Hallo,
Ihr beiden,
nach über einer Woche zurück in Deutschland
habe ich nun etwas Zeit zu berichten.In Deutschland hört man
nichts mehr von Putsch. Ich gehe davon aus, daß alles wieder
im Lot ist.
Nun zu unserer Reise:
1. Station Tambua Sands.
Wirklich ok gewesen. Das Essen war anders aber hervorragend.
Das die Bedienung manchmal etwas lahm war und z.B. eine Rattenfalle
unter dem Nachtschrank stand sollte keinen schrecken, der eine
Individualreise
plant und antritt. Die Menschen sind halt
nicht überall so perfekt wie in Deutschland.
Wir werden
zukünftige Gäste auf unserer
allgemeinen Info-Seite auf Kakerlaken und Ratten hinweisen,
die sicherlich aus vielen südlichen Ländern (Süd-Amerika, Dominikanische
Republik etc.) bekannt sind.
Die lahme Bedienung - in Fidschi
hat man halt die Ruhe weg! Kunden,
die Robinson-club Entertainment wünschen, würde ich Beachcomber
oder Treasure Island empfehlen.
Insgesamt waren die einheimischen
in Tambua Sands wie auch auf allen!!! anderen Etappen äußerst
herzlich, freundlich und aufgeschlossen. Nur die Inder waren
in ihren Bemühungen manchmal etwas aufdringlich (so sind die
eben)
2. Station Captain Cook:
Hat uns ebenfalls
sehr gut gefallen. Achtung: Die Bures (2 x 2 m auf dem Sandboden),
Duschen und WC äußerst rustikal. Uns hat es nach Eingewöhnung
gut gefallen, aber fast alle haben am Anfang nach Ankunft auf
der Insel etwas sparsam geguckt.Hier sollte man nach der Erwartungshaltung
fragen. Captain Cook baut z.Zt an anderer Stelle jedoch neue
Bures. Als Alternative nachfragen.
Leider
hatten wir zu der Zeit die Captain Cook-Seite noch nicht
fertiggestellt
- hier werden Hinweise zur Segel-Safari, Ablauf und Unterkünfte,
gegeben.
Ansonsten
auch hier Essen, Unterhaltung, Feiern, Kava, Tauchen, Dorfbesichtigung
etc. aus unserer Sicht ok und empfehlenswert. Für Nichtsegler
würden allerdings 3 Tage reichen, um die Inselwelt aus einer
anderen Perspektive kennenzulernen.
3
Station Rundreise:
Tokatoka für Ankunftsgäste ok, sonst
eben Flughafennähe. Hotel Pacific Harbour (Lagoon
Resort). Hier
ist leider nichts los. Man merkt, daß der Bau von Nichteinheimischen
geplant wurde (keine Fliegengitter an den Fenstern). Die Mückenstiche
waren lästig. Desweiteren wäre lage am Meer besser. Der Abend
(Essen/Unterhaltung) im Centra gefiel
uns eigentlich recht gut.
Wir haben den Besitzer
des Lagoon Resorts bereits auf den Mangel an Fliegengittern
hingewiesen und es ist im Zuge weiterer Neuerungen bereits eingeplant.
Tradewinds: Für
Suva-Besucher ok. RakiRaki Ok, aber Meernähe wäre
besser. Es soll angeblich in der Nähe eine Alternative geben.
Anchorage Resort.Hotel ok,
aber Strand beschissen. Insgesamt ist zu sagen, daß alle Hotels der 3. Station für Reisende ok
sind, aber weniger für mehrtägige Aufenthalte.
Bei allen drei genannten
Hotels weisen wir bereits auf unseren Seiten hin, daß sie nicht
für längere Aufenthalte in Betracht kommen.
Als Alternative
zum Rakiraki Hotel wäre das Wananavu Beach Resort zu nennen,
was sich allerdings für nur eine Nacht Aufenthalt zu weit außerhalb
befindet. Zudem wäre eine Übernachtung doppelt so teuer wie
im Rakiraki.
Einziges
Minus der Reise: Budget: Übergabe des Wagens im Tokatoka
(200 m von der Mietstation) trotz 3 Anrufen 1 Std. zu spät.
2 Radmuttern fehlen (bemerkt in Sigatoga), beim ersten Tankstop
brauchte der Tankwart 15 min, um den Tankdeckel zu öffnen, Tankanzeige
defekt, zeigt nie voll an, bei Beleuchtung fällt der Zeiger
auf 0, Klimaanlage leckte und kühlte so meinen Gasfuß permant
und das Auto klapperte gewaltig, was bei einer erstaunlichen
km-Leistung von 83.000 aber wohl normal ist (zumindest auf Fiji).
Da wir uns aus genau
diesen Gründen von Kenns Rent a Car getrennt haben, werden wir
Budget bzgl. der Beschwerden noch einmal überprüfen. Denn das
ist bestimmt nicht der Standard, den wir für unsere Gäste wünschen.
Rückgabe
in Nadi am Freitag vollgetankt um ca. 18.00 Uhr. Das Mädel war
äußerst unfreundlich. Die Versicherung kostete nicht wie am
Übergabetag besprochen $3,5/Tag sondern $ 22/Tag. Die Voll-Betankung
des Fahrzeuges wollte sie überhaupt nicht abnehmen. Sie spielte
bei laufendem Motor und Licht an Minuten mit dem Gaspedal und
wunderte sich, daß die Tanknadel langsam aber sicher immer mehr
sackte (siehe oben Defekte). Meine Reden und die Vorlage der
Tankquittung aus Nadi von 17.00 am gleichen Tage interessiete
sie nicht. Das Spiel habe ich dann beendet, indem ich ihren
Kugelschreiber nahm und in die Tanköffung hielt. Der war bis
2 cm Oberkante Benzinbenässt, was sie dann sehr traurig zur
Aufgabe ihrer Spiele mit dem Gaspedal bewegte.
Die
Mängel des Fahrzeuges haben sie nicht interessiert. Sie wurden
aauch nicht notiert. Außer den ersetzten Radmuttern wird der
nächste Kunde mit Sicherheit die gleichen Erfahrungen machen.
Wir werden uns bzgl.
aller Vorkommnisse mit der Managerin von Budget in Suva auseinander
setzen. So kann nicht mit unseren Gästen umgesprungen werden.
Wir haben Erfahrung in Sachen Autovermietung, weil einer von
uns einige Jahre für Sixt (damals noch Sixt Budget) in Deutschland
gearbeitet hat und den Standard, der weltweit gleich sein soll,
kennt. Auch in Fidschi ist es normalerweise nicht üblich, daß
Fahrzeuge länger als 1 Jahr laufen und eine derart hohe Kilometerleistung
aufweisen. Einige andere Mängel am Fahrzeug müßten eigentlich
bei jeder ordnungsgemäßen Rücknahme auffallen und vor Weitervermietung
behoben werden. Darauf werden wir die Managerin eindringlich
hinweisen.
Ok.
Das war´s. Nochmals vielen Dank für die schnelle Organisation
und weiterhin
viel Erfolg auf Fiji
Gruß
Rudolf
und Christine Felsch
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