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FIDSCHI: Udo & Frank - Rundtour
 
Buchung: Anfang 2000
Reise: November 2000
Reisebericht Fiji 2000 von Und & Frank
 
23.11.2000 Flug Korean Airlines Frankfurt - Seoul
Da Udo den "blonden Frank" am Hauptbahnhof fast nicht erkannt hat und bei der Frage nach "'ner Mak' wäre auf Grund der Schockreaktion der Urlaub fast ins Wasser gefallen. Der nächste Schock kam dann beim einchecken, als der Harlekin - Koffer bereits bei 18,50 von 20 möglichen Kilo angelangt war.
Im Flugzeug 747-400 hatten wir riesige Beinfreiheit. Auch das Essen und der Service waren in Ordnung. Es wurden zwar gute Filme gezeigt, jedoch gab es keinen deutschen Ton dazu.


24.11.2000 Seoul

Leider entpuppte sich der Airport Limousinentransfer als eine nächtliche 90 Minuten Busfahrt durch die 11 Millionen Einwohner - Metropole. Eine Ortsveränderung war nur an den unlesbaren Leuchtreklameschildern erkennbar, weil sich das Wetter wie beim Abflug in Frankfurt kalt und neblig zeigte.
Weil wir nicht gerne die erste Nacht in einem einzigen Queen Size - Bett kuschelnd  verbringen wollten, mußten wir zunächst unser 5m² - Appartement reklamieren. Wir wurden jedoch danach umgehend in ein (wie wir später erfuhren) Delux - Zimmer des Tower Hotels umquartiert, das unsere Erwartungen mehr als erfüllte:  Eine Nobelsuite mit schöner Aussicht auf Seoul und den Fernsehturm.


25.11.2000 Tagestour in und um Seoul

heute zeigte sich Seoul von seiner Sonnenseite. Im besten Ausflugswetter besuchten wir den alten Kaiserpalast, das Regierungsviertel sowie einen Budha - Tempel. Nach einem gute, typisch koreanischen Essen fuhren wir in das süd - östlich gelegene koreanische Folkloredorf. Dort bekamen wir einen guten Überblick über die traditionelle Lebensart der Landbevölkerung sowie einen sehenswerten Folkloretanz geboten. Die nette koreanische Führerin genossen wir beide exklusiv. Bei der Rückfahrt nockte sich Udo selbst aus, als er mit voller Wucht die asiatische Bauart des Kleinbusses zu spüren kam, die sich fast als Genickwaffe entpuppte. Trotz der Schmerzen versuchten wir innerhalb Seouls ein Restaurant zu finden. Obwohl wir mit Händen und Füßen vor unserer Bestellung gewarnt wurden, überließen  wir die Verantwortung dem Schicksal. Das Essen und Bier war gut, verwandelte uns jedoch in kleine Drachen ...

26.11.2000 Halbtagestour Seoul
Nach dem wir am Abend vorher 23.00 Uhr völlig unvorbereitet über eine 10 minütig verspätete Abfahrt informiert wurden, kam der Bus pünktlich zur vereinbarten Zeit, mit der uns bereits bekannten netten Führerin. Leider lächelte das Wetter diesmal nicht, denn passend zu der Grenzbesichtigung war es trübe und regnerisch. 
Persönlich vorbelastet waren wir von der propagandistischen Darbietung wenig beeindruckt. Auch der 350m - Abstieg in einen von Nordkorea gegrabenen Eingang.......Invasionstunnel konnte uns nicht überzeugen. "No pictures, please!", vorgetragen von schwerbewaffneten Soldaten zeigten uns das andere  Korea. Zwar konnten wir bei der Fahrt einiges von der Landschaft sehen, ein anderes Ausflugsziel wäre wohl interessanter gewesen. Am Nachmittag gerieten wir dann ungewollt in den Mittelpunkt eines Polizeieinsatzes, der unsere Shoppingtour aufregender gestaltete. Der Höhepunkt war dann eine Irrfahrt mit der Metro durch die "Unterwelt" Seouls.



27.11.2000 Seoul
Das Hotel gewährte uns freundlicherweise Aufschub mit dem Auschecken, so daß wir unseren Urlaub mit einem langen Schläfchen genießen konnten. Zurück ging  es dann mit dem exklusiven Flughafenbus. Dort kam der Abflug 20:30 doch etwas überraschend spät  (wir hätten wohl noch mal auf die Tickets schauen sollen), aber ohne schweres Gepäck machten wir uns noch einmal auf den Fußweg durch Gegenden Seouls, die in keinem Reiseführer beschrieben waren. Halb verwirrt durch gleich aussehende koreanische Kirchen kamen wir bei klirrender Kälte halb erfroren doch noch kurz vor dem Abflug am Terminal an.
Zwar bereit für jeden außerplanmäßigen Zwischenfall (wir saßen am Notausstieg), hätten wir es auf Grund des Turbinenlärmes trotz Ohrenstöpsel eh nicht gehört ...

