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Unsere Gäste in 2001 - August bis September:
 

Hier ein paar kurze Berichte
(die Aufzählung umfangreicherer finden Sie links)
Sun Air auf Taveuni
 

Waisalima - Tauchen und Segel Safari

Mail - 24.08.01

Hallo Maren und Jürgen,

ich bin wieder gut in Deutschland angekommen.
Ich möchte mich nochmals ganz herzlich für den tollen Service bedanken. Die Organisation war echt super.
Vielen Dank Maren, daß Du den Brief abgeschrieben hast. Mein Vater und ich haben uns wirklich gewundert, daß Du die Sauklaue von ihm vollständig entziffern konntest. Das ist wirklich eine Leistung!
Die Tage im Waisalima waren wunderschön (man hatte nur ein Problem, wenn man mit den Einheimischen selber was unternahm, und denen dann das Geld gab - das gefiel Russel und Maureene gar nicht). Mir hat es dort vor allem wegen den Einheimischen, den Gästen und der Landschaft so gefallen. Leider war das Essen manchmal nicht zu genießen.
Die Segel-Safari war aber das schönste Erlebnis. Es hat wirklich alles gestimmt, vom Essen bis zu den Buren. Alles top!

Viele Grüße

Sebastian

Zum Waisalima werden wir abschließend unseren Kommentar abgeben. - unter der nächsten e-mail.

Mail vom 27.08.01

Hallo Jürgen,

das ist aber ein tolles Angebot! Ich würde sofort mitmachen. Ich besuche ab 10. September das Berufskolleg und ab Sommer 2002 geht es dann mit dem Studium los. Ich habe 2 Wochen Osterferien (25.03.2002 - 06.04.2002). Da die Gruppenreise aber drei Wochen geht, hat sich das Thema - LEIDER - wohl erledigt. Außerdem kann es ja sein, daß die Reise vor oder nach den Ferien stattfindet. Ich habe definitiv im März und April nur in den 2 Wochen Zeit. Ich wäre natürlich überglücklich, wenn es doch noch irgendwie klappt.

Ihr bekommt auf jedenfall noch einen Reisebericht.

Nun zum Waisalima (ich schildere Dir in Kurzform das Wichtigste):
Ich war 10 Tage dort und hab so ziemlich alles mitbekommen. Das Preis-Leistungsverhältnis beim Essen ist miserabel. Für 42 $F kann man mehr erwarten. Zum Frühstück gab es jeden Tag Marmelade, gesalzene Butter, Papaya, Bananen, so was wie Schneckennudeln (ich glaub die sagen Spring Rolls) und eingeweichtes Brot in Kokosnußsoße (hat nen speziellen Namen). OK, wem das schmeckt - Bitteschön. Ich kann jetzt natürlich nur von mir sprechen (Nicole fand das Frühstück z.B. in Ordnung), aber ich möchte den Tag nicht so beginnen. Wenigstens "normales" Brot gehört eigentlich zu jedem Frühstücksbuffet. Das Mittag -und Abendessen war auch nicht gerade üppig. Man muß dazu sagen, an manchen Tagen war das Essen wirklich gut. Der Lovo-Abend war toll. Auch der Hummer war fantastisch. Sonst bekommt man immer eine Portion. Man kann also nicht selber am Tisch aussuchen, was man essen will, man bekommt eine Hauptspeise und ein Dessert. Es gab auch wenig Fisch. Einmal wars witzig. Da bekamen wir nur Suppe als Hauptgericht - auf dem Tisch war noch Brot und Tarrow-Wurzeln. Ich war echt froh, daß ich noch Kekse in der Bure hatte. Wie berichtet, einmal wirklich verkohlte, schwarze Steaks.
Eine Amerikanerin hatte einmal kotzen müssen. Ein Tag später hatte ich Durchfall, der leider 3 Tage andauerte. Dank der Medizin wars danach OK.

Ich habe ein junges österreichisches Paar kennengelernt. Die waren leider nur ein Tag da und sind dann zu Albert's Place gegangen. OK, hauptsächlich wegen dem hohen Preis, aber zweitens wegen dem Essen. Sie sagten mir später, daß das Essen bei Albert super sei. Ich habe Sie auch nochmal besucht und dort zu Mittag gegessen. Die haben 25 F$ für die 3 Meals bezahlt. Zum Mittagessen bekommst du dort ein Riesen-Buffet, es war echt spitze.

Einheimische:
Ich bin mit Saul (Einheimischer) zum Wasserfall gewandert. Zwei Tage später fragte ich Ihn, was er am Sonntag macht. Er fährt nach Ono Island zu Jona's. Ich fragte, ob ich mitfahren kann - OK, kein Problem. Am selben Abend sagte ich zu Mo und Russell, daß ich mit Saul nach Ono fahre. Am nächsten Tag sagte Saul zu mir, das geht jetzt doch nicht. Russell hat ihn angerufen und gesagt, ich muß hier im Resort bleiben. Klar, er verdient natürlich nur was, wenn ich mit seinem Boot fahre. Ich laß mich natürlich nicht verarschen und bin, mit Sauls Einverständnis (ihm wars egal), doch hingefahren. Kurz vor der Fahrt ging Saul noch bei Russell vorbei, und sagte, daß ich mitfahre - da hat er dann nichts mehr dagegen gesagt. Er sagte nur, wenn ich bei Jona's bin, soll ich nicht über die Probleme im Waisalima sprechen. Das hat Saul mir auf der Bootsfahrt gesagt.

