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Waisalima
Beach Resort & Dive Centre - Fidschi
Mail - 01.04.03
Hallo Maren und
Jürgen,
erstmal tausend Dank
für eure super Organisation. Es hat alles Spitze geklappt. Im
Matava gab es auch keinerlei Probleme mit der Abrechnung.
Hier noch einmal kurz
die Schilderung unserer "Waisalima-Tauchgänge":
Wir waren insgesamt 7 Taucher: 2 Gäste aus Waisalima, 1 Gast aus
Alberts Place (gleich nebenan), 1 Fidschi Mädchen (sie arbeitet in
Waisalima), wir beide und der Divemaster. Wobei auf unsere Nachfrage
kein Beweis erbracht werden konnte, dass er wirklich Divemaster ist.
Auf dem Boot war zusätzlich noch der Bootsführer. Der 1.
Tauchgang war ganz in Ordnung, wobei der Divemaster dem Fidschi
Mädchen am Ende einer "Schlucht" (sehr eng mit hohen Wänden)
plötzlich anfing das Jacket zu reparieren was unter den restlichen
Tauchern unweigerlich zu "Auffahrunfällen" und hektischem
Geplansche führte. Er hätte auch noch 10 m weiter schwimmen
können, da wäre Platz für alle gewesen.
(Tauchtiefe 29,6
m, Dauer 45 min.).
Zum 2. Tauchgang sind
die 2 anderen Waisalima Gäste nicht mitgegangen, sie haben mit dem
Bootsführer auf dem Boot gewartet. Bevor wir uns für den 2.
Tauchgang fertig gemacht haben waren rechts und links von uns ziemlich
finstere Regenwolken. Wir sind trotzdem ins Wasser, die auf dem Boot
mussten wohl die nächsten 40 min im Regen sitzen. Nach 10 Minuten
sahen wir es blitzen. Wie wir später erfuhren, hat es 20 Meter vom
Boot ins Wasser eingeschlagen. Auch der Bootsführer hat sich fast
in die Hosen gemacht. (Er ist vom Stuhl gefallen). Doch zurück zum
Tauchgang: Unsere Computer zeigten noch 2 Minuten Nullzeit an, wir
befanden uns auf 21,7 m Tiefe, unser Divemaster war die ganze Zeit ca.
6-7 Meter unter uns. Wir tauchten langsam höher und bedeuteten ihm
auch etwas höher zu tauchen. Nach einer Weile reagierte er, kam
ca. 4 m hoch um gleich darauf wieder abzutauchen. Der Gast aus Alberts
Place, der die ganze Zeit dem Divemaster gefolgt ist, hat sofort
kapiert um was es geht, doch den Divemaster interessierte das nicht
weiter. Ebenso die Tatsache, dass er auf ca. 25 m Tiefe versuchte mit
dem Fidschi Mädchen mehrere Minuten die Flossen zu tauschen. Nach
dem Auftauchen sagte Karl zu ihm, dass er zu lange zu tief war. Er
lachte und sagte: "You are lucky, because you have a computer, I not." (Unsere
Tauchtiefe 21,7 m, Dauer 44 min).
Den 2. Tauchgang konnten wir nicht genießen, und auch die
Aussichten mit einem Divemaster tauchen zu gehen, dem man nicht
vertrauen kann hätte uns keinen Tauchgang mehr genießen
lassen können.
Da wir am Aussenriff getaucht hatten und die Ebbe schon sehr weit
fortgeschritten, war es offensichtlich, dass wir nicht mehr über
das Riff kommen würden. Der Bootsführer zögerte, doch
der Divemaster dirigierte bestimmend übers Riff zu fahren.(Was
auch kein Wunder war, denn er hatte um 14:00 Uhr 2 Schüler, die
auf ihn warteten und es war schon 13:40 Uhr.) Der Weg um das Riff herum
hätte länger gedauert. Als wir dann auch prompt auf dem Riff
aufgesessen sind, mussten wir uns anhören, dass es "very far" ist,
das Riff zu umfahren, so mussten wir alle aussteigen und helfen das
Boot über das Riff zu schieben. Schon beim Aussteigen sind wir auf
den Korallen eingebrochen, manchmal hüfttief. Wir sagten ihm noch,
dass Tauchanzüge wesentlich teurer sind als etwas länger zu
fahren. Die Antwort war: " Hahaha". Und so liefen wir 70 - 80 Meter
über das Riff, bei jedem 2. Schritt sind wir eingebrochen (die
Natur buchstäblich mit Füssen getreten).
Sauer waren alle und geschlossen sind wir zu Maureen
gegangen. Sie war
total entrüstet und sagte, sie kann machen was sie will, doch das
Personal macht was es will. Den Schaden am Tauchanzug würde sie
bezahlen (wobei wir beide das nicht gehört haben, das hat sie zu
den 2 Waisalima Gästen gesagt). Als wir sagten wir möchten
nicht mehr mit dem Divemaster tauchen und das Ressort wechseln, war sie
entsetzt und bot uns an mit ihr tauchen zu gehen. Doch ganz ehrlich, da
hätte ich auch kein Vertrauen gehabt, da das eine Notlösung
war. Bei einer Unterredung aller Beteiligten und Maureen behauptete der
Divemaster, dass sein Computer noch genügend Grundzeit angezeigt
hatte. Wir wollten den Computer sehen, doch er weigerte sich (erinnert
ihr euch noch an seine Aussage nach dem Auftauchen????) Wir haben den
Computer im Diveshop und an der Ausrüstung gesucht, doch nichts
gefunden. Zur Riffaktion, gab er die Schuld an den Bootsführer
weiter, was wir gleich richtig stellten. Der Bootsführer sagte gar
nichts dazu. Die Tatsache, dass sie während unserem (Maren -
Simone) Telefonat dem Divemaster den Rost runter machte und die
Tauchausrüstung zurückforderte zeigte ihre Entrüstung.
