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Fidschi-Zeit: 08.01.2009 - 00:20 Uhr « Kontakt »
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Traumhochzeit auf den Fidschi Inseln mit Andrea & Klaus
 

Ein Traum wird war ... wir heiraten in Fidschi:

Reisezeit: 13.09. - 02.10.08

 

Fidschi - Tänze und Gesänge
 

Fidschi - Captain Cook Cruises - MV Reef Escape - Uprising Beach Resort - Wananavu Beach Resort -

Mail: 09.10.2008

Fidschi – Eine Traumhochzeit

Am Anfang stand eine Idee. An einem lauschigen Frühsommerabend auf der heimischen Terrasse ließ uns plötzlich der Gedanke nicht mehr los, die mittlerweile elfjährige Beziehung noch in diesem Sommer mittels Hochzeit auf soliden Grund zu stellen. Das „Wie und Wo“ wurde lange diskutiert, und dank einer Flasche guten Weines auch irgendwann am späten Abend zum Abschluss gebracht: „Irgendwo am anderen Ende der Welt“ sollte es stattfinden, und wenn, dann natürlich auch aus Respekt vor der lokalen Kultur in der landesüblichen Tracht.

Meine bessere Hälfte schickte sich gleich am nächsten Morgen an, die Zielregion etwas enger einzugrenzen und die hochzeitstechnischen Voraussetzungen abzuklopfen. Schnell stieß sie dabei auf Fidschi, was durchaus zu unserer Definition von am „anderen Ende der Welt“ passte und sich zudem auch als äußerst ideal erwies, was das Heiraten dort und die anschließende Anerkennung hier anbelangt: Internationale Geburtsurkunden und gültige Reisepässe genügen.

Bei ihren Recherchen stieß die Frau, die über mein Leben verfügt, dann auch auf Jürgens BWT-Seite und fragte dort auch gleich mal nach einem Angebot. Die Antwort kam schnell (im Gegensatz zu der manch anderer Anbieter), und war letztlich sowohl inhaltlich als auch preislich unschlagbar. Auch unser Sonderwunsch, die Hochzeit in der landesüblichen Tracht zu vollziehen, konnte Jürgen uns erfüllen. Einige Telefonate und Emails später war die Sache dann in Sack und Tüten: Am 13 September ging’s mit der Korean Air via Seoul nach Nadi.

Zur Airline lässt sich wenig Nachteiliges berichten, der Service war gut und die Maschinen zu unserer Freude halbleer. Und für Freunde asiatischer Kost ist „Bi Bim Bap“ einfach ein Muss!

In Nadi erwartete uns gleich der erste eindrucksvolle Kontakt mit der lokalen Kultur. Die Mitarbeiterin des Capricorn-Hotels brachte uns gleich zum Amt, wo wir die Heiratserlaubnis zu beantragen hatten. Bislang hatten wir nur von der berühmten Gastfreundschaft der Melanesier gelesen (und diese vielleicht etwas angezweifelt), doch diese halbe Stunde im Bürgerbüro von Nadi setzte gleich die richtigen Eindrücke für den restlichen Urlaub. So freundliche Menschen habe ich in deutschen Ratsstuben bislang noch nicht getroffen (und Zulus trägt hier natürlich auch niemand bei der Arbeit, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte).

Das Capricorn war für die erste Nacht goldrichtig gewählt, Die Einrichtung war einfach, das Bett jedoch überdurchschnittlich gut, und das Zimmer war super sauber. Überhaupt scheinen die Insulaner großen Wert auf Sauberkeit zu legen. In keiner Unterkunft gab es diesbezüglich etwas zu bemängeln. Schön, dass uns auch der Jürgen gleich besuchte und wir so manche Unklarheit persönlich abklären konnten. Vorbildlich!

Der nächste Tag sollte dann unser „Großer Tag“ werden. Schon bei der Einschiffung gab uns Florian, der Hoteldirektor der MV Reef Escape, den Ablauf der Trauung bekannt. In der Kabine erwartete uns neben unseren Gewändern, den „Tapas“, auch eine Flasche Sekt. Die Hochzeit sollte gleich auf der ersten Insel Tivua vollzogen werden. Während die übrigen Passagiere zum Bräunen an Land gebracht wurden, wickelte uns Besatzungsmitglied Sera in unsere steifen Borkengewänder. Das Wort „Teletubbie“ fiel in dieser Phase bereits mehrfach.