Ich hatte viel Kontakt mit den Einheimischen. Va verzählte mir, daß sich Mo mal aufgeregt hat, weil Einheimische in der Bure von Nicki (britischer Gast) waren. Ich könnte noch weiterverzählen, aber du siehst, daß es dort Spannungen gibt (hinter den Kulissen, als Gast merkt man es nicht.)
ABER: Als Gast wirst du überhaupt keine Probleme haben, wenn Du Dich hauptsächlich mit Mo und Russell abgibst, beim Essen nicht so wählerisch bist und Dein Geld innerhalb des Resorts bleibt. Dann wird es wirklich ein wunderschöner Urlaub. Mo und Russel sind nett, aber nur oberflächlich. Ich vermisse viele Leute da, aber ganz gewiß nicht Mo und Russell.
Achso, zweimal ist 5m entfernt von mir eine Kokosnuß runtergefallen und am ersten Abend wäre fast ein verdorrter Palmzweig auf den Tisch draußen gefallen. Lawrence und Tamara sagten dann zu mir, daß die nicht aufräumen.
Das war jetzt doch nicht die Kurzform, aber ich glaube es ist wichtig, daß Du das weißt. Nochmal, das war bei mir ein Sonderfall, da ich viel Kontakt mit den Einheimischen hatte. Normalerweise bekommt der Gast das gar nicht mit. Dann kannst Du nur hoffen, daß das Essen gut ist und die Kokosnüsse den Boden treffen und nicht dich.
Viele Grüße

Sebastian

Zu dieser Zeit hatten wir wirklich einige Beschwerden was das Waisalima angeht und wir danken Sebastian für seine wirklich aufrichtige Berichterstattung. Das Thema ist aber mittlerweile abgehandelt, weil die Spannung an der Beziehung zwischen Mo und Russell lagen und privater Natur waren. Russell ist sehr jähzornig und machte leider auch vor Gästen nicht halt. Er ist Gott sei Dank schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr im Resort und mit Mo ist das Personal glücklich. Ich war selber im Dezember 2002 dort und habe mich davon überzeugt. Zum Frühstück gibt es mittlerweile Toast (wie hier Fidschi üblich) und Mittags und Abends Büfett - es sind nicht immer die Mengen (das habe ich Mo aber auch gesagt - das es manchmal recht knapp ist - lieber was mehr machen und dann dem Personal geben, wenn es übrig bleibt), aber man wird satt. Wenn man nicht aus der Branche kommt und auf einmal alles allein machen muß wie Mo, dann muß man halt noch viel dazu lernen. Sie ist dankbar für jeden Vorschlag und jegliche Kritik.
Sebastian war auch bei uns in Pacific Harbour und wir haben uns gefreut ihn kennen zulernen - den versprochenen Reisebericht haben wir leider bis heute noch nicht.

Trennung

Tauchen in Fidschi

Mail - 09.09.01

Hallo Jürgen,

entschuldige, dass Du so lange nichts von uns gehört hast.  Deine erste Mail hatten wir erhalten und auch schonmal angefangen ein paar Punkte zu schreiben. Durch meinen beruflichen Wechsel in die Schweiz kam aber einiges dazwischen...

Hier nochmal ein paar Worte zum letzten Reiseziel:

Wir sind am 8. August wohlbehalten und "ausgeruht" bei Regenwetter in Deutschland angekommen. Es gab keine größeren Probleme bei der Rückreise von Kadavu. Die kleineren waren ein Motorausfall bei der Rückfahrt mit dem Boot vom Matava (mit vereinten Kräften konnten wir das glücklicherweise beheben. Dafür hatten wir aber diesmal eine Plane (weils geregnet hat) und die feuchten Schwimmwesten als Polster fürs Gesäß.:-) Dem Fahrer des Trucks der uns zu Kadavu Airport bringen sollte wars wohl auch zu feucht, so daß wir unser Gepäck selbst zum Wagen (offener Pickup) gewuchtet haben.

Das mit dem Boot kann ja mal passieren, aber der Fahrer - da ist ja wohl nichts so ganz richtig!

Mit einstündiger Verspätung kam dann die SunAir. Nachdem ausdiskutiert war, wer sein Gepäck zurück läßt (es gab 160 kg Übergepäck) hatten wir einen guten Flug nach Nadi. Man hatte uns seitens SunAir zugesichert, daß unser Tauchrucksack und unsere Reisetasche nach Hause geliefert werden. Dem war nicht so. Die Gepäckstücke sind in Frankfurt bei Lost an Found aufgeschlagen und durch die Kennzeichnung mit unserem Namen konnte man uns glücklicherweise ausfindig machen.

