Fidschi
Mail - 02.11.04
Bula Jürgen,
jetzt ist mein Urlaub auch schon wieder vorbei und heute ist mein
erster Arbeitstag. :-(((
Die Zeit in Fiji habe ich sehr genossen!
Die 14-tägige Rundreise mit Abstecher nach Ovalau und die eine
Woche auf Taveuni haben meine Erwartungen noch übertroffen. Das
Tauchspots, das Personal im Tovutovu-Resort und die Tauchbasis mit Tyron & Guides waren: "SUPER, SUPER, SUPER!!!"
Auch beim Stoppover in Melbourne gab´s einige Highlights:
* Besuch
des Melbourne Museum
* Fizroy Gardens
* Rialto Tower Observation Deck
* City Circle Tram
* Jarra-River Uferpromenade
* Great Ocean Road-Tour
* u. v. a. m.
Danke an Maren für die Melbourne-Sightseeing-Tipps!
Danke für die Klasseplanung und tolle Auswahl der Resorts! Die
Navua-River-Tour war ein schönes Geschenk, dass mir lange
in bester Erinnerung bleiben wird!
Bedanken möchte ich mich auch nochmal für den wunderschönen
Fiji-Time Bildband!
Leider gibt es auch einen kleinen Wermutstropfen:
Budget hat meine Kreditkarte mit 392.- FJD belastet (im Betrag sind
1,75% für Transverkosten berechnet).
Es war aber für mich nicht nachvollziehbar, welche Leistung dafür
erbracht wurde.
Wäre interressant, wenn sie Näheres erfahren könnten.
Gruß nach Fiji
Richard
P.S.: Nächstes Jahr im November geht´s wieder: "Up
and away to Fiji Island"
Bula Richard,
vielen Dank für diesen Bericht über Deinen Aufenthalt in Fidschi und
auch dafür, dass Du uns erlaubst hast einige Deiner Bilder zu nutzen.
Was die Mietwagengeschichte angeht ... so war Richard das Auto aufdem Wege
verreckt und während er auf der Suche nach Hilfe war wurden Ersatzreifen,
Radio und laut Budget diverse andere Dinge gestohlen ... diese wurden Richard
dann in Rechnung gestellt. Wir haben uns nach bestem Bemühen darum gekümmert,
auch wenn danach zahlreiche sehr unschöne E-mails von Richard folgten. Für
so etwas können wir keine Verantwortung tragen ... nur im nachhinein vermitteln,
was wir auch getan haben.
Es kann aber niemand verlangen, dass wir deratige Kosten übernehmen ... wir
buchen zwar die Mietwagen für unsere Gäste, aber verantwortlich sind wir
dafür nicht.
Es ist schade wenn dann dadurch eine so positive Bekanntschaft komplett ins
Gegenteil umschlägt und wir bedauern dies sehr.
Maren & Jürgen

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Fidschi
Mail - 11.12.04
Hallo Maren (leider haben wir uns nicht persönlich
kennen gelernt),
Hallo Jürgen (wir sahen uns im Waidroka Bay Resort)!
Zunächst einmal Vielen Dank für die tadellos gute Vorbereitung
und Begleitung unserer Reise. Von eurer Seite war es eine tolle Organisation.
Alles hat super geklappt. Alle Taxifahrer, Boote, Flugzeuge haben uns
immer pünktlich und ohne Stress an unsere Ziele gebracht.
Einfach Klasse! Ihr habt unsere Wünsche in bester Weise
bei der Planung berücksichtigt.
Wir wollten vor allem Tauchen, aber auch etwas von Fiji sehen.
Und das haben wir schon durch die Taxifahrten.
Zu unserer Reise
wollen wir folgendes berichten:
1. Station - Nananu-I-Ra (eine kleine Insel im Norden von
Viti Levu), 1
Woche Aufenthalt, 10 Tauchgänge (TG):
Die Ra Divers Lodge verdient ****** Sterne. Einfach unbeschreiblich.
Das Zimmer, was eher eine Suite war(ca. 90 qm), war vom Feinsten,
super sauber und edel. Die Bedienung - Silivia - einfach ein
Goldstück mit
herrlichsten Kochkünsten. Die Kava-Zeremonie haben wir exclusiv von Papu kennengelernt.
Das Tauchen bei den Ra-Divers bezügl. Organisation, Tauchplätzen
und Tauchbegleitung war perfekt. Die Unterwasserlandschaft
ist einmalig. Nirgendwo sonst haben wir eine solche Vielfalt
an Farben und Formen von Weich- und Hartkorallen gesehen.
