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Seite 8 (10.08. - 04.09.2000):
 
Montag: 04.09.2000 Ausgangssperre
Das Militär wird in dieser Woche noch die Ausgangssperre beaufsichtigen, es soll nur eine Hilfe sein die Kriminalität unter Kontrolle zu halten. Entscheidungen ob die Ausgangssperre und die Militärposten weiter bestehen, hängen von den Beobachtungen dieser Woche ab.

Neuseeländische Regierung
Der Außenminister Neuseelands, Phil Goff, gab heute eine Mitteilung an die Fidschianische Regierung bekannt:
„Wenn Speight, der Anführer, nicht wegen Landesverrates angeklagt würde und die Amnestie in Kraft treten würde, wäre das für Neuseeland unannehmbar.
Der Friedensrichter soll heute noch im Laufe des Tages darüber entscheiden ob Speight und den anderen Schlüsselpersonen Amnestie gewährt wird. Sollte das Fall sein, würden sie sofort freigelassen.”

Der Polizeipräsident vor Gericht
Polizeipräsident Savua wird heute vor Gericht zu den ihm gemachten Anschuldigungen befragt. er selber möchte das Presse und Medien anwesend sind, damit jeder mitbekommt, daß er unschuldig ist.

Speight und Anhänger vor Gericht
Speight und die 17 Männer, die mit ihm auf Nukulau sind, sowie 5 weitere Anhänger werden heute vor Gericht. Außer 2 werden alles des Landesverrats angeklagt.
Der Hauptfriedensrichter soll heute seine Weisung auf die Rechtsgültigkeit des Immunitäts-Erlasses geben. Nach dieser Verhandlung wurden die Verbrecher zunächst nicht nach Nukalau zurückgebracht. Sie kamen unter Beaufsichtigung nach Korovou.

Dienstag: 29.08.2000bis
Sonntag:
03.09.2000
Schlagzeilen der vergangenen Woche:

03.09.00:
  • Morgen findet die nächste Verhandlung für George Speight und Mäner statt. Es soll dann einen Entscheid geben, ob sie wegen Landesverrat verurteilt werden oder ob der Immunitäts-Erlaß in Kraft tritt. Dieses würde international nicht begrüßt werden und es würde mehr Investoren davon abhalten in Fidschi etwas aufzubauen.
02.09.00:
  • Es wurden weitere Militärwaffen gefunden, welches die Zahl der noch vermißten nun auf 30 bringt.
01.09.00:
  • FEA und Monasavu Staudamm
    Der Hydroplan ist jetzt offiziell, die FEA wird rund F$ 52,8 Mio an die Grundbesitzer über die nächsten 92 Jahre zahlen.
31.08.00:
  • Der BLV tagt morgen weiter. Die Diskussionspunkte sind dann der Immunitäts-Erlaß, die neu Konstitution .....
    Für den Handel mit Mahagoni wurde ein spezieller Ausschuß gegründet, der sich darum kümmern soll, daß Besitzer der Ländereien, auf denen gefällt wird, entsprechend entschädigt werden.
  • Es werden immer noch etwa 30 Waffen vermißt und solange, so Lt. Colonel Filipo Tarakinikini, wird der vom Militär verhängte Ausnahmezustand bestehen bleiden.
  • einige Zivilisten sind, unter Wahrung ihrer Identität, zu ihrer Verwicklung in den Coup vom 19.05.00 befragt worden. Ein Bericht dieser Aussagen soll laut Major Politini Anfang der nächsten Woche bekannt gegeben werden. Ebenso wird sich dann entscheiden, wie die beteiligten Soldaten bestraft werden sollen.
30.08.00:
  • Um das Gebiet um den Monasavu Staudamm werden immer noch Rebellen gesucht.
  • Die Interimsregierung hat erschieden, es für ausländische Investoren leichter zu machen ein Geschäft in Fidschi aufzubauen.
  • Gerichtsverhandlungen für andere Rebellen laufen, einige wurden schon wieder gegen Kaution und der Auflage sich wöchentlich bei einer Polizeistation zu melden, freigelassen.
  • noch 11 Rebellen (8 Männer und 3 Frauen) wurden heute in Lautoka festgenommen. Ihnen wird nachgesagt, an einer Planung für die Übernahme des Resorts Turtle Island beteiligt gewesen zu sein. Hier wurden am 11.07.00 etwa 45 Touristen vorsichtshalber umgesiedelt.
    Diese und 6 Weitere wurden bereits auf Kaution wieder freigelassen - sie alle plädierten auf nicht schuldigt.
  • ein erneutes Treffen des BLV (Bose Levu Vakaturaga) findet heute im Tradewinds Convention Center statt. Es geht bei diesem Treffen um die Abschiedsfeier des ehemaligen Präsidenten Ratu Sir Kamisese Mara und den Verkauf von Mahagoni.
  • zwei weitere Rebellen in Labasa auf Kaution freigelassen
29.08.00:

