16.
März, gegen 19.20 Uhr Frankfurter Flughafen: Jetzt geht es los,
wir sind sehr gespannt ...
17.
März nach ca. 10 Stunden und 30 Minuten kommen wir am
Flughafen Incheon in Seoul an, Ortszeit ca. 13.35 Uhr. Jetzt haben
wir fast 6 Stunden 30 Minuten Aufenthalt. Wir gehen durch die Passkontolle
und erhalten ein Prospekt in die Hand gedrückt von „Transit
Tour“, welche einige Touren rund im Seoul anbieten. Harald
und ich überlegen uns, ob wir die „Spa Tour“ mitmachen
sollen. Das ist ein Seewasser Bad mit heissen Quellen und mehreren
Saunen. Für mich jedenfalls
genau
das richtige nach dem langen Flug. Noch eine weitere Frau treffen
wir am
Abfahrtsschalter, welche
sich ebenfalls für
die Spa Tour entschlossen hat. Frauen und Männer baden und
saunen dort getrennt. Erfrischt kommen wir gegen 18.00 Uhr wieder
an den Flughafen. Jetzt bleiben noch knapp 2 Stunden, gerade richtig
um mal etwas anderes als die Flugzeugkost zu essen, dann geht es
wieder in den Flieger....
18. März, etwa
10.00 Uhr Ortszeit: Wir sind endlich in Fiji! Noch
durch die Passkontrolle und
schnell unsere Koffer vom Band genommen, dann kommen
wir auch schon aus der Halle raus und können
die warme Luft fühlen. Wir sehen einen Mitarbeiter
von BWT Travel Office und auch Jürgen, welcher
in Anbetracht der vielen Gäste gleich mitgekommen
war (mit uns reisten noch 8 weitere Personen an,
allesamt hatten sie einen Taucher-Aufenthalt gebucht).
Jürgen übereicht allen ankommenden Personen
ein Begrüssungspäckchen. (Darin befinden
sich wirklich sehr nützliche Dinge, die uns
auf Fiji noch gute Dienste leisten werden!) Draussen
fängt es an zu regnen. Für mich kommt dies
gerade recht. Da fällt es mir leichter mich
an den Temperaturunterschied anzupassen. Jürgen
selbst nimmt uns dann mit nach Pacific Harbour, unserer
ersten Station. Unterwegs machen wir noch Stopp im
Hotel Capricorn International zum Mittagessen. Während
der Fahrt erzählt uns Jürgen sehr viel
Wissenwertes über
Fiji. Die Landschaft ist wunderbar grün und
abwechslungsreich.Gegen 15.00 Uhr kommen wir dann
in unserer Pension, Club Coral Coast, an. 
Wir sind ziemlich erschlagen. Und wieder regnet es, richtig mit
Blitz und Donner. Ich bin zufrieden mit dem Wetter, warte ab, bis
das Gewitter vorbei ist und schwimme dann im Pool vom Club Coral
Coast. Der Pool ist mit einer Länge von 20 Metern ziemlich
gross. Einige Schulklassen sollen sogar hierher kommen um zu schwimmen.
Nach dem Schwimmen ist nicht mehr viel los mit uns und wir schlafen
richtig gut bis zum nächsten Morgen.
19. März, die nächsten 8 Tage werden wir im Club Coral
Coast verbringen. Die Anlage ist sehr geplegt und das Personal
freundlich und hilfsbereit. Jeden Morgen erhalten wir unser Frühstück
auf die eigene Terasse serviert. An unserem ersten Urlaubstag
sind wir ziemlich faul. Liegen in der Sonne. Mittlerweile ist
es richtig schön geworden und die Sonne brennt um 10.00
Uhr schon ziemlich heiss herunter. Gegen Mittag unternehmen wir
einen ca. 15-minütigen Spaziergang in das Cultural Center
von Pacific Harbour. Das ist ein Zusammenschluss von vielen kleinen
Shops, Cafes, Restaurants, einem Supermarkt und auch einem Kulturhaus
Unsere erste Anlaufstelle ist ein kleines Restaurant, Kaiviti
Restaurant. Dieses erweist sich für uns als eine Fundgrube
schmackhafter indischer und fijianischer Gerichte zu einem sehr
fairen Preis. Die Bedienung, Vil, ist sehr freundlich und immer
zu einem Spass und einem kleinen Tänzchen aufgelegt.
