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Traumhochzeit

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FIDSCHI: Wananavu Beach Resort - Hochzeit und Mietwagen Tour mit Silke & Thomas
 
Gebuchte Reise: Mietwagenrundtour - Hochzeit im Wananavu - Flitterwochen im Tiliva Resort

Hochzeit: 01.08.05

Liebe ist ... - Ja genau das
 

Mail: 31.07.2006

Liebe Maren, lieber Jürgen,

heute, ein Jahr nach unserer Traumhochzeit möchten wir nochmal die Gelegenheit aufgreifen und uns nochmal ganz herzlich für alles bedanken was ihr für uns getan habt um diesen Tag und auch einen wunderschönen Urlaub für uns unvergesslich zu machen.

Es war wirklich alles perfekt und wir würden wieder alles genauso machen. Wir haben ja schon einige Reisen individuell gemacht, aber so perfekt organisiert wie bei/mit euch, dass hatten wir noch nie! Wo wirklich alles genau beschrieben war und worauf wir achten müssen (selbst jeder einzelne Kreisel :-))) Nochmal ganz großes Lob an euch! Auch an unserer Hochzeit im Wananavu sind wir perfekt von Sarah und Rob betreut worden, sie haben uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen und wir sind heute noch ganz gerührt bei den Erinnerungen an diesen Tag!

Es ist echt irre wie die Zeit vergeht ... jetzt sind wir schon ein Jahr verheiratet. Als wir letztes Jahr wieder nach Haus gekommen sind sind wir ganz lieb von unseren Familien empfangen worden (wir hatten es ihnen vorher nur per e-mail mitgeteilt, dass wir geheiratet haben) und hatten in den anschließenden Wochen noch wahnsinnig viel zu organisieren für unser kirchliche Hochzeit - da war das auf Fidschi doch viel relaxter - aber wir habe auch diesen Tag genossen und mit allen Freunden, Bekannten und Verwandten eine große Hochzeit gefeiert.

Habt ihr eigentlich noch in Deutschland eine Postanschrift? Wir haben nämlich eine Fidschi-Urlaubsshow auf DVD erstellt, die wir euch gerne noch zukommen lassen möchten!

Sorry dass wir uns erst jetzt wieder melden, aber so ist das halt hier nunmal im hektischen Deutschland, es gibt immer was zu tun. Wie geht es euch und was machen eure Pläne in Fidschi bzgl. eigenem Resort?

Viele liebe Grüße

Silke und Thomas Imgrund

Mail: 01.08.2006
Anbei schicke ich dir mal ein paar Hochzeitsfotos (ich hoffe das sprengt jetzt nicht das Postfach), aber ich kann auch gerne nochmal eine CD mit dem kompletten Bildmaterial von unserem Urlaub schicken, ihr könnt davon gerne auch welche mit auf die Webpage nehmen. Die Bilder von der Hochzeit hat übrigens Rob vom Wananavu für uns gemacht - das hätte keine Fotograf besser gekonnt!



Bula Silke und Thomas,

uns ich dachte schon wir hören nach der E-mail gleich aus Seoul von der Rückreise gar nichts mehr von Euch. Aber wenn Ihr Euch an Eurem ersten Hochzeitstag an uns erinnert, dann muß es einfach schön gewesen sein. Wenn da dann jetzt noch ein Bericht dazu kommt ... wäre echt super und noch Fotos dazu ... um so besser, dann hat man gleich das Gefühl dabei gewesen zu sein.
Auf die DVD freuen wir uns jetzt schon und die Gäste unserer Seite sind sicher auch schon ganz neugierig. Das mit dem Resort wird wohl noch eine Weile dauern ... ist alles nicht so einfach in Fidschi und es muß ja auch gefallen.

Jetzt schon einmal VINAKA und alles Liebe

Maren & Jürgen

12.08.06
Mittlerweile ist die DVD bei uns eingetroffen ... einfach traumhaft ... Tränen kullern etc. Mehr kann man dazu wirklich nicht sagen. Ganz lieben Dank auch für die Karte, die wir hier jedem zeigen möchten.