Das die kleinen Flieger hier häufig Verspätungen haben ist völlig normal - das nennt man hier "Fiji-Time", aber das mit Gepäck ist mittlerweile geklärt und es wird in Zukunft keiner unserer Gäste mehr etwas zurücklassen müssen - dann müssen sie halt zweite Flieger einsetzen oder die normale Fracht auf den nächsten Tag verschieben.

Nun zum Wesentlichen:
Unsere Kritik an Matava bezog sich ausschließlich auf das Tauchen. Service und Organisation liessen hier im Vergleich zu den anderen Basen sehr zu wünschen übrig.
Am ersten Tauchtag (es ging zum Manta Platz) sind wir mit zwei Booten (12 Tauchgäste + 3 Crew) aufgebrochen. Schon beim Losfahren gab es ein ,,herrliches" Durcheinander, da die Crew die Leute zwischen den Booten hin und her geschickt hat (das hat sich am Tag nochmal wiederholt, man war sich nie sicher ob man sein Tauchzeug im richtigen Boot hatte). Das läßt eindeutig auf einen unvorbereiteten und wenig durchdachten Tauchtag schließen. Als wir den Tauchplatz erreicht hatten fuhren die Anfänger (2 Taucher + 1 Ausbilder) mit einem Boot weiter. So kam es, dass wir mit zwölf Mann in einem Boot waren. Da die Anfänger alleine zurückfuhren mussten wir mit dem überladenen Boot zurück tuckern (Schneckentempo - Ein Teil von uns konnte dann irgendwann (kurz vorm Ziel) in das Transferboot umsteigen - endlich gings etwas schneller weiter). An Bord waren weder Wasser noch eine Kleinigkeit (Banane, Kokosnuß, Kekse) zu essen. Wir waren ca. 6 Stunden unterwegs. Die Crew hatte versucht über Walkie Talkie ein zweites Boot zu holen das hat aber technisch nicht funktioniert. Ich wollte mit dieser Crew keinen Notfall erleben. Es war auch sehr unkoordiniert wer in welches Boot geht. Von einer richtigen Organisation kann man nicht sprechen.
Zweiter Tauchtag: Es gab am Abend zuvor keine Info oder auch keine Spekulation darüber wo´s am nächsten Tag hingehen sollte. Auch die Startzeit wurde erst kurzfristig beim Frühstück genannt. Es war schon wesentlich angenehmer, da wir dann nur noch mit 6 Leuten im Boot waren. Auch diesmal gabs kein Wasser (allerdings hatten wir jetzt schon selbst dabei). Die Oberflächenpause wurde wieder im Boot gemacht, diesmal obwohl der schöne, weiße Strand mit Kokospalmen fast zum Greifen nah war. - Aber die Crew war eindeutig zu bequem!!! Breakfast-Dive und Nachttauchgang sind nicht zustande gekommen, eher deswegen nicht, weil die Crew es eher verhindern als ,,verkaufen" wollte. Nachfragen gab es öfter von unterschiedlichen Tauchern. Ab dem dritten Tag wurde es besser. Nachdem wir uns entschieden hatten zu früher gehen, und das auch Andrea mitgeteilt haben. Sie wiederum hat mit dem temporär Tauchverantwortlichen (Name schon wieder vergessen) vor der Tauchausfahrt gesprochen. Nun war Wasser an Bord (das sogar angeboten wurde und die Rest vom Frühstück (Selbstgebackenes) --> Geht doch!!!


Na - das alles hat sich Gott sei Dank nach einem Besitzerwechsel im Juni 2002 geändert - das Team ist nun ganz anders und kommende Berichte werden zeigen wovon ich spreche (Berichte 2002).

Was sehr positiv war, wir wurden nicht als Nörgler geächtet, sondern man hat es wohl respektiert, dass etwas mehr Einsatz gefragt ist. Am letzen Tag war sogar in der Mittagspause ,,Grillen" am Strand möglich! Ein weiterer sehr bezeichnender Vorgang in dem Ressort: In dem Nachbardorf wurde die Kirche eingeweiht. Großer Festakt, zudem auch die Gäste und die Leitung des Ressorts von einem Dorfbewohner persönlich eingeladen wurden. Mark hat die Einladung angenommen und uns allen erklärt wo das genau ist, usw. Er wollte den Ausflug sozusagen organisieren. Am Tag später allerdings wusste die Tauchcrew nicht Bescheid (Rückkehr rechtzeitig) und er selbst zog es vor zu Surfen. Die Gäste, die sich für die Teilnahme entschieden hatten waren mußten dann kurz vor Abmarsch die Sache selbst in die Hand nehmen. D.h. sie sind mal losgelaufen, haben dann gemerkt, dass das Wasser schon zu hoch ist, sind wieder ein Stück zurück und haben sich dann ein Kanu genommen...

Resümee: Man gewinnt den Eindruck, dass sich da mal 5 Abenteurer niedergelassen haben und dann aus Langeweile mal ein Ressort angefangen haben. Allerdings ist es auch mit Arbeit verbunden und nicht nur mit dem eigenen Vergnügen. Wenn man zufällig die Interessen eines Inhabers trifft - Glück!! Unser Tauch-Inhaber ging halt gerade in Urlaub - Pech!! Auf dem Flughafen gabs auch Stimmen, die sich auf Kadavu nicht sehr wohl gefühlt haben - zwischen den Zeilen fühlten sich die Leute ausgenommen!!!

