Fidschi
Inseln - Seashell@Momi, Captain Cook Segel Safari & Hochzeit
im MacDonalds
Nananu Beach Cottages
Mail:
14.08.2006
Bula
Maren
Jetzt sind wir also wieder in Deutschland und der Alltag
hat uns wieder. Ich habe die letzten Tage mit Wohnung einrichten
und Computer ans Internet anschließen verbracht.
Fiji
war wirklich wunderschön! Wir haben fast jede
Minute richtig genossen. (Ich war zwischendurch mal ziemlich
seekrank, deshalb das fast.)
Ich habe mal drei Fotos von unserer Hochzeit angehängt.
Es hat wirklich alles toll geklappt.
Ich hoffe unsere Heiratsurkunde
ist gut bei Jürgen
angekommen. Hast du eine Ahnung, wie lange es dauern kann,
bis das alles fertig ist? Ich kann es kaum erwarten, unsere
Hochzeit auch hier endlich amtlich machen zu können.
Liebe Grüße
Uli
Bula Uli und Markus,
Wow, etwas anderes fällt mir da kaum ein ... und der Markus
dann auch noch im Sulu .... eine richtig Fidschianische Hochzeit
... Wir hoffen, Ihr berichtet noch ein wenig mehr.
Ja, die Urkunde ist bei Jürgen angekommen ... mehr dann per
E-mail.
Auf jeden Fall an dieser Stelle schon einmal Dank für
die Rückmeldung.
Maren & Jürgen
Wir möchten, nachdem wir uns die
Seite von Markus einmal näher angesehen haben, auch hier
einen Link dazu anfügen, weil wir persönlich die Seite
sehr interessant finden: Mehr über
Markus, seine Ausstellungen & Werke
|
Mail:
29.10.2006 - ausführlicher Bericht
Hallo Maren, hallo
Jürgen
hier kommt nun endlich unser Reisebericht:
Nachdem
wir vor Aufregung kaum schlafen konnten, waren
wir viel zu früh am Frankfurter Flughafen.
Leider hat uns das nichts genutzt, da alle Plätze
schon vorher reserviert waren.
Dann ging’s aber
endlich los in Richtung Nandi (nicht Nadi), Fiji.
Der
Flug war lang, aber den Umständen entsprechend
bequem. Es empfiehlt sich seine Füße
viel zu bewegen, da man sonst dicke Beine bekommt
(was uns nämlich passiert ist). Wir waren
trotzdem froh, als sich endlich die ersten Inseln
Fiji’s in unser Blickfeld schoben.
Leider hatten
wir hier unsere ersten Kameraprobleme. Erst musste
die Kamera, schon während des
Landeanflugs, noch schnell aus dem Gepäck
geholt werden, und dann war auch noch der Akku
leer. So entgingen uns leider die Fotos von oben.
Am
Flughafen wartete schon unser Taxi und dann fuhren
wir auch schon, noch immer von der Reise
verwirrt, in Richtung „Seashell“. Den
ersten Tag haben wir nur damit verbracht, das „Seashell“ zu
erkunden und wach zu bleiben.
So waren wir am nächsten Tag super fit und
konnten Nadi erkunden. Wir sind vom „Seashell“ mit
dem Bus gefahren, was vielleicht etwas umständlicher
ist, dafür aber ein Erlebnis.
Nadi ist zwar recht
klein und sehr touristisch, wir haben aber alles
gefunden was wir einzupacken
vergessen hatten (und noch einiges mehr).
Am nächsten Tag sind wir schnorcheln gegangen.
Dazu sind wir bei Ebbe durch das Watt bis zu dem
vorgelagerten Riff gegangen, von wo aus wir ins
Wasser steigen konnten. Unterwegs sind wir vielen
Seesternen, Seewalzen und anderem Getier begegnet.
Leider hat Markus dabei auf eine Koralle getreten
und hatte nachher ein kleines Loch im Fuß,
ansonsten war es aber ein schöner Ausflug
und ich konnte mich erst mal wieder an das Schnorcheln
gewöhnen.
An unserem vierten Tag auf Fiji begann
dann auch schon die Segel-Safari. Leider war ich
nach der
Hälfte der Fahrt ziemlich seekrank und war
deshalb froh, als wir endlich auf Drawaqua gelandet
sind. Hier wurden wir mit Musik und Muschelketten
empfangen und es war das reinste Paradies. Hier
sind wir, bis auf einen Ausflug zu einem fijianischen
Dorf, die nächsten Tage geblieben. Wir haben
im Dorf und von der Mannschaft der „Spirit
of the Pacific“ vieles über die fijianische
Kultur gelernt und haben auch an der einen oder
anderen Kava-Zeremonie teilgenommen. Außerdem
waren wir viel Schnorcheln (auch mit den Mantas)
und Markus war auch Tauchen.