Alles alles Liebe für Euch

Maren

Mail / Reisebericht: 14.01.07

Hallo ihr beiden,

Danke noch für die lieben Wünsche. Wir hoffen ihr habt das Jahr gut begonnen! Uns geht es soweit bestens. Wie schon im Sommer versprochen, haben wir auch noch einen Reisebericht für euch. Es hat jetzt leider nochmal ein bisschen gedauert, da wir in den letzten Monaten viel um die Ohren hatten. Bei uns hat sich für April Nachwuchs angekündigt und wir freuen uns riesig!

Euch noch alles Gute und weiterhin viel Erfolg! Wir hoffen ihr verhelft noch gaaanz vielen Paaren zu Ihrer Traumhochzeit, so wie ihr es für uns gemacht habt!

Liebe Grüße


Silke und Thomas

Fiji-Reisebericht 2005

Auch wenn es nun schon ein paar Tage her ist, möchten wir nun unsere Erlebnisse auf den Fiji-Islands festhalten und mit den Kunden/Interessenten von Maren und Jürgen teilen.

Wir waren vom 20.07. – 13.08.05 unterwegs. Das allerwichtigste für uns von vornherein war, dass wir in diesem Urlaub geheiratet haben, es war schon immer unser Traum, fernab der Heimat und nur wir beide alleine zu heiraten Ansonsten wollten wir noch Tauchen gehen, ein bisschen rumreisen und auch faulenzen. Also so von allem etwas.

Los ging es am 20.07.05 ab Frankfurt, mit Riesengepäck (2 „normale Trolleys“, 2 Tauchtrolley + 2 x Handgepäck) mit Korean Air nach Seoul. Wir waren überrascht, dass wir soo viel Beinfreiheit (bei allen Flügen mit Korean Air) hatten, der Service war mehr als in Ordnung, das Essen gut. In Seoul angekommen hatten wir ja erst mal einige Stunden Aufenthalt. Wir haben den Flughafen erkundet, im Tax-free ein Parfüm erstanden, was gegessen und uns ein ruhiges Eckchen gesucht, wo wir ein bisschen vor uns hingedöst und uns ausgeruht haben, bevor es weiterging. Dann also der nächste Flug, wir kommen unserem Ziel langsam näher! Beim Landeanflug auf Nadi schlug dann das Herz schon höher, jippieeh wir sind auf der anderen Seite der Erde und werden dort heiraten!


Die Wartezeit an der Passkontrolle haben uns die Bula-Boys nett verkürzt. Nachdem wir mit dem Geldautomaten ein bisschen gekämpft haben sind wir rausgekommen und wurden von Jürgen erwartet und willkommen geheißen. Er hat mit uns das Auto abgeholt, wir haben das Gepäck verstaut und dann sind wir erst mal einen Kaffee trinken gegangen. Wir hatten ja schon mehr als 30 Stunden Anreise hinter uns und noch einen langen Tag vor uns, da war der Kaffee schon nötig, aber die Vorfreude hat die Müdigkeit vertrieben.

Leider musste uns Jürgen erst mal mitteilen, dass wir unser 1. gebuchtes Hotel (Crusoes) erst zwei Tage später beziehen können, da es dort einen Wasserschaden gab. Stattdessen sind wir erst mal zwei Nächte im „Tambua Sands“ untergebracht. Also haben wir unseren Suzuki Jimny gesattelt und los ging das Abenteuer Linksverkehr. Nach den ersten Kilometern hatten wir uns auch schon daran gewöhnt und haben die Landschaft sehr genossen. Zwischendurch dachten wir mal kurz wir hätten uns nach Österreich verirrt, da Kiefernwälder den Weg säumten. Dann wollten wir gleich unseren ersten Zwischenstopp – wir hatten ja noch den ganzen Tag vor uns – am Natadola Beach einlegen. Doch irgendwie hatten wir uns verirrt und sind irgendwo in der Pampa gelandet, wo nur noch eine Schotterpiste weiterging – also wieder Retoure und weiter Richtung Hotel. Dort angekommen haben wir unseren Bungalow bezogen - insgesamt ist es schon kühler als wir es erwartet hatten und am Nachmittag fing es dann auch noch an zu regnen. Also haben wir uns erst mal ein bisschen die Zeit vertrieben, Jenga und Tischtennis gespielt und dann kam Jürgen noch mal vorbei. Irgendwie kamen wir auf das Thema „Tauchen“ und „Haifischfütterung“ in Pacific Harbour und schwups hatte Jürgen für uns schon auf unseren Wunsch hin eine Fütterung am nächsten Morgen gebucht.