28.11.2000 Nadi

Endlich konnten wir die Schilder wieder lesen und uns verständlich machen! Die Fiji's empfingen uns mit viel "Bula! Bula!" und traditionellem Gesang am Flughafen. 
Davon abgelenkt war unser Gepäck plötzlich spurlos verschwunden. Zum Glück hatte der Fahrer des Hotels es bereits gesichert und wir checkten komplett im "Steinbock" ein. Unerwartet erhielten wir einen netten Anruf von unserer "Reiseplanerin" Maren, die uns persönlich begrüßte und mit einem Bildband der Fiji's angenehm überraschte. Durch den anstrengenden Flug fielen wir nach einer ersten "Poolprüfung" schnell ins Bett.

  
29.11.2000 Nadi
Heute waren wir schon 8:00 Uhr munter. Die Sonne lachte noch, so daß wir uns nach dem Frühstück auf die Strandsuche machten. 3km Fußmarsch brachte uns an einen enttäuschend dunklen Strand. Um uns aufzuheitern kletterte ein Einheimischer auf eine Kokospalme uRegenwolken über Fidschind erntete 2 frische Nüsse für uns. Als er uns nach dem Verzehr die Rechnung von 2* 6 FJD präsentierte, fühlten wir uns ausgenommen. Leider wurden wir dann vom ersten tropischen Regenschauer überrascht. Wir nutzen diese Unterbrechung, um bis zum Abend 22 Postkarten zu schreiben. Nach dem wir heute Abend zum 6. Mal auf den fijianischen "Spaß - Macher" angesprochen wurden, kommen wir uns richtig komisch vor, "clean" zu sein. Der Abend klang bei traditionellem Gesang "feucht - fröhlich" aus.
  
30.11.2000 Rakiraki
Heute bekamen wir unseren strahlend blauen Jimny. Wie ein echter Off-Roader hatte er schon ein paar Gebrauchsspuren, aber das riesige Budget - Schild war für alle ein gutes Zeichen, daß wir keine Einheimischen waren. Da würde ein Fahrfehler vielleicht verziehen ... In echter Formel - 1 Manier machten wir uns auf den Weg, vorbei an Schikanen, die selbst Michael Schuhmacher das fürchten gelehrt hätten, denn sie waren reifenunfreundlich mit Spitzen versehen. Ihre sorgsame Umfahrung wurde von schwerbewaffneten Streckenposten überwacht, so daß kein mogeln möglich war. Zwar fuhren wir meist im Regen, aber das ist ja für deutsche Piloten nur die Kür. Am Abend vergnügten wir uns dann mit Ping - Pong. Die Platte war überdacht.

01.12.2000 Rakiraki
Heute ging es ziemlich auf und ab. Natürlich mit unserem kleinen Japaner. Da ja die Straßen durch den Dauerregen sauber waren, sauten wir ihn richtig ein, in dem wir die Abkürzungen durch den Dschungel nahmen. Dabei lernten wir fast jeden Dorfbewohner im Umkreis von 10 km kennen und lernten etwas über die schweißtreibende Zuckerrohrproduktion. Bei der Flußdurchquerung wurde Udo und sein Jimnyunser Jimny zum Glück nur bis zu den Stoßstangen sauber, aber der Allrad leistete beim Bergsteigen und Schlammrutschen gute Dienste. Zum Glück brauchten wir die nicht verfügbare Seilwinde ebenfalls nicht. Da das Essen von Banane und Mangos in einem klebrigen Disaster endete, bezogen wir uns eine frische Ananas gegen Bargeld. Das war ein schöner Tag, der noch durch Sonnenschein und botanische Studien im Ressortgarten gekrönt wurde.

02.12.2000 Nausori
Heute sollte unser Weg nach Suva führen. Für 130 km planten wir etwa 3 Stunden ein. Kurz nach Rakiraki nahmen die Plantagen ab und machten Platz für eine super Straße mit spitzenmäßigen Ausblicken auf weitgehend unberührte Naturschönheiten. Leider war dann die Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km / h nicht mehr zu halten, denn die Straße endete abrupt nach 20 km und machte Platz für nix. Wir schaukelten uns nun entlang eines immer größer werdenden Flusses, der für die Insel gigantische Ausmaße annahm. Nur schmale Holzbrücken führten über Seitenarme von denen wir etliche überqueren mußten. In Anbetracht der einheimischen Fahrweise waren wir froh, ein eigenes Fahrzeug lenken zu dürfen. Vorbei an vielen Dörfern mit unterschiedlich gut gepflegten Anwesen näherten wir uns Suva, bis nach einer weiteren "Schikane" die Straße wieder anfing. Der Flughafen war nicht schwer zu finden, dafür Angestellte von Budget um so mehr. Wir gaben unseren Schlüssel beim einchecken ab und erhielten dafür keine Bordkarte. Diese war nur für große Flugzeuge vorgesehen. Aber, bei freier Platzwahl wurde sogar unser 25kg Übergepäck mit einem vollständig angemalten "Ferienflieger" befördert. Nach nur 12 Minuten Flug mußten wir feststellen, daß das  Empfangskomitee den roten Teppich am Kai des Hafens ausgerollt hatte. So nahmen wir das Abenteuer Bus auf uns. Dieser führte uns in einer 90 minütigen Fahrt um die halbe Insel in die alte  Hauptstadt Fiji's Levuka. Von dort war es dann nicht mehr weit bis zum Resort, wo wir mit dem Nationalgetränk "Kava" begrüßt wurden.

