| Mail:
31.08.2005
Hochzeitsreise Fidschi-Inseln vom 13.06.2005-04.06.2005
Nachdem wir beschlossen hatten im Ausland zu heiraten, verbrachten
wir viele Stunden im Internet mit der Überlegung wo unsere
Hochzeit stattfinden sollte und fanden glücklicherweise
per Zufall die Seite www.suedsee.com von Maren und Jürgen,
wodurch uns die Entscheidung einfach gemacht wurde. Denn all
unsere Wünsche und Fragen wurden mit sehr viel Geduld erfüllt
bzw. beantwortet. Wir fanden uns gleich sehr gut betreut und
beschlossen dort unsere Flitterwochen incl. Hochzeit zu buchen.
Nachdem unser „3-Wochen-Programm“ feststand, die
Trauringe graviert waren, erfuhren wir von Maren ca. 10 Tage
vor Abreise, daß das Hotel und der Strand, wo unsere Hochzeit
eigentlich stattfinden sollte, leider einer Baustelle glich,
was die Hotelleitung ihr leider verschwiegen hatte. Nachdem wir
den Riesenschreck überwunden hatten, dank Marens hartnäckigem
Einsatz und sehr gutem Organisationstalent, und unsere Hochzeit
zwar jetzt leider am Ende der Urlaubsreise stattfinden sollte,
dafür aber das „Ersatz-Resort“ genau unseren
Wünschen entsprach, ging es endlich los.
Bevor wir unsere erste Station erreichten, hatten wir einen
6-stündigen Aufenthalt in Seoul. Den Tip sich dort ein Zimmer
zu mieten, können wir nur weitergeben ( der Rücken
u. die Beine waren für das Bett und die Dusche sehr dankbar….
;-)
Endlich auf den Fidschis angekommen, ging es mit einer „6-Sitzer
Maschine“ ( meine Flugangst ist nun endlich auch geheilt!!!)
weiter zur Insel Kadavu, in das Tiliva Resort, wo wir von Barbara
und Kemu sehr herzlich empfangen wurden und das Resort uns gleich
super gefiel. Es kann max. 14-15 Gäste aufnehmen, was für
uns persönlich genau das Richtige war. Wir hatten sogar
das große Glück, fast die ganze Woche die alleinigen
Gäste zu sein, wodurch ein richtiges „Robinson-Cruso-Feeling“ aufkam.
Außer faul am Strand zu liegen, wanderten wir an einem
Nachmittag (ca. 40min.) durch den Dschungel auf den am Resort
gelegenen Hügel, von dort aus hat man eine wunderschöne
Aussicht (lange Hosen u. gescheite Schuhe sind sehr empfehlenswert).
Und auch die Tauchgänge, mit dem sehr verantwortungsbewussten
Tauchguide Philip waren wunderschön und sehr abwechslungsreich.
Auch das Essen war sehr lecker, wir bekamen zu dem meist internationalem
Essen auch immer eine typisch fidschianische Spezialität
zum Probieren.
Nach einer Woche fiel uns der Abschied schon sehr schwer, aber
wir mussten weiter zu unserem dreitägigen Segelturn mit
Captain Cook auf der Spirit of Pacific. Auch das können
wir nur weiterempfehlen, dadurch lernt man das noch etwas ursprünglichere
Fidschi besser kennen ( Kava-Zeremonie, Essen aus demLovo-Ofen,
gemütliche musikalische Abende mit den Insulanern, wunderschöne
Strände, tolle Schnorchelmöglichkeiten, besonders der
Manta-Point!, traditionelle Bure ohne Elektrizität und Wasser).
Die Segelcrew war sehr nett, immer bemüht uns ein abwechslungsreiches
Programm zu bieten und uns die alten Traditionen vorzustellen.
Danach ging es weiter zur letzten Station, unsere „Hochzeitsinsel
Taveuni“ ins Maravu Resort. Wir kamen im Regen an, obwohl
bei unserem Abflug in Nadi die Sonne schien und es mind. 35°C
waren.