Den anderen Tauchern hat sie die Tauchgänge nicht berechnet, dem
Gast aus Alberts Place wurde für die nächsten Tauchgänge
ein eigener Computer versprochen. (Soviel zum Thema andere Gäste!)
Uns hat sie mit dem Tauchanzug kein Angebot gemacht, denn nachdem wir
das Ressort einfach nur noch verlassen wollten, waren wir völlig
in Ungnade gefallen. Wir haben nicht mehr nachgefragt, denn wir waren
einfach nur froh, dass ihr das so prima organisiert habt und wir sofort
wieder ins Matava wechseln konnten.
Die restlichen Tauchgänge konnten wir genießen und ebenso
unsere restlichen Urlaubstage. Nochmals vielen, vielen Dank!!!!!
Vielen Dank auch
nochmals für die tolle Organisation, den netten Empfangsbrief und
die CD.
Viele liebe
Grüsse aus Deutschland
Simone und Karl
PS: Fragt die
Gäste die unbedingt ins Waisalima wollen nach ihrem Aufenthalt,
wie alt das Wasser in der Gefriertruhe war (Wasser in der die
Ausrüstung gewaschen wird).
Unser Kommentar dazu:
nach dem Tauchereignis rief uns zunächst Maureen vom Waisalima an
und meinte ziemlich zerknirscht, da wäre wohl etwas vorgefallen,
was nicht so schön ist und gab mir (Maren) dann Simone ans
Telefon. Natürlich waren die Erklärungen in dem Telefonat nicht
so ausführlich wie im obigen Bericht, was sicherlich auf die
Aufregung auf beiden Seiten zurückzuführen ist. Für uns
stand nur fest, daß es eine schnelle Lösung geben muß.
Denn Simone und Karl hatten nur einen kurzen Aufenthalt und der sollte
in guter Erinnerung bleiben. Hier ein Dank an das Matava - wo nach
einem kurzen Telefonat feststand, die Gäste können sofort
zurück kommen und das mit der Verrechnung klären wir dann
später.
Es hat danach noch einige Telefonate mit Maureen vom Waisalima gegeben,
aber irgendwie war die erste Entrüstung verflogen und es wurde
eigentlich immer jemand anderem die Schuld zugeschoben. Mal war es der
Divemaster, mal der Bootsführer - dann hieß es, die anderen
Gäste hätten sich gar nicht beschwert, der Divemaster
hätte seinen Computer (den es ja - lt. seiner Aussage auf dem Boot
- gar nicht gab) zeigen wollen, aber Simone und Karl hätten ihn
nicht sehen wollen etc.....
Wir waren nicht dabei und können es nicht beurteilen - für
uns haben unsere Gäste höchste Priorität!!! Und - bitte
nicht übel nehmen Simone und Karl - wir haben uns auch noch mit
dem Matava unterhalten - die Maureen ja auch kennen. Was uns eigentlich
schon anhand der ganzen mails und Telefonate klar war, wurde
bestätigt: Ihr seid keine Gäste, die nach Fehlern und
Problemen suchen (davon gibt es leider auch genug, wie wir wissen...),
sondern sehr nett und aufgeschlossen.
FAZIT:
Wir sind froh, daß alles noch zu Eurer Zufriedenheit abgelaufen
ist und Ihr trotz dieser Unannehmlichkeiten noch einen schönen
Tauchurlaub hier bei uns hattet - sonst hätten wir ja diese beiden
mails bestimmt nicht bekommen.
Noch zum Waisalima: - der Divemaster ist inzwischen nicht mehr dort,
daß macht nun sein Sohn, der in hier in Pacific Harbour bei AquaTrek Beqa seine Ausbildung zum Instractor erfolgreich abgeschlossen
hat. So sollte so etwas eigentlich nicht wieder vorkommen.
In der letzten Woche hatten wir wieder Gäste im Waisalima - wir
hatten sie auf die Problematik hingewiesen - aber sie wollten trotzdem
hin, während andere Gäste sofort auf das Matava umgebucht
haben. Diese Gäste sind bald hier in Pacific Harbour und wir
werden sie natürlich befragen, wie das Ganze nun bei ihnen
funktioniert hat. - Vielleicht mehr - demnächst hier (wir wissen
ja nicht ob sie was dazu schreiben)
Mail - 13.04.03
Hallo Maren und
Jürgen,
zuerst einmal
Entschuldigung, dass unsere Antwort etwas später kommt.
Von userer Seite steht einer Veröffentlichung nichts im Wege.
Das Wort Grundzeit ist jedoch in Nullzeit zu ändern, aber das
weiss Jürgen sicherlich. Ihr könnt auch unsere Mailaddresse angeben.
Wir möchten uns
auch nochmals recht herzlich für die tolle und zuverlässige
Organistation bedanken. Die Schnelligkeit eurer Reaktion in diesem Fall
war wirklich vorbildlich. Auf diese Weise konnten wir noch am gleichen
Tag das Ressort wechseln ohne einen Tauchtag zu verlieren. Wir werden
euch auf jeden Fall weiter empfehlen. (Das dürft ihr gerne auch in
den Bericht aufnehmen)
Viele liebe
Grüsse aus dem inzwischen ebenfalls sonnigen Deutschland.
Simone und Karl
Ganz lieben Dank
für Eure offene und ehrliche Berichterstattung und die
Empfehlungen......... VINAKA VAKA LEVU

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