FIDSCHI: Wananavu Beach Resort
- Hochzeit und Mietwagen Tour mit Silke & Thomas
Gebuchte Reise: Mietwagenrundtour
- Hochzeit im Wananavu
- Flitterwochen im Tiliva Resort
Hochzeit: 01.08.05
Mail: 31.07.2006
Liebe Maren, lieber Jürgen,
heute, ein Jahr nach unserer Traumhochzeit möchten wir
nochmal die Gelegenheit aufgreifen und uns nochmal ganz herzlich
für alles bedanken was ihr für uns getan habt um diesen
Tag und auch einen wunderschönen Urlaub für uns unvergesslich
zu machen.
Es war wirklich alles perfekt und wir würden wieder alles
genauso machen. Wir haben ja schon einige Reisen individuell
gemacht, aber so perfekt organisiert wie bei/mit euch, dass hatten
wir noch nie! Wo wirklich alles genau beschrieben war und worauf
wir achten müssen (selbst jeder einzelne Kreisel :-))) Nochmal
ganz großes Lob an euch! Auch an unserer Hochzeit im Wananavu
sind wir perfekt von Sarah und Rob betreut worden, sie haben
uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen und wir sind heute noch
ganz gerührt bei den Erinnerungen an diesen Tag!
Es ist echt irre wie die Zeit vergeht ... jetzt sind wir schon
ein Jahr verheiratet. Als wir letztes Jahr wieder nach Haus gekommen
sind sind wir ganz lieb von unseren Familien empfangen worden
(wir hatten es ihnen vorher nur per e-mail mitgeteilt, dass wir
geheiratet haben) und hatten in den anschließenden Wochen
noch wahnsinnig viel zu organisieren für unser kirchliche
Hochzeit - da war das auf Fidschi doch viel relaxter - aber wir
habe auch diesen Tag genossen und mit allen Freunden, Bekannten
und Verwandten eine große Hochzeit gefeiert.
Habt ihr eigentlich noch in Deutschland eine Postanschrift?
Wir haben nämlich eine Fidschi-Urlaubsshow auf DVD erstellt,
die wir euch gerne noch zukommen lassen möchten!
Sorry dass wir uns erst jetzt wieder melden, aber so ist das
halt hier nunmal im hektischen Deutschland, es gibt immer was
zu tun. Wie geht es euch und was machen eure Pläne in Fidschi
bzgl. eigenem Resort?
Mail: 01.08.2006
Anbei schicke ich dir mal ein paar Hochzeitsfotos (ich hoffe das
sprengt jetzt nicht das Postfach), aber ich kann auch gerne nochmal
eine CD mit dem kompletten Bildmaterial von unserem Urlaub schicken,
ihr könnt davon gerne auch welche mit auf die Webpage nehmen.
Die Bilder von der Hochzeit hat übrigens Rob vom Wananavu
für uns gemacht - das hätte keine Fotograf besser gekonnt!
Bula Silke und Thomas,
uns ich dachte schon wir hören nach der E-mail gleich aus Seoul
von der Rückreise gar nichts mehr von Euch. Aber wenn Ihr Euch
an Eurem ersten Hochzeitstag an uns erinnert, dann muß es einfach
schön gewesen sein. Wenn da dann jetzt noch ein Bericht dazu kommt
... wäre echt super und noch Fotos dazu ... um so besser, dann
hat man gleich das Gefühl dabei gewesen zu sein.
Auf die DVD freuen wir uns jetzt schon und die Gäste unserer Seite
sind sicher auch schon ganz neugierig. Das mit dem Resort wird
wohl noch eine Weile dauern ... ist alles nicht so einfach in Fidschi
und es muß ja auch gefallen.
Jetzt schon einmal VINAKA und alles Liebe
Maren & Jürgen
12.08.06
Mittlerweile ist die DVD bei uns eingetroffen ... einfach traumhaft
... Tränen kullern etc. Mehr kann man dazu wirklich nicht sagen.
Ganz lieben Dank auch für die Karte, die wir hier jedem zeigen
möchten.
Alles alles Liebe für Euch
Maren
Mail / Reisebericht: 14.01.07
Hallo ihr beiden,
Danke noch für die lieben Wünsche. Wir hoffen ihr habt
das Jahr gut begonnen! Uns geht es soweit bestens. Wie
schon im Sommer versprochen, haben wir auch noch einen
Reisebericht für euch. Es hat jetzt
leider nochmal ein bisschen gedauert, da wir in den letzten
Monaten viel um die Ohren hatten. Bei uns hat sich für
April Nachwuchs angekündigt
und wir freuen uns riesig!
