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SAMOA: Gitta's & Michi's Hochzeit in Samoa
 
Gebuchte Reise: Hochzeit im Boomerang Creek Beach Resort


An die150 E-mails, eine Traumhochzeit mit Überraschungen und eine tolle Freundschaft ...
Aber lesen Sie doch selber. (Unsere erste Hochzeit in Samoa)

Noch in Arbeit ... Fotos und Kommentar folgen!!

Liebe ist ... Ja genau das
 

Talofa Maren, Rebecca und Jürgen,

heute soll es endlich so weit sein. Ich werde mir die Zeit nehmen und meinen versprochenen Urlaubsbericht schreiben.
Aber als allererstes möchten wir uns hier noch einmal ganz herzlich für ganz vieles bedanken
.

An Erster Stelle steht natürlich Deine Organisation, liebe Maren. Da habe ich mich doch des öfteren gefragt, wie Du das hinbekommen hast. Allein die Geschichte mit den ganzen Zeitverschiebungen ! Hut ab.
Und dann natürlich noch ein herzliches Dankeschön für unser Hochzeitsgeschenk. Unsere Freunde hatten schon die Hoffnung, daß es Mitbringsel für sie sind. Zu früh gefreut.
Tja, und zum Dritten (da sind wir jetzt etwas unsicher) war es jetzt der wunderschöne Kalender von Samoa oder die schöne Blumenkette die wir bei der Abfahrt im Stevenson erhalten haben ? Auf jeden Fall, konnte es nur von Euch sein.
Also, vielen vielen Dank dafür.

So, jetzt aber zu unserer unvergesslichen, wunderschönen und etwas abenteuerlichen Reise nach Samoa.

Am 23.03.2004 vom kühlen Hamburg gestartet, natürlich total aufgeregt. Dann Zwischenstop in Frankfurt. Hier hatten wir dann ja 4 Std. Aufenthalt, da muß man gleich dazu sagen,die braucht man hier auch. Der Flughafen ist so riesig, daß wir froh waren diese Zeit zu haben. Dann ging es weiter nach Los Angeles. Acht Std. Aufenthalt. Tja, auch hier möchte ich anmerken, eineÜ bernachtung wäre ganz nett gewesen. Oder kürzeren Aufenthalt. So viel tolles gibt es hier ja nicht zu sehen. Also, fliegen wir lieber weiter nach Apia.
Jetzt wird es abenteuerlich !
Über Apia war ein Unwetter mit so viel Regen, daß wir erst beim dritten Versuch landen konnten. Also, ich muß schon sagen, da hab ich dann doch Angst bekommen.
Endlich nach sage und schreibe 40 Stunden auf den Beinen haben wir dann endlich wieder Boden unter den Füßen. Und man glaubt es kaum, da wartet auch schon mit einem kleinen Schild vor der Brust, Steve auf uns. Jetzt wird man doch gleich herzlichst begrüßt und das Gepäck wird auch verfrachtet. Also weiter mit dem Abenteuer. Endlich mal im Auto und nicht im Flugzeug, geht erst einmal bei strömenden Regen der Scheibenwischer kaputt. Macht aber gar nichts, denn wir sind überglücklich uns endlich mehr bewegen zu können als im Flugzeug. Naja, dann ging das Licht kaputt. Macht auch nicht, denn jetzt fangen wir schon einmal langsam an unser Englisch aufzufrischen. Steve unterhält sich nämlich sehr gern mit seinen Gästen.
Ja und dann ist es endlich so weit. Ankunft beim Boomerang Creek. Alle schlafen natürlich noch. Es ist ja auch noch früh morgens. - Nachdem wir dann kaputt aber glücklich unsere Fale´ in Beschlag nehmen konnten und selbstverständlich noch einen Drink von Steve erhalten haben (auch wenn er selber total müde war, die Zeit nimmt er sich einfach) schliefen wir dann doch schnell ein.

