... damit wir unseren Flieger
nicht verpassen, hat uns dann in allerletzter Minute der nun
gar nicht mehr so nette Alan höchstpersöhnlich zum
Flughafen gebracht. Er setzte uns ab, ein ganz knappes Aufwiedersehn
und dann war er auch schon wieder verschwunden....
In Nadi angekommen erwartete
uns auch schon der Transfer zum Capricorn Hotel, wo wir nur die
Nacht (mit Frühstück) verbrachten um am nächsten
Tag die Segelsafari (4 Tage/3 Nächte) mit der Captain Cook
Cruises anzutreten. Genau gegenüber von Capricorn gibt es
ein sehr gutes kleine Restaurant mit typischen Fijispezialitäten,
in dem wir dann den Tag haben ausklingen lassen.
Die Segelsafari war der Teil in unserer Reise, auf den wir uns
am meisten gefreut hatten und gerade dieser Teil hatte uns am
meisten enttäuscht?
Aus diversen Foren inspiriert, in denen die Captain Cook Cruises
der Blue Lagoon bevorzugt wurde, haben wir uns dann dazu verleiten
lassen die Cook zu nehmen, was, auf uns bezogen, ein großer
Fehler war! Gesegelt sind wir nie, wir sind immer nur mit Motor „gesegelt“ und
die Segel wurden nur ein einziges mal rausgelassen damit auch
jeder mal ein schönes Bild von unserem Segelschiff schießen
kann! Vom vielversprechenden Flyer, den jeder sich vom Internet
herunterladen kann, wurde lediglich am 2. Tag die floskelhafte,
butterfahrtähnliche Visite eines typischen Fijidorfes auf
einer anderen Yasawainsel (als Barefootisland) gemacht. Ansonsten
stand nur sonnen und schnorcheln (allerdings mit echten Manta
Rochen – und das war wirklich sogar für Taucher absolute
Spitzenklasse!!!) auf Barefootisland auf dem Programm?
Zur Barefootlodge: die Bure
sind sehr einfach, haben zwar einen Ventilator, der auch funktioniert,
für die Nacht, allerdings kein Licht (Taschenlampe wird
am ersten Abend verteilt). Etwa 12 Bure, also ca. 24 Leute teilen
sich 3 Duschen und auch 3 Toiletten! Das Essen ist nicht umwerfend
und auch nicht ausreichend für alle Leute der Lodge! Wer
auch nur 20 Minuten zu spät zum Essen kommt, der geht leer
aus!
6 Personen hatten schlimmen Durchfall bekommen und waren von
den 4 Tagen dann mal ganze zwei „out of order“. Ob
das wohl von den vielen Fliegen auf dem Essen kam, oder den Kakalakenbeinen
im Sandwich!?? (Wir hatten das nicht, andere hatten das aber
wohl und haben zwecks Klage sogar Fotos davon gemacht!)
Wir sind da nicht so wählerisch und das Essen hatte uns
auch zwar nicht super gut geschmeckt, aber wir haben’s
gegessen und uns ist auch nicht schlecht geworden! Unser Bure
war sauber (da hatten wir wirklich großes Glück) als
wir es bezogen und es wurde auch jeden Tag wieder nachgesäubert
(im Gegensatz zu anderen Bures, die total verdreckt bezogen wurden
und auch nie gesäubert wurden!!). Auch die Gemeinschaftsduschen
und Klo hat uns nicht sonderlich gestört, was wir wirklich
an dieser Safari bemängeln, ist halt der „Safaripunkt“:
wir sind NICHT wie versprochen durch die Yasawas gesegelt, haben
kein night fishing gemacht und haben die ganze Zeit mit langweilen
auf Barefootisland verbracht!!
Wir dachten uns bei dieser Segeltour ne ganze Menge kleiner postkartenähnliche
weißsandige Inselchen kennzulernen als wir uns für
diese Safari entschieden hatten. Was jeder zu beanstanden hatte,
ist, daß nicht einmal Trinkwasser gratis zur Verfügung
stand und daß ¼ Liter Trinkwasser genauso teuer
war wie in Nadi 1.5 Liter!
Fazit der Segelsafari: ich würde diese Safari zwar sicherlich
kein zweites Mal mehr machen, jedoch haben wir ne Menge sehr
nette Leute kennengelernt, die Cook Leute waren auch alle sehr
nett und haben wirklich ihr bestes gegeben damit die Leute trotzdem
zufrieden waren – ich kann nicht sagen, daß es für
uns ein Horrortripp war (ein deutsches Paar hat es als solches
bezeichnet), wir haben uns gut amüsiert, es war halt schade,
daß fast alle Aktivitäten unangekündigt und auch
unersetzt ausgefallen sind!
