Mail:
31.08.2005
Bula Maren & Jürgen,
wieder zu Hause in Deutschland vermissen wir die Freundlichkeit
der Fijianer auf der Straße, im Restaurant, am Strand...
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Das Faszinierende an unserem
Urlaub auf Fiji waren viel mehr die überwältigende
Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen und die Atmosphäre
als die Inseln selbst. An jeder Straßenecke, am Strand,
im Restaurant, beim Fahren durch die Berge – wo auch
immer - die Menschen haben uns immer freundlich mit ihrem fröhlichen „Bula“ begrüßt,
sich vorgestellt und sich ein wenig mit uns unterhalten. Das
Tolle daran war, dass sie sich unsere Namen gemerkt haben und
uns beim nächsten Treffen gleich mit Namen begrüßt
haben.
Als wir am Strand auf Nananu-i-Ra lagen, fragte uns ein netter Fijianer, ob wir
gerne Kokosnussmilch trinken würden. Er hat uns einfach zwei grüne
Kokosnüsse geschenkt und mit seiner Machete geöffnet. Es war richtig
schön zu sehen, wie sehr er sich freute, uns eine Freude machen zu können!
Von dem Tag an haben wir uns jeden Tag mit ihm unterhalten und viel über
seine Familie erfahren.
Als wir Fragen über die ursprüngliche Bevölkerung von Fiji hatten,
wurde schnell eine Lehrerin geholt, mit der wir lange (auch über Kanibalismus)
gesprochen haben. Es gesellten sich immer mehr Frauen dazu, bis wir eine richtig
lustige Runde waren und viel über das Leben der Frauen auf Fiji gehört
haben. Deren Kinder haben dann eben „mal so“ für uns getanzt...........
Es gibt viele dieser Beispiele. Wir haben uns unglaublich wohl gefühlt und
sind viel mit den Menschen in Kontakt gekommen (war auch wirklich nicht schwer
;-)) ).
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Unser Hauptgrund für diese
Reise war das Tauchen. Wir wollten unbedingt die Mantas vor
Kadavu sehen. Von 6 Tauchgängen am Mantareef haben wir
fünfmal Mantas lange Zeit beobachtet – und immer
gleich mehrere, graue, weiße, schwarze... Es war großartig!
Die Tauchbasis des Matava ist übrigens erstklassig. Die Tauchguides lassen
jeden seinen Leistungen enstprechend tauchen. Besonders gut hat und gefallen,
dass nicht gleich alle auftauchen mussten, wenn einer „low on air“ war.
Die Tauchguides brachten die Leute nacheinander je nach Luftmenge nach oben.
So hatte jeder einen möglichst langen Tauchgang. Außerdem waren sie
wirklich sehr achtsam und haben jeden gut betreut. Klasse!
Bei den Divespots im Bligh Water mit den Ra Divers auf Nananu-i-Ra gab es eine
fantastische Korallenvielfalt, Farbpracht und Fischreichtum. Es war unglaublich
schön (mindestens genauso gut wie im Roten Meer)! Besonders die vielen Haie
beim „Breathtaker“ haben es uns angetan. Die Ra Divers sind eine
richtig lustige und hilfsbereite Gruppe.
Das Tauchen auf Fiji ist wirklich zu empfehlen!!!
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Neben dem Tauchen wollten wir
natürlich auch Land und Leute kennenlernen. Deshalb habt
ihr während der Planung unglaublich oft mit uns gemailt,
alle Fragen ehrlich beantwortet und uns unsere individuelle
Wunschreise zusammengestellt. Die Inseln, die wir uns zum Tauchen
ausgesucht hatten, waren nicht wirklich üppig mit Stränden
ausgestattet. Deshalb hattet ihr uns geraten, die Reise etwas
umzustellen. Statt Kadavu, Taveuni und Viti Levu waren wir
nun auf Kadavu (Mantas!!! Viel Spaß im Matava), auf Nananu-i-Ra
(fantastisches Korallen- und Haitauschen, Palmenstrände)
und mit dem Auto unterwegs rund um Viti Levu (Regenwald, Strände,
Sanddünen, Sharkfeeding-Tauchgang).