24.03.04 Um 10.00 Uhr sind wir dann auch schon wieder wach und natürlich total neugierig auf das Boomerang und seine Crew. Aber ganz besonders natürlich auf Ana.
Also, nichts wie raus aus dem Bett und rüber über die Straße zum Frühstück. Dort wurden wir schon von freundlich lächelnden Mädels erwartet und natürlih von Steve.
Obwohl es immer noch regnerisch ist, merken wir es gar nicht so richtig, denn jetzt heißt es erst einmal alle bekannt miteinander machen. Super, kann ich da nur sagen. Allerdings sollte man den Leuten, die nicht auf eine familiäre Atmosphere Wert legen, sagen daß sich hier wirklich keiner unangenehm aufdrängt.
Wir allerdings, haben es sehr genossen.
Ana kam dann auch dazu. Spätestens jetzt fällt uns auf, daß unser Englisch doch nicht so gut ist, wie wir immer dachten. Aber auch das ist hier kein Problem. Denn jeder ist bemüht und redet notfalls mit Händen und Füßen.
Auch die Kinder von Ana und Steve lernen wir sofort kennen und schließen sie natürlich sofort in unser Herz. Man kann ja auch gar nicht anders.

25.03.2004 Es regnet immer noch und wir fragen mal lieber nach ob es auch noch Sonne gibt. Die Sorge ist allerdings unberechtigt, denn sie wird wirklich noch genug scheinen. Heute fragt Ana, ob wir Lust hätten, Morgen mit nach Apia zu fahren. Na klar, machen wir doch glatt. Den Rest des Tages haben wir erst einmal neue Bekanntschaften mit den anderen Gästen geschlossen. Hier kann ich einfach nur wieder sagen: Superklasse Atmosphere hier. Alle sitzen an einem Tisch und tauschen Erfahrungen aus.

26.03.2004 Ab nach Apia. Selbstverständlich gehen wir ins Straßencafe´und selbstverständlich ist es auch, daß alle Freunde die Ana trifft, erst einmal vorgestellt werden. Und.... man trifft sie alle mindestens noch zweimal wieder. Und man wird auch wiedererkannt und stürmisch und herzlich begrüßt. Es war ein wundervoller Tag in Apia. Viele neue Leute und nur nette und freundliche.

27.03.2004 Juchu, die Sonne ist da. Es ist wundervoll, heute scheint die Sonne und endlich kann man schwimmen gehen. Allerdings muß man hier auch ehrlicherweise sagen, daß das Wasser natürlich auch bei Regen einfach herrlich ist.
Hier möchte ich einfach auch noch einmal daran erinnern, daß es ratsam ist, Badeschuhe mitzunehmen, es gibt hier doch reichlich Steine. Möchte man die nicht haben, sollte man einfach ein Stückchen zu Fuß laufen, denn der Strand ist ja lang und weiter hoch gibt es keine Steine.
Heute ist ja Samstag, ja und am Samstag ist im Boomerang immer Fiafia Show mit Buffett. Es kostet 25,- Talar. Man muß es einfach mitmachen. Das Essen ist einfach Spitze und über die Show gibt es keine zwei Meinungen. Wer sie nie gesehen hat, hat etwas versäumt ! Und natürlich gibt es auch Kawa, reichlich Kawa. Es ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Allerdings finde ich, daß es wirklilch entspannend ist. Ein toller Abend.


28.03.2004
Heute ist unser ultimativer Badetag. Wir kommen einfach nicht aus dem Wasser raus. Und Michi hat glaube ich einen Krampf im Nacken, da er den Kopf nur noch unter Wasser hält. Er sagt: Wenn man den Kopf ins Wasser steckt ist es, als wenn man den Kopf in ein Aquarium hält, nur besser. Hier muß man anmerken, daß Michi weder Taucher noch Schnorchler ist. Das soll sich hier aber schlagartig ändern.
Die Sonne bleibt uns jetzt treu.Und so soll es auch die meiste Zeit bleiben. Ach ja, ich muß doch noch sagen, daß man hier auch ganz schnell neue Freundschaften schließen kann und im heutigen Zeitalter von Internet, ist es auch einfach diese zu pflegen.