Euch noch alles Gute und weiterhin viel Erfolg! Wir hoffen ihr verhelft noch
gaaanz vielen Paaren zu Ihrer Traumhochzeit, so wie ihr es für
uns gemacht habt!
Auch wenn es nun schon ein paar Tage her ist, möchten wir
nun unsere Erlebnisse auf den Fiji-Islands festhalten und mit den
Kunden/Interessenten von Maren und Jürgen teilen.
Wir waren vom 20.07. – 13.08.05 unterwegs. Das allerwichtigste
für uns von vornherein war, dass wir in diesem Urlaub geheiratet
haben, es war schon immer unser Traum, fernab der Heimat und nur
wir beide alleine zu heiraten Ansonsten wollten wir noch Tauchen
gehen, ein bisschen rumreisen und auch faulenzen. Also so von allem
etwas.
Los ging es am 20.07.05 ab Frankfurt, mit Riesengepäck (2 „normale
Trolleys“, 2 Tauchtrolley + 2 x Handgepäck) mit Korean
Air nach Seoul. Wir waren überrascht, dass wir soo viel Beinfreiheit
(bei allen Flügen mit Korean Air) hatten, der Service war
mehr als in Ordnung, das Essen gut. In Seoul angekommen hatten
wir ja erst mal einige Stunden Aufenthalt. Wir haben den Flughafen
erkundet, im Tax-free ein Parfüm erstanden, was gegessen und
uns ein ruhiges Eckchen gesucht, wo wir ein bisschen vor uns hingedöst
und uns ausgeruht haben, bevor es weiterging. Dann also der nächste
Flug, wir kommen unserem Ziel langsam näher! Beim Landeanflug
auf Nadi schlug dann das Herz schon höher, jippieeh wir sind
auf der anderen Seite der Erde und werden dort heiraten!
Die Wartezeit an der Passkontrolle haben uns
die Bula-Boys nett verkürzt. Nachdem wir mit dem Geldautomaten
ein bisschen gekämpft haben sind wir rausgekommen und wurden
von Jürgen erwartet und willkommen geheißen. Er hat mit
uns das Auto abgeholt, wir haben das Gepäck verstaut und dann
sind wir erst mal einen Kaffee trinken gegangen. Wir hatten ja schon
mehr als 30 Stunden Anreise hinter uns und noch einen langen Tag
vor uns, da war der Kaffee schon nötig, aber die Vorfreude hat
die Müdigkeit vertrieben.
Leider musste uns Jürgen erst mal mitteilen, dass wir unser
1. gebuchtes Hotel (Crusoes) erst zwei Tage später beziehen
können, da es dort einen Wasserschaden gab. Stattdessen sind
wir erst mal zwei Nächte im „Tambua Sands“ untergebracht.
Also haben wir unseren Suzuki Jimny gesattelt und los ging das
Abenteuer Linksverkehr. Nach den ersten Kilometern hatten wir uns
auch schon daran gewöhnt und haben die Landschaft sehr genossen.
Zwischendurch dachten wir mal kurz wir hätten uns nach Österreich
verirrt, da Kiefernwälder den Weg säumten. Dann wollten
wir gleich unseren ersten Zwischenstopp – wir hatten ja noch
den ganzen Tag vor uns – am Natadola Beach einlegen. Doch
irgendwie hatten wir uns verirrt und sind irgendwo in der Pampa
gelandet, wo nur noch eine Schotterpiste weiterging – also
wieder Retoure und weiter Richtung Hotel. Dort angekommen haben
wir unseren Bungalow bezogen - insgesamt ist es schon kühler
als wir es erwartet hatten und am Nachmittag fing es dann auch
noch an zu regnen. Also haben wir uns erst mal ein bisschen die
Zeit vertrieben, Jenga und Tischtennis gespielt und dann kam Jürgen
noch mal vorbei. Irgendwie kamen wir auf das Thema „Tauchen“ und „Haifischfütterung“ in
Pacific Harbour und schwups hatte Jürgen für uns schon
auf unseren Wunsch hin eine Fütterung am nächsten Morgen
gebucht.