03.12.2000 Ovalau
Die Fijianer fangen schon beim ersten Hahnenschrei an zu arbeiten. Wir konnten daher nicht zweifelsfrei klären, ob der Hahn oder die LKW's uns ebenfalls 4:00 Uhr morgens weckten. An Schlaf war jedenfalls nicht zu denken. Wir wollten aber die Nachbarn nicht mit Radio hören oder Fernsehen belästigen und verhielten uns ruhig, bis wir feststellten,  daß es beides nicht gab. Das war sowieso egal, da ab 8:00 Uhr der Strom weg war. Daher fuhren wir zu Andrea, einer Deutschen mit Tauch-Shop, um uns mit  Schnorchelwerkzeug auszurüsten. Das schöne Wetter nutzten wir sofort zur Rifferkundung, da es ja schon minus 1m vom Strand anfing. Den nachmittäglichen Regen verkürzten wir uns mit Kokos-Nuß-Schälen. Nach 2 Stunden hatten wir sie mit einem Kartoffelschäler freigelegt und begannen mit der Vertilgung. Die verbleibende Reste waren am nächsten Tag Brutstätte einer Ameisenkolonie. Den Abend verbrachten wir mit  interessanten Gesprächen beim Chef des Ressorts und "Kava".

04.12.2000 Ovalau
Heute konnten wir die offen gebliebene Frage klären: Der Bautrupp begann 03:30, der  Hahn 4:00 Uhr. Wir übten uns hart in Ignoranz und dösten bis 08:00 Uhr in den unklimatisierten Räumen. Da es leicht bewölkt war, empfahl sich eine  Überwassererkundung. Mit 2 Kajaks bewaffnet paddelten wir bis Levuka. Die Leute staunten nicht schlecht und hielten uns wegen der Paddel zunächst für Komparsen für  "Stargate". Nur in Badehose und Shirt bekleidet, sahen wir jedoch weniger wie  Sternenkrieger aus. Die Rückfahrt gestaltete sich wegen aufkommenden Seegangs  schwieriger. Auch die Navigation mußte erst durch eine Wette bestimmt werden. Die  Rückenschmerzen von der anstrengenden Fahrt kurierten wir dann in den Liegestühlen  bei der Beobachtung des tropischen Dauerregens ab Nachmittag aus. Der Ressortchef beschämte uns dann, in dem er die Kokosnuß bereits in 30s eßbereit hatte.

05.12.2000 Ovalau

Auch heute wurden wir unsanft vom Hahnengesang aus dem Schlaf gewogen. Er stellte  sich auch nach Sonnenaufgang nicht wieder ein, da trotz Ohrenstöpsel der Motorenlärm  des Rasenmähers mehr Nerv- als Ohrenbetäubend war. Nach dem Frühstück ging es dann  in die Untiefen des Meeres. Nach der Begegnung mit einem Hai verging uns ganz schnell  die Lust am Weiterbaden. Daher setzten wir den Tag mit geologischen Untersuchungen  fort. Da wir jede Menge geschmolzene Quarzsilikate am Strand fanden, stellten wir die  These auf, das deswegen kein Sandstrand da war: Er wurde durch die Hitze vulkanischer  Aktivitäten geschmolzen!
Leider wurde diese Vermutung durch Einheimische widerlegt: Es handelte sich nur um die  gemeinen Überreste einer Sauforgie in Form von Bierflaschenscherben. Zusätzlich  erhielten wir vom Sprecher des Chefs des angrenzenden Dorfes einen strengen Verweis  bezüglich unserer Kleiderordnung. So verblieben wir deprimiert im Ressort und studierten  die unzähligen Rasengrabben, die sich trotz des ganztägigen Rasenmäherlärms von uns  mit Kokosnußstückchen füttern ließen. 
Aufgeschreckt durch die plötzliche Kenntnisnahme von Sonnenstrahlen auf der Nachbarinsel, ließen wir uns ein Foto-Shooting nicht entgehen, um dieses seltene Ereignis zu dokumentieren.


06.12.2000 Suva

Heute konnte uns der morgendliche Weckruf 03:30 Uhr nicht mehr schocken, als sonst.  Wir mußten sowieso eher aufstehen, denn wir hatten eine Verabredung mit dem "James  Bond von Levuka". So wird der 82 jährige, allseits bekannte Henry genannt, der uns eine  interessante Führung durch die alte Hauptstadt bot. Eine anschließender Besuch des  Stadtmuseums förderte eine erschreckende Erkenntnis zu Tage: Wir waren auf einer  Kanibaleninsel gelandet! Allerdings wurde uns beim betrachten der Metzgerinstrumente  glaubhaft versichert, daß Zweibeiner heutzutage nicht mehr Bestandteil der Fijianischen  Nahrungskette sind. Der Rückflug nach Viti Levu und die Mietwagenübernahme verlief  reibungslos. Obwohl MCD neudeutsch für BSE steht (mad cow desease), kehrten wir dort  ein, um mal wieder etwas bekanntes zu uns zu nehmen. Unsere Fahrt zum "Tradewinds"  führte uns wieder vorbei an den netten "Gunman". Dort sollten wir zwar wieder kuscheln,  jedoch fand man doch noch ein zweites Bett, so daß wir umgehen den Pool inspizieren  konnten. Der Abend klang in angenehmer Atmosphäre beim Billard aus, obwohl Udo beim  Genuß seiner "Frozen Margerita" frostig wurde (da total versalzen und sauteuer).

