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Ein wenig Fidschi schnuppern - mit Saphy & Guy
 

Zum 10 jährigen Hochzeitstag auf die Fidschi Inseln ... genau das wollten Saphy und Guy im vergangenen August ... Leider hat hier ausnahmsweise einmal nicht alles so gefallen / geklappt.

Aber die beiden wollen die Südsee trotzdem noch einmal besuchen

 

Datumsgrenze - Tavenuni
 

Fidschi - Taveuni: Tovu Tovu Resort - Captain Cook Cruises: Segel Safari - Viti Levu-Nord: Wananavu Beach Resort

per - e-Mail im Oktober 2008:

Reisebericht: Fiji (Taveuni, Sailing cruises mit captain cook, Viti Levu in Wananavu Beauch resort für unsere 10 Jahre Hochzeit)

Bula Jürgen,
Wie versprochen hier nun unser Reisebericht von unserem Urlaub im Paradis vom 1. August 2008 bis zum 15./16. August 2008.

Nach einem doch recht langen und ermüdendem Flug mit der Korean Air via Seoul sind wir am morgen des 1. August so gegen 9:30h in Nadi angekommen. Hier hatte Jürgen uns ein sehr nettes kleines Willkommensgeschenk zusammen mit allen Vouchers über seinen Fahrer überreichen lassen. Jetzt hatten wir etwa 5.5h am Flughafen totzuschlagen, bevor wir unser Weiterflug nach Taveuni antreten konnten. Gratis durften wir unser gesamtes Gepäck am Flughafen hinter dem Eincheckschalter für Taveuni abstellen und so haben wir die Zeit genutzt uns ein Taxi für 10 F$ zu schnappen um Nadis Zentrum kennenzulernen. Die Zeit ist somit sehr schnell vergangen und nach einem guten Essen beim Inder wurde es auch schon Zeit zurück zum Flughafen zu fahren.
Nach 1h und 20 Minuten Flugzeit sind wir dann endlich am Flughafen von Taveuni angekommen, wo eigentlich Alan, der Besitzer vom Tovu Tovu Beach Resort, auf uns hätte warten sollen, angekommen. Naja hier war weit und breit nichts von einem Alan zu sehen und als nach etwa 20 Minuten fast kein Mensch mehr am Flughafen war, haben wir uns schnell das letzte Taxi genommen und sind auf eigene Faust zum Tovu Tovu Resort gefahren. Dieses Taxi wurde dann aber von Alan bezahlt, da wir ja einen Voucher für den Transfer hatten.

Das ist eigentlich nicht die Art von Alan, denn bisher hatten wir diesbezüglich noch nie irgendwelche Probleme. Aber für die Zukunft haben wir das jetzt, wie ich meine, besser gelöst, denn unsere Gäste nehmen sich nun direkt nach der Ankunft in Taveuni ein Taxi und dies wird dann vom Resort bezahlt.

Hier haben wir dann erst einmal unser Bure (sehr einfach ausgestattet, jedoch ganz nett; Moskitinetzte müßten allerdings unbedingt mal angebracht werden!!) bezogen und uns so richtig ausgeschlafen. Hätte man uns nicht so gegen 20:20h geweckt, so hätten wir doch glatt das leckere Lovobüffet verschlafen.

Eigentlich ist das der falscheste Weg, denn um den Jet-Lag halbwegs abzufangen, sollte man zumindest bis so gegen 21:00 Uhr durchhalten und dann lieber etwas früher schlafen gehen, um den Körper in den richtigen Rhythmus zu bringen. Wir haben von Gästen gehört die dann Nachtwanderungen am Strand gemacht haben.