29.03.2004
Montag. Heute fahre ich alleine mit Ana nach Apia. Wir wollen die Hochzeitstorte aussuchen. Allerdings darf Michi mitfahren bis zur Stadt. Da treffen wir ihn dann später. Die Hochzeitstorte wurde dann auch nach langem hin und her ausgesucht. Und sie sieht einfach traumhaft aus. Nur Michi wird sie erst bei der Hochzeit zu Gesicht bekommen.

30.03.2004 Heute sind wir einfach genervt von unseren Mückenstichen.

31.03.2004 Bin heute mal wieder mit Ana auf Achse. Erst mal zum Hafen, Fisch kaufen. Hier sieht man dann auch gleich, wie frisch der Fisch ist, den man dann lecker zubereitet im Boomerang bekommt. Auf der Rücktour haben wir dann gleich zwei neue Gäste mitgenommen. Sie kommen aus Schweden und wir sollen sie noch öfter auf Samoa treffen, obwohl sie nicht die ganze Zeit im Boomerang bleiben.

01.04.2004 Heute haben wir wirklich mal etwas länger schlafen können. Irgendwie klappt es sonst nicht so, weil man immer denkt man versäumt irgend etwas. Es ist heute stürmisch aber trocken. Heute gehe ich mit Ana durch das Dorf um die wunderschönsten Blumen die es bietet auszusuchen, für die Hochzeit. Und natürlich um das ganze Boomerang zu schmücken. Und ich habe heute mit den Frauen aus dem Dorf Bingo gespielt. Sollte man unbedingt einmal mitgemacht haben, auch wenn man kein Wort versteht. Es wird samoanisch gesprochen, ist aber ein Erlebnis wert. Wirklich. Abends haben wir neue Gäste entdeckt. Unter anderem zwei Frauen von denen ich der Meinung war, sie deutsch sprechen zu hören. Michi aber meint, ich habe mich verhört. Allerdings wundert es mich doch sehr, daß sie uns nicht vorgestellt werden. Wird sonst ja auch immer gemacht.


02.04.2004
Unser großer Tag. Ich weiß gar nicht was ich zu erst erzählen soll. Und bestimmt vergesse ich die Hälfte zu erzählen. Außerdem möchte ich jeden sagen: Du mußt es erlebt haben.


Ich fang einfach beim Frühstück an. Da fragt mich doch die eine der jungen Frauen, ob Sie sich zu uns setzen können. Klar, kein Problem. Also, gleich nachfragen woher sie kommen und so. Dann sagt die eine doch zu mir: Du schnallst es einfach nicht, oder ?


Da hab ich bestimmt komisch dreingeschaut und gedacht was will die denn. Und was stellt sich heraus; Es ist Maren mit Rebecca im Schlepptau und kein Einziger hier im Boomerang sagt auch nur einen piep zu mir. Ich glaub es ja gar nicht. Alle wissen bescheid und nur wir sind die Ahnungslosen. Was für eine Überraschung.( so viel dazu, von wegen ich kann grad nicht. Die Flüge sind zu teuer und so)
Na, wenn das keine Überraschung war. Wir waren total glücklich. Ich natürlich umso mehr, da wir ja doch mehr Schriftverkehr hatten.
Da fängt die Schenkerei doch schon beim Frühstück an. Aber nun doch wieder zurück zum Tagesgeschehen.


Irgendwie waren doch alle in heller Aufregung. Das heißt alle vom Boomerang, Maren, Rebecca, Michi, ich aber am allermeisten glaube ich dann doch der Pastor. So ein süßer Mann, so richtig knuffig.


