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Nici & Christian: Honeymoon in / durch Fidschi Inseln
 

Eine Traumhochzeit in Fidschi . . . das war der Wunsch von Nici und Christian als ich sie im Januar 2006 in Stuttgart auf der Hochzeitsmesse traf.
Weil die Familien damit nicht ganz so glücklich waren, wurden daraus dann Flitterwochen in und durch die Fidschi Inseln . . .

Honeymoon - Sunset
 

Fidschi - Viti Levu: Wananavu Beach Resort, Crusoe's Retreat & Kadavu: Tiliva Resort ... Captain Cook - Dinner Cruise

Mail: 05.06.2007

Hallo Maren, Hallo Jürgen!

Wir sind natürlich gut zuhause angekommen und dachten das es endlich an der Zeit ist sich mal zu melden.
Kaum waren wir in Deutschland hat uns auch schon die Realität eingeholt. Gleich am ersten Arbeitstag, der wegen Jet-Lag ein Graus war, gab´s die ersten Instruktionen bzgl. unserer Ausreise nach Indien.

So haben wir uns nun nach einer guten Woche der Re-Aklimatisierung vorgenommen am kommenden Wochenende einen Bericht über unsere Flitterwochen zu verfassen. In diesem Sinne.

Gruß
Nici und Christian

P.S.: Soviel vorab. Bis auf´s Crusoe´s war die Reise wunderschön und wir haben die vier Wochen wirklich genossen. Details kommen......



Mail: 10.06.2007


Hallo Ihr zwei,

wir müssen leider unseren Bericht verschieben. Heute war sooo schönes Wetter, dass wir es vorgezogen haben den Tag draussen zu verbringen.
Der Bericht kommt aber noch, Nici hat schon angefangen.

Gruß
Nici und Christian



Mail: 17.06.2007

Hallo Maren, Hallo Jürgen,

Nachdem wir nun immer noch soviel zu tun haben um unsere Ausreise nach Indien vorzubereiten möchten wir trotz allem noch unseren Reisebericht abgeben.

Nun denn....

....nach einer wunderschönen Hochzeit direkt an der Mecklenburgischen Seenplatte nördlich von Berlin stiegen wir am 30.04.2007 in unseren Flieger der uns von Berlin nach Frankfurt bringen sollte. In Frankfurt angekommen hatten wir noch einige Stunden Aufenthalt, die wir aber voller Vorfreude auf unsere Flitterwochen verbrachten. Um kurz vor 20:00 ging es dann los. Ab in die Luft...die Flitterwochen konnten beginnen.

Nach ca. 20h Flugzeit und einem sechs stündigen Zwischenstop in Seoul landeten wir endlich in Nadi. Ein Hinweis für zukünftige Reisende sei an dieser Stelle gesagt. Der Flieger von Seoul nach Nadi hatte kein "Video on Demand" System, wie das auf den hochfrequentierten Strecken der Welt mittlerweile Standard ist. Man packt sich also besser ein gutes Buch ein, falls man ebenfalls zu den Menschen gehört die im Flieger nicht besonders gut schlafen können.

Nachdem wir das übliche Flughafenprozedere hinter uns gebracht hatten wurden wir von Jürgen und Sam in Empfang genommen. Nach einem Kaffee und einem Schwätzchen mit Jürgen begaben wir uns mit Sam auf die Fahrt zu unserer ersten Station, dem Wananavu Beach Resort im Norden von Viti Levu.

Sam war freundlich und lustig und so hatten wir auf der fast 2,5 stündigen Fahrt zum Wananavu eine menge Spaß. Im Wananavu angekommen wurden wir sehr herzlich empfangen und zu unserem Beachfront Bure gebracht.

Angefangen von unserem Bure bis zu den angebotenen Aktivitäten ist das Wananavu eine wunderschöne Station. Die Angestellten sind ohne Ausnahme sehr hilfsbereit und freundlich und es wird stets darauf geachtet, dass einem an nichts fehlt. Das Resort ist sehr gut gepflegt, äußerst ordentlich (selbst der Sand zwischen den Kokospalmen wird regelmäßig geharkt) und gut ausgestattet. Entlang des Strandes gibt es einige Hängematten oder Hängestühle in denen man schnell feststellt, dass der Traum aus dem Kino bereits Wirklichkeit geworden ist. Es klingt kitschig, aber genau das ist Fidschi. Es sieht irgendwie alles so aus wie auf einer Postkarte.

........soo dass ist vorerst einmal der erste Teil. Da kommen noch einige weitere Teile die bereits fertig sind aber nicht durch das Rohr passen, weil die Einzelemail 90MB groß ist.