Jetzt haben wir zum ersten Mal Alan kennengelernt, der sehr nett und auch sehr hilfsbereit war.
Am nächsten Tag haben wir dann den Bus genommen und sind zu den 3 Boumawasserfällen in den Regenwald hochgewandert. Dieser Ausflug ist absolut empfehlenswert und für jedermann problemlos machbar.
Dann folgte ein Tauchtag mit Tyron, dem Cousin von Alan. Die Tauchgänge mit Tyron sind wirklich sehr schön und seine Dive Masters kennen sich unter Wasser wirklich gut aus und sind stark motiviert alle Taucher zufriedenzustellen. Leider sind die Preise von Tyron alles andere als zufriedenstellend? (dazu später noch mehr) Was beim Tauchen eigentlich sehr schade war, ist, daß die Weiße Mauer, wegen der eigentlich die meisten Taucher nach Taveuni kommen, nie in den Tagen wo wir da waren von Tyron angefahren wurde…. scheinbar lag’s an einer schlechten Strömung…. andere Tauchbasen sind die Mauer allerdings jeden Tag angefahren und sie konnte auch betaucht werden!! Naja vielleicht lag’s ja an den hohen Spritpreisen und der relativ großen Entfernung von Tyron bis zur Weißen Mauer!? Sonst hätte er seine Tauchpreise ja vielleicht noch höher gemacht :-)

Das ist auch völlig untypisch, denn wir haben eigentlich schon einiges an Tauchern nach Taveuni geschickt und alle sind bei Alan untergebracht und tauchen auch mit Tyrone. Selbst „Profis“ also Taucher mit eigener Tauchbasis zu Hause in Deutschland hatten bisher nichts auszusetzen.
Wenn so etwas auftritt, bitten wir eigentlich um direkte Kontaktaufnahme, denn wir regeln solche Dinge gerne direkt.
Bei den Preisen war ich aber auch etwas überrascht, denn wir haben doch etwas andere Preise für unserer 10er Pakete.
Allerdings habe ich mich nach dieser Beschwerde einmal auf Taveuni schlau gemacht, leider gibt es nicht so viele Basen, aber alle haben fast die gleichen Preise.

Am nächsten Tag stand dann wieder eine Inselerkundigung auf dem Programm: Date line und die Blow holes. Dafür haben wir uns ein Taxi zu 120F$ für den ganzen Tag gemietet. Hier kann ich nur den Taxifahrer Will (William) anraten, der nicht nur ein sehr guter Taxifahrer (es ist nicht sehr einfach auf den extrem schlechten Staßen Taveunis voranzukommen!) sondern auch noch ein super Guide in Einem ist! Ein absolut unvergesslicher Tag, den man nicht auslassen sollte, will man Taveuni näher kennenlernen?
Dann folgte wieder ein Tauchtag an 2 sehr schönen Tauchplätzen mit vielen Haien, bunten Fischen und sehr schönen Korallen etc. Nach dem Tauchen haben wir dann die einzige Perlenfarm Taveunis besucht und „preiswert“ einige sehr schöne Fijiperlen gekauft. Um dann den späten Nachmittag in Taveuni ausklingen zu lassen ist ein kurzer Zwischenstop in Audrey’s Café bei Kaffee & Kuchen immer gut.
Dann kam auch schon unser letzter Tag in Taveuni und der Flieger nach Viti Levu war um 16:00h.
Da der Jürgen uns gesagt hatte, schon am Vorabend über Alan ein Taxi zu bestellen, hatten wir das auch schon getan. Als ich dann morgens so gegen 9:00h die „Schockrechnung“ bezahlen ging, hatte ich natürlich noch einmal nach dem Taxi gefragt, vorauhin mir gesagt wurde, das wäre bestellt.

Nun noch kurz zu dieser „Schockrechnung“: mit Tyron abgesprochen waren 200F$ für einen Tauchtag, also 2 Tauchgänge inklusive Equipment. Dann als ich die Rechnung bekam, hatte der Alan ganz dreist auf diese 200F$ noch 17.5% Mehrwertssteuer draufgeschlagen (das wurde sonst nirgends in Fiji gemacht!!), sodaß ein Tauchtag keine 200F$ sondern 235F$ kostete!!!
Von den 60F$ +17.5% = 70.5F$, die er zusätzlich zu diesen 235F$ nochmal extra für’s Equipment gerechnet hatte, hat er mir dann griesgrämig, nach langem hin und her 60F$ zurückgegeben, die 10.5F$ Mehrwertssteuern hat er selber behalten!!