Das hat alles gestimmt bis zum Juni 2002 - s.o. Jetzt gibt es dort Besitzer, die das Ganze nicht aus Langeweile oder Hobby machen, sondern Ihrer Aufgaben dort gewachsen sind und vor allem Freude daran haben....

Der Seoulstopp hat sich für uns in jeder Hinsicht gelohnt. Es gibt sowohl in Seoul als auch um die Stadt wirklich sehr viel zu unternehmen. Wenn wir uns vorstellen, daß eigentlich geplant war nonstop zu reisen wären wir sicher sehr kaputt in Deutschland angekommen.

Am besten hat es uns in Taveuni bei Roland und Viola gefallen, es war trotz der Improvisation ein sehr viel besserer Service als in Matava. Ein ehrlicher Service und eine sehr angenehme Atmosphäre; auch im Umgang mit den ,,Lokals" - mit sehr viel Fingerspitzengefühl.

Lagoon Ressort und Aqua Trek (das Beste, was wir bisher an Tauchservice erlebt  haben) - waren natürlich auch super - aber da spürten wir weniger, dass wir in der Südsee waren. Eben nicht nur Natur pur.

Insgesamt war es für uns ein wunderschöner Urlaub mit ganz neuen, interessanten Erfahrungen. Nochmal herzlichen Dank für die großartige Organisation und den reibungslosen Ablauf. Wir empfehlen Dich natürlich an jeden weiter, der nur einen Ton zum Thema Südsee verlauten läßt.

Viele Grüße nach Pacific Harbour

Gudrun und Frank

PS: Falls Du mal Kunden hast, die Skrupel haben größere Summen über den Erdball zu schicken kannst Du uns gerne als Referenz nennen.

Liebe Gudrun, Lieber Frank - vielen Dank für Euren sehr offenen und ehrlichen Bericht und auch für da Angebot zur Referenz - die Telefonnummer haben wir besser weggelassen - wer Euch dazu anrufen möchte, kann ja eben nachfragen - aber Vinaka Vaka Levu dafür.

Trennung

Honeymoon im Crusoe's Retreat und Fafa Island (Fidschi & Tonga)

Mail 10.09.01

Hi Ihr Drei!
(damit sind ich - Maren - Jürgen und unser Hund Ronja gemeint)

Sorry, dass die Mail erst jetzt kommt, aber ich war die ganze letzte Woche ziemlich krank, und heute ist der erste Tag, an dem ich mich ein wenig besser fühle.

Ronjas Anhang in der letzten Mail war übrigens leider nicht dabei!!! Haben wir dann nachgeschickt.

Also bin ich immer noch gespannt mit was sie uns denn gruesst.

Marion beim Meke im Crusoe'sSo, also wo soll ich anfangen. Am besten die letzten Tage im Crusoes. Da ist es ja noch mal so richtig schön warm geworden.

Also das Crusoes hat uns wie schon gesagt sehr gut gefallen, bis auf die kleinen Einschränkungen beim Essen. Aber das haben wir

Euch ja schon erzählt. Die Abreise war dann etwas überstürzt, da Niranjan eine halbe Stunde früher da war als geplant, und so hatten wir leider gar keine Zeit mehr, uns noch mal in Ruhe überall umzusehen und uns vom Staff und unseren Bekannten im Resort zu verabschieden.

Das mit dem Essen im Crusoe's ist so, das es zwar jeden Tag etwas anderes zur Auswahl gibt - wenn man eine Woche bleibt, ist das ok, aber in der zweiten wiederholt sich dann alles. Und unser Niranjan - ist halt lieber überpünktlich, als zu spät - gerade wenn es um internationale Flüge geht.

Na ja, der Transfer und Flug incl. Einchecken nach Tonga lief dann für uns ganz problemlos. Nur haben sie erst die Flugzeugtür nicht zubekommen und dann hat auch noch der Kabinenfunk nicht funktioniert. Das musste alles erst behoben werden, und so sassen wir eine Stunde am Boden in der Maschine fest bis es endlich los ging. Auf Tonga war es dann natürlich schon dunkel und so habe wir beim Transfer vom Airport zum Hafen rein gar nichts von der Insel gesehen. Am Hafen mussten wir dann im stockdunklen nur beim Licht einer Taschenlampe vom Kai über ein anderes Boot in das kleine Boot von Fafa umsteigen. Dabei ging auch noch der Henkel von meinem Beautycase kaputt, aber die Überfahrt war dann recht schnell und problemlos bei spiegelglatter See.

Normalerweise läuft das anders und auch nicht so hektisch, aber wenn der Flieger so spät kommt, muß improvisiert werden, denn normalerweise fahren die Boot im Dunkeln nicht mehr.

