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Fidschi Inseln: Hochzeit im Tiliva Resort - Ute & Sigurd
 
Hochzeit auf den FIDSCHI-Inseln und anschließende Flitterwochen 29.4. – 27.05.2006
(Kadavu - Captain Cook Segel Safari – Wananavu - Matamanoa)
Einfach die Seele baumeln lassen
 

 

Nach umfangreichen und intensiven Vorbereitungen ließen wir unseren Traum vom Südseeurlaub wahr werden.
Da in der Planungsphase durch Maren all unsere Fragen und Wünsche geduldig beantwortet bzw. erfüllt wurden traten wir ziemlich entspannt die große Reise an.

Unsere Haustüre in Thüringen verschlossen erreichten wir über Frankfurt – Seoul – Nadi nach ca. 40 Stunden unsere 1. Station.

Kadavu – Tiliva-Resort

Auf der Insel Kadavu angekommen – welche für mich die kürzeste Landebahn der Welt hat – erhielten wir unser Gepäck und bestiegen ein kleines Boot. Da zur Zeit unserer Ankunft gerade Ebbe war, mussten wir nach einigen Metern dann in ein größeres Boot umsteigen, und so fuhren wir am Ufer der Insel entlang von einem Ende zum Anderen.


Nach zwei Fahrtstunden kamen wir dann im Tiliva Resort an und wurden herzlich von Barbara mit einem kühlen Drink empfangen. Wir bezogen unseren Bungalow und brauchten erst mal eine erfrischende Dusche. Gegen 19.00 wurde - wie zu jeder Mahlzeit - zum Essen getrommelt und wir lernten Kemu kennen. Die beiden weihten uns in die Gepflogenheiten der Insel und ihren Menschen ein und es gab ein vorzügliches Abendessen (Kürbissuppe, Fisch mit Reis, Eierkuchen mit Eis). Zufrieden, satt und müde beendeten wir unseren langen Tag und gingen schlafen. Die nachfolgenden Tage begannen mit einem gemütlichen Frühstück auf der Terrasse. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir Kaffee/Tee, Toast mit Ei oder Marmelade und Obst. In einem tropischen Garten sind die 8 Bungalows und das Haupthaus verteilt. Selbst angebaute Bananen, Ananas, Kokosnüsse, Limetten und verschiedene Gemüsesorten bereicherten täglich den Speiseplan und konnten jederzeit gepflückt werden. Um das üppige und doch leichte Mahl zu verdauen gingen wir zum Strand, Fischen, Tauchen, Wandern. Langweilig wurde es nie – die vielseitige Urlaubslektüre blieb in den Koffern verstaut - Landschaft genießen war angesagt. Viele Vogelarten – besonders gefielen uns die Papageien – fanden hier ein idyllisches Zuhause.



Nachdem der Platz am Stand ausgesucht, zahlreiche Palmen gepflanzt, mit Blumen geschmückt, Absprachen mit dem Dorf getroffen und der Referent die noch offenen Formalitäten erledigt hatte zogen wir uns in unseren Honeymoon-Bungalow zurück. Barbara und Kemu, die auch unsere Trauzeugen waren, hatten ja alles im Griff.








Eine unvergessliche, traditionell fijianische Zeremonie am Strand bei Sonnenschein und unter Palmen und überschüttet mit Blumen, mit Blumenkindern und Kriegern, die die Braut zu ihrem am Strand wartenden Bräutigam begleiteten, mit Dorfchor und Pfarrer, einer Kava-Zeremonie zur Feier des Tages, einer Hochzeitstorte, mit Musik und Tanz mit dem gesamten Dorf und als krönenden Abschluss einem Candle-Light-Dinner.
Wir hatten vorab schon unsere Vorstellung – doch alle Träume wurden noch getoppt durch die Herzlichkeit und Lebensfreude der Menschen. All die unvergesslichen Eindrücke sind nicht mit Worten zu beschreiben oder in Bildern wiederzuspiegeln. Man muss es selbst erleben und wir können nur empfehlen, diesen Schritt zu tun.
Für uns war es ‚Die Traumhochzeit’ – sie wird für immer eine märchenhafte Erinnerung sein.

Captain Cook Segel Safari

Nach einem 2tägigen Aufenthalt in Nadi sind wir zur Denarau Marina (Hafen) gefahren und haben auf dem Segler eingecheckt. Segeln durch die herrliche Inselwelt, Schnorchelstopps an den besten Riffen, mit einer hervorragenden Crew, toller Versorgung, schipperten 9 glückliche Menschen 4 Tage auf dem Meer. Übernachtet haben wir auf der Barfood-Island – einer kleinen malerischen Insel mit 20 Bures, ohne Strom, fantastischen Sonnenauf- und –untergängen. Von hier aus besuchten wir ein Einheimischen-Dorf, die uns mit einer Kavazeremonie, landestypischen Tänzen und Liedern begrüßten. Auch wurden wir in die Geheimnisse der medizinischen Versorgung mit Kräutern und Pflanzen eingeweiht. Mit einem speziellen Lovo-Essen und einem großen Lagerfeuer endete hier unser Besuch und wir segelten wieder in den Hafen nach Nadi.