Nach Rücksprache mit Alan hat er mir versichert, dass die Preise so auf der Tafel am Tauchshop stehen, dies wären alles Preise zzgl. VAT
Zu dem Preis für das Equipment kann ich jetzt nichts sagen, vermute aber, das dies nicht nur für einen Tag war, denn normal sind/waren zu dieser Zeit so um die F$ 20-30.
Dies ist für mich nur schwer nachvollziehbar, da fast alle Taucher, die wir einbuchen mit eigener Ausrüstung anreisen.

Ich will hierzu aber ganz klar folgendes hervorheben: bis zur Rechnung waren wir sehr zufrieden im Tovu Tovu, das Essen war zwar von der Quantität her gerade ausreichend, von der Qualität her aber absolute Spitzenklasse! Der Alan war immer sehr hilfreich und nett, stand für jede Diskussion bereit und hat immer nachgefragt ob alles in Ordnung sei und was wir denn so tagsüber gemacht hätten. Daß der Alan aber ein Dagobert ist, der jeden Taler 2 mal umdreht bevor er ihn ausgibt, war uns allerdings schon sehr früh aufgefallen!
Daß es aber zu dieser überteuerten Rechnung kam, trotz genauer Absprache mit Tyron (der war natürlich am letzten Tag nicht mehr aufzutreiben), hätten wir niemals gedacht?

Hier noch einmal von meiner Seite:
Dies Art von Beschwerden kennen wir nicht !
Denn sollte so etwas häufiger vorkommen, setzen wir uns mit dem Resort, oder der Tauchbasis in Verbindung und klären ab was da schief gelaufen ist und wie das in Zukunft zu händeln ist.
Sollte sich etwas wie dies mehrfach wiederholen, wird von unserer Seite auch mit letzte Konsequenz dieses Resort/Tauchbasis nicht mehr gebucht.

Noch ein wertvoller Tip für Tovu Tovu Touristen: abens und morgens beim Essen am besten lange Hosen und Ärmel tragen, denn trotz Antimoskitosprays u.a. wird man hier durchschnittlich etwa 50x gestochen!

Das kann leider manchmal sein, hier ist es aber auch wieder von Mensch zu Mensch unterschiedlich, denn wir haben auch Gäste, die überhaupt keine Probleme haben.

So jetzt aber zurück zu unser Abreise: wie gesagt, das Taxi wurde schon am Vorabend von uns angefragt, dann am Tag der Abreise nochmal beim Bezahlen der Rechnung und so gegen 14:00h habe ich dann den Alan persöhnlich nochmal dran erinnert. Das Taxi sollte um 15:00h kommen und als um 15:15h immer noch kein Taxi da war, sah ich plötzlich die Frau aus der Rezeption unter triefendem Regen winkend in der Mitten der Straße stehen. Sie hatte natürlich ganz vergessen ein Taxi zu bestellen und versuchte jetzt vergebens eines direkt am Straßenrand abzufangen!
Es wurde so langsam brenzlig, denn normalerweise sollte man 45 Minuten vor Abflug am Flughafen sein..... damit wir unseren Flieger nicht verpassen, hat uns dann in allerletzter Minute der nun gar nicht mehr so nette Alan höchstpersöhnlich zum Flughafen gebracht. Er setzte uns ab, ein ganz knappes Aufwiedersehn und dann war er auch schon wieder verschwunden....

Zum Aufenthalt im Tovutovu kann ich wirklich keine Erklärung finden, denn wie oben schon mehrfach angesprochen, diese Beschwerden kennen wir nicht.
Ich gehe einmal davon aus, wenn wir Gäste im Tovutovu haben, daß die Rückmeldungen „wahr“ und nicht geschönt sind, denn nur bei wirklichem Feedback können wir mit den Resorts sprechen und dann auch versuchen Dinge abzustellen.