23.07.05
Am nächsten Morgen beginnt unser Tag sehr früh, mit Frühstück
(vom Hotel schon am Vorabend für uns auf dem Zimmer bereitgestellt)
auf unserer Terrasse. Danach das Tauchgerödel gepackt und ab
ins Auto nach Pacific Harbour. An der Tauchschule angekommen haben
wir erst mal alle Fragen geklärt und mussten noch ein paar Minuten
warten bevor es losging und die Fischreste zur Haifisch-Fütterung
verladen waren. Die Bootsfahrt sollte nur 10 Minuten dauern ... und
es war tierischer Wellengang und Regen, also dauerte es ein bisschen
bis wir an der richtigen Stelle gelandet waren ... und uns wurde
schlecht ... noch schnell anrödeln und ab ins Wasser, aber oje
oje Silke schafft es nicht mehr und muss noch vor dem Tauchgang selbst
die Fische füttern – dann aber jetzt ins Wasser, wo keine
Oberflächenbewegung mehr ist und wieder erholen! Wir gehen auf
ca. 16 m Tiefe und warten an einem Seil, das horizontal gespannt
ist wie das ganz abläuft. An unserer Seite befindet sich ein
Guide mit einer Metallstange, ein paar Meter von uns entfernt ist
der andere Guide und hat eine mit Fischresten gefüllte Mülltonne
mit und öffnet diese, damit der „Fischgeruch“ sich
verteilt und wedelt mit Fischstücken und verteilt diese. Es
kommen irre viele Fisch – aber von Haien ist (noch) nix zu
sehen, u. a. gibt es große Makrelen und einen großen
Napoleon zu sehen. Uns kommt es so vor, als ob wir schon ewig da
unten sind – und endlich kommen die ersten Haie in Sicht – es
gibt „Silver-, White-, und Black-Tips“ sowie graue Riffhaie
zu sehen. Komisch wurde das Gefühl, als die Hai dann auch hinter
uns geschwommen sind und dort kreisten, aber unser aufmerksamer Guide
hatte sie immer im Auge. Nach einiger Zeit müssen wir leider
die Haie alleine lassen und uns langsam wieder an den Aufstieg machen.
Leider ist der Seegang oben nach wie vor heftig, und sofort wird
Silke wieder schlecht – und Fischefüttern ist wieder angesagt.
.Thomas wurde es zwar auch wieder übel, aber nicht ganz so schlimm – nach
einer Oberflächenpause stand der nächste Tauchgang – diesmal
aber ohne Silke – an. Es waren nun noch zusätzlich Bullenhaie
und ein Lemonshark zu sehen.
24.07.05
Wir stehen morgens auf – und stehen erst mal im Wasser. Es
hat die ganze Nacht weitergeregnet und das Wasser wurde in den Bungalow
gedrückt – zum Glück standen unsere Koffer erhöht,
also kein weiterer Schaden außer die nassen Füße.
Morgens sind wir dann erst mal ins „Crusoes“ umgezogen
und es regnet weiter – als „Wiedergutmachung“,
dass wir erst zwei Tage später anreisen konnten bekamen wir
eine traditionelle Bure anstatt der gebuchten Sea-View-Bure und freie
Abendessen. Nun standen wir hier und hatten nicht so recht einen
Plan was wir anstellen sollten – es regnete ja – also
sind wir erst mal in ein Restaurant (Oasis) nach Pacific Harbour
und haben gemütlich lecker Burger gegessen. Anschließend
haben wir eine große Offroad-Tour mit unserem Jeep Richtung
Namosi gestartet. Es hat uns sehr gut gefallen und war schon ein
bisschen abenteuerlich durch die Flüsse zu fahren, die die Strasse
kreuzten und die Landschaft ist trotz Regen wunderschön.
