Bevor
wir ausführlicher darüber berichten, möchten
wir uns erst einmal bedanken:
Bula und Vinaka Vaka Levu zunächst
an all die vielen
Helfer
... so konnten
wir, wie man links sieht, die
Kinder
eines
ganzen
Dorfes
glücklich
machen.
Was haben sie diesen Schultag nach den langen Ferien herbeigesehnt
... aber dann kam diese Flut die nahezu (bei vielen wirklich
alles) zunichte gemacht hat.
Am 26.01.09 sollte es losgehen, aber wie ohne Schulsachen - keine
Chance! Aber dank einiger Gäste, die spontan reagiert haben, dem
Reisemagazin „Reise & Preise” und einem Zuschuss
von uns hatten 34
Schulkinder
am 30.01.09
schon
wieder Weihnachten, mussten aber noch bis zum Montag (02.02.09)
warten, ihre neuen Schulsachen einzuweihen ...
Etwas weiter unten noch mehr dazu.
Sicher ... was ist schon Hilfe für ein Dorf ... nicht viel, aber
immerhin ein Anfang. Möchten auch Sie helfen? Dann sprechen Sie
uns an ... Auch Sachspenden wie Kleidung, Schulsachen etc. sind
gern gesehen und es gibt in der nächsten Zeit einige Gäste, die
sich bereit erklärt haben, die eine oder andere volle Tasche
mitzubringen.
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Das
Jahr 2009 startete für Fiji leider nicht sehr gut.
Vom 07/08. bis zum 15.01.09 wurde Fiji
von Unwettern heimgesucht, es war kein Cyclone, sondern „nur” ein tropisches Tiefdruckgebiet,
welches aber in dieser Zeit mit fast durchgehendem Regen für Überflutungen
in weiten Teilen des Landes sorgte.
Die gesamte Westküste von Viti Levu mit den Städten
Nadi, Lautoka, Ba, Tavua und Rakiraki wurde von den Wassermassen
heimgesucht.
In Sigatoka stieg der Sigatoka River so stark an,
dass die alte Brücke zur Hälfte weg gerissen wurde.
Das Wasser des Flusses stand nur ca. 2 Meter unterhalb der neuen
Brücke,
wenn man den Fluß zu normalen Zeiten kennt, man kann
es sich nur sehr schwer vorstellen.
Auch der Bereich um Nausori, mit
dem Mündungsdelta des Rewa
Rivers, wurde überschwemmt. Hier musste aufgrund von Überflutung
der Landebahn der Flughafen geschlossen werden.
In Nadi wurde
die gesamte Hauptstraße geflutet, es entstanden
immense Schäden in nahezu allen Läden. Viele Scheiben
konnten dem Wasserdruck nicht standhalten, einige der nicht sehr
stabil
gebauten „Häuser” rund um Nadi, aber natürlich
auch in den anderen Gegenden wurden zerstört.
Im Norden der
Insel Vanua Levu wurde Labasa von Überfltungen
stark in Mitleidenschaft gezogen.
Am Donnerstag (15.01.09) konnten
wir uns, ich war mit Gästen
auf dem Weg nach Nadi, vom Ausmaß der Schäden mit
eigenen Augen ein Bild machen.
Diese Gäste waren auf dem Weg nach Rakiraki und wurden in
Nadi von einem Fahrer aus Rakiraki abgeholt. Glücklicherweise
war es da schon wieder möglich, auch wenn manchmal etwas
durch Wasser, diesen Transfer durchzuführen.
Wie gesagt, wir gehen davon aus,
Sie haben von den Überflutungen auf den Fidschi Inseln,
hauptsächlich im Westbereich (Nadi, Lautoka, Ba, Tavua, Rakiraki)
der Hauptinsel Viti Levu gehört.
Da wir selber keine Möglichkeit hatten - das Risiko war einfach
zu gross - Fotos von dem Geschehen und den Auswirkungen zu machen,
stellen wir Ihnen hier einige Links zur Verfügung ... Es handelt
sich bei allen Links überwiegend um Bilder:
http://www.connectme.com.fj/PHOTOGALLERY/BaFlooding9109/tabid/701/Default.aspx
http://www.met.gov.fj/images/flood/BA_Flood.pdf
http://www.met.gov.fj/images/flood/Nadi_Flood.pdf
http://www.met.gov.fj/images/flood/Labasa_Flood.pdf
http://www.met.gov.fj/images/flood/Sigatoka_Flood.pdf
Viele Familien haben alles von dem wenigen
verloren, was sie besaßen.
Ab dem 26.01.09 beginnt hier
in Fiji wieder das nächste
Schuljahr.
Viele Familien sind nicht mehr in der Lage, ihre Kinder nach
dieser Katastrophe wieder in die Schule zu schicken, da bereits
angeschaffte Dinge für die Schule durch die Flut verloren
gingen.
Es fehlt an Geld, um diese Verluste zu ersetzen.
Wir würden
nun gerne mit Hilfe unserer Gäste und/oder auch mit Ihnen,
liebe Leser, versuchen einige Familien mit Hilfe von „Patenschaften” in
diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen.
Wir freuen uns, wenn wir dabei auch auf SIE zählen dürfen.
Unser Ziel ist es, einige der betroffenen Familien zu besuchen
und persönlich direkt vor Ort zu unterstützen. Damit
soviele Kinder wie möglich wieder die Schule besuchen können,
möchten wir zunächst einmal die Schulgebühren bezahlen sowie
Unterstützung in Form von Büchern und anderen dringend benötigten
Lehrmaterialien zu Verfügung stellen
Dies würde einigen Kindern ermöglichen,
auch weiterhin die Schule zu besuchen und eine Zukunft zu haben.
Am
Montag (26.01.09) haben wir ein Village (Dorf)
„ausgesucht”,
indem wir nun 34 Schulkinder unterstützen werden und selbstverständlich
ein wenig auch die Eltern.
Wir haben am Freitag (30.01.09) dann
schon einmal einiges voran getrieben, auch noch gute Preise erzielt
(je günstiger, desto mehr kann geholfen werden) und
konnten 34 Schulkinder mit den nötigen
Büchern,
Schreibheften und all den anderen Kleinigkeiten, wie Stifte,
Lineale, Radiergummies, Schul-Rucksäcke usw. ausstatten.
Das
war dann so eine Art „Weihnachten” und alle waren
ganz hippelig, weil sie ja nun noch bis Montag auf die Schule
warten mußten, um dann stolz ihre neuen Sachen vorzuführen. -
Die Bilder auf der rechten Seite sprechen für sich, oder?
Wir
sind gerade dabei, hier vor Ort in anderen Gegenden, z. B. weiter
im Inland Dörfer oder Settlements (Siedlungen) auszumachen,
die auch sehr dringend Hilfe benötigen.
Zur Zeit haben wir bereits rund F$ 3.500,00
an Spenden weiterreichen können ..., von einigen Gästen,
von der Zeitschrift „Reise & Preise” und
auch wir haben noch etwas draufgelegt.
Auch Sie möchten helfen und sich beteiligen ... kein Problem,
schreiben oder skypen Sie uns an und lassen Sie uns wissen, wie
Ihre Hilfe aussehen soll. Benötigte Sachspenden sind eben so
gern gesehen wie Geldspenden!
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