Natürlich hat der Jürgen direkt darauf reagiert und
sich bei der Captain Cook Cruise beschwert, vielleicht werden
wir ja noch irgendwie dafür entschädigt werden, daß nicht
alle Aktivitäten gemacht wurden!? Wenn nicht, dann ist das
aber auch nicht so tragisch!
Auf eine Sache will ich aber unbedingt noch aufmerksam machen:
Captain Cook bietet einen Tauchgang mit der Reef Safari Tauchbasis
von der Manta Ray island ( eine Nachbarinsel von Barefoot) an.
Von diesem Tauchgang kann ich wirklich nur abraten, das ist weiter
nix als Abzocke hoch drei!!
Die Dive Master sind total unmotiviert, man bezahlt bevor man
ins Wasser geht (habe ich noch nirgendwo auf der Welt erlebt),
der Tauchspot war „leer“ sprich kaum Fische nur abgestorbene
Korallen und rein gar nichts zu sehen! 2 Dive Master sind mit
uns 6 gelangweilt durchs Meer getaucht, mehr war da nicht! Nach
genau 40 Minuten war Schluß, obwohl noch jeder genau Luft
in der Flasche hatte. Schnell zurück zur Tauchbasis, wo
die nächsten Touristen schon auf die Ausrüstung warteten,
bezahlt war ja schon also wurden wir ziehmlich rüde aufgefordert
zurück auf unser Boot zu gehen..... kein Dankeschön,
kein Aufwiedersehen, kein „wie hat’s euch denn gefallen“...
nix!!
Das war der beschissenste Tauchgang, den ich jeh gemacht habe!!!
Preis für einen Tauchgang: 110F$ (Also immer noch billiger
als bei Tyron auf Taveuni?)
Zurück in der Marina von Denarau stand auch schon unser
Transfertaxi bereit um uns in den hohen Norden von Viti Levu
zu bringen und zwar ins luxuriöse Wananavu Beach Resort
bei Rakiraki gelegen. 3 Stunden Taxi (das lag am Chauffeur, der
niemals schneller als 65km/h fuhr) waren nötig um dahin
zu gelangen und wir hatten somit viel Zeit uns die Landschaft
der Hauptinsel anzusehen?
Im Wananavu angekommen wurden wir sehr freundlich empfangen und
bekamen zu unserer Überraschung direkt mal ein Upgrade von
einem Gaten view Bure zu einem Sea view Bure (Danke an die Hotel
crew oder an Jürgen, wir wissen nicht, wem wir das zu verdanken
haben!?).
Das Wananavu hält alles was es verspricht und wir waren
wirklich begeistert von diesem Resort: hier bleiben keine Wünsche
offen und es ist genau der richtige Ort um seine 10 Jahre Hochzeit
zu feiern?
Am nächten Tag habe ich einen 3 Tauchgängetag
mit dem Kai Viti Divers vom Wananavu Resort gemacht und kann
nur sagen, daß das meine 3 schönsten Tauchgänge
auf Fiji waren! Super schöne Tauchspots mit herrlichen Korallenriffen,
einmaligen bunten Fischen, Haien, Barracudas, Thunfischen etc.
wurden ausgewählt – einfach nur vom Feinsten!! Preis
für die 3 Tauchgänge: 307F$
Dann hatten wir 3 Tage einen 4x4 Mietwagen zur Verfügung
und haben grob gesagt in 2 Tagen die ganze Insel vom Umfang her
gemacht. Am ersten Tag sind wir die King’s road runter
bis nach Suva gefahren und fanden auch noch die Zeit bis zur
Orchid island (etwa 25km hinter Suva) zu fahren. Leider ist dieser
Park derzeit nicht voll betriebsfähig, da vor etwa 7 Monaten
eine größere Überschwemmung nach einem Zyklon
den Park unter Wasser setzte. Der Parkführer hat sich aber
wirklich sehr bemüht uns alles zu zeigen und zu erzählen
was es sonst auch hier zu sehen und zu erzählen gab. Einzig
die Fijileguane (Brachylophus fasciatus) waren leider nicht mehr
da?
Knapp 380km Autofahrt haben wir an diesem Tag zurückgelegt
(King’s road hin & zurück) und es war schon tiefe
Nacht als wir wieder im Wananavu Resort ankamen.
Am 2. Tag mit dem Mietwagen sind wir dann die Queen’s road
runter bis nach Pacific Habour gefahren (etwa 300km). Leider
hatte das Art Village wegen Touristenmangels alle Shows an dem
Tag abgesagt, sodaß wir nach ein wenig Shopping in den
Handycraftboutiken direkt wieder zurück nach Sigatoka in
den Kula Eco Park gefahren sind. Hier habe ich dann endlich ein
paar schöne Fotos von den beiden Fijileguanarten (B. fasciatus
und B. vitiensis) machen können. Für alle Fauna- und
Floraliebhaber ist der Kula Eco Park ein absolutes Muß wenn
man Fiji bereist!