Hier scheint auf jedem Fall gleich von Anfang an der „Wurm“ drin gewesen zu sein.
Sorry

In Nadi angekommen erwartete uns auch schon der Transfer zum Capricorn Hotel, wo wir nur die Nacht (mit Frühstück) verbrachten um am nächsten Tag die Segelsafari (4 Tage/3 Nächte) mit der Captain Cook Cruises anzutreten. Genau gegenüber von Capricorn gibt es ein sehr gutes kleine Restaurant mit typischen Fijispezialitäten, in dem wir dann den Tag haben ausklingen lassen.

Die Segelsafari war der Teil in unserer Reise, auf den wir uns am meisten gefreut hatten und gerade dieser Teil hatte uns am meisten enttäuscht?
Aus diversen Foren inspiriert, in denen die Captain Cook Cruises der Blue Lagoon bevorzugt wurde, haben wir uns dann dazu verleiten lassen die Cook zu nehmen, was, auf uns bezogen, ein großer Fehler war! Gesegelt sind wir nie, wir sind immer nur mit Motor „gesegelt“ und die Segel wurden nur ein einziges mal rausgelassen damit auch jeder mal ein schönes Bild von unserem Segelschiff schießen kann! Vom vielversprechenden Flyer, den jeder sich vom Internet herunterladen kann, wurde lediglich am 2. Tag die floskelhafte, butterfahrtähnliche Visite eines typischen Fijidorfes auf einer anderen Yasawainsel (als Barefootisland) gemacht. Ansonsten stand nur sonnen und schnorcheln (allerdings mit echten Manta Rochen – und das war wirklich sogar für Taucher absolute Spitzenklasse!!!) auf Barefootisland auf dem Programm?

Auch hier finde ich keine Erklärung, denn die Segel-Safari ist der Renner unter den Angeboten und wir haben Gäste durch alle Preisklassen, die alle mit der Segel-Safari zufrieden nach Nadi zurückkommen.

Hier möchte ich auf die Kommentare der anderen Gäste verweisen, von denen es einige bei uns auf der Seite gibt.

Zur Barefootlodge: die Bure sind sehr einfach, haben zwar einen Ventilator, der auch funktioniert, für die Nacht, allerdings kein Licht (Taschenlampe wird am ersten Abend verteilt). Etwa 12 Bure, also ca. 24 Leute teilen sich 3 Duschen und auch 3 Toiletten! Das Essen ist nicht umwerfend und auch nicht ausreichend für alle Leute der Lodge! Wer auch nur 20 Minuten zu spät zum Essen kommt, der geht leer aus!
6 Personen hatten schlimmen Durchfall bekommen und waren von den 4 Tagen dann mal ganze zwei „out of order“. Ob das wohl von den vielen Fliegen auf dem Essen kam, oder den Kakalakenbeinen im Sandwich!?? (Wir hatten das nicht, andere hatten das aber wohl und haben zwecks Klage sogar Fotos davon gemacht!)
Wir sind da nicht so wählerisch und das Essen hatte uns auch zwar nicht super gut geschmeckt, aber wir haben’s gegessen und uns ist auch nicht schlecht geworden! Unser Bure war sauber (da hatten wir wirklich großes Glück) als wir es bezogen und es wurde auch jeden Tag wieder nachgesäubert (im Gegensatz zu anderen Bures, die total verdreckt bezogen wurden und auch nie gesäubert wurden!!). Auch die Gemeinschaftsduschen und Klo hat uns nicht sonderlich gestört, was wir wirklich an dieser Safari bemängeln, ist halt der „Safaripunkt“: wir sind NICHT wie versprochen durch die Yasawas gesegelt, haben kein night fishing gemacht und haben die ganze Zeit mit langweilen auf Barefootisland verbracht!!
Wir dachten uns bei dieser Segeltour ne ganze Menge kleiner postkartenähnliche weißsandige Inselchen kennzulernen als wir uns für diese Safari entschieden hatten. Was jeder zu beanstanden hatte, ist, daß nicht einmal Trinkwasser gratis zur Verfügung stand und daß ¼ Liter Trinkwasser genauso teuer war wie in Nadi 1.5 Liter!

