|
SINGAPURE
– AUSTRALIEN – FIDSCHI – LOS ANGELES
vom 27.01.2001 bis
zum 21.03.2001
|
27.01.01
|
Flug
München
|
London/Singapur
|
2
Tage
in
Singapur
|
|
30.01.01
|
Flug
Singapur
|
Perth
|
5
Tage rund um Perth
|
|
04.02.01
|
Flug
Perth
|
Ajers
Rock
|
3
Tage vom
Ajers Rock nach Alice Springs
|
|
07.02.01
|
Flug
Alice Springs
|
Adelade
|
18
Tage von
Adelade nach Sydney
|
|
26.02.01
|
Flug
Sydney
|
Fidschi
|
17
Tage rund um Fidschi
|
|
15.03.01
|
Flug
Fidschi
|
Los
Angeles
|
5
Tage in
Los Angeles
|
|
20.03.01
|
Flug
Los Angeles
|
London/München
|
Ankunft
am 21.3.2001
|
Kurzbericht Fidschi
5
Nächte im Club Coral Coast in Pacific Habour
Nach
der Ankunft in Fidschi/Nadi wurden wir pünktlich empfangen und
nach Pacific Habour gefahren. Dort angekommen wartete der Fahrer
sogar noch auf uns bis wir im Club Coral Coast eingecheckt hatten
um uns anschließend noch in ein Restaurant zu fahren, weil es
schon sehr spät war und zusätzlich regnete. Am nächsten Tag waren
wir total begeistert von der tollen Ausstattung der kleinen
Anlage. Der Pool super, die Sportmöglichkeiten mit Kajak, Boote,
Golf, Tennis...
Die ersten Tage nach
der Australienreise war mit Faulenzen angesagt. Die Kinder lernten
nun tatsächlich das Schwimmen ohne Schwimmflügel im großen Pool.
Nur eins war Schade, es ist überhaupt nichts los gewesen auf
Fidschi. Wir waren bis auf einen Dauergast und einem später
gekommenen Pärchen, welche nur tauchten die einzigsten Gäste
weit und breit, alles war wie ausgestorben und eine leere Stimmung
lag in der Luft was eine Folge des Putsch.
Hier ein Wort von
uns zu Pacific Harbour, Fidschi und dem Putsch. - Also wir leben
fast 3 Jahre hier und es war nie anders, auch nicht vor dem
versuchten Putsch. Hier ist höchstens einmal mehr los wenn in
Australien und Neuseeland Sommerferien sind, sonst ist es hier
einfach sehr ruhig. Pacific Harbour in keine Stadt! Es wurde
als Ressortanlage gegründet, mittlerweile sind alle Villen und
Häuser im Privatbesitz und die Eigentümer meist nur einmal im
Jahr hier. Einige vermieten Ihre Häuser in der Zwischenzeit,
andere nicht. Das Cultural Centre war zu der Zeit nicht geöffnet,
daß ist richtig, aber ob das nun direkt eine Floge der politischen
Situation war, sei da hingestellt. Denn auch zwischen den Jahren
1996 und 2000 war es nie geöffnet. Eine Neueröffnung gab es
Anfang 2000 - aber wie es hier so ist, wenn nicht sofort das
große Geld kommt, wird halt wieder zugemacht. Ansonsten ist
Fidschi noch nicht die Touristenhochburg und die meisten Gäste
kommen genau aus diesem Grund -um die Ruhe zu genießen. Es gibt
das eine oder andere Hotel / Ressort wo High Life ist, aber
die lassen sich das auch teuer bezahlen.
Außerdem gab es auch
keine Tänze und andere kulturellen Einblicke, wie Erdofenessen,
Kohlelaufen..., weil einfach kein Geld bei den Fidschianern
vorhanden war.
Zum Thema Selbstverpflegung
wurden wir enttäuscht, weil wir ein Überangebot von Obst wie
Ananas, Bananen... erwarteten aber es gab fast nichts, ebenso
wie andere Lebensmittel. Da rettete uns Maren mit der Fahrt
zur Hauptstadt Suva wo es fast alles zu kaufen gab.( Wir sind
halt von Thailand und Indonesien anderes gewohnt).
