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Fidschi
2001
Anfang
November war es endlich soweit und wir hatten unsere Tickets
nach Fidschi in der Hand. Knapp zwei Wochen später und 10 kg
Sonnenmilch und Mückenspray schwerer, ging es am 13.12.2001
nach Frankfurt, von wo wir endlich in einen langersehnten Traumurlaub
in der Sonne abhoben.
Als erstes müssen wir uns ganz herzlich
bei Jürgen und Maren von BWT bedanken, die uns sehr ausführlich
und gut beraten haben und uns durch ihre Empfehlungen einen
wunderschönen, erlebnisreichen und abwechslungsreichen Traumurlaub
am Ende der Welt zusammengestellt haben.
Für Fidschi- Urlaube
ist BWT unbedingt empfehlenswert!
Nadi
(14.11.2001)
Am
13.11. sind wir dann endlich mit der Korean Air von Frankfurt über
Seoul nach Nadi geflogen. Erst 10 Stunden Flug nach Südkorea,
dann 6 Stunden Aufenthalt auf dem 50 km außerhalb der Stadt
gelegenen neuen Flughafen Inchon und dann noch mal 10 Stunden
Flug nach Nadi, dem internationalen Flughafen von Fidschi. Aber
was nimmt man nicht alles auf sich, um eine so schöne Inselgruppe
besuchen zu können.
Am Flughafen angekommen begrüßte uns
bei ca. 30 Grad unser Fahrer Naranjan und brachte uns dann nach
Pacific Harbour an der Südküste. Hier haben wir uns im Restaurant
Oasis Park zum Essen mit Maren und Jürgen. Wir haben das Culture
Center besucht, was uns einen ersten Überblick über das traditionelle
Leben der Fidschianer verschaffte und haben bei einer kleinen
Stärkung von Maren und Jürgen noch wertvolle und schöne Tipps
für unsere Reise bekommen. Nach dieser kurzen Erholung ging
es dann wieder mit dem Auto zum Flughafen nach Suva, der Hauptstadt
Fidschis und Drehkreuz des innerfidschianischen Luftverkehrs.
Von dort starteten wir unsere Rundreise zu 3 Inseln Fidschis.
Ovalau (15.11.
- 19.11.2001)
Ovalau
Holiday Resort
Ovalau
ist vulkanischen Ursprungs und liegt direkt östlich der Hauptinsel
Viti Levu. Das Zentrum von Ovalau ist ein Vulkankrater in dem
der Ort Lovoni liegt. Die höchste Erhebung auf Ovalau ist 626
m hoch. Auf Ovalau liegt die erste Hauptstadt Fidschis, Levuka.
Der
Flugplatz von Ovalau liegt an der Westküste und die Straße nach
Levuka auf der Ostseite ist eine ziemliche Holperpiste. Man
benötigt auf Grund der schlechten Straßenverhältnisse 45 Minuten
bis Levuka.
Das Ovalau Holiday Resort liegt noch mal 5 km
nördlich der ehemaligen Hauptstadt. Es besteht aus 4 Häusern
und dem 150 Jahre alten Haupthaus, welches früher ein Walfängerhaus
war. Geführt wird das Resort von Muneem und seiner Frau Lalita,
beide indischstämmige Fidschianer. Die Bures verfügen alle über
einen Wohnraum, 2 Schlafräume und Bad/WC, sowie eine überdachte
Veranda. Das Bad bietet auch eine warme Dusche. Die Verpflegung
ist sehr vielfältig. Man kann morgens und abends aus bis zu
8 verschiedenen Gerichten wählen. Vor allem Lalitas Curries
sind spitze.
Direkt auf der anderen Seite der Inselstraße
liegt der etwas steinige Strand, der aber gute Schnorchelmöglichkeiten
bietet.
Ein besonderes Highlight des Resorts ist der wunderbare
Ausblick auf die Sonnenaufgänge, die man unbedingt fotografieren
muss.
