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Original-mail
vom 16.11.00
Hallo Maren,
hallo Jürgen
Nach einer 40 stündigen
Rückreise sind Sabine und ich gestern nacht wohlbehalten zu
Hause angekommen. Heute morgen haben wir dann gleich groß eingekauft
und dann gemütlich gefrühstückt, mit Brezen, Wurst und richtigem
Kaffee. Ahhh !
Es
ist alles in bester Ordnung, wie's scheint. Trotzdem sind wir
ganz froh, daß es mit der Verkürzung um eine Woche geklappt
hat.
Reiseinfos in Kurzform: die wichtigsten
Sachen haben wir schon mit Jürgen besprochen. Es hat uns wirklich super
gefallen, wir hatten eine Traumhochzeit und einen erholsamen
Urlaub. Die Sachen, die ihr uns empfohlen habt waren toll, und
die Organisation hat auch großartig geklappt. Die einzige kleine
Panne war, daß wir als wir von Kadavu zurück gekommen sind,
nicht von dem Capricorn Bus abgeholt worden sind.
Das
war ärgerlich, nicht so sehr wegen der 6 $ fürs Taxi, sondern
vor allem, weil wir erst fast eine halbe Stunde gewartet haben.
Gut fand ich auch, daß sich die Ausgaben in Fiji in Grenzen
gehalten haben, es war ja recht viel schon enthalten.
Das Matava
auf Kadavu hat uns gut gefallen, obwohl wir zwei Regentage hatten.
Das Essen war gut, eher so ein bißchen fijianisch und auch würzig.
Natürlich ist dort alles auf einfachem Niveau, das wird nicht
jeder mögen. Das Schnorcheln war schön, man konnte sowohl direkt
vom Strand aus Schnorcheln als auch mit dem Tauchboot rausfahren.
Der Segeltörn mit Captain Cook hat uns gut gefallen, auch die
Unterbringung, die ja recht einfach ist. Die Aktivitäten hatten
teilweise etwas zu viel Gruppendynamik, man fühlte sich genötigt,
bei diversen Spielchen mit zu machen, aber meist war es dann
ganz nett. Die Verpflegung fiel deutlich gegenüber dem Matava
ab, obwohl von vergleichbarem Niveau. Hier hatten wir auch das
einzige Mal etwas grössere Probleme mit unserer Verdauung, und
das ging auch einigen der Mitreisenden so. Vielleicht liegt's
ja doch an der Infrastruktur ? Die Zubereitung der Mahlzeiten
wirkte schon etwas improvisiert.
Navini war natürlich
das Highlight, was die Hochzeit und das Schnorcheln anging.
Die Unterbringung und Betreuung war exzellent und dem Preisniveau
durchaus angemessen (Ihr solltet auf jeden Fall mal selbst hinfahren
!!). Das Essen war qualitativ auch ok, aber uns etwas zu "englisch",
d.h. etwas zu wenig geschmackvoll und abwechslungsreich, es
war alles ein Stil. Durch die vorgegebenen Menüs war die Auswahl
sehr eingeschränkt.
Im Waidroka Bay gab's was das Essen angeht wenigstens etwas
mehr Auswahl, da man Lunch und Dinner a la carte bestellen konnte.
Das Frühstück ist aber auch ein Problem, wenn man kein Omelett
mag. Leider kann man dort nicht von Strand aus schnorcheln sondern
muß mit dem Boot rausfahren, aber das Riff ist sehr schön.
Das Lagoon in
Pacific Harbour war völlig ausgestorben, als wir ankamen. Wir
haben die Zeit dort zum Relaxen und Ausspannen genutzt, und
Jürgen hat sich dankenswerter Weise sehr um uns gekümmert. Die
ursprünglich geplanten 7 Tage wären uns wahrscheinlich zu lang
geworden, zumal wir nach 4 Wochen Reise die englisch-geprägte
Küche schon etwas leid waren und - vermutlich auch auf Grund
der geringen Auslastung - die Auswahlmöglichkeiten nicht sehr
groß waren und die Küche zeitweise unterbesetzt wirkte. Des
weiteren hatten wir ja schon einiges in Fiji gesehen und unternommen,
so daß die meisten angebotenen Aktivitäten für uns nicht mehr
so interessant waren.
Ihr seht, was aus unserer Sicht nicht
ganz optimal war, hängt
hauptsächlich mit dem Essen zusammen. Das liegt sicher zum Teil
an uns selbst, wir sich es aus München gewöhnt, uns je nach
Laune verköstigen zu können. Vielleicht tritt das bei einem
so langen Aufenthalt aber auch ganz typischerweise auf.
Die Flüge mit der Korean Air waren ganz annehmbar, obwohl auf
dem Rückweg der Stop in Seoul mit annähernd 7 Stunden doch recht
lang war. Aber der Transitbereich bietet ja das nötigste.
Noch eine Info zum Thema GSM, weil ja
wohl recht interessant ist: ich hatte ja mein D2 (Vodafone-Mannesmann)
Handy (900 MHz)
in Fiji dabei. Es hat auch größtenteils super geklappt, ich
konnte sowohl nach Deutschland (mit 05(!) 49 ... ) als auch
innerhalb Fiji's (inkl. Handynetz) telephonieren. Über die Kosten
kann ich noch nichts sagen, ich kann euch ja noch mal kurz Bescheid
geben, wenn ich die Abrechnung habe. In Kadavu hatte ich kein
Netz, aber in Nadi, auf Navini, in Waidroka (die letzten beiden
recht schwach) und Pacific Harbour hat's problemlos mit Vodafone
Fiji geklappt. Auch das Aufladen mit meinem Ladegerät hat funktioniert,
teilweise am Stecker für Rasierer oder mit Adapter. Was nicht
zu machen war, war das Abhören der heimatlichen Mailbox von
Fiji aus, die SMS mit der Benachrichtigung kam dagegen an. Die
Nachrichten waren jetzt auch nicht mehr da, sie werden wohl
nicht so lange gespeichert. Man sollte also am besten die Mailbox
Umleitung ausschalten. Trotzdem, praktisch war's schon ...
So, das war
jetzt etwas länger, falls ihr trotzdem noch was wissen wollt,
meldet euch. Ich hoffe, ihr seit nicht von der Kritik erschlagen,
aber um die ganzen schönen Seiten einzeln aufzuzählen bräuchte
man lange.
Nein, erschlagen sind wir von der Kritik
nicht, denn Kritik muß sein, sowohl positiv als auch negativ.
Wie sollen wir sonst wissen, wie wir es noch besser machen können?
Leider nehmen sich nicht alle Gäste die Zeit dafür - deshalb
haben wir uns sehr über Euren Bericht gefreut.
Natürlich
könnt ihr uns bei Anfragen gerne als zufriedene Referenz-Kunden
angeben, wir stehen für Fragen gerne zur Verfügung.
Nochmal
vielen Dank für die tolle Organisation und Hilfestellung bei
unserer unvergesslichen Traumhochzeitsreise !
Grüsse aus München
Cornelius
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