Polizeipräsident vor Gericht
Polizeipräsident Savua, der in die Ereignisse seit dem 19.05.00 verwickelt sein soll, stand heute zum ersten Mal aus diesem Grund vor Gericht. Es soll einige Zeugen geben, die seine Verwicklung bestätigen, diese werden jecoh nur anonym aussagen - aus Angst vor Vergeltungsanschlägen. Nach dem Vortragen der Anklage wurde die nächste Verhandlung auf den 04.09.00 verlegt.
Bis auf Weiteres übernimmt ab heute der stellvertretenden Polizeipräsident die Aufgaben Savuas.

Zwei Abgeordnete des ehemaligen
Premierministers + der GCC

Der ehemalige Abgeordnete des Premierministers, Baba, hält den GCC an, zu einer Rückkehr zu 1997er Verfassung zu verhelfen, dieses würde auch die Wiederaufnahme Fidschis in den Commonwealth positiv beeinflussen.
Ebenso die ehemalige abgeordnete Adi Kuini. Sie fleht den Großen Rat der Chiefs an dem Land die alte Verfassung zurückzugeben, denn nur so könne eine Rückkehr zur Normalität gewährleistet werden.

Ehemaliger Premierminister Chaudhry in Groß Britannien
Nach seinen Aufenthalten in Neuseeland, Australien und Indien ist Chaudhry nun für 14 Tage in England und anderen europäischen Ländern. Er sucht dort und beim Commonwealth internationale Unterstützung zur Wiederherstellung seiner Regierung. Danach geht es dann weiter in die USA.

Montag: 28.08.2000 Verhaftung eines Grundbesitzers des Monasavu Staudammes
Einer der Grundbesitzer des Monasavu Staudammes wurde gestern verhaftet. Er soll einer der führenden Köpfe und für die illegale Übernahme des Dammes mitverantwortlich gewesen sein.
Des weiteren wurden in einem Dorf im nördlichen Teil der Provinz Tailevu eine Schrotflinte gefunden.

Verfügung gegen Dorfrat und FEA
Anwälte legen heute für eine Gruppe von Fidschianischer Bürger eine Verfügung gegen den Dorfrat von Naboubuco (Mitverursacher der Besetzung des Monasavu Staudammes) und die FEA (Fiji Electricity Authority) vor. In dieser Verfügung werden Schäden angezeigt, die eingeschränkte Stromversorgung verursacht hat. Zum Beispiel: Verlust von Produktionen, Lohnausfälle etc.
Der Dorfrat wird angesprochen, weil die Übernahme des Dammes illegal war und die FEA weil sie bei der Entschädigung für die Grundbesitzer zu nachlässig war.

