Ausgangssperre Das Militär wird in dieser Woche noch die Ausgangssperre
beaufsichtigen, es soll nur eine Hilfe sein die Kriminalität unter
Kontrolle zu halten. Entscheidungen ob die Ausgangssperre und die
Militärposten weiter bestehen, hängen von den Beobachtungen dieser
Woche ab.
Neuseeländische
Regierung Der Außenminister Neuseelands,
Phil Goff, gab heute eine Mitteilung an die Fidschianische Regierung
bekannt:
„Wenn Speight, der Anführer, nicht wegen Landesverrates angeklagt
würde und die Amnestie in Kraft treten würde, wäre das für
Neuseeland unannehmbar.
Der Friedensrichter soll heute noch im Laufe des Tages darüber
entscheiden ob Speight und den anderen Schlüsselpersonen Amnestie
gewährt wird. Sollte das Fall sein, würden sie sofort freigelassen.”
Der
Polizeipräsident vor Gericht Polizeipräsident Savua wird heute vor Gericht zu den ihm
gemachten Anschuldigungen befragt. er selber möchte das Presse und
Medien anwesend sind, damit jeder mitbekommt, daß er unschuldig ist.
Speight und
Anhänger vor Gericht Speight und die 17 Männer, die mit ihm auf Nukulau sind, sowie 5
weitere Anhänger werden heute vor Gericht. Außer 2 werden alles des
Landesverrats angeklagt.
Der Hauptfriedensrichter soll heute seine Weisung auf die
Rechtsgültigkeit des Immunitäts-Erlasses geben. Nach dieser
Verhandlung wurden die Verbrecher zunächst nicht nach Nukalau
zurückgebracht. Sie kamen unter Beaufsichtigung nach Korovou.
Dienstag: 29.08.2000bis
Sonntag:
03.09.2000
Schlagzeilen der
vergangenen Woche:
03.09.00:
Morgen findet die
nächste Verhandlung für George Speight und Mäner statt. Es soll
dann einen Entscheid geben, ob sie wegen Landesverrat verurteilt
werden oder ob der Immunitäts-Erlaß in Kraft tritt. Dieses würde
international nicht begrüßt werden und es würde mehr Investoren
davon abhalten in Fidschi etwas aufzubauen.
02.09.00:
Es wurden weitere
Militärwaffen gefunden, welches die Zahl der noch vermißten nun
auf 30 bringt.
01.09.00:
FEA und Monasavu
Staudamm
Der Hydroplan ist jetzt offiziell, die FEA wird rund F$ 52,8
Mio an die Grundbesitzer über die nächsten 92 Jahre zahlen.
31.08.00:
Der BLV tagt morgen
weiter. Die Diskussionspunkte sind dann der Immunitäts-Erlaß,
die neu Konstitution .....
Für den Handel mit Mahagoni wurde ein spezieller Ausschuß
gegründet, der sich darum kümmern soll, daß Besitzer der
Ländereien, auf denen gefällt wird, entsprechend entschädigt
werden.
Es werden immer noch
etwa 30 Waffen vermißt und solange, so Lt. Colonel Filipo
Tarakinikini, wird der vom Militär verhängte Ausnahmezustand
bestehen bleiden.
einige Zivilisten
sind, unter Wahrung ihrer Identität, zu ihrer Verwicklung in den
Coup vom 19.05.00 befragt worden. Ein Bericht dieser Aussagen soll
laut Major Politini Anfang der nächsten Woche bekannt gegeben
werden. Ebenso wird sich dann entscheiden, wie die beteiligten
Soldaten bestraft werden sollen.
30.08.00:
Um das Gebiet um den
Monasavu Staudamm werden immer noch Rebellen gesucht.
Die
Interimsregierung hat erschieden, es für ausländische Investoren
leichter zu machen ein Geschäft in Fidschi aufzubauen.