23.07.05
Am nächsten Morgen beginnt unser Tag sehr früh, mit Frühstück (vom Hotel schon am Vorabend für uns auf dem Zimmer bereitgestellt) auf unserer Terrasse. Danach das Tauchgerödel gepackt und ab ins Auto nach Pacific Harbour. An der Tauchschule angekommen haben wir erst mal alle Fragen geklärt und mussten noch ein paar Minuten warten bevor es losging und die Fischreste zur Haifisch-Fütterung verladen waren. Die Bootsfahrt sollte nur 10 Minuten dauern ... und es war tierischer Wellengang und Regen, also dauerte es ein bisschen bis wir an der richtigen Stelle gelandet waren ... und uns wurde schlecht ... noch schnell anrödeln und ab ins Wasser, aber oje oje Silke schafft es nicht mehr und muss noch vor dem Tauchgang selbst die Fische füttern – dann aber jetzt ins Wasser, wo keine Oberflächenbewegung mehr ist und wieder erholen! Wir gehen auf ca. 16 m Tiefe und warten an einem Seil, das horizontal gespannt ist wie das ganz abläuft. An unserer Seite befindet sich ein Guide mit einer Metallstange, ein paar Meter von uns entfernt ist der andere Guide und hat eine mit Fischresten gefüllte Mülltonne mit und öffnet diese, damit der „Fischgeruch“ sich verteilt und wedelt mit Fischstücken und verteilt diese. Es kommen irre viele Fisch – aber von Haien ist (noch) nix zu sehen, u. a. gibt es große Makrelen und einen großen Napoleon zu sehen. Uns kommt es so vor, als ob wir schon ewig da unten sind – und endlich kommen die ersten Haie in Sicht – es gibt „Silver-, White-, und Black-Tips“ sowie graue Riffhaie zu sehen. Komisch wurde das Gefühl, als die Hai dann auch hinter uns geschwommen sind und dort kreisten, aber unser aufmerksamer Guide hatte sie immer im Auge. Nach einiger Zeit müssen wir leider die Haie alleine lassen und uns langsam wieder an den Aufstieg machen. Leider ist der Seegang oben nach wie vor heftig, und sofort wird Silke wieder schlecht – und Fischefüttern ist wieder angesagt. .Thomas wurde es zwar auch wieder übel, aber nicht ganz so schlimm – nach einer Oberflächenpause stand der nächste Tauchgang – diesmal aber ohne Silke – an. Es waren nun noch zusätzlich Bullenhaie und ein Lemonshark zu sehen.

24.07.05
Wir stehen morgens auf – und stehen erst mal im Wasser. Es hat die ganze Nacht weitergeregnet und das Wasser wurde in den Bungalow gedrückt – zum Glück standen unsere Koffer erhöht, also kein weiterer Schaden außer die nassen Füße. Morgens sind wir dann erst mal ins „Crusoes“ umgezogen und es regnet weiter – als „Wiedergutmachung“, dass wir erst zwei Tage später anreisen konnten bekamen wir eine traditionelle Bure anstatt der gebuchten Sea-View-Bure und freie Abendessen. Nun standen wir hier und hatten nicht so recht einen Plan was wir anstellen sollten – es regnete ja – also sind wir erst mal in ein Restaurant (Oasis) nach Pacific Harbour und haben gemütlich lecker Burger gegessen. Anschließend haben wir eine große Offroad-Tour mit unserem Jeep Richtung Namosi gestartet. Es hat uns sehr gut gefallen und war schon ein bisschen abenteuerlich durch die Flüsse zu fahren, die die Strasse kreuzten und die Landschaft ist trotz Regen wunderschön.