Deswegen würden wir uns freuen, wenn Ihr uns schreiben könntet, wenn Ihr diese Mail hier abgerufen habt und wir den nächsten Teil schicken können.Liebe Grüße
Nici & Christian



Mail: 18.06.2007

Hallo Maren, Hallo Jürgen,

ja ds wird ein Roman, da müsst Ihr durch :-) Vielen Dank für die Komplimente bzgl. der Bilder. Vielleicht gefallen ja noch mehr.

...

Insgesamt lädt die Atmosphäre im Wananavu zum relaxen ein. Wer möchte kann sich natürlich auch einer der angebotenen Aktivitäten anschließen und so haben wir uns an einem Tag an den Honeymoon Strand von der dem Resort gegenüberliegenden Insel Nananu-I-Ra bringen lassen. Wir hatten den ganzen Tag einen einzigen Strand für uns ganz allein. Man mag es kaum glauben, aber als uns unser Bootsfahrer vom Wananavu wieder abholen kam hätten wir gut und gerne noch länger bleiben können. Unsere Zeit war abgelaufen und es wurde bald dunkel, aber wir hätten noch so viel sehen können, dass uns sicher nicht langweilig geworden wäre. Wer allerdings Schnorcheln möchte muss an diesem Strand sehr weit raus schwimmen um an das Riff zu kommen. Uns war dabei ein wenig mulmig. Anderentags war dann aber der südliche Strand von Nananu-I-Ra zum Schnorcheln bestens geeignet. Hier ist man zwar nicht so einsam (manchmal kommen Besucher eines anderen Resorts mit dem Kajak vorbei und man ist dann zu viert oder zu sechst an einem 3km langen Strand). Man schwimmt vielleicht 10 Meter raus und sieht bereits Korallen. Für Stadtindianer wie uns, bei denen das viele Wasser ein mulmiges Gefühl in der Magengegend verursachte war das genau das richtige.


Nach acht wunderschönen Tagen im Wananavu galt es nun sich zu verabschieden.


Lolomas
Nici & Christian



Mail: 20. & 24.06.2007

Hallo Maren, Hallo Jürgen,

Es geht wieder weiter.....

Entgegengesetzt aller Ankündigungen erhielten wir am 10.05.2007 pünktlich wie die Feuerwehr unseren Mietwagen. Wir hatten sogar das Glück und bekamen ein größeres Fahrzeug. Jürgen erklärte uns telefonisch, dass bei der Mietwagenfirma irgendetwas schief gelaufen sei und sie uns deshalb ein größeres Modell zur Verfügung stellen. Wir fanden es sehr angenehm und düsten los in Richtung unserer nächsten Station, dem Crusoe´s Retreat, welches sich ebenfalls auf der Hauptinsel aber im Süden befindet. Die Fahrt dorthin war eine wirkliche Freude, denn ein Teil der östlichen Küstenstrasse ist noch nicht asphaltiert, so dass wir uns einem recht schaukeligen Off-Road Vergnügen hingeben konnten. Nach einem kurzen Gespräch mit Jürgen, der uns noch einige Wege in Richtung der Berge erklärte kamen wir im Crusoe´s Retreat an.


Obwohl das Crusoe´s Retreat an einem atemberaubenden Platz liegt und unser traditionell eingerichtetes Bure wunderschönes fidschianisches Flair versprühte, haben wir uns in dieser Station nicht so wohl wie zuvor im Wananavu gefühlt. Das lag im wesentlichen an insgesamt vielen Kleinigkeiten. Das Resort selbst ist ein wenig renovierungsbedürftig, die Mahlzeiten ein wenig einfallslos und vor allem waren die Angestellten lustlos und demotiviert. Somit kam bei uns natürlich nicht diese "Wohlfühlatmosphäre" auf wie im Wananavu. Wir hatten aber unseren Mietwagen und waren ohnehin den gesamten Tag auf Tour.

Wir besuchten am ersten Tag den Kula-Eco Park. Ein kleiner aber sehr schöner Park in dem man sich verschiedene Tiere und Pflanzen von Fidschi ansehen kann. Für Naturfreunde ist dies ein schöner Zwischenstopp.


Weiter gings an einem der nchsten Tag in die Berge von Viti Levu. Nachdem uns Jürgen zuvor sehr genau erklärte wie wir auf einer Route quer durch die Berge die Insel von Süden nach Norden durchqueren könnten, machten wir uns eines morgens ganz früh auf den Weg. Entsprechend Jürgens Erklärung fanden wir unsere Abzweigung von der Küstenstrasse auch auf Anhieb und somit ging es los mit einem weiteren Offroaderlebnis mitten durch den Urwald.



Lolomas
Nici & Christian



Mail: 27. 06.2007



Hallo Maren, Hallo Jürgen,

Bald habt Ihr es geschafft. Wir hoffen der bericht gefällt Euch.