Auf dem Weg zurück nach Rakiraki sind wir dann noch ins
Zentrum von Nadi reingefahren um uns mit den letzten Fijisouvenirs
einzudecken....
Auch an diesem Tag sind wir nach insgesamt fast 600km Autofahrt
totmüde, relativ spät am Abend erst im Wananavu eingetroffen.
Dann kam auch schon unser allerletzter Tag auf Fiji, den meine
Frau im Spa und am Swimming pool des Wananavus verbrachte; ich
hingegen habe alle Hebel in Bewegung gesetzt (Dank natürlich
auch dem Jürgen und dem Manager des Wananavus) den sehr
seltenen B. vitiensis in freier Wildbahn sehen zu können.
In der Tat kommt dieser extrem seltene Leguan nur noch endemisch
auf ein paar Fijiinseln vor, die größtenteils nicht
für Touristen zugänglich sind. Eine dieser Inseln befindet
sich nicht weit von Rakiraki entfernt und über den Spokesman
des Dorfchefs eines kleinen Fischerdorfes läßt sich
eine Visite ermöglichen. Nach langem hin und her konnte
ich dann am letzten Abend unserer Abreise zusammen mit dem Spokesman
und einem Fischermann für etwa 90F$ diese geheimnisvolle
Leguaninsel betreten. Nach hunderten von Moskitostichen und 1.5h
schweißtreibendem Suchen in meterhohen Bäumen konnte
ich dann etwa 10-12 Tiere im Taschenlampenlicht in mehreren Metern
Höhe schlafend beobachten. 2 Tiere saßen so tief,
daß einige gute Blitzlichtfotos möglich waren?
Da wir zu lange auf der Leguaninsel verblieben, war die ganze
Mangrove zur Hauptinsel hin wegen Ebbe schon ganz wasserfrei,
sodaß wir etwa 800m durch die schlammige stinkende moskitoverseuchte
Mangrove im Taschenlampenlicht laufen mußten. Erschöpft
und hundemüde habe ich es gerade noch geschafft rechtzeitig
zum Essen im Wananavu einzutreffen, auch wenn das leckere Lovobüffet
schon abgeräumt wurde.
Um 5:40h am morgen des 15. August war es dann soweit sich vom
Wananavu Resort zu verabschieden um die Heimreise via Seoul so
gegen 10:h anzutreten.
Nach 10h30min Flugzeit waren wir dann in Seoul wo das Dispatching
ins Royal Hotel im Zentrum von Seoul perfekt über die Bühne
lief. Dinner sowie auch Breakfast Voucher wurden wie versprochen
am Korean Air Schalter verteilt und einer erholsamen Nacht im
5 Sternehotel stand eigentlich nichts mehr im Wege. Nach einem
kurzen morgentlichen Spaziergang in der Altstadt von Seoul war
es dann auch schon wieder an der Zeit mit dem Bus zum Flughafen
zu fahren. Da unsere Koffer schon von Nadi aus nach Frankfurt
durchgecheckt worden waren, gingen wir direkt in den Transitbereich,
wo man die Wartezeit in den zahlreichen Tax free Boutiken sehr
schnell überbrücken kann. Nach weiteren 11h30min Flugzeit
kamen wir dann am Frankfurter Flughafen an wo nun unser Wagen
in der Tiefgarage auf uns wartete. Nach exakt 50h Reisezeit (Tür
an Tür) kamen wir dann am abend des 16. August um 21:40h
bei uns zu Hause in Luxembourg an.
Fazit dieser Reise:
Fiji bleibt uns in sehr guter Erinnerung erhalten, die Leute
sind sehr nett und hilfsbereit und auch wenn nicht immer alles
perfekt war, behalten wir insgesamt ein sehr positives und
gutes Bild von Fiji und dessen Bewohnern zurück. Daß wir
noch einmal nach Fiji reisen werden (zumindest aber mein Sohn
und ich zum Tauchen) scheint jetzt schon sogut wie sicher zu
sein?
Auf jeden Fall aber werde ich mir meine nächste Fiji- oder
andere Südseereise noch einmal vom Jürgen zusammenstellen
lassen, denn auf den ist wirklich Verlaß und sollten mal
Probleme auftauchen, dann regelt er die direkt noch an Ort und
Stelle!
Der Jürgen ist persöhnlich mal ins Wananavu vorbeigekommen
und hat nach dem Rechten gefragt, er war stets besorgt und es
war ihm sehr wichtig, daß auch alles während unserer
gesamten Reise zufriedenstellend war.
Ein großes Lob und ein noch größeres Dankeschön
an den Jürgen Schweinberger, der schon vor dieser Reise
sehr viel für uns, ins Sachen Organisation etc., getan hat.
Ich weiß Jürgen, wir waren keine einfachen Kunden,
aber sie haben immer Ruhe bewahrt und uns diese fantastische
Reise ermöglicht!
Vinaka!
---------------Saphy & Guy--------------
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