Auf Kadavu und Nananu-i-Ra kann man wirklich die Seele baumeln lassen und richtig
entspannen. Es entsteht kein Sightseeing-Stress, weil es außer tauchen,
schnorcheln, game-fishing und in Kadavu durch das Dorf zum Wasserfall wandern
und in Nananu-i-Ra am Strand liegen nicht viel zu tun gibt.
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Auf Kadavu haben wir auf unserem
Weg zum Wasserfall die Schule besucht. Die Kinder haben stolz
ihre Klasse gezeigt und sich über die Abwechslung riesig
gefreut. Der Lehrer hat sich lange mit uns unterhalten. Ich
war erstaunt über die gute Ausstattung der Klassen.
Im Dorf hat uns ein junger Mann begrüßt und zwei Jugendliche angewiesen,
uns den Weg zum Wasserfall zu zeigen (Natütlich haben wir uns an die Regeln
gehalten, keine Sonnenbrillen, Kopfbedeckungen und keinen Rucksack auf dem Rücken
zu tragen und wir Frauen haben uns über die Short einen Wickelrock gebunden...).
. Das Schwimmen in den Pools des Wasserfalls war eine sehr erfrischende, aber
auch sehr schöne Angelegenheit. Zurück ging es (ohne dass die Jugendlichen
ein Trinkgeld erwarteten) an der Küste entlang und an Mangroven vorbei.
Ein winziges Stück der kaum besiedelten Insel konnten wir so kennen lernen.
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Auf Viti Levu haben wir (die
mäßig sehenswerte) Hauptstadt Suva besucht, waren
im Colo-i-Suva-Nationalpark wandern und in den Pools der Wasserfälle
schwimmen, haben in Pacific Harbour am Strand gelegen und zwei
Sharkfeeding-Tauchgänge gemacht, hatten viel Spaß in
den Sanddünen von Sigatoka und haben an unserem letzten
Tag an dem bekannten Natadola Beach gelegen und haben das Schwimmen
in den hohen Wellen genossen. Man darf auf der Hauptinsel allerdings
keine „Südseetraumstrände“ erwarten.
Es sind Naturstrände mal mit und mal ohne Palmen. An manchen
Küsten gibt es gar keine Strände und an anderen hat
man nur bei Ebbe Strand und manchmal sind die Riffe so nah
an der Küste, dass man bei Ebbe nicht schwimmen kann.
Uns haben die Strände gefallen, weil wir keine aufgeschütteten
Hotelstrände mit Liegestühlen mögen. Außerdem
haben wir die Freiheit genossen, mit dem Auto herum zu fahren
und uns auszusuchen, wo wir uns an den Strand legen oder Essen
gehen. Die Fahrt durch die Berge hat uns viel Spaß gemacht
und schöne Ausblicke beschert.
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Die Kombination von zwei
recht abgeschiedenen Inseln mit fantastischen Tauchgängen
und der Rundfahrt mit dem Auto um die Hauptinsel war genau
unser Geschmack. So konnten wir entspannen, tauchen, am Strand
liegen und viel von der Hauptinsel sehen.
Die Planung der Reise mit euch hat Spaß gemacht und alle Informationen
waren goldrichtig. Die Organisation vor Ort war klasse. Wir können euch
nur weiterempfehlen!
Hier zu Hause in Bonn bleibt uns zu hoffen, dass wir in
unserem Alltag etwas von der fijianischen Freundlichkeit,
Gelassenheit und dem „Senganalenga-Feeling“ behalten!!
Vinaka und liebe Grüße
Silke & Stefan
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Vinaka Vaka Levu Silke und Stefan,
ganz lieben Dank für diesen ausführlichen Bericht,
der einigen Lesern ganz bestimmt „Lust auf mehr” macht.
Lasst Euch nicht allzu schnell vom Alltag einholen, auch wenn
es in
Deutschland nicht so locker zugeht wie auf den Fidschi Inseln. -
Wie immer auch hier der Dank für Euren Kurierdienst.
Nochmals Danke
Maren & Jürgen
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