....

Leider gab es eine Schlüsselstelle an der wir die falsche Entscheidung getroffen hatten. Statt´s rechts abzubiegen sind wir geradeaus weiter gefahren und waren somit unbewusst auf einem Weg der sich ca. 30km und vier Stunden später als Sackgasse herausstellen sollte. Damit war unser Ziel die Insel zu durchqueren gestorben. Allerdings hatten wir dadurch ein für uns sehr faszinierendes Erlebnis. Tief in den Bergen stiessen wir auf mehrere Kinder, die wir nach dem richtigen Weg fragten. Wir waren erstaunt, dass diese Kinder, die nicht älter als 10 Jahre waren und eigentlich komplett von der Aussenwelt abgeschnitten leben uns in fliessendem Englisch antworteten. Gleichzeitig starrten Sie beim reden ständig auf unsere Arme und es stellte sich schnell heraus, dass diese Kinder noch nie einen weissen Menschen gesehen hatten. Wir überreichten zum Dank für Ihre Hilfbereitschaft Lollies und die Kinder strahlten alle bis über beide Ohren. Als wir dann weiter fuhren konnten wir noch beobachten wie die Kinder Ihre Lollies in die Luft streckten und jubelten als hätten man Ihnen so eben eine Trophäe von unschätzbarem Wert überreicht.

Nach vier Tagen mit unserem Mietwagen hieß es nun auch schon wieder Abschied nehmen. Relativ früh am morgen des 14.05.2007 machten wir uns auf die Reise in Richtung unserer dritten uns letzten Station, dem Tiliva Resort auf der Insel Kadavu. Zunächst gaben wir unseren Mietwagen am Flughafen in Nadi ab um dann ein paar Meter weiter bei den Inlandsflügen einzuchecken. Auf dem Rollfeld angekommen fiel die Freude bei Nici zunächst in den Keller. Vor uns stand ein 17sitziges Flugzeug welches uns nach Kadavu bringen sollte. Nici, die nun nicht gerade eine leidenschaftliche Fliegerin ist, übte sich merklich in Selbstbeherrschung.

Das Wetter bei diesem Flug war nicht gerade das Beste und so holperten wir so ein wenig den Himmel hinauf, was Nici mehr und mehr dazu veranlasste sich am Vordersitz mit der einen Hand, an mir mit der anderen Hand festzukrallen. Somit verzog sich auch bei mir ein wenig die Miene, mehr aber aus Schmerz von Nici´s Hand als aus Angst. Als dann der jüngere Pilot der beiden offenbar auch noch das Landen übte und eine "Dreisprung" Landung auf den Asphalt legte schwor mir Nici hoch und heilig, dass Sie nach dieser Reise nie wieder in ein solches Flugzeug steigen würde.

Nachdem uns allerdings Julius, unser Bootsfahrer, das Gepäck abgenommen hatte und wir uns ein wenig von der Landschaft beeinflussen lassen konnten, war auch bei Nici die Nervösität wieder gesunken und wir freuten uns auf eine gemütliche Bootsfahrt zum Tiliva Resort.

Nachdem uns Barbara und Kemu (die Besitzer des Tiliva) nach einer 1,5 stündigen Bootsfahrt mit einem Drink in Empfang genommen hatten bezogen wir unser Honeymoon Beachfron Bure, welches wirklich direkt am Wasser (Luftlinie keine 5 Meter) steht. Wir waren die einzigen im Resort und hatten somit für die nächsten 10 Tage die volle Aufmerksamkeit von Barbara und Kemu. Aus diesem und auch aufgrund von vielen weiteren Kleinigkeiten wurden unsere 10 Tage im Tiliva Resort zu den schönsten des gesamten Urlaubs.

Das Tiliva Resort hat sein ganz eigenes Flair. Es ist durch die Lage auf der Insel Kadavu sehr abgeschieden und ruhig. Gleichzeitig kümmerten sich Barbara und Kemu mit viel Liebe zum Detail um unser Mittag und Abendessen. Kemu, mit dem ich die Leidenschaft für das Kochen teile, machte es sichtlich Spaß mit jemandem über Filetieren, Braten und Dünsten philosophieren zu können. Wir speisten jeden Abend mit Barbara und Kemu gemeinsam und unterhielten uns intensiv über die verschiedensten Themen. Kemu hatte von mir erfahren, dass ich kein großer Fischfreund bin und daher auch gar nicht wüsste wie man einen Fisch filetiert. Das nahm er gleich zum Anlass mich mit seinem Bruder zum fischen zu nehmen und mir am gleichen Abend das filetieren bei zu bringen.