Zur Trauung an sich fällt mir dennoch nur ein Wort ein: Traumhochzeit. Ein Tenderboot setzte uns nebst Kapitän Matthews und einigen Besatzungsmitgliedern direkt am Strand ab, wo wir dann auch gleich vermählt wurden. Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle an Jürgen, sowie Florian und das Captain-Cook-Cruises-Team, die dafür sorgten, dass wirklich alles zur rechten Zeit am richtigen Platz war. Toll war auch die Idee, die Zeremonie mit fidschianischem Gesang zu untermalen. Und wer kann schon einen echten Kapitän als Trauzeugen vorweisen? Toll, diesen Nachmittag werden wir wohl niemals vergessen.

Da unsere Hochzeit bei vielen Mitfahrern nicht unbemerkt geblieben war, lernten wir in den folgenden Tagen nahezu alle anderen 42 Gäste des Schiffes persönlich kennen. Überhaupt hatten wir eine tolle Gruppe von „Aussies“ und „Kiwis“ erwischt, so dass die Kreuzfahrt wie im Flug verging. Die Landschaft und die freundliche Besatzung tat ihr Übriges, und allein schon der Käptn war mit seinem Unterhalter-Talent sein Geld wert.

Nach Abschluss der Kreuzfahrt ging’s dann mit etwas Wehmut zur nächsten Station, dem Uprising Hotel. Hier sollte nun der erholsamere Teil unserer Reise beginnen, da das Hotel mit nur 12 Bures recht klein ist und zudem während unserer Abwesenheit auch nicht gerade ausgebucht war. Unsere Hütte war geräumig, gepflegt, mit Außendusche versehen und von einem schönen Garten umgeben. Einen dicken Pluspunkt vergebe ich an den indischen Küchenchef für seine hervorragenden Currys. Zudem lädt der kilometerlange Strand zu romantischen Abendspaziergängen ein. Einziger Wermutstropfen war in diesen Tagen nur das Wetter, das uns mit reichlich Regen bedachte. Dass wir uns dennoch bei trübem Regenwetter einen Sonnenbrand holten, soll den Lesern dieses Berichtes als Warnung dienen. Die Sonne ist auf Fidschi wirklich unerbittlich, und für ausreichenden Sonnenschutz sollte stets gesorgt sein.

Der Wechsel von der Südküste zum Norden ins Wananavu Beach Resort brachte uns auch wieder zum Sonnenschein zurück. Ein sehenswerter, vor Blütenpracht strotzender Garten umgibt die am Hang gelegenen Bures, und so manche dem Europäer fremd anmutende Vogelart bietet sich als Fotomotiv an. Auch das Wananavu war zu unserer Reisezeit nahezu leer gefegt, was jedoch zu keinerlei nennenswerten Einschränkungen beim Service führte. Überhaupt erwies sich das dortige Personal als noch ein wenig eifriger als in den Stationen zuvor, so dass auch diese letzte Woche unseres Urlaubs viel zu schnell verging. Schade, dass das Wananavu etwas abgelegen liegt. Ein, zwei Restaurants in fußläufiger Entfernung (wie beim Uprising) wären nicht schlecht.

Als Fazit muss ich feststellen, dass dieser Urlaub es in unserer persönlichen Rangliste auf den vordersten Platz geschafft hat. Fidschi kann nicht mit Kulturschätzen protzen, punktet aber mit seiner Freundlichkeit und seinen Landschaften. Ein Land, in das man gerne zurückkehrt. Und unsere Hochzeit war wirklich traumhaft schön. Danke noch mal an Jürgen für die tolle Organisation und sein persönliches Engagement. Ich hoffe, dass wir uns bald mal wieder sehen werden. Ni sa Moce.

Bula Andrea und Klaus,
Euer Reisebericht und die Bilder haben uns so beeindruckt, dass uns beeilt haben ihn Online zu stellen, damit alle Welt daran teilhaben kann. Viel zu sagen bleibt uns an der Stelle dann auch nicht ... Nur noch einmal ganz lieben Dank für Euren Kurierdienst von Deutschland nach Fidschi und auch wieder zurück.

Ni sa Moce
Jürgen

Ich (Maren) denke, ich darf mich da auch einmal wieder einmischen und mich auch recht herzlich für den Kurierdienst bedanken. Ausserdem mag ich - wenn auch schon wieder fast 4 Jahre in Deutschland - nicht ganz in Vergessenheit geraten. An der Webseite arbeite ich nämlich immer noch mit Leib, Herz und Seele. Ich freue mich über jeden Reisebericht, den ich einstellen darf, weil es einfach wahnsinnig schön ist, auch aus dem kalten Deutschland an solchen Erlebnissen teilhaben zu dürfen.

Liebe Grüße
Maren

 
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Letzte Aktualisierung: 03. Januar 2009

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