Tipps:
* Bootstour mit Noby, der zusammen mit seiner Frau Andrea den
Dive-Shop in Levuka führt. Man fährt mit dem Boot an gute Tauch-
und Schnorchelplätze, z.B. Wakaya Island, einer der exklusivsten
Inseln Fidschis. Kosten für einen Schnorchelausflug mit 2 Schnorchelgängen
für jeweils 45 Minuten ca. 30F$.
* Unbedingt
machen muss man eine Stadtführung mit Henry, mit Jahrgang 1929
einer der ältesten Einwohner Levukas. Muneem hilft gerne bei
der Terminabsprache oder man bucht dies bei Andrea im Dive-Shop.
Kosten 15$.
Dazu möchten
wir anmerken, das unsere Gäste diese Tour meist als kleine Zugabe
von uns bekommen und wenn man mit Henry direkt spricht, bekommt
man diese "Historic-Levuka-Tour" für F$ 5. Wir bekommen
dann von Henry immer einen Bericht, wie unseren Gästen die Tour
gefallen hat. Den meisten macht es Spaß und Henry bekommt zum
Abschluß in der Regel noch ein Bier ausgegeben.
* Epis
Tour. Mit dem Einheimischen Epi fährt man mit einem umgebauten
Truck 1 Stunde bis nach Lovoni, dem Ort mitten im Krater Ovalaus.
Dort kann man in Epis Haus die Geschichte der Insel und ein
gutes ausgiebiges Mittagessen genießen. Dann macht man einen
kleinen Rundgang durch Lovoni und sagt dem Häuptling Guten Tag.
Anschließend läuft man 1,5 Stunden zuerst den Kraterrand hinauf
und dann auf der anderen Seite wieder herunter. Dabei erklärt
Epi viel über Flora und Fauna und den Gebrauch einzelner Pflanzen
als Medikamente. Vom Ziel der Wanderung fährt man dann wieder
zurück nach Levuka. Kosten 25F$. Sehr informativ mit dem supernetten
Epi als Führer!
Bewertungsskala
von 1-5 Sternen:
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Unterkunft:
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****
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Verpflegung:
|
*****
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|
Freundlichkeit:
|
*****
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Lage:
|
***
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|
Strand:
|
***
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Tauchen/Schnorcheln:
|
****
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Ausflugsmöglichkeiten:
|
*****
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Taveuni (19.11.
- 26.11.2001)
Vuna
Reef Dive Resort (Heute
Dolphin Bay Divers Retreat)
Taveuni
ist Fidschis drittgrößte Insel und liegt nordöstlich der Hauptinsel.
Beherrscht wird die Insel von einer 16 km langen und über
1.000 m hohen Vulkankette. Die höchste Erhebung ist der Uluinggalau
mit 1.241 m. Wegen dem feuchten Klima wird Taveuni auch "Garden
Island" genannt. Der Flugplatz liegt in Matei an der Nordspitze
der Insel. Die Straßen sind von dort bis zum Hauptort Somosomo
an der Westküste sehr gut ausgebaut. Danach gibt es nur die
bekannten fidschianischen Holperpisten, die wir aber mit dem
Pick-up des Resort und Ulli als Fahrer sehr gut überstanden
haben.
Das Vuna Reef Dive Resort, auch bekannt unter dem
Namen Susies Plantation und liegt an der Südwestseite der Insel
in einem schönen Garten. Das Resort besteht aus einem Haupthaus
(früher ein Missionshaus) mit Zimmern und 3 freistehenden Bures
und wird von Viola und Roland geleitet. Es gibt am Resort keinen
Strand (der nächste Strand ist ca. 10 Gehminuten entfernt),
sondern man kann das Wasser über eine Leiter erreichen und hat
dann sofort supertolle Schnorchelmöglichkeiten mit vielen Fischen
und Korallen.