Ja, nun war es allerdings etwas stürmisch und auch etwas bedeckt. Doch was soll ich sagen, genau als die Trauung sein sollte, war es dann doch trocken, obwohl..... da flossen dann doch noch Tränen. Aber Glückstränen. Und dann die Unterschriften geben und kein Mensch merkt, daß der gute Pastor vergessen hat, daß Hochzeitsdatum und die Registrier-Nr. einzutragen ! Egal, jetzt wird erst einmal gefeiert.


Und hier auch wieder ein Dankeschön, an meine Trauzeugin Maren, an Rebecca, an Ana und Steve und an die gesamte Crew vom Boomerang. Sie alle haben es überhaupt möglich gemacht, daß es so schön geworden ist !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Also, daß dann fast alle Gäste eine Rede geschwungen haben, damit haben wir gar nicht gerechnet. Und natürlich haben wir so weit weg von zu Hause erst recht nicht mit Geschenken gerechnet. (Ich weiß gar nicht wie oft ich mich bedanken muß - so oft kann man ja gar nicht "Danke" sagen) Aber da fällt mir doch ein,daß ich schon wieder etwas vergessen habe. Es sind eben doch einfach zu viele Dinge dort geschehen.


Also, vom Ersten Tag an wurde Michi von Steve bearbeitet einen Loverlover (ist es so richtig ? nein, leider nicht es heißt Lava Lava) zu tragen. Hier sollte man vielleicht einmal sagen, daß es sich um einen Rock handelt, den jedes männliche Wesen dort trägt. Ja, so ging es nun Tag ein Tag aus. Immer wieder erzählte Steve den Michi, daß er einfach fantastisch aussehen würde im Loverlover. Und wirklich nach ca. 10 Tagen war Michi dann der gleichen Meinung. Also holt Steve dann doch wirklich seinen allerliebsten Geschäftsloverlover hervor und gibt ihn Michi.


Ich erhalte darauf natürlich ein Kleid von Ana. Und die Krönung zum Ganzen - Ana und Steve schenken uns diese Sachen auch noch.
Da ist es schon wieder : " Danke "
Ich möchte eigentlich nicht viel mehr erzählen, denn ich glaube das sprengt dann doch die Seite. Sollte Dir dann noch etwas einfallen, sag es einfach.

Wir können nur sagen, es ist genau die Traumhochzeit geworden, wovon andere noch träumen können. Aber wir, wir haben sie erlebt.


Ich springe jetzt einfach mal auf unseren traurigen Tag. Es ist der Montag, der 05.04.2004. Wir reisen ab. Es gibt Tränen über Tränen und keiner ist so richtig glücklich. Ana ist ziemlich still auf dem Weg zur Fähre und Leilani die kleine schreit sich die Seele aus dem Laib. Alle anderen sind der Meinung, lieber ganz schnell fragen, wann wir endlich wieder kommen und dann schnell verschwinden, damit es nicht noch schlimmer wird. Ganz ehrlich, ich krieg mich gar nicht eingefangen.

 

Auf dem Weg zur Fähre war ja dann das Unglück mit unseren Papieren. Naja, ich bin eben doch blöd. to late.

Also, wir sind dann nach herzlicher Umarmung, vielen Küssen irgendwie auf der Fähre gelandet.


Auf Savaii angekommen, heißt es erst einmal warten. Es ist nämlich noch keiner hier, der uns abholt. Allerdings muß man auch ehrlich sein und sagen, daß uns auch keiner mit der Schnellfähre erwartet hat.
Alle Taxifahrer haben sich dann um uns versammelt und waren ganz entsetzt, daß wir warten müssen. Einige haben dann sogar im Stevenson (ohne unser Wissen) angerufen und gefragt, ob denn noch mal jemand kommt und uns abholt. Fanden wir total niedlich. Allerdings war es schon schwierig den Taxifahrern klar zu machen, daß wir doch Zeit haben und warten können bis uns jemand
holt. Es kam dann ja auch jemand vom Stevenson. Also Gepäck verfrachten und los.