Bananen gibt es das
ganze Jahr über - aber nicht immer gleich viel und Ananas wird
in der Regel im Sommer (Dez. - Febr.) geerntet. Ebenso Papayas,
Avocados und was es hier sonst noch so gibt.
Jetzt aber weiter
mit den positiven Dingen. Der Strand in Pacific Habour ist ein
Palmengesäumter toller Sandstrand, echt Klasse. Beim Schnorcheln
sah ich meinen ersten Riffhai in etwa 5m Entfernung, absolut
geil!
Auch so etwas kann
es geben - vor Überraschungen ist man hier nie sicher!
Fische gab es jede
Menge und Die Korallen waren auch noch zahlreich zusehen. Fazit
ein Schnorchelausflug gehört zum muß in Pacific Habour. Die
Hausherrin des Club Coral Coast sowie Maren und Jürgen, bei
denen wir übers Internet die Reise mit unseren 5 Jahre alten
Zwillinge buchten waren absolut super , hilfsbereit und fürsorglich.
Wie beim näherkommenden
Cyclon welcher mit bis zu 200km/h Windgeschwindigkeiten angekündigt
wurde, informierte uns Jürgen mit jeder Neuigkeit ebenso wie
die Hausherrin. Wir fühlten uns trotz dieser Gefährung durch
den Cyclon sehr sicher. Alles wurde vergittert und wir konnte
diesen Tag zwar abschreiben, aber im nachhinein ist es doch
toll einen Wirbelsturm erlebt zu haben. Nur auf der Insel Kadavu
wurden einige Häuser zerstört.
Es sieht aus wie
auf einer Postkarte, ist aber das Originalfoto aus dem Bericht!
Nur zur Info: Pacific
Harbour verfügt über den zweitgrößten und zweitschönsten Strand
Fidschis.
Strand am Pacific
Habour nach den Wirbelsturm ca 40 cm Sand weniger
4 Nächte Ovalau
Holiday Resort auf Ovalau/Levuka
Am Tag nach dem Wirbelsturm
war unsere Weiterreise nach Ovalau geplant. Das Ovalau Holiday
Resort ist ein absoluter Geheimtip, die Bure war sehr geräumig
und sauber, die gesamte Anlage unter Palmen, ein super Anblick,
nur das Meer ist hier nicht so toll und die Straße ziemlich
weggespült aber dies ist die Folge vom Cyclon. Die Verwöhnung
durch die Hausherrn Lalita und Munem war traumhaft, die Auswahl
der Speisekarte und das Essen war einmalig, obwohl wir wieder
einmal die einzigsten Gäste waren (Wegen dem Putsch wie ja bekannt). Auch
die deutsche Tauchbasis mit Andrea und Nobi war Klasse und es
kam keine Langeweile auf. Wir unternahmen Ausflüge zu einer
traumhaften Insel und Andrea organisierte einen Transfer zur
einem kleinen Dorf in den Bergen. Dies war aus Geldmangen der
Fidschianer und mit den wenigen Touristen auch gar nicht so
einfach.

Vom Strand her würde
ich sagen, Ihr ward auf Leleuvia! Dort ist es wirklich traumhaft,
wenn nur das Ressort ein wenig besser in Schuß wäre, könnte
man dort auch einige Tage verbringen....
Ausflug zu einer
kleinen Insel nahe Ovalau
2 Nächte im Friendly
North Inn auf Vanau Levu/Labasa Nach vier tollen
und interessanten Tagen auf Ovalau, kam nun ein Horrortrip.
Das Problem war nicht das Frühe aufstehen um 4 Uhr morgens oder
die Fähre nach Vanua Levu, sondern dann der sechsstündige Bustransfer
nach Labase ins Friendly North Inn, weil der Busfahrer trotz
offener Fenster und Sandpiste ca 50m hinter den drei vorrausfahrenden
Lastern fuhr. Wir waren nach einigen Minuten total verstaubt
mit Sand in allen Winkeln des Körpers, sogar die Fidschianer
schimpften was sehr selten bei denen ist. Dieselbe Strecke wollten
wir zwei Tage später wieder zurückfahren um dann mit der Fähre
nach Taveuni überzusetzen. Das machen wir nicht mit, war die
Entscheidung lange vor der Ankunft in Labasa und Jürgen den
wir in unserer Not anriefen buchte uns kurzfristig auf einen
Flug um, und das für nur 160.- DM Aufpreis bei 4 Personen. Ein
Dank an BWT Travel Office, ein Reisebüro in Deutschland hätte
das nicht hingekriegt und wir haben uns viel Lauferei im Urlaub
erspart. Labasa ist ein nettes Städtchen ohne große Sehenswürdigkeiten
als Zwischenaufenthalt ok.