Besonders zu empfehlen ist das Vuna Reef zum
Schnorcheln und Tauchen, denn Roland ist Tauchlehrer und hat
seinen eigenen Tauchshop auf dem Resort, die "Vuna Reef
Divers". Hier kommen sowohl Tauchanfänger, als auch Profis
voll auf ihre Kosten, den einige der schönsten Tauchplätze Fidschis
liegen nur einige Bootsminuten vom Resort entfernt. Der "PADI
open water" (Anfänger) Tauchkurs mit Roland hat mir sehr
viel Spaß gemacht. Vor allem hat Roland mich sehr langsam und
informativ in die für mich neue Welt unter Wasser eingeführt
und so einen begeisterten "Neutaucher" aus mir gemacht.
Vinaka Roland!
Ich habe zwar noch nicht die Vergleichsmöglichekit
im Tauchen, was die Tauchplätze angeht, aber die Plätze die
Roland mir gezeigt hat waren sehr schön und voller Fische und
Weichkorallen. Man kann jedem Nichttaucher und auch Taucher
empfehlen mal mit Roland zu tauchen. Macht echt Spaß!
Die
Verpflegung ist nicht ganz so abwechslungsreich wie im Ovalau
Holiday Resort, aber trotzdem sehr gut. Man kann zwischen verschiedenen
Frühstücksvarianten auswählen und abends gibt es ein 3-Gang-Menü
zum Preis zwischen 18 und 25 F$. Die familiäre Atmosphäre spiegelt
sich auch darin wieder, dass eigentlich jeden Abend vor dem
Abendessen Roland mit seinen fidschianischen Nachbarn Kava zubereitet
und trinkt. Die Gäste sind selbstverständlich dazu gerne eingeladen.
Manchmal
wird abends auch ein fidschianischer Tanz vorgeführt, bei dem
jeder dann auch mittanzen darf. Die Abende sind meistens bei
Kava und Gitarrenklängen ausgeklungen, bevor man sich mit der
Kerosinlampe auf den Weg durch den wunderschönen Garten zu seinem
Bure macht.
Tipps:
*
ein unbedingtes Muss im Vuna Reef ist Tauchen mit Roland. Zumindest
einen Schnuppertauchgang sollte jeder mal gemacht haben. Ansonsten
kann man auch wirklich super Schnorcheln. Und wenn man einen
Tauchkurs absolviert hat darf man einen ganzen "Fisch"
Kava trinken. (Was mich leider super schläfrig gemacht hat,
Kava war für mich das absolute Beruhigungsgetränk.)
*
Ausflug zur Datumsgrenze: Fidschi liegt zwar seit ca. 100
Jahren nicht
mehr in verschiedenen Zeitzonen. Davor war allerdings auf einem
Teil Taveunis Sonntag, wenige Schritte weiter aber bereits
Montag.
Dies kommt durch die Lage Taveunis genau auf dem 180º Längengrad.
Dies ist die offizielle Datumsgrenze. An der Datumsgrenze gibt
es eine Schautafel an der man genau den Verlauf dieses Längengrades
verfolgen kann.
*
Wasserfälle
von Mbouma: Der erste und größte Wasserfall mit einer Höhe von
über 20m liegt nur 10 Minuten Fußweg vom Eingang zum Nationalpark
entfernt. Dei beiden weiteren Fälle sind dann im Abstand von
jeweils 30 Minuten über immer schwieriger werdende Wege zu erreichen.(Der
dritte Fall nur noch über einen sehr steinigen , steilen und
rutschigen Pfad zu erreichen und lohnt eigentlich nicht wirklich
die Mühen des Aufstieges. Der höchste Fall mit dem größten Swimmingpool
davor ist der erste, was ihn aber auch zum beliebtesten Ziel
des Parks macht. Die Aussicht auf dem Weg zum zweiten Fall ist
dafür aber wunderschön). Kosten für einen organisierten Halbtagesausflug
mit Fahrt in den Nationalpark und Führung zu allen 3 Wasserfällen
ab dem Maravu Plantation Resort ca. 40 F$.