Dazu interessante UW-Landschaften und natürlich jede
Menge Fisch, groß und klein. Auf den Bootsfahrten
wurde zur Pause reichlich heiße Schokolade, Obst und
Kekse gereicht. Schade, dass dort nur eine Woche eingeplant
war. Gerne wären wir länger geblieben.
Der Abschied fiel uns sehr schwer.
2. Station - Ovalau Holiday Resort (Insel im Osten von Viti
Levu), 1 Woche Aufenthalt, 10 TG:
Nach der Taxifahrt und einem 12-Minütigem Flug mit einer kleinen
Maschine kamen wir auf Ovalau an und wurden dort von unserem
Vermieter abgeholt und zu unserer nächsten Unterkunft
gebracht. Die Bures (kleine Bungalows) waren etwas bescheidener.
Dennoch haben sich die einheimischen Besitzer sehr große Mühe
gegeben, uns zu verwöhnen. Bettwäsche und Handtücher
wurden täglich gewechselt. Das Essen von Lalita war große
Klasse und sehr schmackhaft. Die Tauchbasis wurde von den
Deutschen Andrea und Noby geleitet. Wir sind hauptsächlich
mit Noby getaucht. Allerdings machte er hin und wieder einen sehr
lustlosen Eindruck. Gut, dass wir erfahrene Taucher sind, die schon
ein Auge für interessante Dinge haben, denn von Noby
kamen diesbezüglich
sehr wenige Impulse. Die Crew, vor allem Nat, war sehr freundlich
und was hervorzuheben ist, es gab immer reichlich frische
Papaya, Ananas, mehrere Sorten Kekse, Tee und Wasser an Bord
und auch hinterher. Die Tauchplätze sind unterschiedlich
zu bewerten. Es gab Spots, an denen wir reichlich Groß- und
Kleinfische gesehen haben, andere waren nicht so interessant. Weich-
und Hartkorallen-Plätze waren etwas weiter entfernt.
Noby hatte nicht immer Lust, mit uns dort hinzufahren. Enttäuschend
war, dass wir nur einmal Wakaja anfahren konnten, zunächst
hat das Wetter nicht mitgespielt, für
eine weitere Fahrt aber waren wir Beide nicht genug zahlende
Gäste
für die "
lange" Bootsfahrt von 20 Minuten. Schade, zumal wir jeder schon
10 TG bei ihm gemacht hatten und wir gerne den 11. und 12. dranhängen wollten.
Da war
nichts zu machen.
3. Station - Waidroka Bay Resort (im Süden der Haupinsel
Viti Levu), 1 Woche Aufenthalt, 10 TG:
Nach Flug und Taxifahrt kamen wir gegen Abend in unserem neuen Zuhause
an.
Das Zimmer war in Ordnung, obwohl kein Kleiderschrank oder -stange
oder etwas ähnliches z.Verfügung stand, lediglich
kleine Beistelltische mit einer Schublade und einem Fach.
Zum Glück gab es genug Gartenstühle,
die man zum "
Schrank" umfunktionieren konnte. Diese Anlage liegt sehr malerisch
in einer windstillen Bucht. Ein Strand ist allerdings nur
bei Ebbe zu erreichen. Der Besitzer hat wohl vor einem Jahr
gewechselt. Jetzt ist ein Israeli mit seiner jungen Freundin
dort. Er sprach gut deutsch, was uns zugute kam. Ansonsten
war er aber sehr reserviert. Da er uns auch zum Tauchen begleitete,
war es schon komisch, von ihm gesiezt zu werden. Das haben wir dann
gelegentlich geändert. Ansonsten war die Atmosphäre
aber von dieser Reserviertheit geprägt. Die Tauchbegleitung
bestand darin, dass er vorweg schwamm und zunächst selber
fotografierte, was er vor die Kamera bekam. Dass dadurch die Tiere verscheucht wurden, hat ihn offenbar nicht sehr gestört.