07.12.2000 Pacific Harbour
Endlich mal wieder ausschlafen. Obwohl zum Frühstück mal wieder Wasser serviert  wurde, entschlossen wir uns die Hauptstadt Fiji's, Suva, zu besuchen. Dort wurden wir  von netten Parkplatzwächtern umringt, die mehrmals "prüften", wie gut unser Auto  verschlossen war und geleiteten uns mit unserer schmutzigen Wäsche auf dem Rücken  über die Straße. Mehrmals versuchten sie uns wertvolle Edelholzsouvenirs zu schenken,  was wir jedoch in Anbetracht der doch arm aussehenden Gestalten höflich ablehnten.  Unsere Suche nach einer Münzwäscherei führte uns durch die gesamte Innenstadt,  vorbei an vielen Geschäften, die jedoch kaum wirklich interessante Kaufobjekte  enthielten. Nach 2 Stunden Rundgang mit unserer schmutzigen Wäsche beendeten wir  den erfolglosen Rundgang.
Am Abend waren wir dann zu einem traditionellen Erdofenessen eingeladen. Es wurden  zum Glück nicht klassisch Menschen, sondern leckeres einheimisches Gemüse, Fleisch und  Fisch und Obst gereicht. Obwohl völlig unvorbereitet aus bewölktem Himmel getroffen,  saugten wir uns in Kanibalenmanier einen Kulturbeitrag aus den Fingern, um die deutsche  Ehre zu retten. Alles in allem wurde es ein unvergesslicher Abend, den wir mit unserem  "Reisebüro" verbringen durfte


08.12.2000 Pacific Harbour
Da uns das Wetter zunächst mit nicht heftigem Regen hold war, fuhren wir nach dem  Frühstück "Orchidee Island" an. Obwohl wir im Tempel lautstark den Göttern vorgestellt wurden (wir erschreckten uns zu Tode), erhörten sie unser Flehen nach  Sonnenschein heute nicht. Glücklicherweise waren den Leuten dort die Launen der Heiligen bekannt, so daß alles überdacht wurde. Wir lernten viel über die Mythen,  Entwicklung und Geschichte Fiji's und ihrer Ureinwohner kennen. Uns wurden viele Udo mit Boa Pflanzen und einige Tiere an "lebenden" Exemplaren vorgestellt. Obwohl Frank Schlangen  lieber im Kochtopf sieht, nahm er seinen Mut zusammen und legte eine Boa um seinen  Hals. Als Krönung noch einen Iguana auf den Kopf gesetzt entstanden Bilder, die selbst Kennern das Blut in den Adern gefrieren ließ! 
Allerdings ging die Prozedur an Udo nicht spurlos vorüber: "Ich will das Ding jetzt nicht   mehr! Nimm die Schlange weg von mir! Diese Bilder werden  nicht wieder gezeigt!"  Nach dem Abwischen des  Angstschweißes wies jedoch der Führer auf eine Beule im   Leib der Schlange, die die vortägliche erfolgte Fütterung des  Reptils andeute. Da wir noch Zeit hatten, fuhren wir noch  einmal nach Suva, um eine CD des lokalen Stars "Black  Rose" zu erwerben. Durch Reportagen in Funk und  Fernsehen konnten wir die Gruppe sogar ein wenig  kennenlernen, so daß sich diese Empfehlung unserer netten Reiseplaner Maren und Jürgen sich als Volltreffer erwies. Mit  beiden durften wir dann auch einen netten Abend  verbringen. Maren für den nächsten Tag als exklusive  Reisebegleiterin zu "buchen" gestaltete sich zwar schwierig, war jedoch am Schluß von Erfolg gekrönt.


09.12.2000 Pacific Harbour + River Rafting Tour

Der Besuch des Tempels und unsere Vorstellung bei den einheimischen Göttern hatte sich  gelohnt: Wir wurden mit blendender Helligkeit aus dem Schlaf gerissen. Die Strahlende Sonne und der blaue Himmel ließen uns fluchtartig das Bett verlassen. Das lag jedoch  auch daran, daß wir auf Grund der kurzen Nacht fast verschlafen hätten. Doch wir kamen  pünktlich zur Einweisung unserer Rafting Tour an. Nach dem wir uns von allen unseren  zukünftigen Forderungen gegenüber dem Veranstalter befreit hatten, durften wir auch  den LKW besteigen, der uns in einer zweistündigen Fahrt tief in den Dschungel bringen  sollte. Nach der Einweisung vor Ort bekamen wir dann unser "Arbeitsgerät" präsentiert:  Quietschgelbe Einmanngummikajaks.Auf zum River Rafting Um für alle Rollmanöver gewappnet zu sein, nahmen  wir zunächst in voller Montur ein freiwilliges Bad im erfrischenden Fluß. Nach den ersten anstrengenden, aber erfolglosen  Ruderversuchen gegen den Strom, ging es dann  angenehm, aber  aufregend, stromabwärts. Wir blieben  bootenständig und  konnten so manch lustigen Flip der anderen  beobachten, unter  anderem mußten wir Maren's Boot wieder einfangen. Highlights  der Tour waren die Naturwassersprungschanze, das mittägliche Picknick, das von hunderten Fischen beobachtet wurde, sowie  ein riesiger Naturwasserfall, der unsere von der Sonne erhitzten  Gemüter abkühlte. Nach leider viel zu kurzer Zeit mußten wir die  wendigen Kajaks verlassen und stiegen auf ein Motorboot um,  daß uns auf einem wirklich riesigen Fluß weiterbrachte. Trotz das die "blauen Wolken" verschwanden, war die Aussicht auf den  tropischen Regenwald aus dieser Perspektive überwältigend. Ein  nicht gebuchtes Extra wurde uns auf der Rückfahrt im Bus  geboten: Eingeleitet von einem lauten Knall deuteten Kratz und Schleifgeräusche bei  eingeschränkter Manövrierfähigkeit auf ein Reifenproblem hin. Da es mittlerweile in Strömen regnete, war die allgemeine Begeisterung bei allen Teilnehmern sichtbar: Es gab tatsächlich einen profillosen, aber funktionierenden Ersatzreifen, das der Fahrer in  Formel-1 verdächtiger Rekordzeit wechselte! Erschöpft vielen wir anschließend in die  Betten: Es war eine tolle Urlaubstour!
  