Sonntag: 27.08.2000 Schlagzeilen von Dienstag 22.08.00 bis Samstag 26.08.00: 26.08.00 + 27.08.00:
  • Keine weiteren Meldungen.
25.08.00:
  • Und wieder wird vor dem Hohen Gericht diskutiert ob der Immunitäts-Erlaß Gültigkeit hat oder nicht. Der ganze Fall wurde darauf hin auf den 04.09.00 vertagt. Und Speight und Mannen sind wieder zurück auf Nukulau.
  • 2 Rebellen, die nicht wegen Landesverrat angeklagt waren, wurden auch nicht gegen Kaution freigelassen
24.08.00:
  • 7 Einheimische wurde gewählt, sich den Entwurf für die neue Verfassung anzusehen.
  • Speights Rechtsberater ist der Überzeugung, daß der Immunitäts-Erlaß gültig ist. "Der Erlaß ist veröffentlicht worden und somit nach dem Gesetz wirksam. Im Namen von Speight und Anhängern hat er nun den Polizeipräsidenten, den Generalstaatsanwalt und den Direktor des öffentlichen Rechts angeklagt. Sie sollen vor Gericht erscheinen und die Inhaftierung von Speight und Männern rechtfertigen. Sollten sie das nicht können, so wären Speight und Leute frei.
23.08.00
  • Die Reparaturen am Monasavu Staudamm werden noch eine Weile andauern, jedoch wurden gestern die ersten Tore per Hand geöffnet.
  • China spendet für das Parlament
    Eine Sachspende (Computer, Monitore, Drucker etc.)in Höhe von $ 50.000, die vom Vizepräsidenten Chinas bereits im Februar zugesagt wurde, wurde nun dem Parlament übergeben. Die Wiederherstellung des Gebäudes wir noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Das Gebäude wird erst nach den nächsten Neuwahlen wieder in Betrieb genommen.
  • Ein weiterer Rebell wurde gestern Abend festgenommen.
  • Die schwarze Liste Neuseelands soll noch heute in Fidschi bekannt gegeben werden. Hier werden Fidschianische Bürger aufgeführt, die in den "Coup" verwickelt waren und nicht mehr die Möglichkeit haben nach Neuseeland einzureisen. Anfangs bestand die Liste aus über 300 Namen. Diese beinaltet nun davon noch etwa 150.
22.08.00:
  • Nach fast einem Monat ist die normale Stromversorgung in Suva wieder hergestellt.

Montag: 21.08.2000 Schlagzeilen:
  • Ein weiterer Rebell hat sich gestern Abend dem Militär gestellt.
  • Die Untersuchungen hinsichtlich der Verwicklung des Polizeipräsidenten in den "Coup" dauern an.
Sonntag: 20.08.2000 Schlagzeilen von Freitag: 18.08.00 bis Sonntag: 20.08.00:

Am Sonntag gab es keine weiteren Meldungen.

Samstag:
  • Heute gab es weitere Verhaftungen, etwa 12 Männer, in der Gegend um den Monasavu Staudamm.
Freitag:
  • Sitiveni Rabuku (Vorsitzender des Großen Rates des Chiefs und ehemaliger Premierminister - bis Mai 1999) hat in einem Interview in Australien bekannt gegeben, daß leitende Offiziere des Militärs an der Herausgabe von Militärwaffen an die Rebellen beteiligt gewesen sein sollen.
  • Stromversorgung in Suva soll ab Dienstag wieder normalisiert sein.
  • Die Verhandlungen gegen Speight und Männer wurden heute vor dem Hohen Gericht fortgesetzt. Bis zum 25. diesen Monats, da gibt es die nächste Verhandlung (Freilassung auf Kaution und Höhe der Strafen?), werden die Rebellen noch auf Nukulau bleiben.
  • Eine neue Neue Verfassung soll es laut Übergangspremierminister Qarese im Dezember nächsten Jahres geben und eine neue Wahl nicht früher als ein Jahr danach.

Donnerstag: 17.08.2000 Schlagzeilen des heutigen Tages:
  • Heute haben die Außenministerien von Australien und Neuseeland ihre Warnungen für Reisende entschärft. Sie fordern die Urlauber auf ihr Sicherheitsbewußtsein beizubehalten und die Gegenden um Suva meiden.
  • Nach letzten Meldungen vom Monasuva Staudamm sind die Reparaturen soweit fortgeschritten, daß in 3 Tagen wieder mit einer normalen Stromversorgung in Suva und Umgebung gerechnet werden kann.
  • Es wurden weitere Waffen bei Bauern aus dem Dorf Monasavu gefunden. Die zwei Bauern und weitere neun Jugendliche, die man ich Verdacht hat, Lebensmittel und Medikamente für die Flüchtigen transportiert zu haben, wurden verhaftet und zur Protokollaufnahme nach Suva gebracht.
  • Das Friedensgericht gab heute die Entscheidung über den Immunitäts- Erlaß (Amnestie für Speight & Co.) an das Hohe Gericht ab.