Leider mussten wir dieses
Paradies auch wieder verlassen. Es ging erst mal
wieder für ein
paar Tage ins „Seashell“. Dieses ist
zwar darauf eingerichtet, dass man von da aus viele
Touren unternimmt, wir haben uns aber auch so ganz
gut beschäftigen können. Wir waren nur
noch einmal in Nadi, weil auf Drawaqua meine Kamera
kaputt gegangen ist und wir eine neue kaufen wollten.
Wir haben dann die billigste Kleinbildkamera gekauft,
die wir finden konnten, da uns die Digitalkameras
zu teuer und zu schlecht waren.
Markus war auch vom „Seashell“ aus
tauchen. Es war der beste Tauchgang, den er bis
jetzt hatte. Er ist dabei vor allem Haien, Schildkröten
und anderen interessanten Fischen begegnet. Dabei
ist ihm dann auch noch unsere Unterwasserkamera
kaputt gegangen. (Die war leider nur bis 10 m dicht).
Dabei hätte man hier auch eine Kamera leihen
können, was durchaus zu empfehlen wäre.
Leider war uns das vorher nicht so richtig klar.
Auch Schnorchel- und Tauchsachen kann man hier
kaufen. Ich habe mir eine neue Tauchermaske gekauft,
da meine nichts mehr taugte. Die neue ist super.
Und
dann war’s soweit!
Mit
dem Taxi sind wir nach Rakiraki gefahren und haben
unsere Hochzeitslizenz für den nächsten
Tag beantragt.
Geheiratet wurde auf Nananu-I-Ra,
einer kleinen Insel nördlich von Rakiraki. Das war sehr
aufregend aber wunderschön. Wir haben am Strand
vor unserer Bure geheiratet. Zu unserer Überraschung
mussten wir dem Reverend ziemlich lange Texte in
Englisch nachsprechen. Wir sind dabei über
das ein oder andere Wort gestolpert und durften
erst weitermachen, wenn wir alles korrekt ausgesprochen
hatten. Hier also ein kleiner Tipp für Anfänger:
Es heißt nicht „yes“, sondern „yes,
I do“. Und mit „vow“ ist nicht
wau und auch kein chinesischer Hund gemeint, sondern
es heißt geloben und ist ein wichtiges Wort
während der Zeremonie.
Insgesamt hatten wir eine
zwar lustige, aber wunderschöne
Hochzeit, die mit einem super candlelight-dinner
am Strand unter Palmen endete.
Unsere „Flitterwoche“ haben wir mit
Schnorcheln, lebensgefährlichen Mangroven-Dschungel-Touren,
Weitstreckenschwimmen, mörderischen Kanutouren
und ganz viel Lesen und Entspannen verbracht.
Nananu-I-Ra
war unser zweites kleines Paradies aber auch dieses
mussten wir irgendwann wieder
verlassen.
Und dann hieß es auch schon Abschied
von Fiji nehmen, nachdem wir schnell noch einige
Souvenirs
in Lautoka und Nadi erstanden hatten.
Wer eine wunderschöne, romantische Hochzeit
ohne die Verwandten erleben möchte, dem sei
Fiji sehr empfohlen. Doch Vorsicht vor den Verwandten,
wenn man wieder in Deutschland ist.
Zum Schluss möchten
wir uns noch herzlich bei Euch bedanken. Ihr habt
alles super organisiert.
Liebe Grüße
Uli
und Markus
Ni sa Bula Uli und Markus,
an dieser Stelle wie schon in der E-mail ganz ganz lieben Dank - VINAKA VAKA
LEVU. Ihr habt Wort gehalten und wirklich einen wunderschönen Bericht und noch
mehr Bilder geschickt. Wenn ich bedenke, dass Eure Anfrage damals kam und drinnen
stand, dass Ihr eine standesamtliche Hochzeit in Fidschi wolltet ... oh je, wenn
ich mir vorstelle wie das dann gewesen wäre in einem öden Zimmerchen im Amt.
DA bin ich wirklich froh, dass ich Euch von einer einfachen Hochzeit (die im
ürbigen einer standesamtlichen entspricht) im MacDonalds Nananu Beach Cottages
überzeugen konnt.
Vinaka & Lolomas
Maren & Jürgen |