10.12.2000 Pacific Harbour
Der heutige Urlaubstag war wieder ein normaler in der tropischen Regenzeit: 24 Stunden  Regen und keine Sonne. Diese Gelegenheit durften wir nicht ungenutzt verstreichen  lassen: Der Dschungel wartete auf uns mit gigantischen Anstiegen und barbarischen  Senken! Nach wenigen Metern wurde uns bewußt: Diese Strecken waren nichts für  Flachlandschleifer, sondern brauchten ganze Kerle, wie unseren 4WD - Jimny! Hier zeigte  er seine Stärken, die ganz gewiß nicht bei 80 km/h Höchstgeschwindigkeit lagen. Was wir  die ganze Zeit gesucht hatten, fanden wir im Nasori - Road zwischen Pacific Harbour und  Suva ( ca. km 32): Off-Road voM Feinsten, ohne Schilder, Planken, Asphalt; nur Splitt,  Pfützen und Schlamm im tiefgrünen Herzen Leti Levus. Den Abend verbrachten wir zwar  nicht im Resort, sondern in der lokalen In-Kneipe "Oasis", aber es ist nichtsdestotrotz  sehr zu empfehlen. Es war zwar in seinen jüngsten Tagen Drehort diverser "Blauer" Streifen, an die immer noch diverse Spiegel erinnern. Heute ist es jedoch eine gepflegte  Anlage an einem Golfplatz.

11.12.2000 Sigatoka
Das plätschernde Geräusch, daß uns heute sanft aus dem Schlaf wiegte, entpuppte sich  leider nicht als tropfender Wasserhahn. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns  noch einmal herzlich von unseren "Reiseplanern" Maren und Jürgen. Unsere heutige Fahrt  sollte uns in ein Ressort der Spitzenklasse führen, den Shangri 'La Fijian. Da unser  Treibstoff als auch die Bargeldreserven sich dem Ende neigten, war es ein Abenteuer von  Tankstelle zu Tankstelle, da Kreditkarten entweder gar nicht oder gegen 3% Aufschlag  akzeptiert wurden. Mit den letzten Reserven gelangten wir dann nach Sigatoka. Dort  wurden wir mit dem Ohrenbetäubenden Horn der ansässigen Zuckerrohrkleinbahn begrüßt. Wie sich herausstellte auch ein alternatives Fortbewegungsmittel. Im  Kaufrausch besorgten wir die letzten Weihnachtsgeschenke und besuchten den Markt,  wo wir unbekannte Früchte und Gewürze bestaunten. Vom Kava-Geruch tranquiliert schafften wir es gerade noch so zum Ressort. Dort wurden wir sogar mit einer persönlichen Botschaft des österreichischen Hotelmanagers und einer Flasche  Schaumwein empfangen. Nach dem üppigen Abendbuffet regnete es immer noch, so daß  wir aus Frust in der Shopping - Arkade die letzten Pennies ausgaben. 
Unter anderem einen Menschenkochtopf, der heute zur Kavabereitung mißbraucht wird.  Den Sekt ließen wir uns bei Live - Musik aus der unserem Balkon gegenüberliegenden Bar  munden. Gegen Mitternacht nahmen wir bei Ebbe unseren Mut zusammen und wanderten  auf dem Riff. Bei düsterer Beleuchtung fanden wir scheußliche Tiere. Auf dem Rückweg  kam uns sogar eine Fledermaus entgegen.