Gerichtsverhandlungen
für andere Rebellen laufen, einige wurden schon wieder gegen
Kaution und der Auflage sich wöchentlich bei einer Polizeistation
zu melden, freigelassen.
noch 11
Rebellen (8 Männer und 3 Frauen) wurden heute in Lautoka festgenommen. Ihnen
wird nachgesagt, an einer Planung für die Übernahme
des Resorts Turtle Island beteiligt
gewesen zu sein. Hier wurden
am 11.07.00
etwa 45 Touristen vorsichtshalber
umgesiedelt.
Diese und 6 Weitere wurden
bereits auf Kaution wieder
freigelassen
- sie alle plädierten auf nicht
schuldigt.
ein erneutes
Treffen des BLV (Bose Levu Vakaturaga)
findet heute im Tradewinds Convention Center statt. Es geht bei
diesem Treffen um die Abschiedsfeier des
ehemaligen Präsidenten Ratu
Sir Kamisese Mara und den Verkauf
von
Mahagoni.
zwei weitere
Rebellen in Labasa auf Kaution freigelassen
29.08.00:
Polizeipräsident vor Gericht
Polizeipräsident Savua, der in die Ereignisse
seit dem 19.05.00 verwickelt sein soll, stand heute zum ersten Mal
aus diesem Grund vor Gericht. Es soll einige Zeugen geben, die seine
Verwicklung bestätigen, diese werden jecoh nur anonym aussagen -
aus Angst vor Vergeltungsanschlägen. Nach dem Vortragen der Anklage
wurde die nächste Verhandlung auf den 04.09.00 verlegt.
Bis auf Weiteres übernimmt ab heute der stellvertretenden
Polizeipräsident die Aufgaben Savuas.
Zwei Abgeordnete des
ehemaligen
Premierministers + der GCC Der ehemalige Abgeordnete des
Premierministers, Baba, hält den GCC an, zu einer Rückkehr
zu 1997er Verfassung zu verhelfen, dieses würde auch die
Wiederaufnahme Fidschis in den Commonwealth positiv beeinflussen.
Ebenso die ehemalige abgeordnete Adi Kuini. Sie fleht den Großen
Rat der Chiefs an dem Land die alte Verfassung zurückzugeben, denn
nur so könne eine Rückkehr zur Normalität gewährleistet werden.
Ehemaliger Premierminister
Chaudhry in Groß Britannien Nach seinen Aufenthalten in Neuseeland,
Australien und Indien ist Chaudhry nun für 14 Tage in England und
anderen europäischen Ländern. Er sucht dort und beim Commonwealth
internationale Unterstützung zur Wiederherstellung seiner
Regierung. Danach geht es dann weiter in die USA.
Montag: 28.08.2000
Verhaftung eines
Grundbesitzers des Monasavu Staudammes Einer der Grundbesitzer des Monasavu
Staudammes wurde gestern verhaftet. Er soll einer der führenden Köpfe und für die illegale Übernahme
des Dammes mitverantwortlich gewesen sein.
Des weiteren wurden in einem Dorf im nördlichen Teil der Provinz
Tailevu eine Schrotflinte gefunden.
Verfügung gegen
Dorfrat und FEA Anwälte legen heute für eine Gruppe von Fidschianischer Bürger eine
Verfügung gegen den Dorfrat von Naboubuco (Mitverursacher der Besetzung
des Monasavu Staudammes) und die FEA (Fiji Electricity Authority) vor.
In dieser Verfügung werden Schäden angezeigt, die eingeschränkte
Stromversorgung verursacht hat. Zum Beispiel: Verlust von Produktionen,
Lohnausfälle etc.
Der Dorfrat wird angesprochen, weil die Übernahme des Dammes illegal
war und die FEA weil sie bei der Entschädigung für die Grundbesitzer
zu nachlässig war.
Sonntag: 27.08.2000
Schlagzeilen von
Dienstag 22.08.00 bis Samstag 26.08.00:
26.08.00 + 27.08.00:
Keine weiteren
Meldungen.
