Erstmal vorab:
Die Planung war super, alle Transfers pünktlich,
fein gemacht!
Mit Korea Air nach Seoul dort
4 Std. Aufenthalt. Wir können jedem raten, ein
Hotelzimmer im Airport zu buchen. Duschen und ein kleines Nickerchen,
das war genau das Richtige nach den ersten Flug. Danach weiter
nach Nadi, wo einen die feuchte Hitze erstmal erschlägt.
Wir haben uns aber schnell daran gewöhnt.
Viti Levu – Seashell@Momi
Resort
Das
Seashells ist der richtige Ort für den Start gewesen,
familiär, die Gästezahl hält
sich in Grenzen. Die Aktivitäten
sind vielfältig, wenn auch etwas
teurer als an anderen Orten, ebenso wie die Preise für
Essen und Trinken, die anscheinend etwas
angezogen worden sind. Wir haben die Natadula
Beach besucht, ein super Strand, auch zum Schnorcheln, waren
im Eco Park (Flora und Funa Fiji’s)
und haben eine Tagestour zu den Mamanucas gemacht.
Captain
Cook Cruises - Segel Safari
Danach
ging es ab zur Sailing Cruise mit Captain Cook. Das war
der Hammer. Mit der überschaubaren
Gruppe von 11 Personen haben wir viel Spaß gehabt.
Abends wird man auf die kleine Insel Drawaqa gebracht und kann
in einer kleinen Bure schlafen. Die Insel ist echt toll
und Schnorcheln ist auch hier super. Mit
Glück kann man
Manta-Rochen sehen, wir hatten leider
keines, dafür habe ich meine erste
Seeschlange gesehen. Es ist auch okay,
mal einen Tag auf der Insel zu bleiben und die
Hügel zu erklimmen. Am letzten Tag hat dann jede
Nation einen kleinen Beitrag zum Besten
geben müssen. Da die Fijianer
nach dem Kava-Trinken immer 3x klatschen,
haben wir uns einen Spaß erlaubt.
Wir haben „An der Nordseeküste“ gesungen/gespielt
wobei alle 4x klatschen musstenJ. Auf
Drawaqa haben wir auch Kava trinken gelernt und haben es danach
an so unzähligen Abenden auf 15 bis 30 Schalen
gebracht (High Tide). Wer eine neue Runde
haben möchte, der ruft einfach
den Takki-Master. Da wir uns selbst mit
Kava versorgt haben, konnten wir in den vier Wochen einiges an Kava Gelagen anzetteln.
Anchorage Beach Resort
Nach der Cruise ging es in das Anchorage Bay Hotel, was
schon echter Luxus ist, im Vergleich mit
der Cruise. Zwei Tage waren aber genug für unseren Geschmack, der Garden of Sleeping Giant“ ist
zu empfehlen.
Matava Resort "The Astrolabe Hideaway"
Der Flug nach Kandavu mit dem
kleinen Flieger ist gewöhnungsbedürftig,
dann eine Stunde mit dem Speedboat zum Matava Resort.
Der Blick
von der Ocean View Bure auf die kleine
Insel Waya ist atemberaubend, also
unbedingt diese Bure buchen. Wir sind viel gewandert,
haben das Kayak ausgeliehen,
sind geschnorchelt und haben das Dorf mit der Schule und
dem Wasserfall besucht. Kandavu ist Urwald pur und es
hat uns
sehr gefallen. Die Küche ist
absolut spitze, immer frisch gebackenes Brot. 6
Tage waren dann aber ausreichend.
MacDonalds Nananu Beach Cottages
Also ab nach Nananu I Ra. Hier
haben
wir die gesamte Insel umrundet, was ein echter Kraftakt
ist, sich aber absolut lohnt. Das Schnorcheln
beim Mc Donalds selbst ist nicht der Hammer,
aber wir haben mit unseren Kava-Vorräten mit
Filo und dem Nachtwächter lustige Zeiten verlebt. Also „Sega
na lega“ (kein Problem).
Oarsmans Bay Lodge
Nach einem Abend im Capricorn
Hotel sind wir auf den Yasawa Flyer auf nach
Nacula. Das war das absolute Highlight. Das Oarsmans
Bay Resort kann man sehr empfehlen.
Das war mit Abstand der beste Strand und das beste
Schnorchel-Gebiet. Wir haben täglich unsere Clownfische
besucht, einen Lionfish gesehen und einen
großen Stachelrochen.
Der Dorfbesuch mit der Schule war absolut
toll. Es war der letzte Schultag und die Kids haben
uns was vorgesungen. Das ist ein unvergleichliches Erlebnis.
Wir haben unseren Fiji/Deutsch Sprachführer
da gelassen, also vielleicht spricht demnächst dort der ein oder andere ein paar
Worte deutsch.
Fazit: Insgesamt sind die
Budget-Resorts sehr zu empfehlen. Zwar klappt nicht
immer alles und das Wasser fließt nicht immer,
aber man kommt in Kontakt mit den Angestellten
und den Gästen, die wesentlich interessantere
Geschichten zu erzählen haben als in den
großen Resorts. Weniger Luxus aber mehr Erlebisse.
Vielleicht noch ein paar Tipps aus unserer Sicht:
Mit Kava eindecken, dann macht man sich schnell Freunde
Seinen fischianischen Namen erfragen (Stefan = Siti
Veni, Karin = Kara) und sich anschließend damit vorstellen
(Auch hier Sympathiepunkte)
Die Hamburg-Bar in Nadi meiden. Der Besitzer ist
anscheinend eher rechter Gesinnung
(Republikaner-Fahne in der Bar).
Gute Geschenke zum mitnehmen aus Deutschland sind
Gitarrenseiten und Gasfeuerzeuge.
Ich glaube, mit einer Polaroid-Kamera zum Fotos verschenken ist man bestimmt der absolute Held.
Socken, lange Hosen und Pullover zuhause lassen.
Alle, die unsere Fotos sehen möchten, sind herzlich
eingeladen auf:
P.S. Achja. Zu den Unruhen können wir nur sagen:
Man bekommt auf den Inseln und außerhalb von Suva
rein gar nichts mit, außer ein paar spärliche
News. Ich würde auch jetzt ohne Bedenken
nach Fiji reisen, wahrscheinlich ist
es sogar noch angenehmer, da weniger Touristen. Die Hauptstadt kann man ja meiden, dann sollte wirklich nix
passieren.
VINAKA VAKA LEVU Karin und Stefan,
also Ihr habt es uns mit den vielen Bildern nun wirklich
nicht leicht gemacht und wir hoffen, dass wir die richtigen
ausgesucht haben. Für alle, die noch mehr Bilder sehen möchten,
steht ja weiter oben der Link zu Eurer Fotogalerie.
Der Bericht ist wirklich toll, ich habe das Gefühl dabei
gewesen zu sein ... ganz lieben Dank dafür.
Auch Danke schön für den Hinweis auf die "Unruhen", die in
Deutschland in den Medien etwas arg hochgepuscht wurden.