Mittwoch: 16.08.2000 Heute gibt es nichts Neues im Zusammenhang mit den Ereignissen um Speight und Anhänger.

Dienstag: 15.08.2000 KEINE Amnestie für George Speight
Das Militär gibt nicht nach und Speight und den 16 Männern wird keine Amnestie gewährt werden.
Major Howard Politini sagt, daß Speight und Team nicht unter den Immunitäts-Erlaß fallen, da keine der Konditionen des Muanikai-Vertrages erfüllt wurden. Dabei geht es nicht um einzelne Passagen des Vertrages, die vielleicht erfüllt wurden, sondern um den Vertrag als ganzes und dieser wurde in keiner Weise erfüllt. Fakt sei, daß immer noch nicht alle Waffen zurückgegeben wurden und das, seitdem Speight und Anhänger das Parlament verlassen haben, Menschen von Rebellen erschossen wurden, Einrichtungen übernommen wurden usw. Die größte Sorge des Militärs sei es Recht und Ordnung im Land wieder herzustellen.
Das erneute Erscheinen von Speight und Männern wurde auf kommenden Freitag vertagt. Dann wird der Friedensrichter über die Gültigkeit des Immunitätserlasses und die Freilassung auf Kaution, oder nicht, entscheiden.

Gestern wurde George Speight wegen eines früheren Verbrechens vor Gericht erwartet: Er hatte ohne Zustimmung Geld außer Landes geschafft.

Japan gibt grünes Licht für Reisen nach Fidschi
Japans Regierung hat seinen Bürgern grünes Licht für Reisen in den Westen Fidschis gegeben. Es wurde ein Tor geöffnet, welches Fidschis Tourismusindustrie wieder Aufschwung geben wird.
Einige Hotels hatten bereits vor der Krise schon Pläne für die Zusammenarbeit mit Japan vorbereitet, habe diese jedoch aufgrund der Warnungen der japanischen Regierung bis heute zurück gehalten.
Auch die Fluglinie wird Japan nun wieder anfliegen und Kontakte zu Reiseagenturen wieder auffrischen.

Monasavu Staudamm
Der Schaden, der durch die Übernahme der Landeigner verursacht wurde, ist um einiges größer als man erwartet hatte. Genaue Zahlen wurden noch nicht genannt.
Heute durfte wieder an der Instandsetzung weiter gearbeitet werden.
In der näheren Umgebung des Dammes wurden weitere 9 Waffen des Militärs gefunden und ein vermißtes Fahrzeug der FEA. Dieses von Grundbesitzern gestohlen.
Einer der noch flüchtigen Häftlinge wurde auch im Umkreis des Staudammes gesichtet.
Über die zu leistenden Zahlungen der FEA an die Grundbesitzer ist man sich auch noch nicht schlüssig. Die Grundbesitzer wollen erst Gelder entgegen nehmen wenn alles vom Native Land Trust Board und vom Kabinett abgesegnet ist. Geplant waren:
5 Mio. F$ sofort, dann für 5 Jahre jedes Jahr 1 Mio. F$ plus 460.000 F$ pro Jahr für die nächsten 93 Jahre.

Montag: 14.08.2000 Pressekonferenz der FEA und des Native Land Trust Board abgesagt
Die Pressekonferenz, die heute mit den beiden Beteiligten in Sachen Monasavu Staudamm stattfinden sollte, wurde abgesagt. Es werden keine weiteren Mitteilungen an die Öffentlichkeit gegeben, so daß man weitere Verzögerung der Wiederherstellung der normalen Stromversorgung erwartet.

Mehr Rebellen
Heute morgen haben sich zwei weitere Rebellen beim militärischen Hauptquartier gestellt. Hierbei handelt es sich um 2 Offiziere, die seit dem 19.05.00 als vermißt galten.