25.08.00:
Und wieder wird vor
dem Hohen Gericht diskutiert ob der Immunitäts-Erlaß Gültigkeit
hat oder nicht. Der ganze Fall wurde darauf hin auf den 04.09.00
vertagt. Und Speight und Mannen sind wieder zurück auf Nukulau.
2 Rebellen, die
nicht wegen Landesverrat angeklagt waren, wurden auch nicht
gegen Kaution freigelassen
24.08.00:
7 Einheimische wurde
gewählt, sich den Entwurf für die neue Verfassung anzusehen.
Speights
Rechtsberater ist der Überzeugung, daß der Immunitäts-Erlaß
gültig ist. "Der Erlaß ist veröffentlicht worden und somit
nach dem Gesetz wirksam. Im Namen von Speight und Anhängern hat er
nun den Polizeipräsidenten, den Generalstaatsanwalt und den
Direktor des öffentlichen Rechts angeklagt. Sie sollen vor Gericht
erscheinen und die Inhaftierung von Speight und Männern
rechtfertigen. Sollten sie das nicht können, so wären Speight
und Leute frei.
23.08.00
Die
Reparaturen am Monasavu Staudamm werden noch eine Weile andauern,
jedoch wurden gestern die ersten Tore per Hand geöffnet.
China spendet
für das Parlament
Eine Sachspende (Computer, Monitore, Drucker etc.)in Höhe von $
50.000, die vom Vizepräsidenten Chinas bereits im Februar zugesagt
wurde, wurde nun dem Parlament übergeben. Die Wiederherstellung des
Gebäudes wir noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Das Gebäude wird
erst nach den nächsten Neuwahlen wieder in Betrieb genommen.
Ein weiterer
Rebell wurde gestern Abend festgenommen.
Die schwarze
Liste Neuseelands soll noch heute in Fidschi bekannt gegeben
werden. Hier werden Fidschianische Bürger aufgeführt, die in den
"Coup" verwickelt waren und nicht mehr die Möglichkeit
haben nach Neuseeland einzureisen. Anfangs bestand die Liste aus
über 300 Namen. Diese beinaltet nun davon noch etwa 150.
22.08.00:
Nach fast
einem Monat ist die normale Stromversorgung in Suva wieder
hergestellt.
Montag: 21.08.2000
Schlagzeilen:
Ein weiterer Rebell
hat sich gestern Abend dem Militär gestellt.
Die Untersuchungen
hinsichtlich der Verwicklung des Polizeipräsidenten in den
"Coup" dauern an.
Sonntag: 20.08.2000
Schlagzeilen von
Freitag: 18.08.00 bis Sonntag: 20.08.00:
Am Sonntag gab es keine
weiteren Meldungen.
Samstag:
Heute gab es weitere
Verhaftungen, etwa 12 Männer, in der Gegend um den Monasavu
Staudamm.
Freitag:
Sitiveni Rabuku
(Vorsitzender des Großen Rates des Chiefs und ehemaliger
Premierminister - bis Mai 1999) hat in einem Interview in Australien
bekannt gegeben, daß leitende Offiziere des Militärs an der
Herausgabe von Militärwaffen an die Rebellen beteiligt gewesen
sein sollen.
Stromversorgung in
Suva soll ab Dienstag wieder normalisiert sein.
Die Verhandlungen
gegen Speight und Männer wurden heute vor dem Hohen Gericht
fortgesetzt. Bis zum 25. diesen Monats, da gibt es die nächste
Verhandlung (Freilassung auf Kaution und Höhe der Strafen?),
werden die Rebellen noch auf Nukulau bleiben.
Eine neue Neue
Verfassung soll es laut Übergangspremierminister Qarese im Dezember
nächsten Jahres geben und eine neue Wahl nicht früher als ein
Jahr danach.
Donnerstag: 17.08.2000
Schlagzeilen des
heutigen Tages:
Heute haben die
Außenministerien von Australien und Neuseeland ihre Warnungen für
Reisende entschärft. Sie fordern die Urlauber auf ihr
Sicherheitsbewußtsein beizubehalten und die Gegenden um Suva
meiden.