12.12.2000 Nadi

Heute regnete es mal richtig...und das den ganzen Tag. Nach dem umfangreichen  Frühstück, daß wir auf die letzte Minute einnahmen, besuchten wir den einzigen Naturpark Fiji's: Die Sigatoka Sanddünen. Endlich mal richtig viel Sand, der jedoch auf Grund der Beschaffenheit und des Regens wie Zement aussah. Trotzdem ließen wir uns  ein Bad im Meer nicht nehmen: Herrlich große Wellen ließen schon 2m vom Ufer entfernt  keinen Stand ohne Luft zu holen zu. Mitten im Badespaß wies uns ein Ranger auf das  Badeverbot auf Grund der heftigen Gefahren hin und kam ins Wasser gesprungen um uns  zu retten.
Auf Grund des hervorragenden Services checkten wir erst gegen 17:00 Uhr aus, da auch  die Ausläufer heftiger Stürme uns zum Aufbruch drängten. Es erwies sich als richtig, denn  das "Bowling Field" des Ressorts sah bereits wie ein neuer Pool aus. Der Weg nach Nadi  war zum teil gerade noch passierbar. Weite Strecken waren überflutet und mit Ästen  bedeckt. Da der Motor auch mit heißer Luft fuhr, kamen wir heil in Nadi bei einer Mobil -  Tankstelle an, die unsere Kreditkarte akzeptierte. Den Abend ließen wir auf dem Balkon  ausklingen und genossen die wenigen Momente des Glücks: Der Pool hatte eine glatte  Oberfläche, obwohl der Vollmond nicht zu sehen war.
   

13.12.2000 Nadi
Heute waren es einmal positiv, zeitig geweckt zu werden, denn tausend Sonnenstrahlen  krachten nach dem Sonnenaufgang 5:30 an die Scheiben, so daß der Tag froh begann.  Da wir den Wagen nicht sauber zurückgeben wollten, sprangen wir in denselben und  machten uns gemütlich auf den Weg. Nach dem wir "Turtle Airline" mit seinen  Wasserflugzeugen einen Besuch abgestattet hatten, machten wir uns auf die Suche  nach einem Weg tief in den Dschungel des tropischen  Regenwalds. Ende der Jimny Tour Obwohl der Jimny  durch die Mitnahme jeder Pfütze wieder an die  Feuchtigkeit gewöhnt werden mußte, war die  Durchquerung diverser Wasserhindernisse nicht immer  leicht, bis uns ein reißender Strom in der Nähe einer  Mine an der Weiterfahrt hinderte. Enttäuscht machte  sich Frank auf den Weg, unsere Scheibenwaschanlage  aufzufüllen, bis er ganz aufgeregt im Flußbett wühlte:  Alles glitzerte bedeckt mit goldenem Staub. Jetzt gab  es kein Halten mehr. Vom Goldrausch gepackt  verbrachten wir Stunden um Gestein mit Gold  glänzendem Inhalt zu bergen, bis uns der alte Geologenspruch:  "Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergeß' ich nimmer!" die Nuggets in Katzengold  verwandelte. Enttäuscht, aber um Erfahrung reicher ernteten wir zunächst ein paar  Mangos, um unseren Frust herunter zu essen. Wundervolle Ausblicke auf große Teile der  Insel, bei herrlichem Sonnenschein ließen uns jedoch den Kummer schnell vergessen. Die  Wege wurden immer enger und steiler, so daß wir nur noch mit dem Allrad das  anspruchsvolle Gelände überwinden konnten. Die Pfade führten uns voll in die Wildnis, so  daß wir mit Bangen an den nahenden Rückgabezeitpunkt dachten. Zum Glück trafen wir  einen Einheimischen, der uns auf den nur 1 km entfernten Staudamm hin wies. Wir waren  also in Mitten der Insel gelandet. Diesen Anblick wollten wir uns nicht entgehen lassen,  so daß der Ausflug von einem überraschenden und einmaligen Ausblick gekrönt wurde.  Glücklich und zufrieden ging es in Paris - Dakar - Rennmanier zurück. Das Personal  beglückwünschte uns zu dem neuen Wagen, den es gab kaum noch "weiße Stellen".  Gemütlich ließen wir den Abend auf unserem Balkon ausklingen.

14.12.2000 Captain Cook Cruise - Darawaqa

Bedingt durch einen Voucher - Nicht - Lese - Fehler wurden wir quasi unter der Dusche  durch den Captain Cook Abholservice geweckt. Mit knurrendem Magen ging es dann bei  herrlichem Sonnenschein Richtung Hafen. Das Segelschiff "Spirit of the Pacific" und seine  Crew warteten schon auf uns, so daß wir schon kurze Zeit später mit gesetzten Segeln  in See stachen. Unser Ziel sollte die Yasawa - Inselgruppe sein. Es baute sich ein  Glücksgefühl auf, als wir sahen, daß die Wolken über Sonnenuntergangder Hauptinsel verharrten, und keine  Anstalten machten uns wie üblich zu verfolgen. Die See war ruhig, so daß wir einen sehr  angenehmen Turn erleben durften, der nur von der "Fütterung" und dem Gesang der  Matrosen unterbrochen wurde. Die Zeit verging  wie im Flug und nach 6 Stunden fahrt  setzten wir  Anker vor einer wirklichen Trauminsel: Drawaqa. Wir bekamen eine spartanische, nichtsdestotrotz romantische Bure auf der Sonnenuntergangsseite der  Insel zugeteilt. 
Den Rest des Tages verbrachten wir mit  Schnorcheln. Am Abend wurden wir in die Kava -  Zermonie eingeührt. Da das für uns nichts neues  war, becherten wir fröhlich mit.