25.07.05
Heute scheint endlich die Sonne! Das hatten wir uns unter Südsee vorgestellt! Also machen wir uns gleich los auf unsere nächste Erkundungstour. Erstmal machen wir uns nochmal auf die Suche zum Natadola Beach – und wissen jetzt auch wo wir richtig abbiegen müssen. Es ist echt ein traumhafter Strand, hier begegnen wir zwar schon ein paar andere Touristen und bekommen auch Ketten und die üblichen Souvenirs angeboten, aber der Strand ist echt klasse und wir plantschen ein bisschen im Meer. Dann entscheiden wir uns noch für einen kleinen „Reitausflug“ mit Begleitung der Pferdebesitzer. Wir haben viel Spaß, vor allem da wir beide bisher nur selten auf einem Pferd gehockt haben und genießen die Natur. Unterwegs holt uns unser Guide noch eine Kokosnuss frisch vom Baum, die wir bei unserer Rückkehr auch verkosten. Anschließend satteln wir wieder unseren Jeep und fahren eine kleine Off-Roadstrecke entlang der Küste, wo wir auch ein bisschen Einblick in das Leben der Fijianer bekommen. Unser nächstes Ziel ist das „Cultural Center“ in Sigatoga, wo wir in einer Minigruppe in einer einstündigen Führung viel über die Geschichte und Kultur von Fiji erfahren. Außerdem wird das Töpfern und Mattenflechten demonstriert. Gleich in der Nähe sind die „Sigatoka Sanddünen“. Hier wurden über 3.000 Jahre alte Skelette ausgegraben und wir machen eine schöne Wanderung durch die Dünen und den Wald.

26.07.05
Heute steht uns wieder eine große Etappe bevor. Wir fahren vom „Crusoes“ über Suva über die 40 km Offroadstrecke „Kings Road“ in den Norden. Allein die Fahrt ist schon ein Erlebnis für sich. Zum Glück hat uns Jürgen schon vorgewarnt und anhand der detaillierten Beschreibung finden wir uns gut zurecht. Die Landschaft ist echt schön und wir halten immer wieder zu Fotostops an. Auch die Fahrt zu unserem Hotel zum Wananavu ist abenteuerlich – ob da wohl wirklich noch ein Hotel kommt? Dort angekommen fühlen wir uns sofort richtig wohl, wir haben eine schöne Bure mit Blick aufs Meer und die Anlage ist sehr schön. Hier kann er kommen – der schönste Tag in unserem Leben. Wie wir in den nächsten Tagen noch feststellen werden – auch das Essen und der Service sind echt spitzenklasse. Alle sind supernett zu uns – wir sind im Paradies angekommen.

27.07.05
Heute wollen wir einen Picnic-Ausflug machen – wir haben uns eine schönes Lunchpaket packen lassen und los geht’s. Unsere Vorstellung vom Picnic am Strand gestaltet sich jedoch erstmal schwierig – an der Nordküste gibt es nur wenige Sandstrände – doch irgendwo finden wir einen Ministrand – nachdem wir unseren Jeep ein bisschen durch Wald und Feld gejagt haben (aber natürlich nur auf den Strassen – nur nicht wirklich befahren!)
Irgendwo haben wir was von einer Goldmine gelesen – da wir ja noch mobil sind, machen wir uns auf den Weg dorthin – uups leider haben wir uns irgendwie mal wieder verfahren und wir stehen – mal wieder – mitten in der Prärie. Also machen wir mal wieder eine Off-Road-Tour.

28.07.05
Heute haben wir mit Sarah eine Besprechung für unsere Hochzeit. Sie nimmt sich sehr viel Zeit für uns und wir besprechen alle Details. Sie versucht uns jeden Wunsch von den Augen abzulesen – von den Blumen, der Zeremonie – bis hin zu unserem Candle-Light-Dinner in allen Einzelheiten. Wir fühlen uns echt gut aufgehoben. Nachmittags muss noch der offizielle Papierkram für die Hochzeit erledigt werden. Wir werden von einem Fahrer nach Raikiraki gebracht, er begleitet uns auch mit aufs Amt. Bis die Dokumente fertig gestellt sind haben wir noch etwas Zeit und nutzen diese für einen Bummel über den Markt und die Geschäfte von Raikiraki. Den Rest des Tages nutzen wir zum relaxen, baden und schauen mal was die Fische am „Hafen“ des Wananuva davon halten gefüttert zu werden. Heute heiratet ein anderes Paar und wir schauen aus der Ferne zu, damit wir mal sehen was auf uns zukommt. Die Cocktails an der Bar lassen wir uns dann auch noch schmecken und der Sonnenuntergang ist wunderschön.

