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Fidschi-Zeit: 31.07.2010 - 18:09 Uhr « Kontakt »
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Einmal Fidschi eilt!!!
 
Einmal Fidschi eilt!!!
Frau und Herr Felsch im Anchorage
 
noch eine Blitzbuchung
Hallo, Ihr beiden,
nach über einer Woche zurück in Deutschland habe ich nun etwas Zeit zu berichten.In Deutschland hört man nichts mehr von Putsch. Ich gehe davon aus, daß alles wieder im Lot ist.

Nun zu unserer Reise:

1. Station Tambua Sands.
Wirklich ok gewesen. Das Essen war anders aber hervorragend. Das die Bedienung manchmal etwas lahm war und z.B. eine Rattenfalle unter dem Nachtschrank stand sollte keinen schrecken, der eine Individualreise
plant und antritt. Die Menschen sind halt nicht überall so perfekt wie in Deutschland.

Wir werden zukünftige Gäste auf unserer allgemeinen Info-Seite auf Kakerlaken und Ratten hinweisen, die sicherlich aus vielen südlichen Ländern (Süd-Amerika, Dominikanische Republik etc.) bekannt sind.
Die lahme Bedienung - in Fidschi hat man halt die Ruhe weg!

Kunden, die Robinson-club Entertainment wünschen, würde ich Beachcomber oder Treasure Island empfehlen.
Insgesamt waren die einheimischen in Tambua Sands wie auch auf allen!!! anderen Etappen äußerst herzlich, freundlich und aufgeschlossen. Nur die Inder waren in ihren Bemühungen manchmal etwas aufdringlich (so sind die eben)


2. Station Captain Cook:
Hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Achtung: Die Bures (2 x 2 m auf dem Sandboden), Duschen und WC äußerst rustikal. Uns hat es nach Eingewöhnung gut gefallen, aber fast alle haben am Anfang nach Ankunft auf der Insel etwas sparsam geguckt.Hier sollte man nach der Erwartungshaltung fragen. Captain Cook baut z.Zt an anderer Stelle jedoch neue Bures. Als Alternative nachfragen.

Leider hatten wir zu der Zeit die Captain Cook-Seite noch nicht fertiggestellt - hier werden Hinweise zur Segel-Safari, Ablauf und Unterkünfte, gegeben.

Ansonsten auch hier Essen, Unterhaltung, Feiern, Kava, Tauchen, Dorfbesichtigung etc. aus unserer Sicht ok und empfehlenswert. Für Nichtsegler würden allerdings 3 Tage reichen, um die Inselwelt aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

3 Station Rundreise:
Tokatoka
für Ankunftsgäste ok, sonst eben Flughafennähe. Hotel Pacific Harbour (Lagoon Resort). Hier ist leider nichts los. Man merkt, daß der Bau von Nichteinheimischen geplant wurde (keine Fliegengitter an den Fenstern). Die Mückenstiche waren lästig. Desweiteren wäre lage am Meer besser. Der Abend (Essen/Unterhaltung) im Centra gefiel uns eigentlich recht gut.

Wir haben den Besitzer des Lagoon Resorts bereits auf den Mangel an Fliegengittern hingewiesen und es ist im Zuge weiterer Neuerungen bereits eingeplant.

Tradewinds: Für Suva-Besucher ok. RakiRaki Ok, aber Meernähe wäre besser. Es soll angeblich in der Nähe eine Alternative geben. Anchorage Resort.Hotel ok, aber Strand beschissen. Insgesamt ist zu sagen, daß alle Hotels der 3. Station für Reisende ok sind, aber weniger für mehrtägige Aufenthalte.

Bei allen drei genannten Hotels weisen wir bereits auf unseren Seiten hin, daß sie nicht für längere Aufenthalte in Betracht kommen.
Als Alternative zum Rakiraki Hotel wäre das Wananavu Beach Resort zu nennen, was sich allerdings für nur eine Nacht Aufenthalt zu weit außerhalb befindet. Zudem wäre eine Übernachtung doppelt so teuer wie im Rakiraki.

Einziges Minus der Reise: Budget: Übergabe des Wagens im Tokatoka (200 m von der Mietstation) trotz 3 Anrufen 1 Std. zu spät. 2 Radmuttern fehlen (bemerkt in Sigatoga), beim ersten Tankstop brauchte der Tankwart 15 min, um den Tankdeckel zu öffnen, Tankanzeige defekt, zeigt nie voll an, bei Beleuchtung fällt der Zeiger auf 0, Klimaanlage leckte und kühlte so meinen Gasfuß permant und das Auto klapperte gewaltig, was bei einer erstaunlichen km-Leistung von 83.000 aber wohl normal ist (zumindest auf Fiji).

Da wir uns aus genau diesen Gründen von Kenns Rent a Car getrennt haben, werden wir Budget bzgl. der Beschwerden noch einmal überprüfen. Denn das ist bestimmt nicht der Standard, den wir für unsere Gäste wünschen.

Rückgabe in Nadi am Freitag vollgetankt um ca. 18.00 Uhr. Das Mädel war äußerst unfreundlich. Die Versicherung kostete nicht wie am Übergabetag besprochen $3,5/Tag sondern $ 22/Tag. Die Voll-Betankung des Fahrzeuges wollte sie überhaupt nicht abnehmen. Sie spielte bei laufendem Motor und Licht an Minuten mit dem Gaspedal und wunderte sich, daß die Tanknadel langsam aber sicher immer mehr sackte (siehe oben Defekte). Meine Reden und die Vorlage der Tankquittung aus Nadi von 17.00 am gleichen Tage interessiete sie nicht. Das Spiel habe ich dann beendet, indem ich ihren Kugelschreiber nahm und in die Tanköffung hielt. Der war bis 2 cm Oberkante Benzinbenässt, was sie dann sehr traurig zur Aufgabe ihrer Spiele mit dem Gaspedal bewegte. 
Die Mängel des Fahrzeuges haben sie nicht interessiert. Sie wurden aauch nicht notiert. Außer den ersetzten Radmuttern wird der nächste Kunde mit Sicherheit die gleichen Erfahrungen machen.

Wir werden uns bzgl. aller Vorkommnisse mit der Managerin von Budget in Suva auseinander setzen. So kann nicht mit unseren Gästen umgesprungen werden. Wir haben Erfahrung in Sachen Autovermietung, weil einer von uns einige Jahre für Sixt (damals noch Sixt Budget) in Deutschland gearbeitet hat und den Standard, der weltweit gleich sein soll, kennt. Auch in Fidschi ist es normalerweise nicht üblich, daß Fahrzeuge länger als 1 Jahr laufen und eine derart hohe Kilometerleistung aufweisen. Einige andere Mängel am Fahrzeug müßten eigentlich bei jeder ordnungsgemäßen Rücknahme auffallen und vor Weitervermietung behoben werden. Darauf werden wir die Managerin eindringlich hinweisen.

Ok. Das war´s. Nochmals vielen Dank für die schnelle Organisation und weiterhin
viel Erfolg auf Fiji

Gruß

Rudolf und Christine Felsch

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Letzte Aktualisierung am 31.12.2009

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