Den Seatrip haben
wir mittlerweile nicht mehr im Programm, da der komplette
Ablauf nun überhaupt
nicht mehr planbar ist!!! Mal fährt ein Schiff, mal nicht -
man kann keine Hotels mehr im voraus buchen, da die Termine
aufgrund der Fahrpläne überhaupt nicht mehr einzuhalten sind.
Wenn jemand auf diesen Trip besteht, bekommt er von uns die
Telefonnummer des Fährunternehmens und kann dann selber planen.
Dieser Trip ist nur noch etwas für Leute, die sehr viel Zeit
mitbringen.
Eine Nacht im Susie’s
Plantation Resort (alter Name) auf Taveuni Der Flug nach Taveuni
mit einer 20 sitzigen Maschine war traumhaft, warum nicht gleich
so. Die Korallen im leuchtend blauen Meer und die einzigartige
Landschaft von oben ist um einiges interssanter als die Fähre. Von
der Fähre aus hatten wir als einzige Touristen zwar tollen Kontakt
zu den Fidschianern war aber sonst relativ uninteressant, weil
es außer Wasser nichts zu sehen gab. Für die Kids, welche direkt
hinter dem Piloten saßen war die Technik am besten. Von der
Sandpiste die sich Flugplatz nannte wurden wir von einem Fahrer
zur Anlage Susie’s Plantation Resort gebracht, Die Strecke war
teilweise nur mit 15km/h befahrbar und die 45km schafften wir
dann doch noch am selben Tag. Die Unterbringung in einer Bure
aus Palmblättern und mit Öllampen beleuchtet hatte Ihren Reiz
ebenso wie die Felsenküste, wo die Korallen und die Fische bis
an den Rand sichtbar waren. Der Sonnenuntergang versetzte die
Zuschauer der Diaschau zuhause in helle Aufregung und an die
Frösche welche Abends das Gras zu hunderten bevölkerten denken
wir heute noch gern. Leider sind einige Korallen schon hinüber.
Ich weis jedoch nicht wie es weiter draussen im Meer ausschaut. Ein
großes Problem war bei der Buchung bekannte jedoch nun leere
Pool, weil Daniela aus Angst vor den Krabben nicht ins Meer
ging und Baden für beide wegen den an die Felsen prallende zwar
kleine Wellen nicht möglich war. Zum Essen gab es für alle das
gleiche und viel zu wenig selbst die Kinder wurden nicht satt
mit Ihrer Portion und der Kontakt zu den Hausherrn war etwas
kühler. Die nächste Einkausfmöglichkeit für Getränke und Nahrungsmittel
lag 15km entfernt und ein Fahrer mußte Stunden vorher organisiert
werden. Die Fahrzeit betrug eine knappe Stunde, deshalb beschlossen
wir am ersten Morgen nochmals Jürgen anzurufen um den Rückflug
eventuell umzubuchen. Um 10 Uhr morgen hatten wir Jürgen angerufen
und trotz ausgebuchter Maschine konnten wir bereits um 14 Uhr
mit einer Anderen Fluggesellschaft zurückfliegen und das ohne
Aufpreis. Nochmals vielen Dank für die Unannehmlichkeiten für
Jürgen.
NEIN - keine
Unannehmlichkeiten - denn genau dafür sind wir da! Wir können beraten und unsere
Meinung weitergeben, dennoch sind Geschmäcker halt verschieden
und nicht jedem gefällt was uns gefällt. Kurzfristige Änderungen
sind eben ein Vorteil für uns, da wir direkt vor Ort sitzen.
Also Ihr 4, haben wir alles gern gemacht! Aber kühle Atmosphäre
im Vuna Reef? Können wir uns gar nicht vorstellen und über das
Essen hat sich bisher auch niemand beschwert.
5 Nächte im Travellers
Beach Resort bei Nadi In Nadi hatten wir
nun doch wieder unser fünf Nächte wie ursprünglich geplant.