25.07.05
Heute scheint endlich die Sonne! Das hatten wir uns unter Südsee
vorgestellt! Also machen wir uns gleich los auf unsere nächste
Erkundungstour. Erstmal machen wir uns nochmal auf die Suche zum
Natadola Beach – und wissen jetzt auch wo wir richtig abbiegen
müssen. Es ist echt ein traumhafter Strand, hier begegnen wir
zwar schon ein paar andere Touristen und bekommen auch Ketten und
die üblichen Souvenirs angeboten, aber der Strand ist echt klasse
und wir plantschen ein bisschen im Meer. Dann entscheiden wir uns
noch für einen kleinen „Reitausflug“ mit Begleitung
der Pferdebesitzer. Wir haben viel Spaß, vor allem da wir beide
bisher nur selten auf einem Pferd gehockt haben und genießen
die Natur. Unterwegs holt uns unser Guide noch eine Kokosnuss frisch
vom Baum, die wir bei unserer Rückkehr auch verkosten. Anschließend
satteln wir wieder unseren Jeep und fahren eine kleine Off-Roadstrecke
entlang der Küste, wo wir auch ein bisschen Einblick in das
Leben der Fijianer bekommen. Unser nächstes Ziel ist das „Cultural
Center“ in Sigatoga, wo wir in einer Minigruppe in einer einstündigen
Führung viel über die Geschichte und Kultur von Fiji erfahren.
Außerdem wird das Töpfern und Mattenflechten demonstriert.
Gleich in der Nähe sind die „Sigatoka Sanddünen“.
Hier wurden über 3.000 Jahre alte Skelette ausgegraben und wir
machen eine schöne Wanderung durch die Dünen und den Wald.
26.07.05
Heute steht uns wieder eine große Etappe bevor. Wir fahren
vom „Crusoes“ über Suva über die 40 km Offroadstrecke „Kings
Road“ in den Norden. Allein die Fahrt ist schon ein Erlebnis
für sich. Zum Glück hat uns Jürgen schon vorgewarnt
und anhand der detaillierten Beschreibung finden wir uns gut zurecht.
Die Landschaft ist echt schön und wir halten immer wieder zu
Fotostops an. Auch die Fahrt zu unserem Hotel zum Wananavu ist abenteuerlich – ob
da wohl wirklich noch ein Hotel kommt? Dort angekommen fühlen
wir uns sofort richtig wohl, wir haben eine schöne Bure mit
Blick aufs Meer und die Anlage ist sehr schön. Hier kann er
kommen – der schönste Tag in unserem Leben. Wie wir in
den nächsten Tagen noch feststellen werden – auch das
Essen und der Service sind echt spitzenklasse. Alle sind supernett
zu uns – wir sind im Paradies angekommen.
27.07.05
Heute wollen wir einen Picnic-Ausflug machen – wir haben uns
eine schönes Lunchpaket packen lassen und los geht’s.
Unsere Vorstellung vom Picnic am Strand gestaltet sich jedoch erstmal
schwierig – an der Nordküste gibt es nur wenige Sandstrände – doch
irgendwo finden wir einen Ministrand – nachdem wir unseren
Jeep ein bisschen durch Wald und Feld gejagt haben (aber natürlich
nur auf den Strassen – nur nicht wirklich befahren!)
Irgendwo haben wir was von einer Goldmine gelesen – da wir
ja noch mobil sind, machen wir uns auf den Weg dorthin – uups
leider haben wir uns irgendwie mal wieder verfahren und wir stehen – mal
wieder – mitten in der Prärie. Also machen wir mal wieder
eine Off-Road-Tour.
28.07.05
Heute haben wir mit Sarah eine Besprechung für unsere Hochzeit.
Sie nimmt sich sehr viel Zeit für uns und wir besprechen alle
Details. Sie versucht uns jeden Wunsch von den Augen abzulesen – von
den Blumen, der Zeremonie – bis hin zu unserem Candle-Light-Dinner
in allen Einzelheiten. Wir fühlen uns echt gut aufgehoben. Nachmittags
muss noch der offizielle Papierkram für die Hochzeit erledigt
werden. Wir werden von einem Fahrer nach Raikiraki gebracht, er begleitet
uns auch mit aufs Amt. Bis die Dokumente fertig gestellt sind haben
wir noch etwas Zeit und nutzen diese für einen Bummel über
den Markt und die Geschäfte von Raikiraki. Den Rest des Tages
nutzen wir zum relaxen, baden und schauen mal was die Fische am „Hafen“ des
Wananuva davon halten gefüttert zu werden. Heute heiratet ein
anderes Paar und wir schauen aus der Ferne zu, damit wir mal sehen
was auf uns zukommt. Die Cocktails an der Bar lassen wir uns dann
auch noch schmecken und der Sonnenuntergang ist wunderschön.