20.März, wir ruhen uns noch ein wenig aus und überlegen,
wie wir die nächsten Tagen verbringen möchten. Wir
entschliessen uns, einen Mietwagen für 3 Tage zu buchen.Ein
kurzer Anruf bei Jürgen und am nächsten Tag werden
wir einen Suzuki Jimny 4-wheel-drive über die Autovermietung
Budget erhalten. Am Nachmittag leihen wir uns ein kleines Boot
an unserer Rezeption und fahren auf dem Fluss,  
welcher direkt vor unserer Unterkunft verläuft. Abends gehen
wir im Kumerans essen. Das ist ein indisches Fast Food Restaurant
und befindet sich etwa 5 Minuten zu Fuss von unserer Unterkunft
entfernt. Dort erhält man günstige und gute indische
Speisen. Besonders lecker und frisch zubereitet wird das Fischfilet.
Während des Abendessens kommt Jürgen vorbei. Wir besprechen
mit ihm unsere nächsten möglichen Tagestouren.
21.März, Fahrt durch das Namosi Gebirge mit anschliessendem
Besuch der Hauptstadt Suva, gegen 10.00 Uhr wird unser Auto gebracht.
Es macht einen guten Eindruck und ist ziemlich neu. Gegen 11.00
Uhr fahren wir dann los. Erst die Hauptstrasse entlang Richtung
Suva und dann kommt nach einiger Zeit eine Abzweigung nach links
auf die Strasse „Namosi Road“. Sobald wir auf dieser
Strasse sind, sollen wir uns laut Jürgens genialer und sehr
effektiver Beschreibung im Zweifelsfalle immer rechts halten. 

Diesen Hinweis haben wir befolgt und sind ohne Schwierigkeiten genau
dort herausgekommen wo wir auch hinwollten. Wir fahren durch eine wunderbare
grüne Landschaft mit unzähligen kleinen Wasserfällen.
Wir sind überwältigt. Am späteren Nachmittag erreichen
wir dann Suva. Dort gehen wir im food-corner essen, schlendern ein
wenig durch die Strassen und schauen uns die Markthalle an. Angenehm
angeregt durch die vielfältigen Eindrücke dieses Tages treten
wir am frühen Abend unsere Rückreise nach Pacific Harbour
an. Ein wirklich gelungener Ausflug!
22.März, Fahrt nach Sigatoka und durch die „Salatschüssel
Fijis“, wir lassen uns morgens schön viel Zeit zum Schwimmen,
Frühstücken, Sonnen, um ca. 10.30 Uhr fahren wir dann los.
Unterwegs machen wir ein kleinen Abstecher in das Städtchen
Sigatoka. Dann geht es weiter Richtung Bukoya. Wir kommen an vielen
Salatplantagen und Zuckerrohrfeldern vorbei. Unterwegs sehen wir
viele Kinder auf ihrem Weg von der Schule nach Hause. Jedesmal gibt
es ein herzliches BULA und immer wird gewunken, wenn wir an kleinen
Dörfern vorbeifahren. Dieser Ausflug vermittelte uns wieder
eine andere Seite Fijis und gefiel
uns ebenfalls sehr gut. 
23.März, Fahrt in den wilden Osten, am späten Vormittag
starten wir los, erst auf der Hauptstrasse Richtung Suva, vor Suva
biegen wir dann links ab, Richtung Raki Raki.
Nun befinden wir uns wieder auf einer Off-Road Piste. Diese hier
ist mit abenteurlichen kleinen Brücken bestückt. Aber keine
Angst, selbst Busse und LKW’s fahren da drüber! Nach einiger
Zeit kommen wir an einem Waserfall mit einigen Naturschwimmbecken
vorbei. 
Harald nimmt dort ein erfrischendes Bad im ca. 25 Grad Celcius warmen
Gebirgswasser. Weiter geht es durch eine wildromantische Gegend.
Wir fahren nicht ganz bis Raki Raki, das wird uns etwas zuviel auf
einmal. Unterwegs hatten wir das Hinweisschild zu einer Höhle
gesehen. Diese besuchen wir und sind begeistert. 
Vollgepackt mit bewegenden Erinnerungen treten wir den Rückweg
nach Pacific Harbour an.