Wir bezogen die Honeymoon Suite, die wir nur jedem empfehlen
können. Die Anlage ist auch sehr schön, liegt etwas
oberhalb vom Strand u. wenn man den Weg bis zum Ende des Hügels
läuft, gelangt man zum Hochzeitsplateau. Von da aus hat
man einen wunderschönen Blick. Es werden auch viele Ausflüge
und andere Aktivitäten angeboten (besonders schöner
Ausflug ist zu den Wasserfällen). Unsere Ansprechpartnerin
Laita, die für die Hochzeitsvorbereitungen zuständig
war, bemühte sich unsere Wünsche zu erfüllen.
Allerdings hatte sie dann 2 Tage Urlaub, wo wir uns mit den aufkommenden
Fragen bezüglich der anstehenden Hochzeit etwas alleine
gelassen vorkamen. Da an unserem Hochzeitstag noch ein anderes
Pärchen heiratete, bekamen wir die Fidschi-Time zum ersten
Mal so richtig am eigenen Leib zu spüren. Wir hatten die
Hochzeitszeremonie auf 16.00 Uhr gelegt, damit wir bei Flut einen
schönen Strand hatten, allerdings verschob sich die Zeit
auf 17.00 Uhr und wir wurden immer unruhiger und genervter. Nach
mehrmaliger Nachfrage an der Rezeption, wann es endlich los ginge,
wann mein Blumenschmuck und der Standesbeamte käme, wurden
wir jeweils auf 5 Minuten vertröstet, bis daraus 1 Stunde
wurde. Wir hofften das mittlerweile die Ebbe am Strand noch nicht
zu stark zu sehen ist. Ein ganz wichtiger TIP für alle die
am Strand heiraten möchten: Immer vorher abklären WANN
EBBE und FLUT ist, denn bei Ebbe schauen die ganzen Riffe raus,
was kein schöner Anblick ist.
Die Zeremonie war dann aber wunderschön, der Blumenbogen
ebenso, die gebuchten Blütenblätter auf dem Boden inmitten
derer wir stehen sollten, ließ man zwar einfach weg, aber
trotz allem war es wirklich eine Traumhochzeit, die wir nie vergessen
werden. Und unsere Entscheidung für die Hochzeit im Ausland
haben wir nicht bereut.
Leider hieß es dann 2 Tage später Abschied nehmen
und nach einer Zwischenübernachtung in Nadi ging es dann
ab nach Hause.
Am 16.7. feierten wir zu Hause mit unseren Familien und Freunden,
wo wir einen Videofilm unserer „Fidschi-Traumhochzeit“ laufen
ließen, was unsere Gäste total begeisterte und für
uns immer eine wunderschöne Erinnerung bleiben wird.
VINAKA VAKA LEVU AN MAREN UND JÜRGEN.
Liebe Judith, Lieber Mathias,
dieses VINAKA VAKA LEVU geben wir
gerne an Euch zurück. Vor allem, sind wir Euch für Euer Verständnis
in Sachen „Umbuchung
wegen Baustelle” sehr dankbar. Ich - Maren - bin schon
fast in Panik geraten, als wir von den beiden Paaren (siehe Doppelhochzeit
im Natadola) erfuhren was im Wananavu Beach Resort los ist ...
hatten wir doch nicht nur diese eine Hochzeit dort arrangiert.
Aber dann dacht ich was wir für die Gäste, die schon in Fidschi
waren, in wenigen Stunden schaffen, sollte auch für Judith und
Mathias klappen. Das war dann nicht ganz so einfach, weil im
Tiliva keine Hochzeit stattfinden konnte (dort spielt das Dorf
leider noch nicht so mit, wie es üblich ist und auch sein muß),
im Maravu mußten wir dann einige Umzüge in Kauf nehmen, weil
es kein Bure mehr gab, welches für die ganze Zeit zur Verfügung
stand. Aber Judith und Mathias sahen das alles viel lockerer
als ich und so wurde es dann doch noch etwas einfacher für uns.
Dafür nochmals ganz lieben Dank und natürlich auch für den Bericht.
Auch bei Euch möchten wir uns bedanken, dass Ihr Kleinigkeiten
für uns mit nach Fidschi genommen habt.
Maren & Jürgen
|