Manchmal legte er ein Tempo vor, dass wir dachten, wir müssten
Rekorde im Langstrechentauchen brechen. Das haben wr aber
meistens nicht mitgemacht und so musste er eben warten. Vieles
ist ihm durch das schnelle Schwimmen entgangen, was wir in
Ruhe betrachtet haben. Einige Tauchplätze
hatten aber absolut nichts Sehenswertes. Andere, wie das Wrack,
waren durchaus interessant mit schönem Bewuchs und abwechslungsreichen
Landschaften. Dennoch glauben wir, dass dieses Ziel für Taucher
nicht das Wahre ist. Da müsste es Schöneres auf
Fiji geben. Positiv zu bewerten ist, dass alle Tauchfahrten
gemacht wurden, obwohl wir Beiden meistens die einzigen
Taucher waren. Zum Schluss sei noch das leidige Thema angeschnitten:
Aufbewahren des Tauch-Equipments. Bei jeder Tauchbasis wird das gesamte "Gerödel" einschl. Atemregler,
Tarierweste, Anzug usw. in der Basis aufbewahrt, und zwar so lange,
bis man es wieder trocken einpacken kann. Hier war es so, dass überhaupt
kein Platz für die eigene Ausrüstung vorhanden war.
Man sollte sein gesamtes Equipment jeden Tag - so nass wie
es ist - mit aufs Zimmer nehmen, in dem es überhaupt keine Gelegenheit gab, irgendetwas
aufzuhängen,
geschweige denn zu trocknen. Darum wurde sich offensichtlich überhaupt
keine Gedanken gemacht. Solange wir tauchten, durften wir
unsere Sachen dann aber doch irgendwie in dem Tauchschuppen
lassen, aber nicht am letzten Tag. Da mussten wir das ganze
Zeug - so nass wie es war - mitnehmen. Nicht zu glauben. Wir
habens überstanden. Es war allerdings sehr unerfreulich.
Nach den so freundlichen anderen Herbergen war dieses doch
sehr enttäuschend, zumal es unsere letzte Station war. Entweder muss dieses Pärchen
noch viel
lernen oder nur Gäste bekommen, die keine Ansprüche an Gastfreundlichkeit und Aufmerksamkeit stellen.
Ihr seht, es gibt sehr viel Schönes und Gutes zu berichten, aber
auch Negatives. Leider muss man dann immer so weit ausholen.
Insgesamt hat uns diese Reise sehr gut gefallen und wir würden
sie gerne wiederholen, mit kleinen Änderungen natürlich.
Vielen Dank für den Willkommensgruß. Das war sehr nett.
Er ist eine landestypische Erinnerung, die wir nach Hause
mitgenommen haben. Aber wir hätten noch einen Verbesserungsvorschlag.
Vielleicht solltet ihr eine kleine Flasche Wasser dazulegen,
weil man nicht daran denkt, so etwas mitzunehmen - wir jedenfalls
nicht. Und während der Taxifahrt kann man schon
Durst bekommen.
So, wir hoffen, wir haben nicht zu viel erzählt.
Auf jeden Fall bedanken wir uns nochmals für die schöne
Zeit, die wir verbringen durften. Wir zehren natürlich
noch immer davon und unsere Fotos - über und unter Wasser
- sind uns eine liebe Erinnerung.
Gerald und Gundula Siegert
Bula Gundula und Gerald,
ganz lieben Dank für Euren sehr ausführlichen Bericht ... NEIN
- zuviel war es auf keinen Fall!!! Je mehr desto besser. Also was
das Tauchen mit Ovalau Watersports angeht ... so haben wir nach
Eurem Besuch noch einige Male ähnliche Kommentare erhalten. Noby
und Andrea sind da sehr unterschiedlich.
Waidroka ... diesen reservierten Einruck von Michael - der übrigens
Deutscher ist - hatten auch wir bei all unseren Besuchen. Aber
da die beiden völlig neu in der Hotelbranche waren, dachten wir
das legt sich mit der Zeit. Mittlerweile sind Michael und Yeal
wieder in Israel und der Bruder von Michael, dem das Resort gehört,
hat die Führung selbst übernommen. Insgesamt können wir aber nur
sagen, dass die ganze Atmosphäre bei den vorherigen Besitzern,
mit denen sehr guten Kontakt hatten, wesentlich angenehmer und
vor allem landestypischer war. Inzwischen ist es dort aber auch
schon etwas gemütlicher geworden.
Wenn es bei Euch einmal wieder Zeit für Fidschi ist, dann meldet
Euch doch einfach wieder. Das gibt es auch Anlagen die Euch sicher
vom Tauchen und von der Unterkunft zusagen.
Die Ra Divers Lodge können wir leider nicht mehr anbieten, da diese
mittlerweile zum Verkauf steht.
Maren & Jürgen

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