Die sieben Tage Fafa waren sehr relaxing, aber es war ein wenig zu kalt, vor allem weil unser Fale (Huni) ja an den Giebeln nach aussen offen war, und die Dusche auch im Freien war. Da hat der kühle Wind schon ab und an etwas gestört. Es war aber wirklich das am schönsten gelegene Fale und genau so wie wir uns das vorgestellt hatten. Dank an Jürgen für die hervorragende Auswahl!!! Abends zum Essen musste man lange Hose, Jacke und (zumindest ich) langen Pulli anhaben, da immer ein recht kühler Wind ging.
Dann war es aber ok. Das Wasser war leider noch um einiges kälter als auf Fiji, und so sind wir die ersten Tage gar nicht schwimmen gegangen. Die Sturmfront aus der vorangegangenen Woche, wo es ja auch auf Fiji so geregnet hatte, hat wohl laut Rainer sowohl die Aussentemperaturen, als auch die Wassertemperaturen empfindlich abgekühlt. Da hatten wir wohl einfach ein wenig Pech mit gerade dieser Woche, denn an den letzten beiden Tagen wurde es merklich wärmer, und wir sind dann sogar noch auf einen Schnorchel-Trip gegangen, um unseren Unterwasserfilm vollzubekommen.
Ein Wort zum Essen auf Fafa: Traumhaft!!!!!!!

Die Rezepte stammen wohl überwiegend von Josef (ehemals Küchenchef unter anderem in diversen Hilton-Restaurants), der auch den jetzigen tonganischen Küchenchef angelernt hat. Die Küche ist so ein Mix aus polynesischen und internationalen, eher europäischen Elementen. Breakfast ist auch ein wenig mehr auf den Nicht-Amerikaner ausgerichtet, es gibt z.B. Müsli oder Joghurt mit frischen Früchten. Dinner bestand immer aus einem Starter (selten zwei Starter zur Auswahl), drei verschiedenen Hauptgerichten, von denen immer mindestens eines Fisch und eines Fleisch war, zur Auswahl, und einem Dessert. Und die Main Courses waren eben eine grandiose Zusammenstellung verschiedener Elemente. So gab es zum Beispiel Rinder-Steak in Weinsosse mit Taro-Süsskartoffel-Gratin, oder Fisch (wirklich frisch!!) in Limetten-Kokossahne mit Reis und Cauliflower-Salad. Oder habt Ihr schon mal Taro-Kroketten probiert? Die waren echt genial. Alos wir haben allein in der einen Woche Fafa bestimmt jeder zwei Kilo zugenommen, denn auch die Portionen waren mehr als ausreichend. Meistens haben wir uns ein Dessert geteilt oder das Dessert sogar weg gelassen, weil wir so voll waren.

Aber: Ein Tip für Eure zukünftigen Gäste. Der Preis der für Halbpension (oder analog für Vollpension) berechnet wird, ist zu teuer. Ich weiss zwar nicht, was wir jetzt genau bei Euch für die Halbpension bezahlt haben, also haben wir zum Vergleich einfach die Preise genommen, die auf der Fafa-Homepage stehen. Da hätte uns die Halbpension für zwei Personen für sieben Tage ca. DM 812,- gekostet. Wir haben mit unserer Rechnung auch alle Belege bekommen, auch die von den Essen, und sind zusammengerechnet auf eine tatsächlich gebrauchte Summe von DM 593,- (incl. zweimal kleiner Snack zum Lunch) gekommen, wenn wir das Essen direkt bezahlt hätten. Also es lohnt sich echt zu überlegen, ob man wirklich zwei komplette Frühstücke mit zwei mal Brotkorb, zwei mal Eiern, zwei mal Müsli etc. und immer zwei komplette Dinner mit Starter, Main Course, Dessert isst, oder ob weniger auch reicht. Gut ich esse jetzt nicht sehr viel zum Frühstück, wir hatten immer ein Continental Breakfast-Brotkorb (das sind eine Semmel, ein Hörnchen, zwei Scheiben Toast, Butter und Jam), zwei Saft, und dann eben mal der eine ein Ei, der andere ein Müsli, oder der eine eine Wurst-Käse-Platte, der andere einen Tonga-Toast, und das war für uns beide wirklich ausreichend, die Einzelpreise rechtfertigen aber nicht den Preis von T$ 18 pro Person, der bei Halbpension zu Grunde gelegt wird. Desgleichen beim Dinner. Der zugrundegelegte Preis ist T$ 40, und das kommt auch hin, wenn jeder Starter, Main Course und Dessert ist. Die Portionen sind aber wie gesagt mehr als ausreichend, und so hatten wir eben meistens Starter, Main Course und nur ein Dessert. Also wenn wir wieder nach Fafa gehen irgenwann, buchen wir keine Halbpension, sondern zahlen Essen vor Ort. Und das gleiche würden wir auch wirklich jedem empfehlen, der nicht der absolute Vielfrass ist, und in sich hineinstopft, was nur geht. Wie gesagt, das ist als Anregung für Eure zukünftigen Kunden gedacht.

Den Anregungspunkt haben wir gerne angenommen - denn auch ich bin nicht der große Esser und ärgere mich, wennich zuviel bezahlen muß. Beim Vorbuchen ist es zwar um einiges günstiger - aber trotzdem weisen wir unsere Gäste jetzt daraufhin, das es im Endeffekt - wenn man vielleicht mal nur ne Suppe oder eine Dessert essen möchte - wesentlich günstiger ist.