Immunitäts-Erlaß nicht in Kraft
Der Immunitäts-Erlaß, für Speight und Männer ist derzeit nicht in Kraft, da die Bedingungen, die im Muanikau-Vetrag vereinbart waren, von Speight und seiner Gruppe nicht erfüllt wurden.
Es wurden immer noch nicht alle Waffen zurück gegeben und auch sind noch nicht alle verwickelten Soldaten zurück in der Queen Elizabeth Kaserne.
Wenn die Waffen und die Soldaten zurück in der Kaserne sind, wird das Gericht entscheiden, ob die Anklagen gegen Speight und seine Gruppe aufrecht erhalten werden - denn dann ist der Immunitäts-Erlaß wieder in Kraft und es müßte den Personen Amnestie gewährt werden.

Stillstand beim Staudamm
Die Techniker der FEA haben heute vom Militär noch keine Erlaubnis zur Fortsetzung ihrer Arbeiten bekommen. Gestern wurde die Anlage reaktiviert und die Arbeit in den Tunneln angefangen.
Alles Weitere läuft nach einem bestimmten Plan, so daß die betroffenen Gebiete noch in dieser Woche mit einer normalen Stromversorgung rechnen können.

Ein weiterer Rebell hat sich gestellt
Laut Major Howard Politini hat sich am Wochenende ein weiterer, der gesuchten Rebellen gestellt. Von den anderen Personen ist noch nichts bekannt.

Sonntag: 13.08.2000 Zuckermühlen wieder voll im Einsatz
Die Zuckermühlen in Labasa und Lautoka arbeiten wieder ohne Probleme. Eine erst Schiffladung nach Malaysia ist bereits fertig gestellt.

Die Rebellen noch nicht gefunden
Das Militär sucht immer noch nach den Männern, die am letzten Dienstag einen Soldaten und einen Polizisten erschossen haben. Insgesamt sollen 12 Männer darin verwickelt sein. Eine Namensliste wurde heute veröffentlicht.

Aufräumarbeiten am Monasavu Staudamm
Die Arbeiter der FEA haben vom Militär grünes Licht bekommen und können mit den Aufräumarbeiten am Staudamm beginnen.

Samstag: 12.08.2000 Zum heutigen Tag gibt es keine weiteren Neuigkeiten

Freitag: 11.08.2000 Übereinstimmung der FEA mit den Grundbesitzern des Dammes
Am Abend traf die FEA die Vereinbarung mit den Grundbesitzern des Monasavu Staudammes insgesamt F$ 52,8 Mio. zu zahlen.
Die Zahlungsvereinbarung die ausgehandelt wurde, wird keinen finanziellen Einfluß auf den derzeitigen Stand der FEA hat. Zunächst werden 5 Mio. gezahlt und in den kommenden Jahren der Rest.
Die Dorfräte sind bereits auf dem Weg ihren Dörfern diese gute Neuigkeit mitzuteilen.

George Speight

George Speight - Auf dem Weg zum Gericht hat er noch gut Lachen..........
Er rechnet scheinbar mit einem guten Ausgang???





Speight - wegen Landesverrat angeklagt
Geiselnehmer Gerger Speight wurde wegen Landesverrats angeklagt. Die endgültigen Anklagen wurden vor wenigen Minuten von den Staatsanwälten verkündet:

Speight und die anderen werden augrunf der kriminellen Aktivitäten ( Stürzung der Regierung - Beabsichtigung eines Krieges gegen den ehemaligen Präsidenten Ratu Sir Kamisese Mara, um ihn zu zwingen, die gesetzgebende Regierung unter Druck zu setzen - Besitz und Benutzung von Waffen....) zwischen dem 19. Mai und 25. Juli wegen Landesverrats angeklagt. Die Höchststrafe für Landesverrat bedeutet hier in Fidschi den Tod.

Jim Speight und die Männer, die mit ihm verhaftet werden wegen Mittäterschaft beim Landesverrat angeklagt. Sie waren sowohl an der Verschwörung als auch an der kriminellen Aktivitäten beteiligt.

Alle 17 Rebellen wurden Nukulau gebracht. Am 25.08.00 werden sie dann wieder vor Gericht stehen. Der Fall soll so schnell wie möglich an das Hohe Gericht abgegeben werden, da das Gericht nicht in der Macht steht die Rebellen wegen Landesverrat zu verurteilen und es ist nicht für die Gewährung einer Kaution zuständig.
Außerdem wird der amtierende Friedensrichter mit einer, der vor Gericht stehenden Personen in Verbindung gebracht.
Die Veröffentlichung der Anklage in Schriftform wird ca. 4 Wochen dauern.