*
Ein weiteres Highlight ist der Water-Slide bei Somosomo,
eine natürliche
Wasserrutschbahn im kristallklaren kalten Bergwasser. Kosten
ab Vuna Reef Dive Resort ca. 15 F$.
Bewertungsskala
von 1-5 Sternen:
|
Unterkunft:
|
*****
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|
Verpflegung:
|
***
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|
Freundlichkeit:
|
*****
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|
Lage:
|
**
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|
Strand:
|
|
|
Tauchen/Schnorcheln:
|
*****
|
|
Ausflugsmöglichkeiten:
|
**
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Taveuni (19.11.
- 26.11.2001)
Maravu
Plantation Resort
Das
Maravu Plantation Resort liegt ganz in der Nähe des Flugplatzes
und gehört schon zu den besseren Hotels Fidschis. Die zwölf
Bures liegen weiträumig verteilt auf dem Gelände einer ehemaligen
Kokosplantage, wodurch man sich immer vor herabfallenden Nüssen
in Acht nehmen muss. In der Mitte des Resorts liegt das Haupthaus,
in dem auch alle Mahlzeiten eingenommen werden. Das Essen macht
auch diesem 5-Sterne-Resort alle Ehre. Angefangen vom Frühstücksbuffet
über das Buffet zum Mittagessen bis zum 3-Gang-Menu am Abend
kann man das Essen hier wirklich genießen.
Das Maravu verfügt
auch über einen Swimmingpool mit schönen Liegemöglichkeiten
und kostenlosen Angeboten wie Mountainbiken und Pferdereiten.
Ebenfalls kostenlos sind die Kajaks am nahegelegenen hoteleigenen
Strand, der auf der anderen Seite der Inselstraße liegt. Hier
kann man am weißen Sandstrand auch einen ruhigen Tag auf einer
Liege verbringen oder man legt sich in die Hängematte auf der
Veranda seiner Bure.
Auch das Maravu organisiert gerne Ausflüge,
die aber nicht immer ganz billig sind. Trotzdem ist es ein idealer
Ausgangspunkt für Touren auf die Ostseite der Insel (z.B. zu
den Wasserfällen von Mbouma).
Alles in allem ist das Maravu
ein Top-Resort was natürlich auch seinen Preis hat.
Bewertungsskala
von 1-5 Sternen:
|
Unterkunft:
|
*****
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|
Verpflegung:
|
*****
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|
Freundlichkeit:
|
*****
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|
Lage:
|
***
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|
Strand:
|
****
|
|
Tauchen/Schnorcheln:
|
**
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|
Ausflugsmöglichkeiten:
|
***
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Kadavu (26.11.
- 02.12.2001)
Matava
-The Astrolabe Hideaway - (Das
Matava hat mittlerweile neue Besitzer, die einiges zum Positiven
getan haben)
Kadavu
ist mit einer Länge von ca. 50 km und einer Breite von 13 km
die viertgrößte Insel Fidschis. Um die Ostseite der Insel liegt
das Astrolabe Reef. Das Great Astrolabe Reef erstreckt sich
über 100 km, neue Tauchplätze werden auch nach 4 Jahren Tauchen
noch entdeckt. Man findet wunderschöne Korallengärten, große
Gorgonien- Fächer, Weich- und Hartkorallen am Great Astrolabe
Reef. Bei jedem Tauchgang kann man Fische in jeder vorstellbaren
Form, Farbe und Größe zu sehen bekommen. Haie, Seeschlangen
und auch Schildkröten gehören einfach dazu.
Die Insel Kadavu
gilt als eines der letzten wirklichen Paradiese in Fidschi.
Es gibt keine Straßen, Strom wird durch Solarenergie gewonnen
und Wasser gibt es aus Quellen. Einziges Transportmittel auf
Kadavu ist das Boot. Für Naturliebhaber und Taucher ist es das
reinste Paradies! Neben Tauchen, Kajak fahren, Surfen und Schnorcheln
kann man auch reiten, zu den Wasserfällen wandern und vieles
mehr.