29.07.05
Wir fahren schon ganz früh los nach Lautoka, um unser Mietauto abzugeben. Dort kommen wir leider nicht ganz so gut zurecht, da die Autovermietung umgezogen war und jetzt wohl woanders ist als von Jürgen beschrieben, aber nach einigen Nachfragen und Herumgeirre werden wir dann doch fündig. Jetzt bummeln wir noch durch die Geschäfte von Lautoka, dort ist das Treiben schon etwas geschäftiger und doch etwas mehr Stadtleben als wir bisher mitbekommen haben. Anschließend fahren wir mit dem Taxi, dass schon für uns organisiert war wieder zurück zum Wananvu. Abends gibt es eine traditionellen Abend mit Tänzen, Gesang und Essen aus dem „Lovo“-Erdofen.

30.07.05
Heute ist vom Tauchen angesagt. Wir machen zwei Tauchgänge durch wunderschöne Korallengärten, mit vielen Tunneln und Schluchten zwischen den Korallenblöcken. Die Korallen sind echt gigantisch, so etwas haben wir noch nie gesehen.

31.07.05
Vormittags ist erstmal relaxen am Strand in den Hängematten angesagt. Nachmittags geht es wieder zum tauchen. Dieser Tauchgang ist etwas chaotisch, wir sind eine große Gruppe mit sehr verschiedenen Leveln und es gibt kleinere und größere Probleme. Zwischendurch ist noch bügeln angesagt – das Hotel stellt uns ein Bügeleisen zur Verfügung – wir wollen an unserer Hochzeit ja schön ordentlich aussehen!

01.08.2005
Unser großer Tag!
Morgens machen wir erstmal noch einen Early-Morning-Dive an wunderschönen Korallengärten mit dem Namen „Wedding Chappel“. Die Tauchguides haben uns versichtert, dass der Platz wirklich so heißt und sie ihn nicht nur wegen unserer Hochzeit so genannt haben!. Nachdem wir wieder zurück sind, gehen wir erstmal frühstücken und gönnen uns eine entspannende Massage am Strand unter einem Palmendach. Danach Mittagessen und noch ein bisschen entspannen und so langsam fertig machen für den großen Moment – die Nervosität steigt und das Kribbeln im Bauch wird immer heftiger. Pünktlich werden wir von einem fidjianischen Krieger an unserer Bure abgeholt. Barfuss begeben wir uns langsam auf den Weg zum Strand – zu unserer vorher auserwählten Lieblingsstelle, wo schon alles vorbereitet ist. „Unser“ Chor begrüßt uns mit einem Lied und einige Hotelgäste sind unsere Zuschauer. Unsere Zeremonie, auf die wir uns sooo lange gefreut haben ist sehr schön, die Hotelmanagerin Sarah und der Krieger, der uns schon durch den Tag begleitet hat (morgens hat er uns noch massiert) sind unsere Trauzeugen. Die Zeremonie in englischer Sprache hatten wir auf unseren Wunsch schon vorher ausgedruckt bekommen und uns entsprechend damit vertraut gemacht, so war das auch von der sprachlichen Seite nicht das Problem. Der Moment ist wirklich unbeschreiblich, wenn man sich ewige Liebe und Treue verspricht und die Ringe austauscht. Nach der Trauung trinken wir noch ein Glas Sekt , der Chor singt weitere Lieder für uns. Danach Fotoshooting mit Rob (Hotelmanager) durch die gesamte Hotelanlage. Wir hatten lange überlegt, ob wir einen „richtigen“ Fotograf bestellen sollten, uns dann aber letztendlich dagegen entschieden. Rob kam auf uns zu und fragte, ob er mit unserer Digitalkamera Fotos von uns machen soll und wir haben es angenommen und das war echt die beste Entscheidung! Wir haben die schönsten Fotos von unserer Hochzeit im Paradies, die es gibt! Bei Sonnenuntergang gönnen wir uns noch einen Cocktail auf der Hotelterrasse, trinken Cava mit den Musikern, bevor wir uns zu unserem Candle-Light-Dinner auf unsere Veranda zurückziehen. Wir haben uns folgendes Menü ausgewählt: Zwiebelsuppe, Spaghetti Marinara, Garnelen mit Gemüse und Reis, Schokokuchen. Wir genießen unser Essen, machen noch einmal einen kleinen Spaziergang zum Strand, schauen uns den Sternenhimmel und Sternschnuppen an und genießen die Nacht ...