Wananavu-Ressort

Ein Wagen vom Hotel holte uns am Hafen ab und wir fuhren 2 Stunden quer über die Insel zum nördlichsten Zipfel Viti Levus. Für 7 Nächte bezogen wir unseren luxuriösen Bungalow mit einem herrlichen Blick auf türkisblaues Wasser. Unter deutsch/australischer Leitung, super nettem Service, phantastischem Essen ließen wir es uns auch hier gut gehen. Wir gingen mit einer sehr umsichtigen und verantwortungsbewussten Mannschaft zum Höhlentauchen, wanderten auf die umliegenden Berge, genossen die umwerfende Aussicht, unternahmen eine Tour zu Wasserfällen und lagen ganz einfach faul in der Hängematte.








Auch diese Woche war wie im Flug vergangen und die Verabschiedung am letzten Abend vom gesamten Personal mit dem herzzerreißenden Abschiedslied war eine traurige Angelegenheit.

Matamanoa-Island

Wieder fuhren wir durch die herrliche Landschaft zum Hafen und bestiegen den Katamaran, der uns zu unserem letzten Ziel bringen sollte. Vorbei an Inseln, die man am liebsten alle besuchten möchte, erreichten wir die Insel Mana, wo wir in ein kleineres Boot umstiegen. Am Strand unserer Insel empfing man uns und weitere 5 Gäste mit Musik, einem kühlen Drink und legte uns eine Muschel-kette um den Hals.


Diese klassische Südseeinsel mit dem schneeweißen Strand und glasklaren Wasser lud förmlich ein, die letzten Urlaubstage nur am Strand zu verbringen. Wir lagen im Sand, schnorchelten über den ufernahen Riffen – mit einer atemberaubenden Fisch- und Korallenvielfalt – unternahmen lange Strandspaziergänge in die postkartenreifen Sonnenuntergänge und ließen uns von der Sonne verwöhnen. Unsere verhältnismäßig einfachen Zimmer sahen wir wirklich nur bei Nacht. Besonders auf dieser Insel haben wir den Sternenhimmel in seiner ganzen Vielfalt – Milchstraße, Kreuz des Südens - beobachten können.

Doch nun war es wirklich langsam an der Zeit das „Robinson-Cruso-Feeling“ ins Gedächtnis zu packen und die Heimreise anzutreten. Schade – gerne wären wir länger geblieben. Noch einmal fuhr uns die Fähre vorbei an vielen Inseln und wir hingen schon jetzt den Erinnerungen nach.



VINAKA VAKA LEVU AN MAREN UND JÜRGEN

PS: Von der Welt haben wir bisher schon viel gesehen – Thailands Nationalparks und Tempel, Balis Reisterassen, den Regenwald Venezuelas - aber Fiji hat alles in den Schatten gestellt.
Das Land, aber vor allem die Menschen, sind das Paradies in dem sie leben wert und wir wünschen ihnen von Herzen, dass sie es noch lange so genießen können, wie wir es erleben durften. Schweren Herzens lassen wir alles zurück – doch wir sind uns sicher – wir kommen wieder.




VINAKA VAKA LEVU liebe Ute und lieber Sigurd,
Eurem ausführlichen Reisebericht ist nun wirklich nichts mehr hinzu zufügen ... es ist wirklich eine Schande bei der Hochzeit nicht dabei gewesen zu sein ... denn beim Lesen sind mir (Maren) schon die Tränen gekommen. Wie Ihr wisst, war es ja unsere erste Hochzeit im Tiliva und das es so schön wird, konnten wir vorher auch nicht wissen. Aber das Tiliva ist eben noch nicht eine dieser Hochzeitsfabriken, wo mehrere Hochzeiten pro Tag durchgeschleust werden. Hier ist das ganze Dorf noch mit Leib und Seele dabei.
Also wenn da die Besucher unserer Seite nicht auf den Geschmack kommen, dann weiß ich auch nicht.
Durch unseren ganzen E-mails und die Telefonate ist das Ganze auch ziemlich persönlich geworden und wir hoffen, dass wir in Kontakt bleiben .. auch wenn wir nicht gleich immer antworten können, weil ja die neuen Anfragen vorgehen ... Sicher möchten noch viele so eine Traumhochzeit wie die Eure erleben.

Nochmals ganz lieben Dank an Euch

Maren & Jürgen

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Letzte Aktualisierung: 15. November 2008
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