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Reisezeit: 10. - 29.12.07

 

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Fidschi - Nananu-I-Ra - MacDonalds Nanau Beach Resort - Captain Cook Cruises - Segel-Safari - Anchorage Beach Resort

Mail: November 2008

Fidschi – verschiedene Seiten der Inseln

Jetzt wird Jahresende und – wieder ist es grau und regnerisch in Deutschland. Und wir stöbern in unseren Bildern vom letzten Jahr…

Vor einem Jahr Anfang November haben wir Jürgen Schweinberger kontaktiert mit der Bitte, in genau 4 Wochen über Weihnachten einen Flug und eine abwechslungsreiche Reise nach Fiji zu organisieren. Er sollte und Ruhe, Abenteuer, gepflegtes Essen und einheimischen Kontakt ermöglichen. Echt Touri, halt von allem etwas!

Jürgen hat es geschafft! Trotz sonnensüchtiger Winterreisende, trotz erster Vor-Weihnachtler und schulferienloser Reisender konnte er kurzfristig sowohl Flug wie auch Übernachtungen organisieren.

Jürgen hat uns persönlich am Flughafen abgeholt und an unseren Fahrer übergeben. Ein kurzer Einblick in die spannende Vergangenheit Jürgens und seiner Erfahrungen in Fiji hat uns in die Landeskultur eingeführt. Dadurch konnten wir uns vorstellen, wer hinter BWT steht und ob wir auf unser Hab und Gut achten müssen auf der Fahrt ins Blaue.

Zuerst haben wir die wichtigste Errungenschaft des Urlaubes besorgt: Schnorchel. Leute, die Wasserwelt ist traumhaft schön, bringt Euren Schnorchel (oder zumindest das Mundstück) mit!!!

Wir begannen unseren Urlaub mit der Reise in den Norden nach Nananu-I-Ra, einer wunderschönen Insel im Nord-Westen der Hauptinsel Viti Levu. Mit dem Auto ging es bis zur Ellington Wharf, mit dem Schiff rüber zur Insel, wo unsere ersten 8 Tage unseres Urlaubs eingeleitet haben.

Zuhause sind wir es gewöhnt, immer präsent zu sein, schnell zu denken, alles wahrzunehmen, Tage im Voraus zu planen. Auf Nananu-I-Ra haben wir gelernt, nichts zu denken, sondern zu sein. Die Papayas und Mangos und Zitronen fallen vom Himmel, das Meer im Dezember ist warm ohne brühwarm zu sein, Regen streichelt der Haut und die Mücken halten sich in Grenzen. Immer wieder haben wir uns bekochen lassen in einer der Lodges, mal aufwändig, mal einfach. Wunderbar! Fiji heißt faul sein, das Leben genießen, hinnehmen, was die Natur so bringt. Und in Fiji ist sie ein Paradies! Ein Ausflug auf das Festland, an die Bar im Hotel gegenüber oder an das Grab des letzten vermeintlichen Kannibalen der Hauptinsel durchbrach mögliche Eintönigkeit.

Überhaupt erhält auf Nananu-I-Ra „immer dasselbe“ einen neuen Klang: Wer möchte nicht jeden Morgen als erstes ein Bad im Meer nehmen, kühles Wasser spüren und schon bald nach dem Verlassen vom warmen Wind getrocknet sein? Warum sich aufregen, wenn es jeden Tag frische Früchte und Sonnenschein gibt? Wozu weite Wege fahren, wenn man mit dem Boot einmal rechts rum und einmal links rum auf der Insel, bei Flut oder bei Ebbe jeweils andere Wege am Ufer entlang paddeln kann? Warum weit reisen, wenn mit dem Wetter und der Temperatur auch die Farbe der Korallen und Kliffs in Inselnähe sich ändern und immer wieder anders aussehen? Von Nananu-I-Ra aus können Tauchgänge gestartet werden, was einige unserer Mitreisenden taten.
Wir haben uns gepflegt gelangweilt bei Lektüre, wandern und paddeln.

Vor unserer Weiterreise „Segeln auf dem Meer, tauchen in Korallenriffs und übernachten in kleinen Hütten“ trafen wir nochmals Jürgen, der unsere weitere Tour „feingetunt“ hat. Wir planten auch mal ins Hinterland zu reisen und dazu musste im Voraus ein Auto gebucht werden. Dies deshalb, weil im Dezember besonders viel Touristen kommen und die Mietautos anzahlmäßig begrenzt sind. Für diesen Tipp danken wir Jürgen! Es hat schon was, wenn man spontan sein kann – und darauf hingewiesen wird, wann besser nicht.

Die Segeltour in den Westen der Hauptinsel Viti Levu war – leider vor allem windstill. Dafür genossen wir die verschiedenen Tauch- bzw. Schnorchelgänge auf See sehr. Blaue Lagunen, weißer Sand, strahlender Himmel, Palmen im Hinter- und Vordergrund – Bacardi-Feeling pur, überall. Korallen in jeglicher erdenklicher Form, bunte Fische, große und kleine „Erscheinungen“, in Inselnähe oder mit dem Schiff zu erreichen, wunderschön! Wir hatten drei Nächte im ursprünglichen Schilf-Haus mit Strohdach auf einer Insel gebucht. Jeden Tag sollte es von hier aus zum Schnorcheln und Segeln weitergehen.