29.07.05
Wir fahren schon ganz früh los nach Lautoka, um unser Mietauto
abzugeben. Dort kommen wir leider nicht ganz so gut zurecht, da die
Autovermietung umgezogen war und jetzt wohl woanders ist als von
Jürgen beschrieben, aber nach einigen Nachfragen und Herumgeirre
werden wir dann doch fündig. Jetzt bummeln wir noch durch die
Geschäfte von Lautoka, dort ist das Treiben schon etwas geschäftiger
und doch etwas mehr Stadtleben als wir bisher mitbekommen haben.
Anschließend fahren wir mit dem Taxi, dass schon für uns
organisiert war wieder zurück zum Wananvu. Abends gibt es eine
traditionellen Abend mit Tänzen, Gesang und Essen aus dem „Lovo“-Erdofen.
30.07.05
Heute ist vom Tauchen angesagt. Wir machen zwei Tauchgänge durch
wunderschöne Korallengärten, mit vielen Tunneln und Schluchten
zwischen den Korallenblöcken. Die Korallen sind echt gigantisch,
so etwas haben wir noch nie gesehen.
31.07.05
Vormittags ist erstmal relaxen am Strand in den Hängematten
angesagt. Nachmittags geht es wieder zum tauchen. Dieser Tauchgang
ist etwas chaotisch, wir sind eine große Gruppe mit sehr
verschiedenen Leveln und es gibt kleinere und größere
Probleme. Zwischendurch ist noch bügeln angesagt – das
Hotel stellt uns ein Bügeleisen zur Verfügung – wir
wollen an unserer Hochzeit ja schön ordentlich aussehen!
01.08.2005
Unser großer Tag!
Morgens machen wir erstmal noch einen Early-Morning-Dive an wunderschönen
Korallengärten mit dem Namen „Wedding Chappel“.
Die Tauchguides haben uns versichtert, dass der Platz wirklich so
heißt und sie ihn nicht nur wegen unserer Hochzeit so genannt
haben!. Nachdem wir wieder zurück sind, gehen wir erstmal frühstücken
und gönnen uns eine entspannende Massage am Strand unter einem
Palmendach. Danach Mittagessen und noch ein bisschen entspannen und
so langsam fertig machen für den großen Moment – die
Nervosität steigt und das Kribbeln im Bauch wird immer heftiger.
Pünktlich werden wir von einem fidjianischen Krieger an unserer
Bure abgeholt. Barfuss begeben wir uns langsam auf den Weg zum Strand – zu
unserer vorher auserwählten Lieblingsstelle, wo schon alles
vorbereitet ist. „Unser“ Chor begrüßt uns
mit einem Lied und einige Hotelgäste sind unsere Zuschauer.
Unsere Zeremonie, auf die wir uns sooo lange gefreut haben ist sehr
schön, die Hotelmanagerin Sarah und der Krieger, der uns schon
durch den Tag begleitet hat (morgens hat er uns noch massiert) sind
unsere Trauzeugen. Die Zeremonie in englischer Sprache hatten wir
auf unseren Wunsch schon vorher ausgedruckt bekommen und uns entsprechend
damit vertraut gemacht, so war das auch von der sprachlichen Seite
nicht das Problem. Der Moment ist wirklich unbeschreiblich, wenn
man sich ewige Liebe und Treue verspricht und die Ringe austauscht.
Nach der Trauung trinken wir noch ein Glas Sekt , der Chor singt
weitere Lieder für uns. Danach Fotoshooting mit Rob (Hotelmanager)
durch die gesamte Hotelanlage. Wir hatten lange überlegt, ob
wir einen „richtigen“ Fotograf bestellen sollten, uns
dann aber letztendlich dagegen entschieden. Rob kam auf uns zu und
fragte, ob er mit unserer Digitalkamera Fotos von uns machen soll
und wir haben es angenommen und das war echt die beste Entscheidung!
Wir haben die schönsten Fotos von unserer Hochzeit im Paradies,
die es gibt! Bei Sonnenuntergang gönnen wir uns noch einen Cocktail
auf der Hotelterrasse, trinken Cava mit den Musikern, bevor wir uns
zu unserem Candle-Light-Dinner auf unsere Veranda zurückziehen.
Wir haben uns folgendes Menü ausgewählt: Zwiebelsuppe,
Spaghetti Marinara, Garnelen mit Gemüse und Reis, Schokokuchen.