Das war also Fafa. Fazit: Für eine Woche wunderschön, höchstens aber zehn Tage, sonst wird es trotz Ausflügen langweilig, da auch kein grosses Activity-Programm angeboten wird, und man für alles extra zahlen muss (so kostete z.B. unse Schnorchel-Trip zu einer benachbarten, unbewohnten Insel T$ 12 p.P.). In der Woche, in der wir da waren, leider zu kalt. Also für den absoluten Wintermonat August auf der Südhalbkugel nur bedingt zu empfehlen (zumindest für Leute, die warmes Wasser zum Baden wollen).

Damit zur Heimreise:

Transfer von Fafa zum Airport: kein Problem, alles Bestens von Steffi und Rainer organisiert. Grosser Abschied am Strand, Tränen....

Check-In in Tonga: Wie Du uns ja gesagt hattest, haben wir gleich unsere Korean-Air Tickets mit hingelegt, und gefragt, ob sie unser Gepäck gleich bis Frankfurt durchchecken kann. Nein, das geht nicht. Sie kann es entweder bis Nadi oder bis Seoul durchchecken, aber auf keinen Fall bis Frankfurt. Auch nach mehrmaligem Nachhaken, wir hätten aber unser Reisebüro gefragt ... usw., blieb sie stur und meinte am sichersten wäre sowieso nur bis Nadi und dann bei der anderen Airline neu einchecken. Nun gut, dann also unsere nächste Frage, ob wir dann, um unser Gepäck neu einchecken zu können, in Nadi oder Seoul extra durch die Immigration und den Customs gehen müssen, oder ob das auch einfacher geht. Antwort: Nein, wir müssten komplett einreisen und dann ganz normal neu einchecken. Na ja, guter Rat war teuer.

Und das stimmt nicht - es ist möglich durchzuchecken - Zum einen wurde uns das vom Royal Tongan Airline Büro hier in Nadi bestätigt und zum Anderen wissen wir von anderen Gästen, daß es einwandfrei geklappt hat. Wahrscheinlich war da einer zu faul oder hatte schlechte Laune - wir habe die Beschwerde an die Airline weitergegeben - aber leine NULL Reaktion darauf bekommen. Warum auch - die Gäste sind ja nun Zuhause. Sorry - tut uns leid - aber da können wir dann auch nicht eingreifen - es sei denn es passiert hier in Fidschi - da kann mal eben schnell anrufen.

Sollten wir in Nadi neu einchecken, da hatten wir ja aber nur zwei Stunden Aufenthalt, was aber sicherer für unser Baggage war, oder erst in Seoul, wo wir dann Zeit hätten. Wir haben uns also dazu entschieden, das Gepäck bis Seoul durchzuchecken, einfach weil uns die zwei Stunden in Nadi zu knapp vorkamen für die komplette Immigration und neu einchecken. Erster Schritt also endlich getan und dann zwei Stunden warten auf diesem Mini-Flughafen und dann Bye Bye Tonga, Welcome again Fiji.

Chaos geht weiter. In unserem Tonga-Fiji Flieger waren irgendwie an die hundert Tonganer, die um irgendwelche Ecken zum Königshaus gehörten, und die allesamt weiter nach LAX wollten. Wohlgemerkt: NAN-LAX ebenfalls Air Pacific Flug!!! Also war schon mal eine irre Schlange an diesem einen Transit Check-In Counter in Nadi. Die ganze Bagage war nämlich zwar schon in Tonga für den Weiterflug nach LAX eingebucht worden, aber ihre Boarding-Passes bekamen sie erst in NAN. Und zwar ging die Prozedur so:

Tonganer zum Counter, Reisepass und Ticket vorgelegt, Check-In Staff (ganze zwei Leute bei der Masse Leute!!!) hat ellenlange Listen gehabt, die sie zuerst durchsuchen mussten, ob die jeweilige Person auch darauf steht, dann musste man im Computer schauen, ob sie auch dort eingebucht war und dann musste man aus den hundert wohl vorher schon ausgedruckten, aber sinnigerweise nicht in Tonga verteilten Boarding-Pässen, den passenden heraussuchen!!! Ihr könnt Euch vorstellen, wie lange das jeweils pro Person gedauert hat. Wir haben (schlau wie wir sind) extra eine der Mitarbeiterinnen gefragt, ob wir uns wirklich für den Korean Air-Flug auch in dieser Schlange anstellen müssen, und es hiess ja, natürlich. Also gut, es war 20:15 Uhr (unser Flieger TBU-NAN ging, warum auch immer, eh schon eine halbe Stunde früher) und wir standen in der Schlange. Es war 21:15 Uhr und wir waren endlich dran. Wohlgemerkt: Hinter uns waren noch ca. 15-20 weitere Tonganer, die nach L.A. wollten. Der Typ am Counter sagt, er kann uns nicht abfertigen. Erst müssten sie den LAX-Flug fertig machen und dann würde irgendwann der ICN-Flug eingecheckt. Auch der Hinweis, wir hätten ja extra gefragt, ob wir uns anstellen müssen, hat nichts genutzt, wir mussten wohl oder übel zur Seite treten und weiter warten. Also eine Stunde umsonst gestanden, es war 21:20 Uhr, unser nächster Flieger sollte um 22:45 Uhr starten. Gut um 21:35 Uhr waren alle Tonganer in der Transit Lounge verschwunden und wir standen noch immer in der Arrival-Hall in Nadi.
Das ist das Letzte aber wem die Schuld geben???? Anrufen können un Theater machen, hätten wir ja auch nicht können - wenn es alles so "Hohe Tiere" waren.