Wir nahmen es im Tiliva mit der Zeit nicht so genau und verbrachten schlussendlich echte 10 Tage mit Erholung durch schnorcheln, lesen und fischen. Eine unserer Unternehmungen führte uns zu einem Wasserfall, der in einem natürlichen Becken endet. Der strahlende Sonnenschein, das kühle Süßwasser und das laute Rauschen des Wasserfalls. Dies war wieder so eine Stelle, die man nur aus Hollywoodfilmen kennt und wir sind wirklich überglücklich nun jedesmal sagen zu können, dass wir in solch einem Naturpool auch einmal geschwommen sind.

Lolomas
Nici & Christian



Mail: 04.07.2007


Hallo Maren, Hallo Jürgen,

...so und es geht wieder weiter aber es ist bald geschafft :-) Man hört von Euch gar keine Beschwerden wegen der Emailgröße bzw. Länge des Reiseberichtes. :-)

...




Kemu´s Heimatdorf, dass Dorf Tiliva welches vom Resort nur durch eine Bergkuppe getrennt wird konnten wir ebenfalls besuchen. Dort übergaben wir als Gastgeschenk all die Lollies die wir noch übrig hatten und 500gr. Kava Wurzel an Kemu´s Bruder. Die Kava Wurzel wurde sogleich zerstampft und Kava zubereitet. Währenddessen sprachen wir im Haus von Kemu´s Bruder über dies und das und sahen dabei zu wie nach und nach die Kinder vom Dorf in das Haus kamen um sich einen Lollie abzuholen. Im Dorf durften wir uns natürlich auch umsehen und so bekamen wir dann auch einen unmittelbaren Eindruck wie man auf Fidschi so lebt. Ganz faszinierend waren die Kinder. Vielleicht liegt es ja an dem nicht vorhandenem Fernseher oder Playstation, dass diese Kinder so unschuldig und unverdorben freundlich, höflich und hilfsbereit sind und sich vor allem über so kleine Dinge wie ein einfaches Dankeschön freuen wie die Schneekönige.



Lolomas
Nici & Christian



Mail: 08.07.2007



Hallo Maren, Hallo Jürgen,

Vorletzte Email……
… .







Nach sehr erholenden 10 Tagen mussten wir unser kleines Paradies wieder verlassen. Nach nunmehr vier Wochen auf den Fidschi Inseln war die Vorfreude auf unser schönes Zuhause auch ein wenig wieder aufgekommen und so packten wir am 25.05.2007 die Koffer. Erst als wir im Boot saßen, Barbara und Kemu am Strand standen um uns zu winken, realisierten wir, dass unsere Flitterwochen nun schon wieder vorüber waren. Im Tiliva hatte es uns so gut gefallen, dass wir beide mit einem Kloß im Hals und schweigend im Boot saßen und Barbara und Kemu zurückwinkten bis diese hinter einer Landzunge verschwanden.



Am Flughafen angekommen wurde es Nici wieder einmal unwohl. Das Flugzeug welches uns nach Nadi bringen sollte hatte plötzlich nur noch 6 Sitze, was Nicis Stimmung nicht gerade hob. Am Ende war aber alles nicht so schlimm. Bei bestem Wetter flog unser "Fahrrad mit Flügeln" wie auf Schienen und Nici hatte noch in der Luft Spaß an der traumhaften Aussicht auf das Astrolabe Reef und andere Riffe.


Lolomas
Nici & Christian


Mail: 09.07.2007



Hallo Maren, Hallo Jürgen,

So, dass ist nun die letzte Email bzgl. Des Reiseberichtes. Gerne könnt Ihr natürlich alle Fotos für Eure Belange nutzen, hauptsache Ihr vergesst nicht von wem Ihr sie habt. :-)

Seid lieb gegrüsst.
Nici & Christian



An unserem letzten Abend verabschiedeten wir uns von Fidschi bei einem Abendessen auf dem Schiff. Wir werden Fidschi immer in seiner traumhaft kitschigen Postkartenform in Erinnerung behalten und möchten an dieser Stelle allen zukünftigen Fidschibesuchern sagen: "Die weite Reise dorthin war wirklich jeden Penny wert und wir werden das erlebte wohl immer in Erinnerung behalten".




Bei Maren möchten wir uns ganz ganz recht herzlich für die akribische Organisation bedanken. Nach unzähligen Emails haben wir eine Reise erlebt, die perfekt organisiert war und wirklich nichts schief gegangen ist. Auch Jürgen sei ganz recht herzlich für die Betreuung vor Ort gedankt. Wenn wir könnten würden wir Euch bei unserem nächsten Urlaub jedem großen Reiseveranstalter vorziehen. Wir wünschen Euch beiden alles alles Gute in der Zukunft und hoffen das all Eure Pläne in Erfüllung gehen mögen.



Vinaka vaka levu.

Ni sa moce.

Lolomas
Nici & Christian

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