02. Aug. 05
Heute machen wir einen Pic-Nic-Ausflug zum einsamen Strand. Bewaffnet mit Essen und Trinken, gut verstaut in einer Kühltasche werden wir mit dem Boot rausgefahren und genießen den Tag am schönen Meer mit relaxen, schwimmen und buddeln im Sand. Zum Glück holt uns unser Bootsmann wieder pünktlich ab und wir bleiben nicht ausgesetzt auf der Insel!

03. Aug. 05
Unser letzter Tag im Wananavu!
Es geht nochmal zum Tauchen an einen gigantischen Tauchplatz – 20 – 30 diverse Haie auf einen Blick – und das ohne Fütterung in ihrer Natur – Echt gigantisch! Es lassen sich auch noch Adlerrochen blicken – das ist echt der Hammer.

04. Aug. 05
Weiterreise zu unserer nächsten Station – Kadavu!
Zuerst müssen wir 2,5 Std. mit dem Taxi zum Flughafen Nadi, dort geht es mit 1.5-stündiger Verspätung und mit 2 (!) weiteren Passagieren im Miniflugzeug weiter. Unterwegs packt der Pilot die Karte aus – kennt er sich etwa nicht aus? Nein, er zeigt uns nur über welche Inseln wir grade fliegen. Wir werden mit dem Boot abgeholt (es gibt keine befahrbare Straße rund um die Insel), und wir waten kurz durchs seichte Wasser, um ans Boot zu gelangen. Nach einstündiger Bootsfahrt sind wir im nächsten Paradies, dem Tiliva-Resort angekommen. Es gibt nur 6 Bure und wir bekommen die schönste, direkt am Meer, die Honey-Moon-Bure! Im Moment sind wir die einzigen Gäste und wir fühlen uns wie Robinson Crusoe.

05. Aug. 05
Nun heißt es noch eine Woche Tauchen und relaxen. Wir genießen die Zeit für uns, sind teilweise die einzigen Gäste und Barbara und Kemu sind sehr liebevolle Gastgeber. Wir besuchen Sonntags die Messe im Dorf, was für uns eine ganz eigene Erfahrung ist. Zwischendurch machen wir noch eine „Wasserfall-Tour“. Der Wasserfall ist zwar nicht sooo beeindruckend, aber die Wanderung dorthin ist wirklich lohnenswert und man könnte sie auch als „Land und Leute-Tour“ betiteln. Wir werden überall nett begrüßt, sind zu Gast in der Schule, in Dörfern und dürfen auch mal einen Blick in ein Haus werfen.
Leider heißt es viel zu schnell wieder Abschied nehmen und wir müssen uns so langsam wieder verabschieden.
Wir machen nach eine Nacht Zwischenstop in Nadi, wo wir nochmal Jürgen treffen, der mittlerweile alle Formalitäten unserer Hochzeit geklärt hat und wir können unsere Urkunde gleich in Empfang und mit nach Hause nehmen. Dort gehen wir nochmal auf Abschieds-Shopping-Tour, bevor wir wieder in den Flieger steigen. Wir haben noch eine Nacht Stopover in Seoul und dann sind wir endgültig wieder zuhausen.

Dort werden wir von unseren Eltern, Geschwistern und Freunden mit einem kleinen „Überraschungspolterabend“ empfangen, wir hatten ja nur per E-Mail mitgeteilt, dass wir nun verheiratet sind.

Genau zwei Monate nach unserer Fidji-Hochzeit haben wir am 01. Okt.05 zuhause noch kirchlich geheiratet und eine große Polterhochzeit mit allen Verwandten, Freunden und Bekannten gefeiert. Unsere Hochzeit in Fidji war genauso wie wir uns das vorgestellt hatten. Nur wir beide und das Paradies ... und würden alles wieder genauso machen.

Silke und Thomas



Bula Vinaka Silke und Thomas,

ganz lieben Dank für Euren liebevoll zusammengestellten Bericht ... jetzt wissen wir auch warum es so lange gedauert hat. Wie immer wären wir gerne bei der Hochzeit dabei gewesen. Aber durch Euren Bericht ist es ja nun schon fast als wäre man dabei gewesen ... ganz lieben Dank dafür.

Maren & Jürgen



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Letzte Aktualisierung am 31.12.2009

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