Einer der Abende war Weihnachten. Was wir auf der Hauptinsel nicht bekamen, weil das für Familienfeiern reserviert ist, bekamen wir jetzt auf der Insel: Essen aus dem Lovo. Eingewickelt in Palmenblätter und anderes Grün wurden Truthahn, Lamm, Ferkel und verschiedenes Gemüse im Erdloch mit Holzkohle und Holzscheiten gegart. Das Weihnachtsbüffet ließ keinen Wunsch offen, und diesmal gab es auch „Cocktails“.

Nach vier Tagen auf See, Segelschiff und Insel ging es für uns wieder zurück auf die Hauptinsel, an die Westküste.

Leider hatten wir mit dem Hotel auf dem Festland nicht so viel Glück – wir durften diesmal erleben, was „Fiji“ im Sprachgebrauch der Asiaten bedeutet: faul.
Unser Hotel war relativ neu, und schon an den neu gegossenen Treppen war zu sehen, dass nicht sauber gearbeitet wurde (schiefer Betonguss und Platten schräg – echte Unfallgelegenheiten bei Regen, fertig zum Ausrutschen auf den glatten Keramikplatten) oder dass der Zimmerservice nicht wirklich putzt. Auch sammeln sich sehr schnell Insekten aller Art in Stoffen (Vorhängen und Matratzen), bei uns regelrechte Ameisenstämme im Bett. Nein, hier helfen keine Chemiekeulen – kochendes Wasser alle 2-4 Stunden regelmäßig vergossen sind bessere Helfer. Und keine Sorge: nach 2Tagen kommen die lieben Tiere wieder, es wird niemals die ganze Schar ausgerottet… Hier empfehle ich allen geruchsempfindlichen Deutschen, eigene Räucherstäbchen oder Duftöle mitzuführen – neben dem Geruch desinfizieren sie meist auch für eine begrenze Zeit.

Jürgen hat das sehr Leid getan, er kam extra vorbei. Aber auch er steckt nicht drin, wie ein Hotel geführt wird! Uns hat jedenfalls sehr „beruhigt“, dass wir jederzeit mit ihm Kontakt aufnehmen konnten und Ziele in der Region (authentisches Restaurant, Sehenswürdigkeit wie den Orchideenpark, Tour in das Hinterland) abstimmen durften. Überhaupt glaube ich, dass wir keine leichten Gäste waren: von allem etwas, und bitte schön sauber und deutsch, und dabei noch ursprünglich!

Leider gab es diese „Beschwerden“ die wir auch sofort an das Management des Anchorage Beach Resorts (wir können ruhig Namen nennen) weitergeleitet haben. Eigentlich ist es schade, das Ihr diese Erfahrung machen musstet, dies ist für uns die erste „Beschwerde“ dieser Art und wir hatten schon einige Gäste dort untergebracht. Auch ist es schade, wenn man einen Neubau so schnell verfallen sieht, denn eigentlich sind die Räume, wenn auch „typisch Hotel“ und nicht „typisch Fiji“ recht schön.

Der Abschluss der Tour war dann auch wunderschön: unser nächtlicher Zwischenstopp in Seoul brachte und (auf Airline-Kosten) ins 5-Sterne Hyatt, in dem wir asiatische Kultur (z.B. im Hinblick auf die Speisekarte) wie auch die westliche (in Bad, Dampfbad und Sauna) erleben durften. Damit war für uns der Urlaub rund!

Wir sind sicher, dass dieser Urlaub auf Fiji einer der schönsten unseres Lebens war. Und das besonders auch durch Jürgens Einsatz! Herzlichen dank nochmals für Deine Betreuung, Deinen Humor, Deine Ideen und die ganze Organisation. Wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt, vom Empfang nach der Ankunft bis hin zur Verabschiedung beim Abflug, wir waren rundum versorgt und danken Dir herzlich dafür.

Wir können jedem empfehlen, sich von Jürgen Schweinberger eine individuelle Reise zusammenstellen zu lassen, egal ob sie Faulenzen, Segeln, Tauchen oder sonst was beinhalten soll.

Wir werden es wieder tun!

Anja Walter

Bula Anja, Bula Oliver,

vielen Dank für Euren Reisebericht, auch wenn in der Zwischenzeit etwas Zeit vergangen ist, aber ich wage zu behaupten, Ihr habt ein wenig aus Fiji mit nach Hause genommen und lasst Euch nicht unnötig stressen ;-)

Es gibt noch viel zu sehen hier in der Südsee, also plant rechtzeitig und schaut Euch um.

Vinaka

Jürgen

 
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Letzte Aktualisierung am 31.12.2009

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