Fazit der Segelsafari: ich würde diese Safari zwar sicherlich kein zweites Mal mehr machen, jedoch haben wir ne Menge sehr nette Leute kennengelernt, die Cook Leute waren auch alle sehr nett und haben wirklich ihr bestes gegeben damit die Leute trotzdem zufrieden waren – ich kann nicht sagen, daß es für uns ein Horrortripp war (ein deutsches Paar hat es als solches bezeichnet), wir haben uns gut amüsiert, es war halt schade, daß fast alle Aktivitäten unangekündigt und auch unersetzt ausgefallen sind!

Natürlich hat der Jürgen direkt darauf reagiert und sich bei der Captain Cook Cruise beschwert, vielleicht werden wir ja noch irgendwie dafür entschädigt werden, daß nicht alle Aktivitäten gemacht wurden!? Wenn nicht, dann ist das aber auch nicht so tragisch!

Hier möchte ich auf die Kommentare/Briefe von Captain Cook verweisen und auch noch einmal sagen, bei allen Gästen die wir bisher auf der Segel-Safari hatten, haben wir niemals einen solchen Kommentar zu der Segel-Safari bekommen, sei es zum Essen, zum Trinken, oder auch zu den ganzen anderen aufgeführten Punkten.

Stellungnahmen von Captain Cook Cruises: Sales Department 07.08.08 an Saphy & Guy (193 kb) und Brief von Abdul an BWT (103 kb)

Denn wie Guy so schön sagt, ich habe direkt reagiert und versucht herauszufinden, was da los war.

Bei Captain Cook war man selber betroffen, denn einmal kennt man mich nun ein paar Jahre und weiß, wie genau ich verschiedene Dinge nehme. Auch waren bis dahin Beschwerden dieser Art unbekannt.

Allerdings sind von anderen Gästen auf dieser Tour keine Beschwerden gekommen, lediglich ein anderes Pärchen hat sich bei Captain Cook beschwert. Und wenn ich mich richtig erinnere waren isgesamt run 25 Personen auf dem Trip.

Was es gab, das eigentliche Segelschiff „Spirit of the Pacific“ musste aufgrund technischer Probleme durch die „Ra Marama“ ersetzt werden. Die sollte normalerweise aber kein Problem sein, denn es ist auch ein Segler, wenn auch etwas kleiner als die „Spirit“.
Und wenn dann alles zusammen kommt, gab es bei der „Ra Marama“ dann auch noch Probleme mit dem „Bowspit“, deshalb musste dann das Segeln weiter reduziert werden.

Auf eine Sache will ich aber unbedingt noch aufmerksam machen: Captain Cook bietet einen Tauchgang mit der Reef Safari Tauchbasis von der Manta Ray island ( eine Nachbarinsel von Barefoot) an. Von diesem Tauchgang kann ich wirklich nur abraten, das ist weiter nix als Abzocke hoch drei!!
Die Dive Master sind total unmotiviert, man bezahlt bevor man ins Wasser geht (habe ich noch nirgendwo auf der Welt erlebt), der Tauchspot war „leer“ sprich kaum Fische nur abgestorbene Korallen und rein gar nichts zu sehen! 2 Dive Master sind mit uns 6 gelangweilt durchs Meer getaucht, mehr war da nicht! Nach genau 40 Minuten war Schluß, obwohl noch jeder genau Luft in der Flasche hatte. Schnell zurück zur Tauchbasis, wo die nächsten Touristen schon auf die Ausrüstung warteten, bezahlt war ja schon also wurden wir ziehmlich rüde aufgefordert zurück auf unser Boot zu gehen..... kein Dankeschön, kein Aufwiedersehen, kein „wie hat’s euch denn gefallen“... nix!!
Das war der beschissenste Tauchgang, den ich jeh gemacht habe!!! Preis für einen Tauchgang: 110F$ (Also immer noch billiger als bei Tyron auf Taveuni?)