Wir genießen unser Essen, machen noch einmal einen kleinen
Spaziergang zum Strand, schauen uns den Sternenhimmel und Sternschnuppen
an und genießen die Nacht ...
02. Aug. 05
Heute machen wir einen Pic-Nic-Ausflug zum einsamen Strand. Bewaffnet
mit Essen und Trinken, gut verstaut in einer Kühltasche werden
wir mit dem Boot rausgefahren und genießen den Tag am schönen
Meer mit relaxen, schwimmen und buddeln im Sand. Zum Glück
holt uns unser Bootsmann wieder pünktlich ab und wir bleiben
nicht ausgesetzt auf der Insel!
03. Aug. 05
Unser letzter Tag im Wananavu!
Es geht nochmal zum Tauchen an einen gigantischen Tauchplatz – 20 – 30
diverse Haie auf einen Blick – und das ohne Fütterung
in ihrer Natur – Echt gigantisch! Es lassen sich auch noch
Adlerrochen blicken – das ist echt der Hammer.
04. Aug. 05
Weiterreise zu unserer nächsten Station – Kadavu!
Zuerst müssen wir 2,5 Std. mit dem Taxi zum Flughafen Nadi,
dort geht es mit 1.5-stündiger Verspätung und mit 2 (!)
weiteren Passagieren im Miniflugzeug weiter. Unterwegs packt der
Pilot die Karte aus – kennt er sich etwa nicht aus? Nein, er
zeigt uns nur über welche Inseln wir grade fliegen. Wir werden
mit dem Boot abgeholt (es gibt keine befahrbare Straße rund
um die Insel), und wir waten kurz durchs seichte Wasser, um ans Boot
zu gelangen. Nach einstündiger Bootsfahrt sind wir im nächsten
Paradies, dem Tiliva-Resort angekommen. Es gibt nur 6 Bure und wir
bekommen die schönste, direkt am Meer, die Honey-Moon-Bure!
Im Moment sind wir die einzigen Gäste und wir fühlen uns
wie Robinson Crusoe.
05. Aug. 05
Nun heißt es noch eine Woche Tauchen und relaxen. Wir genießen
die Zeit für uns, sind teilweise die einzigen Gäste und
Barbara und Kemu sind sehr liebevolle Gastgeber. Wir besuchen Sonntags
die Messe im Dorf, was für uns eine ganz eigene Erfahrung ist.
Zwischendurch machen wir noch eine „Wasserfall-Tour“.
Der Wasserfall ist zwar nicht sooo beeindruckend, aber die Wanderung
dorthin ist wirklich lohnenswert und man könnte sie auch als „Land
und Leute-Tour“ betiteln. Wir werden überall nett begrüßt,
sind zu Gast in der Schule, in Dörfern und dürfen auch
mal einen Blick in ein Haus werfen.
Leider heißt es viel zu schnell wieder Abschied nehmen und
wir müssen uns so langsam wieder verabschieden.
Wir machen nach eine Nacht Zwischenstop in Nadi, wo wir nochmal Jürgen
treffen, der mittlerweile alle Formalitäten unserer Hochzeit
geklärt hat und wir können unsere Urkunde gleich in Empfang
und mit nach Hause nehmen. Dort gehen wir nochmal auf Abschieds-Shopping-Tour,
bevor wir wieder in den Flieger steigen. Wir haben noch eine Nacht
Stopover in Seoul und dann sind wir endgültig wieder zuhausen.
Dort werden wir von unseren Eltern, Geschwistern und Freunden
mit einem kleinen „Überraschungspolterabend“ empfangen,
wir hatten ja nur per E-Mail mitgeteilt, dass wir nun verheiratet
sind.
Genau zwei Monate nach unserer Fidji-Hochzeit haben wir am 01.
Okt.05 zuhause noch kirchlich geheiratet und eine große Polterhochzeit
mit allen Verwandten, Freunden und Bekannten gefeiert. Unsere Hochzeit
in Fidji war genauso wie wir uns das vorgestellt hatten. Nur wir
beide und das Paradies ... und würden alles wieder genauso
machen.
ganz lieben Dank für Euren liebevoll zusammengestellten Bericht ...
jetzt wissen wir auch warum es so lange gedauert hat. Wie immer wären
wir gerne bei der Hochzeit dabei gewesen. Aber durch Euren Bericht
ist es ja nun schon fast als wäre man dabei gewesen ... ganz lieben
Dank dafür.