Der Fahrer hat dann schnell den Schlüssel von der Rezeption geholt und uns zu unserer Villa gefahren.
Wir können hier nur sagen: ein Traum, eigener Kühlschrank und Klimaanlage. Wow. Und dann der Strand keine Steine zu sehen, weit und breit. Da kann man doch nur hoffen, daß das Personal und die Leutchen hier vom Stevenson genauso klasse sind.
Am Nachmittag wurden wir dann ja auch hungrig. Also rüber ins Restaurant v. Stevenson. Erst einmal jemanden finden ist gar nicht so einfach. Jetzt stellen wir auch fest, daß hier nirgends Infos stehen, so von wegen was es denn zu Essen gibt oder zu trinken, was es kostet oder wann man denn überhaupt essen kann.


Na, irgendwann kam dann doch ein Mädel und hat uns erzählt, daß wir abends ab 18.00 Uhr etwas kriegen könnten. Also, erst mal warten. Abends dann wieder rüber. Da hat man uns dann auch eine kleine Karte gegeben und gesagt, daß wir nachmittags wählen sollen, was wir abends essen. Ist ja auch o.k., denn wie es aussieht sind wind wir z.Zt. die einzigen Gäste. Nach dem Essen haben wir eine Frau getroffen, die uns gefragt hat ob wir Ihre Gäste sind. Schon komisch, denn vorgestellt hat sie sich ja nicht.Später stellt sich raus, es ist Liz. Wir sollten auch nur noch einmal mit ihr sprechen, beim Bezahlen. Tja, beim Bezahlen gab es dann auch kein Wechselgeld zurück. Es gab
lediglich die Antwort: haben wir nicht, bekommt ihr später. Bekamen wir nicht.


Irgendwie kommen wir uns schon komisch vor hier. Erst nach Fragen über Fragen erfahren wir dann auch wann wir denn Frühstücken dürfen. Abends bekam Michi dann Magenschmerzen und Durchfall. Woran das wohl liegt ?
Dann am nächsten Tag ging das ganze wieder von vorne los. Erst einmal jemanden finden und so. Irgendwie scheint es doch niemanden zu interressieren ob Gäste da sind oder nicht.

Der Nachmittag lief dann besser, haben uns erst einmal die Gegend angesehen. Sind dann auch zur Tauchschule. War schon sehr sehr nett. Haben dann auch gleich eine Inseltour gebucht. Da freuen wir uns auch schon drauf.



07.04.2004
Beim Frühstück sind auf einmal ganz viele aktive Leute vom Stevenson zu sehen. Alles wird geschmückt und geputzt. Wir sind total erstaunt, wo die ganzen Menschen auf einmal herkommen. Am Abend stellt sich dann heraus, daß amerikanische Gäste samt Reiseleiter eintreffen. Da darf natürlich auch der Chef und die Chefin nicht fehlen. Und wir sind doch sehr erstaunt, wie diese Gäste dann am Abend betüttelt werden. Kein Vergleich. Muß man hier vielleicht Amerikaner sein um irgendwelche Infos zu erhalten oder um von irgend jemanden die Aufmerksamkeit zu bekommen ?

Egal, wir sehen uns jetzt mal die Nachbarressorts an.
Hier müssen wir dann auch feststellen, daß ein Familienunternehmen schöner ist. Da fragt gleich jeder wer man ist, wo man herkommt und so weiter. Man fühlt sich dann nicht so einsam wie im Stevenson. Michi überlegt schon ob wir umziehen. Ich bin aber nicht dafür, weil wir ja nicht mehr so lange bleiben.

08.04.2004 Wir beschließen daß wir kein warmes Essen mehr im Stevenson zu uns nehmen. Michi geht es doch sehr schlecht.
Und in den Toiletten im Stevenson ( die beim Restaurant ) scheint akuter Klopapiermagel zu herschen. Und Licht schein es auch nicht zu geben. Geschweige denn das irgendjemanden auffällt, daß alle so eine Mückenspirale haben nur wir nicht. Erst nach dreimaligen Fragen, erbarmt man sich unser. Was für Flitterwochen.