Dazu kann ich momentan recht wenig sagen, denn bisher arbeiten wir nicht mit Reef Safari zusammen. Allerdings habe ich Kontakte zum General Manager und werde diese Beschwerde einmal ansprechen und auch nach der bereits so langen Zeit versuchen etwas zu klären.
Denn wir arbeiten nun mit Reef Safari im Bereich der Capt. Cook Cruises zusammen und ich möchte solche Kommentare eigentlich dann in Zukunft nicht irgendwo lesen.

Zurück in der Marina von Denarau stand auch schon unser Transfertaxi bereit um uns in den hohen Norden von Viti Levu zu bringen und zwar ins luxuriöse Wananavu Beach Resort bei Rakiraki gelegen. 3 Stunden Taxi (das lag am Chauffeur, der niemals schneller als 65km/h fuhr) waren nötig um dahin zu gelangen und wir hatten somit viel Zeit uns die Landschaft der Hauptinsel anzusehen?
Im Wananavu angekommen wurden wir sehr freundlich empfangen und bekamen zu unserer Überraschung direkt mal ein Upgrade von einem Gaten view Bure zu einem Sea view Bure (Danke an die Hotel crew oder an Jürgen, wir wissen nicht, wem wir das zu verdanken haben!?).

:-) Den Dank muß ich dem Wananavu Beach Resort überlassen, aber es ist natürlich immer schön davon zu hören.

Das Wananavu hält alles was es verspricht und wir waren wirklich begeistert von diesem Resort: hier bleiben keine Wünsche offen und es ist genau der richtige Ort um seine 10 Jahre Hochzeit zu feiern?

Nicht umsonst ist das Wananavu Beach Resort ein „Geheimtip“ von uns, hier passt eigentlich alles, vom Personal über die Atmosphäre zum Essen und und und …….

Am nächten Tag habe ich einen 3 Tauchgängetag mit dem Kai Viti Divers vom Wananavu Resort gemacht und kann nur sagen, daß das meine 3 schönsten Tauchgänge auf Fiji waren! Super schöne Tauchspots mit herrlichen Korallenriffen, einmaligen bunten Fischen, Haien, Barracudas, Thunfischen etc. wurden ausgewählt – einfach nur vom Feinsten!! Preis für die 3 Tauchgänge: 307F$

Hier findet man auch einen der Top-Tauchspots in Fiji, aber natürlich ist Taveuni auch einer der Top-Spots. Verschiedene Kommentare von Gästen bestätigen dies immer wieder.