Chaudhry fleht Neuseeland an, Druck auszuüben
Der ehemalige Premierminister Mahendra Chaudhry fleht die Neuseeländische Regierung an, Druck auf Fidschi auszuüben, so daß es schneller zur Wiederherstellung der Demokratie und der Verfassung von 1997 kommt.

Ermittlungen gegen den Polizeipräsidenten dauern an!

Donnerstag: 10.08.2000 Militär jagt Rebellen
Das Militär hat eine Liste der noch flüchtigen / gesuchten Rebellen veröffentlicht und fordert die Bevölkerung auf, diesen Personen fern zubleiben, da diese bewaffnet und gefährlich sind. Derjenige, der den Rebellen in irgendeiner Weise hilft, macht sich ebenfalls strafbar.
Die Verbrecher werden aufgefordert ihre kriminellen Aktivitäten gegen Land und Leute zu beenden und sich der Polizei zu stellen.
Das Militär erhielt Hinweise aus der Bevölkerung, daß die Rebellen per Pferd ins Landesinnere unterwegs sind.

Rückgabe des Monasavu Staudammes offiziell
Heute wurde offiziell die Rückgabe des Staudammes verkündet. Die Techniker der FEA warten nur noch auf die Erlaubnis des Militärs, das Gebiet betreten zu dürfen und werden dann mit der Wiederinstandsetzung der Anlage beginnen. Es soll dann noch ca. 4 Tage bis wieder mit einer normalen Stromversorgung der betroffenen Gebiete gerechnet werden kann.
Im Centra Hotel in Pacific Harbour, wird weiter beraten, wie nun der Leasingvertrag von den 25.000 Acre Land um den Staudamm in Zukunft aussehen wird. Da dieses Land kein „Freehold-Land” (frei verkäufliches Land) ist, muß die FEA in Zuknuft an die Grundbesitzer zahlen. Wieviel das sein wird, steht noch nicht fest.

Weitere Rebellen auf Kaution frei
Die Rebellen, die in Gau in ein Regierungsgebäude eingedrungen waren und es zerstört haben, sind heute gegen F$ 300 Kaution frei gelassen worden.
Am 03.11.00 müssen Sie wieder vor Gericht erscheinen.

Taiwan spendet Fidschi US$ 135.000,--
Das „Taiwan Trade Office” stellt dem „Fiji Trade Office” in Taipei US$ 135.000,-- zur Verfügung. Es soll für den Rest des Jahres die Kosten decken und eine Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Fidschi auf lange Frist unterstützen.

Unterschriftensammlung
Die Organisation „ The People's Passive Restistance” wird den Vereinten Nationen, der Europäischen Gemeinschaft, dem Commonwealth, dem GCC (Great Council of Chiefs), dem Präsidenten und dem Armee-Komandanten die Sammlung der ersten 30.000 Unterschriften präsentieren.
Der Oranisator, Mick Beddoes, sagt, daß weitere 70.000 folgen sollen, um den Protest der Fidschianischen Bevölkerung zu den Ereignissen seit dem 19. Mai dieses Jahres zu verdeutlichen.
Gründe für diese Sammlung sei auch die Mißbilligung einer Gerichtsentscheide in Bezug auf Speight und Konsorten. Es sei wohl kaum zu verstehen, warum Speight & Co. auf der Insel Nukulau mit Mobiltelefonen versorgt werden, ihre Familien fast wann immer sie wollen zu Besuch kommen können und auch noch den Transport vom Militär bekommen etc.
Beddoes sagt, daß die Telefone Speight und Mannen die Möglichkeit geben mit noch freien Anhängern zu kommunizieren und weitere Anweisungen etc zu geben.

Noch einmal Monasavu Staudamm
Hier kam jetzt so einiges ans Licht. Die FEA benutzt dieses Stück Land bereits seit 1966 ohne Vertrag und ohne jemals dafür bezahlt zu haben. Diese Summe wird jetzt nachbezahlt werden müssen und ein Vertrag wird erstellt.
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Letzte Aktualisierung: 15. Mai 2008
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