Das Matava hat einige Bures im weitläufigen Garten
und zwei Bures direkt am Wasser, wovon eines ein eigenes Bad
besitzt. Ansonsten muss man sich mit Gemeinschaftsbad und -duschen
anfreunden. Die Mahlzeiten werden auf der Terrasse der Hauptbure
an einem langen Tisch eingenommen, wobei man immer in Kontakt
mit den anderen Gästen kommt Bei dem Licht aus den Kerosinlampen
gibt es bestimmt einige gemütliche Abende bei australischem
"Trivial Pursuit" oder einigen Gläsern Wein. Damit
man anschließend auf dem Weg zurück in seine Bure nicht in Stolpern
gerät nimmt man einfach eine der Kerosinlampen mit. Die Bures
sind auch alle mit Moskitonetzen ausgerüstet, so dass ruhige
ungestörte Nächte garantiert sind.
Wer hier einen reinen
Strandurlaub machen möchte ist fehl am Platz. Zwar gibt es während
der Ebbe einen Strand direkt vor dem Matava, doch bei Flut bleibt
davon nichts übrig. Allerdings befindet sich auf einer gegenüberliegenden
Insel ein ganztägiger Strand. Die Entfernung ist so gering,
dass man problemlos rüberschwimmen kann. Die wirklich sehr netten
und freundlichen Mitarbeiter des Matava fahren jeden der will
aber auch gerne mit dem Boot hinüber. Hier kann man schöne ungestörte
Strandstunden verbringen. Man sollte aber auf ein gutes Mittel
gegen die Mücken achten, da man ansonsten nur mit dem Verscheuchen
der lästigen Tiere beschäftigt ist.
Die Highlights des Matava
sind aber ohne Zweifel die Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten.
Schon vor dem Resort erstreckt sich ein recht schönes Riff zum
Schnorcheln. Man kann aber auch zusammen mit den Tauchern hinausfahren
an das sehr schöne Astrolabe Riff.
Das absolute Highlight
beim Tauchen war aber die Begegnung mit riesigen Mantas. An
einer Stelle des Astrolabe Riffes liegt ein Plateau, wo die
Mantas zum Fressen hinkommen. Da das Plateau in nur 10m Tiefe
liegt, war es selbst für mich als Anfänger kein Problem. Jeder
Taucher, der mit mir die riesigen und doch so eleganten Tiere
unter Wasser gesehen hat, war einfach fasziniert von diesen
harmlosen Fischen, die mit ihren riesigen Flossen zu fliegen
schienen und uns eine einmalige Vorstellung im Loopingtanzen
darboten. Selbst der amerikanische Tauchprofi Glenn, der schon
über 300 Tauchgänge an allen möglichen Tauchplätzen der Welt
hinter sich hat, war einfach völlig begeistert und beschrieb
dieses Erlebnis als einen seiner besten Tauchgänge überhaupt.
Und ich war nach meinem ersten Tauchgang nach dem Kurs bei Roland
sowieso völlig begeistert, besonders weil mir beim nächsten
Tauchgang auch noch gleich ein Riffhai vorgeführt wurde. Das
Riff gilt nicht umsonst als einer der besten Tauchplätze der
Welt. Ich als Anfänger habe hier auf jeden Fall einige supertolle
neue Taucheindrücke mitgenommen, die ich jedem nur empfehlen
kann.
Und vor allem sollte man einen Unterwasserkamera mitnehmen,
oder mit jemanden tauchen, der einem die Bilder dann zuschickt,
den die Mantas sind wirklich einmalig schön anzuschauen.
Neben
Tauchen kann man ansonsten noch Kajaks mieten, Wanderungen unternehmen,
oder zu den Wasserfällen spazieren.
Aufgrund der Abgeschiedenheit
ist das Matava wirkliche ein idealer Platz zum relaxen und entspannen.