09.04.2004 Heute erfahren wir dann auch, daß es hier gestern Abend eine Fiafia-Show gab. Hat natürlich keiner erzählt. Oh, doch den anderen Gästen wurde es natürlich gesagt. Sorry.
Außerdem fragt uns doch wirklich jemand, ob wir Lust hätten eine Inseltour mitzumachen, da bei den Amis noch zwei Plätze über sind. Aber auf Lückenbüßer haben wir auch keine Lust. Außerdem fahren wir ja am Freitag mit der Tauchschule.


10.04.2004
Wir sind total aufgeregt, wegen der Inseltour. Wir fahren mit einem Pärchen aus Schweden und einem Mädel aus Deutschland. Man das war vielleicht super. Wir haben sehr viel kulturelles erfahren, aber auch alles gesehen. Das macht die Sandra wirklich spitzenmäßig.
Am Abend werden wir doch schon erwartet im Stevenson, mit der Frage ob wir jetzt in Villa 2 umziehen könnten. Wollen wir aber nicht. Und die Amerikaner sind auch wieder weg. Wir sind wieder alleine. Sind dann später mal in Janes Ressort zum Essen gegangen und haben dort auch eine Fiafia-Show genossen. So etwas herzliches kannten wir nur vom Boomerang. Wir sind dort sehr herzlich, obwohl wir dort keine Gäste sind, aufgenommen worden. Haben uns dann auch gleich zum Osteressen angemeldet.
Tja, als wir dann zurück sind, mußten wir feststellen, daß es jetzt abends auch keine Beleuchtung mehr zu den Villen gibt. Uns wundert hier aber auch gar nichts mehr.

11.04.2004 Osteressen war spitze. Leider haben wir das nicht so gut drauf mit den Uhrzeiten (auf englisch) . Dadurch kamen wir als letztes zum Essen. Unsere Schuld. Die Chefin vom Janes meint aber, dadurch konnten wir nicht genug essen und dürfen jetzt nichts bezahlen. Wir fanden es schon sehr peinlich. Sie nicht. Sie fand es nur lustig.

12.04.2004 Es geht schon wieder ans Packen. So traurig sind wir hier ja auch nicht wirklich.
Als dann das Taxi mit uns zur Rezeption vorfährt gibt es dann doch noch Blumenkränze und einen wunderschönen Kalender von Samoa. Ja, und hier sind wir dann doch der Meinung es kommt von Euch. Auch wenn es keiner gesagt hat. Also noch einmal vielen Dank.
Sind dann in einer überfüllten Fähre zurück nach Upolo. Dort wurden wir dann zwar nicht abgeholt, aber wir haben unser Geld sofort zurück bekommen von Eunice.
Die Airport Lodge hat uns gut gefallen. Nur der Aufenthalt war zu kurz. Dafür die Herzlichkeit umso größer. Hier kann man doch den schönen Urlaub noch einmal Revue passieren lassen. Und das Essen wurde auch nur für uns als einzige Gäste frisch zubeireitet.
Einfach klasse. Und unsere liebe Ana kam dann auch noch mit der Urkunde. Man so eine Begrüßung. Als sind wir verloren gegangene Kinder.Und leider auch wieder ein Abschied. Ich hasse Abschiede, vor allen Dingen die von solchen lieben Menschen.
An Schlaf war auch nicht wirklich zu denken. Wir sind jetzt doch traurig, daß es zurück geht. Aber eins sei hier schon versprochen.
Es war nicht das Letztemal daß wir hier waren. Wir müssen einfach zurückkommen.