24. März, Luva-River-Tour, um Viertel nach 08.00 Uhr sollen
wir uns am Schalter von River-Fijis einfinden. Zum Glück befinden
sich Rivers Fiji nur 5 Minuten von unserer Unterkunft entfernt.Das
Auto können wir ebenfalls dort abgeben. Heute wird es ein aufregender
Tag werden. Wir gehen auf eine Wildwassertour.
 
Die Fahrt in das Namosi-Gebirge ist atemberaubend schön. Wir
besuchen das Dorf Nakavika und nehmen an einer Kava-Zeremonie teil.
Dann geht es weiter nach oben bis kurz vor unserer Ablegestelle mit
den Kajaks. Dazu müssen wir wieder etwas runterklettern. Dort
erwartet uns dann erstmal ein kaltes Mittagsbuffet. Dann geht es
nach Einweisung weiter auf die Kajaks. Die Wildwassertour führt
durch den Abschnitt des Luva-Rivers mit einer Schwierigkeisstufe
von 1-2. Lediglich die allererste Stromschnelle ist etwas heftiger.
Dann geht es los, vorbei an Wasserfällen und unberührter
Natur. 
Die Fahrt abwärts dauert etwa 1 Stunde, zwischendurch
schimmen wir noch in einem breiten und ruhigen Teil des
Flusses. An der Mündung zum „Upper Navua River“ angekommen,
wartet ein Long Boat auf uns und nimmt uns mit bis zum
LKW. Von dort aus fahren wir zurück nach Pacific
Harbour. Und wieder geht ein ereignissreicher Tag zu
Ende.
25. März, für heute haben wir eine Einladung von Vil aus
dem Kaiviti Restaurant. Wir werden mit ihm in sein derzeitiges Village
fahren. Es ist Karfreitag und es wird ein Ostermenue geben. Wir sind
ganz angetan von der üppigen Tafel, welche uns erwartet und
von der Herzlichkeit der Menschen. Wir verbringen den ganzen Nachmittag
dort mit Essen, Erzählen und Kava Trinken.
26.März, unser letzter Tag in Pacific Harbour. Wir ruhen uns
aus. Geniessen die Sonne und fahren nochmals auf dem Pacific Harbour
Fluss.
27. März, frühmorgens um kurz vor 06.00 Uhr holt uns ein
Fahrer von White Star Taxis ab und fährt uns zur Denerau Marina,
von wo aus unser Schiff nach Drawaqa (sprich Drawanqua) geht. Um
09.15 Uhr startert der Yasawa Flyer von der Marina und um 12.00 Uhr
haben wir Drawaqa erreicht, wo wir mit Gesang und Muschelketten herzlich
begrüsst werden. 
An diesem Tag erkunden wir ein wenig die Insel und ruhen uns aus.
Die Insel ist relativ klein und beherbegt das „Barefoot Resort“ von
Captian Cook Cruises. Dieses besteht aus 20 Buren, 10 liegen am Sunset
Beach und 10 weitere am Sunrise Beach. Die Breite der Insel beträgt
am Resort etwa 500 Meter. Damit hat man die Möglichkeit in zwei
verschiedenen Badebuchten zu schwimmen oder auf der einen Seite den
Sonnenaufgang und auf der anderen Seite den Sonnenuntergang zu geniessen.
28. März, ebenfalls ein Tag auf Drawaqa um auszuruhen
und um im schönen Meer mit bunten Korallen und leuchtenden
Fischen zu baden. 
29. März, heute geht es mit dem Segelschiff Spirit-of-the-Pacific
zu der Insel Waya. Dort werden wir in dem Dorf einen Meke
Tanz erleben und an einer Kava-Zeremonie teilnehmen.

Am frühen Nachmittag geht es wieder auf das Schiff
und uns erwarten schon leckere Sandwiches. Bevor wir
wieder nach Drawaqa zurückkommen wird noch ein
Stopp gemacht um zu Schnorcheln oder zu Fischen.
30. März, schon wieder ein Abreisetag. Um kurz nach
08.00 Uhr morgens geht es los. Wir werden mit der Spirit-of-the
Pacific zurück zur Denerau Marina fahren. Gefrühstückt
wird diesesmal an Bord. Nach dem Frühstück erzählt
uns Kapitän Jay viel Wissenswertes über einheimische
Pflanzen und ein Crew Mitarbeiter demonstriert uns das
Flechten von Körben aus Palmwedeln. Gegen Mittag machen
wir wieder Stopp um zu schnorcheln oder zu fischen, danach
gibt es ein leckeres warmes Mittagessen.