Dann hatten wir 3 Tage einen 4x4 Mietwagen zur Verfügung und haben grob gesagt in 2 Tagen die ganze Insel vom Umfang her gemacht. Am ersten Tag sind wir die King’s road runter bis nach Suva gefahren und fanden auch noch die Zeit bis zur Orchid island (etwa 25km hinter Suva) zu fahren. Leider ist dieser Park derzeit nicht voll betriebsfähig, da vor etwa 7 Monaten eine größere Überschwemmung nach einem Zyklon den Park unter Wasser setzte. Der Parkführer hat sich aber wirklich sehr bemüht uns alles zu zeigen und zu erzählen was es sonst auch hier zu sehen und zu erzählen gab. Einzig die Fijileguane (Brachylophus fasciatus) waren leider nicht mehr da?
Knapp 380km Autofahrt haben wir an diesem Tag zurückgelegt (King’s road hin & zurück) und es war schon tiefe Nacht als wir wieder im Wananavu Resort ankamen.
Am 2. Tag mit dem Mietwagen sind wir dann die Queen’s road runter bis nach Pacific Habour gefahren (etwa 300km). Leider hatte das Art Village wegen Touristenmangels alle Shows an dem Tag abgesagt, sodaß wir nach ein wenig Shopping in den Handycraftboutiken direkt wieder zurück nach Sigatoka in den Kula Eco Park gefahren sind. Hier habe ich dann endlich ein paar schöne Fotos von den beiden Fijileguanarten (B. fasciatus und B. vitiensis) machen können. Für alle Fauna- und Floraliebhaber ist der Kula Eco Park ein absolutes Muß wenn man Fiji bereist!
Auf dem Weg zurück nach Rakiraki sind wir dann noch ins Zentrum von Nadi reingefahren um uns mit den letzten Fijisouvenirs einzudecken....
Auch an diesem Tag sind wir nach insgesamt fast 600km Autofahrt totmüde, relativ spät am Abend erst im Wananavu eingetroffen.
Dann kam auch schon unser allerletzter Tag auf Fiji, den meine Frau im Spa und am Swimming pool des Wananavus verbrachte; ich hingegen habe alle Hebel in Bewegung gesetzt (Dank natürlich auch dem Jürgen und dem Manager des Wananavus) den sehr seltenen B. vitiensis in freier Wildbahn sehen zu können. In der Tat kommt dieser extrem seltene Leguan nur noch endemisch auf ein paar Fijiinseln vor, die größtenteils nicht für Touristen zugänglich sind. Eine dieser Inseln befindet sich nicht weit von Rakiraki entfernt und über den Spokesman des Dorfchefs eines kleinen Fischerdorfes läßt sich eine Visite ermöglichen. Nach langem hin und her konnte ich dann am letzten Abend unserer Abreise zusammen mit dem Spokesman und einem Fischermann für etwa 90F$ diese geheimnisvolle Leguaninsel betreten. Nach hunderten von Moskitostichen und 1.5h schweißtreibendem Suchen in meterhohen Bäumen konnte ich dann etwa 10-12 Tiere im Taschenlampenlicht in mehreren Metern Höhe schlafend beobachten. 2 Tiere saßen so tief, daß einige gute Blitzlichtfotos möglich waren?
Da wir zu lange auf der Leguaninsel verblieben, war die ganze Mangrove zur Hauptinsel hin wegen Ebbe schon ganz wasserfrei, sodaß wir etwa 800m durch die schlammige stinkende moskitoverseuchte Mangrove im Taschenlampenlicht laufen mußten. Erschöpft und hundemüde habe ich es gerade noch geschafft rechtzeitig zum Essen im Wananavu einzutreffen, auch wenn das leckere Lovobüffet schon abgeräumt wurde.

Ich bin ganz zufrieden, dass der komplette Ablauf der Reise so geplant war und das Guy und seine Frau Saphy dann wenigstens im Wananavu den „Stress“ der vorherigen Stationen vergessen konnten. Natürlich versuchen wir immer unseren Gästen die Wünsche zu erfüllen und als Guy mir von der Leguanart erzählte und das man die irgendwo um das Wananavu finden könnte, haben wir, Adrian, Manager vom Wananavu und ich, versucht mit Hilfe des einheimischen Personals dies Realität werden zu lassen.
Und waren erfolgreich :-)

Um 5:40h am morgen des 15. August war es dann soweit sich vom Wananavu Resort zu verabschieden um die Heimreise via Seoul so gegen 10:h anzutreten.
Nach 10h30min Flugzeit waren wir dann in Seoul wo das Dispatching ins Royal Hotel im Zentrum von Seoul perfekt über die Bühne lief. Dinner sowie auch Breakfast Voucher wurden wie versprochen am Korean Air Schalter verteilt und einer erholsamen Nacht im 5 Sternehotel stand eigentlich nichts mehr im Wege. Nach einem kurzen morgentlichen Spaziergang in der Altstadt von Seoul war es dann auch schon wieder an der Zeit mit dem Bus zum Flughafen zu fahren. Da unsere Koffer schon von Nadi aus nach Frankfurt durchgecheckt worden waren, gingen wir direkt in den Transitbereich, wo man die Wartezeit in den zahlreichen Tax free Boutiken sehr schnell überbrücken kann. Nach weiteren 11h30min Flugzeit kamen wir dann am Frankfurter Flughafen an wo nun unser Wagen in der Tiefgarage auf uns wartete. Nach exakt 50h Reisezeit (Tür an Tür) kamen wir dann am abend des 16. August um 21:40h bei uns zu Hause in Luxembourg an.