Nächste Frage: Wie das mit unserem Gepäck wäre, ob man da nicht hier schon was machen könnte mit dem durchchecken nach FRA. Typ schaut uns entgeistert an und meint, wieso haben die das nicht in Tonga schon gemacht. Sie hätten doch nur auf dem Gepäck-Aufkleber noch eine Zwischenstation angeben müssen. Wir ihm die Szene in Tonga erklärt, er sagte dann, das wäre kein Problem, er schreibt einfach hier neue Gepäck-Banderolen aus und die werden dann eben nachher von ihnen ausgetauscht. Schön, ein Problem erledigt. Dann: Ihm Pässe und Tickets gegebenm, in Erwartung wir bekommen jetzt endlich unsere Boarding-Pässe und können noch (jetzt nicht mehr gemütlich) Duty-Free-Shoppen gehen. Entsetzten. Ja, er muss jetzt von allen Mitreisenden Passports und Tickets einsammeln und damit in die Departure-Hall zum Korean Air-Schalter gehen, weil einchecken kann er uns hier nicht. Wir standen am Transit Check-In und es war 21:45 Uhr. In einer halben Stunde sollte Boarding sein, und wir hatten keine Boardingpässe und keine Mitgbringsel aus dem Duty-Free. Na ja, was sollten wir tun. Der Typ ist also abgezogen mit unseren Tickets und Pässen, richtig wohl war uns dabei sowieso nicht, aber da wir nur sechs Leute für den Korean Air-Flug waren (die anderen hatten natürlich längst normal im Abflug-Bereich eingecheckt), dachten wir in 10 Minuten ist er wieder da. Ha ha, selten so gelacht. Es wurde 22:00 Uhr. Es wurde 22:10 Uhr und wir waren schon sehr unruhig, immerhin sollte in fünf Minuten Boarding sein, und haben die Zollbeamten gefragt, wo denn wohl der Typ stecken würde. Die zuckten auch nur etwas ratlos mit den Schultern, endlich bequemte sich einer aber mal, den Telefonhörer abzunehmen und sich zu erkundigen. Es hieß, er kommt jetzt. Gut, es war 22:15 und der Typ kam endlich. Wir hatten natürlich scheiss (entschuldigung!) Plätze, in der 777 in der Mittelreihe, aber zumindest einen Gangplatz für Markus. Dann noch im Schnelldurchlauf durch den Duty-Free, Markus war todesgenervt, Boarding lief seit zehn Minuten, und dann endlich glücklich im Flieger. Dummerweise sassen neben uns drei Fijianer, die nicht unbedingt nach Rosenwasser rochen. Aber egal, hauptsache im Flieger und dann bis Seoul nur noch schlafen, schlafen...

Dann war es ja im Prinzip noch ein richtiger aufregender Abenteuer-Urlaub - im Nachhinein gesehen, kann man drüber lachen - aber wenn man da steht und nicht weiß wie es nun weitergeht - ist das nicht gerade so toll. Wir kennen dieses Theater - ich habs jedes mal beim Einchecken in Nadi - immer wieder die gleiche Diskussion........kann man halt nichts machen und ist ja Gott sei Dank auch nicht immer so.

Das also war die Chaos-Story von unserem Rückflug. Ab Seoul lief dann wieder alles problemlos, wir konnten sogar unsere Mittelplätze für den Flug ICN-FRA noch in eine der Zweierreihen am Fenster ganz hinten im Flieger umbuchen, und so ging die Zeit dann auch irgendwie vorbei und wir waren spätabends am Mittwoch wieder daheim in München.

Alles weitere, was wir Euch noch sagen wollten ist mir nach der langen Mail auch entfallen, es ist immerhin schon 2:00 Uhr nachts, das kommt dann eben in der nächsten Mail.

Bis dann!

Liebe Grüße aus München und vergeßt Ronjas Anhang nicht!

Marion & Markus

Zu den beiden ist mittlerweile eine Freundschaft entstanden (vor allem zwischen Marion und mir), die ich nicht mehr missen möchte - immer wieder warte ich sehnsüchtig auf die mails aus München. Und unserem Hund schickt sie sogar Geschenke mit nach Fidschi. Jürgen trifft sie immer wenn er zu C-B-R in München ist - ich glaube wir müssen mal tauschen....