15.12.2000 Captain Cook Cruise - Darawaqa
Heute verpaßten wir den Sonnenaufgang nur um  10 Minuten.Sonnenaufgang Endlich wurden wir auf  angenehme Art durch die Sonne geweckt und waren  trotz der "unchristlichen" Zeit gar nicht böse, bereits  06:30 aufzustehen.
Verwunderte Blicke unserer Mitreisenden klärten sich  später auf, denn nach dem übermäßigen Kava - Genuß  des Vortages hätten sie uns nicht als erste auf der  Matte erwartet. Zum Teil ließ sich das jedoch darauf  zurückführen, daß unsere Schälchen nur zu 1/3  gegenüber der Einheimischen gefüllt wurde.
Nach dem Frühstück ging es dann auf See. Leider  verhedderten wir die Angelschnüre beim vorbereiten der Angel auf Deck derart, daß die  Fische vor lachen gar nicht mehr beißen konnten. Zum Glück hatte die Crew am Vortag  zwei wirklich dicke Brocken gefangen, so daß wir nicht hungern mußten. Der Smutje  zauberte  wirklich jeden Tag leckeres Essen!
Mit Schnorcheln und Schwimmen verging der Tag an der Waya - Insel bei traumhaftem  Wetter viel zu schnell.
Nach der Beobachtung des malerischen Sonnenuntergangs waren im Abendprogramm  traditionelle Tänze und Gesänge angesagt. Im  Anschluß daran vertieften wir unsere  südlichen Astronomiestudien und fanden auf Grund der zahllosen Sternschnuppen kaum  noch freie Wünsche.


16.12.2000 Captain Cook Cruise - Darawaqa

Heute morgen übernahm Frank die Sonnenaufgangswache. Noch vor dem Frühstück bestiegen wir den höchsten Punkt der Insel mit einem schönen Blick auf unser Domizil. Nach dem Frühstück ging es erst mal wieder ins Riff zur Erkundung der Unterwasserwelt. Danach zeigten uns die Matrosen, wie man Palmenwedel zum Flechten von Körben oder Sonnenhüten verwenden kann. Auch das Öffnen von Kokosnüssen und die Zubereitung von Kokosflocken konnten geübt werden. Udo begann damit, eine Kava - Trinkschüssel aus einer halben Kokosnuss zu feilen. 
Am Nachmittag ging es dann zu Besuch auf die eine weitere Insel. Der Weg dorthin war durch etwas stärkeren Seegang beschwerlicher, so daß Udo erst mal ein paar Pillen einwerfen mußte. Angekommen in Muira wurden wir vom Chef und den Dorfältesten mit einer traditionellen Kava - Zeremonie empfangen. Dorfgemeinschaft mit Udo + Frank Nach dem der ernste Teil abgeschlossen war, wurde es fröhlich im Dorf: zuerst durften wir Bilder vom Chef beim Kava - verteilen aufnehmen, dann zeigten uns die Dorfschönheiten wie man auf Fiji tanzt. Udo bekam sogar einen von drei Blumenkränzen. Das lag wohl daran, daß er eine ferrarirote Sarong um die Hüften trug. Ausgelassen und fröhlich wurden wir sogar in die Tänze einbezogen, während im Hintergrund unser Kava - Geschenk gestampft wurde. Der Muschelmarkt hielt herrliche große Exemplare bereit. Wir wollten jedoch keine erwerben, um die Jagd nach den fragilen Schalentieren nicht durch den TourismusTraditionelle Tänze anzuheizen.

Nach dem tief roten Sonnenuntergang wurde der Abend durch ein leckeres Lovo gekrönt. 
Leider ging es Frank dann nicht so gut, so daß er den Abschiedsabend verpaßte und die Darbietung Deutschlands in einer Ein-Mann-Show endete.  Gemeinsam sang die Gruppe aus Australiern, Amerikanern, Kanadiern, Engländern und Deutschen für die Crew, die uns so herrliche Stunden bescherte.


17.12.2000 Captain Cook Cruise - Darawaqa
Heute war Udo mit dem Wecken der Sonne dran und er konnte Frank nur unter Aufbietung sämtlicher Überzeugungskraft zum Aufstehen und Packen überreden. Leider mußten wir die Trauminsel verlassen. Auf dem Heimweg ging es zu einer letzten Schnorchelpartie. Leider mußte Frank an Deck bleiben, so daß im die überwältigende Begegnung mit einem 2m großen Rochen entging. Auch die Champagner - Dusche im Meer mußte er mit zusammengebissenen Zähnen ertragen.
Der Besuch auf "Treasure Island" als Abschluß unserer fahrt verlief tragisch. Beim Beachvolleyball kam Udo mit einem blauen Auge davon. Danach hieß es Deutschland - Australien 1:1, aber die deutsche Mannschaft hatte jetzt einen Totalausfall zu beklagen.  Über dem Hafen von Nadi häuften sich wieder die grauen Wolken, so daß uns der  bevorstehende Abflug nicht mehr ganz so schwer fiel. Im Hotel packten wir unsere Sachen und mit schweren Herzens nahmen wir von allen, insbesondere "Suleika's" Abschied


18.12.2000 Heimflug
Etwas verspätet ging es los. Zwar saßen wir diesmal mittig, aber Frank hatte zum Glück  zwei Plätze und während er schlief, konnte sich Udo sich mit der neben ihm sitzenden  hübschen Asiatin, auf die er schon beim einchecken einen Blick geworfen hatte, beschäftigen. Dabei kam ihm einiges chinesisch vor. Der 8 stündige Aufenthalt in Seoul  war zwar lästig, aber ertragbar. Erleichtert landeten wir 12 Stunden später wieder in Frankfurt am Main, nach dem wir bei 11 Stunden  Zeitverschiebung "Und täglich grüßt  das Murmeltier" mal am eigenen Leib erfahren durften.
   