Es ist eigentlich recht ungewöhnlich, daß die Zwischenübernachtung direkt in Seoul liegt, weil der Transfer vom Flughafen nach Seoul doch rund 90-120 Minuten dauern kann.

Normalerweise hören wir von Gästen, dass die Übernachtung im Hyatt direkt am Flughafen war.

Aber es ist natürlich schön, wenn man dann die Chance hat, etwas von Seoul, wenn auch nur in sehr begrenzter Zeit, sehen kann.

Fazit dieser Reise:
Fiji bleibt uns in sehr guter Erinnerung erhalten, die Leute sind sehr nett und hilfsbereit und auch wenn nicht immer alles perfekt war, behalten wir insgesamt ein sehr positives und gutes Bild von Fiji und dessen Bewohnern zurück. Daß wir noch einmal nach Fiji reisen werden (zumindest aber mein Sohn und ich zum Tauchen) scheint jetzt schon sogut wie sicher zu sein?

Es ist schön, trotz aller Probleme die sich am Anfang der Reise „auftürmen“, dann ein solches Fazit zu lesen.
Wir versuchen allen unseren Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, planen mit unseren Gästen und berücksichtigen alle Wünsche, soweit erfüllbar.

Auf jeden Fall aber werde ich mir meine nächste Fiji- oder andere Südseereise noch einmal vom Jürgen zusammenstellen lassen, denn auf den ist wirklich Verlaß und sollten mal Probleme auftauchen, dann regelt er die direkt noch an Ort und Stelle!

Der Jürgen ist persöhnlich mal ins Wananavu vorbeigekommen und hat nach dem Rechten gefragt, er war stets besorgt und es war ihm sehr wichtig, daß auch alles während unserer gesamten Reise zufriedenstellend war.

Ich muß nun gestehen, ich bin nicht extra zu Wananavu gefahren, denn es sind immer hin rund 3 Stunden Fahrzeit (einfach) von meinem Wohnort. Aber, da ich nach Rakiraki musste und das Wananavu Beach Resort auf dem Weg lag, konnte ich es so einplanen. Natürlich versuchen wir schon unsere Gäste während Ihres Aufenthaltes in Fiji zu sehen, aber leider ist dies nicht immer möglich.

Auf jedem Fall aber stehen wir für unsere Gäste immer hier vor Ort zur Verfügung und wenn es irgendwelche Probleme gibt, können wir die sicherlich schnell lösen. Auf jedem Fall versuchen wir es und durch die lange Zeit der Zusammenarbeit mit den Partnern hier vor Ort, ist eigentlich jedes Problem lösbar.

Ein großes Lob und ein noch größeres Dankeschön an den Jürgen Schweinberger, der schon vor dieser Reise sehr viel für uns, ins Sachen Organisation etc., getan hat. Ich weiß Jürgen, wir waren keine einfachen Kunden, aber sie haben immer Ruhe bewahrt und uns diese fantastische Reise ermöglicht!
Vinaka!
---------------Saphy & Guy--------------

Vinaka Vaka Levu für den Bericht, wir freuen uns immer von unseren Gästen zu hören, denn es gibt den vielen Besuchern unser Webseite eine Übersicht wie wir arbeiten, viele Informationen von Gästen die vor Ort waren und jede Menge Ideen für die eigenen Urlaubsplanung – Ihren Traumurlaub.

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Letzte Aktualisierung am 31.12.2009

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