Bewertungsskala
von 1-5 Sternen:
|
Unterkunft:
|
**
|
|
Verpflegung:
|
***
|
|
Freundlichkeit:
|
*****
|
|
Lage:
|
**
|
|
Strand:
|
**
|
|
Tauchen/Schnorcheln:
|
*****
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Ausflugsmöglichkeiten:
|
*
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03.12.
Rückflug von Nadi
Da wir
schon morgens in Nadi von Kadavu wieder ankamen, unser Flug
nach Hause aber erst gegen 23.00 Uhr ging, haben wir unser Gepäck
im Flughafen erst mal deponiert (im nationalen Ankunftsbereich,
ganz links im Gebäude, Preis pro Koffer ca. 4 F$ pro Tag). Danach
machten wir uns dann auf die Suche nach einer Bushaltestelle,
die vor dem Flughafengelände liegt. Leider kam erst mal einige
Minuten kein Bus, dafür hielt aber ein kleiner Minibus, der
als Taxi dient und für ca. 0,50 F$ die 8 km bis in die Stadt
Nadi reinfährt. In Nadi selbst befinden sich auf der Hauptstrasse
etliche Souvenir--und Kleidungsgeschäfte neben zahlreichen Cafes,
Restaurant und Bistros. Nach der Abgeschiedenheit von Kadavu
kam uns das schon alle sehr touristisch vor. Souvenirs sind
in den vielen gutbestückten Läden zu erschwinglichen Preise
zu bekommen, oder man gibt seine letzten F$ am Flughafen in
den vielen sehr gut bestückten Duty-free Läden aus, wobei die
natürlich teurer sind als in der Stadt.
04.12.
Seoul-Frankfurt
Bei
unserem Rückflug mit Korean Air hatten wir noch einen Tag Aufenthalt
in Seoul, wobei uns insgesamt die Stadt nicht begeistert hat
und wir sie uns nicht noch mal anschauen würden.
Fazit
Wir
haben einen abwechslungsreichen , erlebnisreichen und erholsamen
Urlaub in einfachen, aber dafür umso freundlicheren und gemütlich
eingerichteten Resorts verbracht und beim Tauchen, Schnorcheln,
Lesen, Wandern, Reiten, Kavatrinken, Tanzen und den vielen Gesprächen
mit den wirklich supernetten Fidschianern viele wunderschöne
Eindrücke von den drei Inseln Ovalau, Taveuni und Kadavu gewonnen.
Wir
würden jedem der mal nach Fidschi möchte, empfehlen mehrere
Inseln zu besuchen, jede der drei Inseln die wir besucht haben,
hatte ihren besonderen Reiz, aber eins hatten alle gemeinsam:
die wirklich einfachen, aber stets freundlichen und hilfsbereiten
Fidschianer.
Fidschi ist auf jeden Fall immer wieder, auch
trotz des etwas nervigen langen Flüge von Deutschland eine Reise
wert, beim nächsten Mal würden wir auch noch die Hauptinsel
Viti Levu besuchen, besonders die Coral Coast soll empfehlenswert
sein.
Die Coral
Coast wird leider nur in deutschen Katalogen so hochgelobt -
wer hier einen Traumstrand vermutet, sucht diesen leider vergebens
- dies zur Info, damit zukünftige Gäste nicht entäuscht sind.
Und
die Organisation von Maren und Jürgen war auch super und ist
jedem, der einen Fidschiurlaub plant nur zu empfehlen.
Vinaka
Vaka Levu Christiane und Michael - der Bericht wird sicher vielen
zukünftigen Gästen die Entscheidung für ihr Ziel erleichtern,
solltet Ihr diesen Bericht lesen und es gibt mittlerweile
-
wie angekündigt - eine Seite mit Fotos dazu, würden wir uns
freuen, wenn wir den Link dazu hier einfügen könnten ..............
Ni sa Moce (auf Wiedersehen) in Fidschi ...
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