( Bei der Ankunft in Fidschi berichtete uns Maren, durch Verschiebungen
von Fährverbindungen und Flügenbleiben uns nur noch drei Tage
statt fünf in Nadi ) Hier im Travellers Beach Resort waren
wir zum ersten mal auf Fidschi nicht alleinigen Gäste. Der Hausherr
hatte für alle Gäste immer ein offenes Ohr und tolle Tips parat.
Ein Ausflug zu den vorgelagerten Inseln war traumhaft und der
beste Ausflug auf Fidschi, mit Stimmung, Fidschianichen Klängen
und tollen Essen (auch aus dem Erdofen).Hier gefiel es uns super,
obwohl der Strand weder weiß war noch von Palmen gesäumt war.
Hier konnten wir auf eigene Faust kurzfristig Unternehmungen
machen und waren nicht auf teure Taxifahrer angewiesen welche
Stunden vorher angerufen wurden (Taveuni).
So ist es eben, Taveuni
ist touristisch nicht halb so erschlossen wie die Hauptinsel
und Taxi Fahrer
gibt es reichlich wenig . diese Erfahrung habe ich bei meinem
Besuch dort viele Male gemacht. Einen Termin zu vereinbaren
und pünktlich zu sein, ist dort einfach unmöglich!!!
Fazit zur Buchung
übers Internet:
Die Buchungen übers
Internet bei Maren und Jürgen vom BWT Travel-Office können wir
sorglos weiter empfehlen. Beide sind bemühen sich tatkräftig
um Ihre Gäste, auch bei kurzfristigen Sonderwünschen und sind
meiner Meinung das kompetenteste Reisebüro für Fidschi. Danke
nochmals für den Gepäcktransfer von Pacific Habour nach Nadi
zum Traveller Beach Resort. Für Euch steht immer ein Zimmer
bei uns zur Verfügung falls Ihr in die Nähe von München kommt.
Fazit zu Fidschi und Kinder bei langen Flügen: Für kleine Kinder
ideal wegen des Malariafreien Gebiets, den ungefährlichen Tieren
und freundlichen Leuten.
Fazit zu Fidschi
und Kinder bei langen Flügen
Wenn wieder mehr
Touristen auf die Insel Geld bringen, gibt es sicherlich bessere
Möglichkeiten Fidschi kennenzulernen. Die schlechten Verkehrswege
sind sicherlich ebenso eine Folge des Putsches im Mai 2000 wie
die Probleme auf Taveuni. Ich habe selten im Landesinneren so
viele Palmen gesehen . Einmal mit der Fähre zu fahren ist ok
aber den Rest sollte man allein schon wegen des Ausblicks fliegen
und ist auch nicht teuer.
Es ist so, daß viel auf den versuchten
Putsch geschoben wird, aber wir leben bereits eine Weile hier
und auch bei unserem Urlaub 1997 war es hier nicht anders.
Vieles
sind Ausreden der Menschen hier. Das größte Problem ist, daß
nicht genug Werbung für dieses Land gemacht wird, obwohl dafür
einiges an Budget zur Verfügung gestellt wird. Wir selbst haben
es im Rahmen der C-B-R 2002 in München erlebt wie wenig die
dafür zuständigen Stellen zur Unterstützung bereit sind -
Man muß hier lernen, daß der Europäische Markt, der Markt
der Zukunft ist...............
Das Kava Trinken
hat uns sehr viel Spaß bereitet und die Kinder sprechen immer
wieder von Fidschi.
Die langen Flüge
sind kein Problem für die Kleinen wenn spätestens nach 12h Flug
eine oder zwei Übernachtungen stattfinden. Ein langer Flug selbst
über Nacht ist für Kinder weniger anstrengend als eine Fahrt
über 7h von München nach Italien (Eigene Erfahrung)

BULA
Hans, Petra, Daniela
und Andrea
Hier noch einmal unser "Vinaka
Vaka Levu" für diesen netten Bericht und vielen Dank
für die Einladung nach München. In diesem Jahr konnten wir Eure
Gastfreundschaft nicht in Anspruch nehmen, als Jürgen auf Der
C-B-R war, da eine ältere Einladung von Sabine & Jonas vorlag.
Aber bei dem nächsten Aufenthalt in Deutschland, bzw. in München,
werden wir gerne darauf zurück kommen.
|