Fazit

Fiji hat alle Komponenten, die einen traumhaften Urlaub ausmachen: Sonne, blauerDas ist Udo, aber wer wurde abgeschnitten? Himmel, weiße Strände, glasklares Wasser, grüne Palmen, saftige Vegetation, ungefährliche Tiere sowie nette und aufgeschlossene Menschen.
Man muß sich jedoch im klaren sein, daß die interessanten Kombinationen dieser  Komponenten nur an ausgewählten Plätzen zu finden sind. Daher ist eine Auswahl der Urlaubsroute und eine mentale Vorbereitung unerläßlich, um Enttäuschungen die aus  den "Traumvorstellungen" resultieren zu vermeiden.
Wir können mit Stolz sagen, auch das andere Fiji kennengelernt zu haben, wenn auch am  Anfang der Reise unser Traum von Südsee stark angekratzt wurde. Für einen Badeurlaub  ist unserer Meinung weder die Hauptinsel Leti Levu noch die Insel Ovalau zu empfehlen.  Hier sind Wanderungen, Rafting, 4WD-Tours oder Tauchen eher angesagt. Für unseren  Geschmack hätte die Segeltour 10 Tage dauern können. Wir würden daher eine oder  mehrere Touren mit Captain Cook bei Bade-oder Schnorchelwünschen dringend empfehlen.

Hotel

Pro 


Contra
 

Tower Hotel
(Urteil: 2+)
  

 

Etwas weit weg von der Innenstadt / Flughafen

Capricorn Hotel
(Urteil: 2-)
 

 

Kein Strand in der Nähe und nach 3 km kein guter  Badestrand
 

Rakiraki
(Urteil: 2)

 

nette Gartenanlage
Sportmöglichkeiten
 

Grenzt an einer Seite an Schule an
kein Strand
 

Ovalau Ressort
(Urteil: 3-)


 

Netter Familienbetrieb
Schnorchel-Riff zu Fuß erreichbar
Historische Gebäude der alten Hauptstadt Levuka
 

enorme Lärmbelästung
ein Badestrand mit Hai-Gefahr wegen naher Fischverarbeitung
schlechte Zimmerausstattung
 

Tradewind
(Urteil: 2+)

Großer Pool
gepflegte Anlage
 

kein Badestrand
 

Lagoon Resort
(Urteil: 1-)
 

Große gepflegte Anlage
Guter Badestrand in der Nähe
 

 

Shangri La
(Urteil: 1)

Große gepflegte Anlage mit umfangreichen Freizeitaktivitäten und Einkaufsmöglichkeiten

 

Wir möchten diesen persönlichen Reisebericht unserem Reisebüro BWT Travel mit den tollen "Reiseführern" Maren und Jürgen widmen. Sie haben diesen Urlaub zu einem unvergeßlichen Erlebnis gestaltet. Auf diesem Weg möchten wir noch einmal
"VINAKA VAKA LEVU" - DANKE sagen.

Frank Hinkelthein (Röblingen am See)
Udo Lehmann (Maintal) - E-mail:  Udo-Lehmann@web.de 
im Dezember 2000

Auch wir (Maren & Jürgen) möchten uns bei Udo und Frank für diesen tollen und vor allem ausführlichen Reisebericht bedanken - leider hat es etwas länger gedauert ihn ins Netz zu stellen.
Wir freuen uns auch über die Beurteilung der Hotels, wobei wir eine Kleinigkeit anmerken möchten:

      Capricorn International Hotel: dieses Hotel nehmen wir eigentlich nur als Zwischenstation für Durch- und Weiterreisen, denn einen ganzen Urlaub dort zu verbringen, werden wir niemandem empfehlen.

      Raffles Tradewinds Hotel: dieses Hotel liegt in einem Vorort der Hauptstadt Suva und ist ebenfalls nur für Zwischenübernachtungen gedacht.

      Ovalau Holiday Resort: Dieses Resort ist klein aber fein und vor allem wirklich das Beste was Ovalau zu bieten hat. Sicher sind die Bures etwas bunt, altmodisch und einfach eingerichtet, aber es ist sauber - etwas besseres gibt es in der historischen ehemaligen Hauptstadt nicht.

Die beiden haben absolut recht: in Fidschi Urlaub machen ist etwas ganz anderes als in Europa oder in der Karibik etc. Man sollte sich vorher genaustens informieren, damit es nicht zu Enttäuschungen kommt. Und eines sei an dieser Stelle noch gesagt: Den richtigen Südseetraum läßt man sich hier in der Südsee leider auch sehr teuer bezahlen. Dennoch gibt es einige Wege auch für kleines Geld die richtige Südsee kennen zu lernen - Einfach nur fragen.......

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Letzte Aktualisierung: 24. Juli 2008
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