Am Flughafen mußten wir dann 40,- Talar nicht 20,-/Person zahlen. Da muß man dann unter Umständen doch noch Geld tauschen.
Hier trafen wir dann noch einmal die Schwedin. Sie fliegt mit uns bis London.
Der Flug ging dann auch pünklich zurück. Es dauert wieder 40 Stunden (wenn nicht mehr) bis zu Haus.
Zu Hause angekommen wartet dann auch schon eine Hammelhorde Freunde mit Geschenken und vielen Fragen. Und wir sind völlig fertig.
Tja, liebe Maren das war es denn auch schon. Leider. Wir möchten uns hier wieder einmal für Deine ganze Mühe, die ja immer noch andauert, ganz ganz herzlich bedanken. Das kann man ja gar nicht wieder gut machen. Und selbstverständlich gibt es dann auch noch die Fotos. Schicke sie sofort rüber, also ca. nächste Woche.

Jetzt schließe ich für heute. Aber ich hoffe, daß wir weiter in Kontakt bleiben, denn schließlich wirst Du die jenige sein, die unsere nächste Reise in Angriff nehmen sollst. Also, eine dicke Umarmung, einen dicken Kuß und liebe Grüße an Rebecca und Jürgen.

Michael und Gitta


Bula und Talofa Gitta und Michi,

puh ... geschafft ... Euer Bericht ist online und alle sollen an Eurem Glück teilhaben. Auch wenn das jetzt fast 2 Jahre gedauert hat. In der Zwischenzeit habt Ihr ja schon wieder überlegt nach Samoa zu fliegen, es aber doch erst einmal noch verschoben.
Also der Bericht ist einfach rührend ... eben auch weil ich dabei war. Es folgten noch viele viele E-mails, immer wieder mit Dank, Lob etc. aber halt auch viel Privates und so wollen wir diese hier nicht veröffentlichen. Es ist halt mal wieder eine über die Buchung hinuasgehende Freundschaft entstanden.
Zu unserem Besuch bei der Hochzeit nur soviel ... es hat bei den Hotels in Samoa einige Änderungen und auch einige neue gegeben und wir hatten uns enstschlossen erneut nach Samoa zu fliegen, um alles anzuschauen. Warum also das nicht mit dem Hochzeitstermin von den beiden verbinden ... Das hat sich alles recht kurzfristig ergeben, aber dennoch war es schwer sich in den E-mails nicht zu verplappern. Tja und die vom Boomerang haben wirklich super mitgespielt und geschwiegen ... eine Woche zuvor waren wir ja bereist für einen Nachmittag dort.
Was das Stevenson's angeht, so können wir uns das überhaupt nicht erklären ... waren wir doch genau eine Woche zuvor dort ... ja, es war sehr ruhig und auch wir waren fast die einzigen Gäste, aber so wie es dann bei Gitta und Michi war, war es bei uns dann doch nicht. - Naja das mitdem Durchfall hat sich im Nachhinein ja dann auch geklärt, denn Daheim wurde Michi dann noch richtig krank und es stellte sich heraus, dass er eine Art Allergie gegen Kava hat.
Und was mit Liz los war ... keine Ahnung. Sie hatte uns noch versprochen, dass es für die beiden Traumflitterwochen werden würden und sie sie nach Strich und Faden verwöhnen würden. Vielleicht war es die Invasion der Amis, die alles durcheinander gebracht hat ... warum auch immer, aber scheinbar legt man in der Südsee noch mehr Wert auf Reisende aus den USA denn aus Europa.
Zwei weitere Wochen später hatten wir wieder einen Gast im Stevenson's und dieser was voll und ganz zufrieden.

Auf jeden Fall war es auch für uns ein Erlebnis bei einer (und noch dazu unserer ersten Hochzeit) in Samoa dabei zusein und zukünftigen Gästen alles aus erster Hand berichten zu können.

Ganz lieben Dank noch einmal an Euch zwei und kommt bald wieder

Jürgen & Maren

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Letzte Aktualisierung am 31.12.2009

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