Gegen 16.00 Uhr legen wir an der Denerau Marina an. Wir
werden jetzt für eine Zwischenübernachtung in
das Hotel Capricorn International nach Nadi gefahren.
31.März, um 10.00 Uhr geht es weiter mit White Star
Taxis zur vorgelagerten Insel Nananu-I-Ra im Norden der
Hauptinsel. Zu Mittag essen wir im Städtchen Ba, welches
etwa auf halber Strecke zwischen Nadi und Raki Raki liegt.
Gegen 14.00 Uhr sind wir an der Ellington Wharf und werden
dort von einem Boot abgeholt, welches uns in ca. 15 Minuten
zur Insel fährt. Unserer letzten Station für
die kommenden 7 Tage. Auf der Insel beziehen wir unsere
Cottage mit direktem Blick auf das Meer.

Wir entdecken einen wundervollen Kraftplatz auf der Insel.
Diesen hat ein Amerikaner - welcher schon seit 35 Jahren
auf der Insel lebt - auf einem Hügel unweit der Mc
Donalds Beach Cottages errichtet. Von dort oben kann man
auch die schönsten Sonnenuntergänge beobachten.
01.April bis 07. April, 7 Tage zum Ausruhen und einfach
mal die Seele baumeln lassen. An einem Vormittag fahren
wir mit Ryan auf dem Motorboot an das Haupriff. Dort ist
es ganz phantastisch. Alle diese bunten, schillernenden
Fische, die lebendigen Korallen, einfach traumhaft! Weiter
verbringen wir unsere Zeit mit Sonnen, einfach Ausruhen,
viel Lesen und Yatzi-Spielen, Spazierengehen, Schwimmen,
Kajak fahren und Fische füttern. Das Meer direkt vor
unserem Bure eignet sich sehr gut zum Schwimmen. Viele
bunte Fische sind darin. Die Fütterung der Fische
mit altem Brot vom Bootssteg aus ist ein besonderes Vergnügnen.
Den Strand auf der gegenüberliegenden Seite der Mc
Donalds Beach Cottages erreicht man in ca. 5 Minuten. Dieser
ist jedoch nicht so schön, viele Algen sind im Meer
und auch am Strand. Dort haben wir auch die kleine Seeschlange
gesichtet. 

07. April, heute vormittag um ca. 11.00 Uhr geht es mit
dem Boot zurück zur Ellington Wharf. Dort wartet
wieder ein Wagen von White Star Taxis auf uns. Unterwegs
tätigen wir noch einige Einkäufe und sind gegen
Nachmittag wieder in Nadi im Hotel Capricorn International.
08.April, um 08.15 Uhr fahren wir mit dem Hotel Shuttle
Bus zum Flughafen und um 10.20 Uhr geht es wieder zurück,
erstmal nach Seoul. Dort bleiben für eine Nacht und
erhalten das 5 Sterne Hotel Hyatt Regency zugeteilt. Dort
gefällt es uns sehr gut. Auch die Nutzung der Einrichtungen
des hoteleigenen Club Olympus mit seinem 25 Meter Schwimm-Becken
und dem Sauna- und Fitnessbereich tut uns sehr gut.
09. April, an diesem Tag erreichen wir Frankfurt am Main
um ca. 17.35 Uhr Ortszeit. Wir haben viele schöne
Erinnerungen mitgebracht und es wird wohl noch einige Zeit
dauern bis wir uns wieder hier neu einleben.
Abschlussbetrachtung: Dieser Urlaub hat uns sehr gut gefallen.
Irgendwie kam uns auf Fiji alles milder, freundlicher,
wärmer, bunter vor. Einen ganz herzlichen Dank an
Maren für die hervorragende Buchung und Reiseorganisation.
Es lief alles wie am Schnürchen! Und an Jürgen
ein herzliches Dankeschön für seine hervorragende
und unbürokratische Betreuung vor Ort. Wir können
BWT Reisen bedenkenlos weiterempfehlen.
Silvia und Harald |