Trennung

Honeymoon im Crusoe's Retreat

Mail 29.09.01

salut maren und juergen,

vielen dank fuer euer willkomensmail und fuer das wunderschoene geschenk...es ist witzig manchmal im leben, aber ich stand vor dem buechlein und dachte dass waere echt klasse als souvenir mitzunehmen aber irgendwie hatte ich dann nicht mehr die zeit weil wir mitten im packen waren und ehe ich mich versah sassen wir im taxi und siehe da....:-)

auch vielen herzlichen dank fuer die gesamte planung und buchung und insbesondere auch den besuch....wir schliessen uns der reihe der gratulanten ueber eure einzigartige individuelle reisevorbereitung an. alleine deine e-mails lassen jedes reisevorbereitungsherz hoeher schlagen...sie haben eine gewisse 'aura' und wenn ich einen minitip geben kann, dann wuerde ich euch vorschlagen wenn ihr irgendwann die kapazitaet & lust habt, tahiti mit ins programm zu nehmen. ihr seid meines erachtens fast konkurrenzlos in eurem vorort wissen und der eben eraehnten aura....

Tja - Tahiti - aber leider ist es schon schwer die teuren Resorts in Fidschi und unseren anderen Zielen zu verkaufen und dort ist es ja noch viel teurer......und wir sind nur zu Zweit und wollen es auch eigentlich bleiben - auch wenn es immer enger wird,  aber wenn wir zu groß werden - geht das auf Kosten der Persönlichkeit....

last but not least wollten wir euch noch kurz unsere hchzeits-homepage durchgeben fuer ne ruhige minute...

Wir haben es uns angesehen - Eure Hochzeit war wirklich ein wahrer Traum - schöner hätte es hier auch nicht sein können. Die Adresse haben wir aber ausgestrichen....

den erhofften kommentar zu crusoes habe ich vor stephanie zu ueberlassen ...ich beginne uebermorgen meinen neuen job und versuche noch jede minute zu nutzen bis dahin....in der hoffnung dass sie es dennauch macht verbleibe ich mit ganz lieben gruessen auscambridge

Olaf & stepahnie

Mail vom 16.11.01 - Crusoe's Bericht

Lune de Miel a Fidji (Flitterwochen in Fidji)

Wir sind nachts in Nadji angekommen und waren erleichtert, dass die Reise so gut verlief, insbesondere nachdem unsere geplante Fluggesellschaft ANSETT ueber Nacht Konkurs ging und wir beinahe nicht von unserer vorherigen Etappe, Sydney, nach Fidji -der Perle unserer Hochzeitsreise- fliegen konnten. Da wir nur vier Tage in der Sudsee verbringen konnten, empfohlen uns Maren und Juergen das Crusoe s Retreat auf der Hauptinsel. Ein wunderbarer Rat, um unsere Reise in entspannender Form geniessend zu beenden.
Am ersten Tag haben wir den Genuss aufzuwachen und von unserer Bule (traditionelles fijanisches Bungalow mit einladender Terrasse) auf die traumhaft schoene tuerkiesfarbene Suedsee mit Korallenriff umrahmt von Palmen blicken zu koennen.  Das Ressort ist in eine gruene und huegelige Landschaft eingebettet, umgeben von einer wunderschoenen Vegetation und dem allgegenwaertigen Anblick des Meeres.

Wir besuchten Fidji waehrend der Regenzeit (Mitte September) und obwohl das Wetter sich ab und an bewoelkt gab, waren wir gleichzeitig ueberrascht wie transparent das Wasser blieb…maerchenhaft! Der Empfang im Ressort wird von einem Willkommensdrink versuesst und ein herzliches Bula Bula laesst uns sofort in den fidjanischen Rhythmus versinken, weit weg von Stress und Alltagsroutine.

Der familiaere Styl in Crusoe’s Retreat hat uns sehr gefallen. Wir wollten nicht in ein grosses und anonymes Ressort gehen, sondern suchten vielmehr einen behaglichen und angenehmen Ort, der gleichzeitig Moeglichkeiten fuer Aktivitaeten anbietet. Einige amerikanische Touristen beklagten die Abwesenheit von TV und Klimaanlage, aber ganz im Ernst.... benoetigt man diese Dinge wirklich nicht, um schoene Ferien zu verbingen.

Wir waren auch begeistert von der Partnerschaft zwischen dem Ressort und dem anliegenden fidjianischen Dorf. Der Grossteil des Personals kommt aus dem Ort und einige Aktivitaeten spielen sich auch in dem Dorf ab – so lernt man die traditionellen Braeuche, Tanz und Gesang waehrend eines Kava-Abends (die lokale Pflanze des Gluecks...) kennen. Die Tage vergehen wie im Fluge und im Rhythmus der Ebbe und Flut, wobei wir die Zeit mit Schnorcheln, Tauchen, Korallentour, Seekayaking, Volleyball und Schluerfen von frischer Kokosnussmilch verbringen und geniessen.

Am liebsten waeren wir natuerlich noch laenger geblieben, um dieses Land weiter zu entdecken, aber wir sind uns sicher, dass diese Erfahrung so zeitlos schoen in unserer Erinnerung bleibt, dass wir eines Tages in Zukunft zurueckkehren werden um erneut die Schoenheit und dieses Ortes zu geniessen.

Ein ganz besonders grosses Dankeschoen an Maren und Juergen, die uns bestens vorbereitet haben mit wertvollen Tipps und Ideen, ebenso wie einen sehr persoenlichen Empfang in Fidji.

Merci beaucoup pour ce magnifique sejour :)
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Letzte Aktualisierung: 24. Juli 2008
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