Nach letzten
Meldungen vom Monasuva Staudamm sind die Reparaturen soweit
fortgeschritten, daß in 3 Tagen wieder mit einer normalen Stromversorgung
in Suva und Umgebung gerechnet werden kann.
Es wurden weitere
Waffen bei Bauern aus dem Dorf Monasavu gefunden. Die zwei Bauern
und weitere neun Jugendliche, die man ich Verdacht hat, Lebensmittel
und Medikamente für die Flüchtigen transportiert zu haben, wurden
verhaftet und zur Protokollaufnahme nach Suva gebracht.
Das Friedensgericht
gab heute die Entscheidung über den Immunitäts- Erlaß (Amnestie
für Speight & Co.) an das Hohe Gericht ab.
Mittwoch: 16.08.2000
Heute gibt es nichts Neues im
Zusammenhang mit den Ereignissen um Speight und Anhänger.
Dienstag: 15.08.2000
KEINE Amnestie
für George Speight Das Militär gibt nicht nach und Speight und den 16 Männern wird
keine Amnestie gewährt werden.
Major Howard Politini sagt, daß Speight und Team nicht unter den
Immunitäts-Erlaß fallen, da keine der Konditionen des
Muanikai-Vertrages erfüllt wurden. Dabei geht es nicht um einzelne
Passagen des Vertrages, die vielleicht erfüllt wurden, sondern um den
Vertrag als ganzes und dieser wurde in keiner Weise erfüllt. Fakt sei,
daß immer noch nicht alle Waffen zurückgegeben wurden und das, seitdem
Speight und Anhänger das Parlament verlassen haben, Menschen von
Rebellen erschossen wurden, Einrichtungen übernommen wurden usw. Die
größte Sorge des Militärs sei es Recht und Ordnung im Land wieder
herzustellen.
Das erneute Erscheinen von Speight und Männern wurde auf kommenden
Freitag vertagt. Dann wird der Friedensrichter über die Gültigkeit des
Immunitätserlasses und die Freilassung auf Kaution, oder nicht,
entscheiden.
Gestern wurde George Speight wegen
eines früheren Verbrechens vor Gericht erwartet: Er hatte ohne Zustimmung
Geld außer Landes geschafft.
Japan gibt grünes
Licht für Reisen nach Fidschi Japans Regierung hat seinen Bürgern grünes Licht für Reisen in
den Westen Fidschis gegeben. Es wurde ein Tor geöffnet, welches
Fidschis Tourismusindustrie wieder Aufschwung geben wird.
Einige Hotels hatten bereits vor der Krise schon Pläne für die
Zusammenarbeit mit Japan vorbereitet, habe diese jedoch aufgrund der
Warnungen der japanischen Regierung bis heute zurück gehalten.
Auch die Fluglinie wird Japan nun wieder anfliegen und Kontakte zu
Reiseagenturen wieder auffrischen.
Monasavu Staudamm Der Schaden, der durch die Übernahme der Landeigner verursacht
wurde, ist um einiges größer als man erwartet hatte. Genaue Zahlen
wurden noch nicht genannt.
Heute durfte wieder an der Instandsetzung weiter gearbeitet werden.
In der näheren Umgebung des Dammes wurden weitere 9 Waffen des
Militärs gefunden und ein vermißtes Fahrzeug der FEA. Dieses von
Grundbesitzern gestohlen.
Einer der noch flüchtigen Häftlinge wurde auch im Umkreis des
Staudammes gesichtet.
Über die zu leistenden Zahlungen der FEA an die Grundbesitzer ist man
sich auch noch nicht schlüssig. Die Grundbesitzer wollen erst Gelder
entgegen nehmen wenn alles vom Native Land Trust Board und vom Kabinett
abgesegnet ist. Geplant waren:
5 Mio. F$ sofort, dann für 5 Jahre jedes Jahr 1 Mio. F$ plus 460.000 F$
pro Jahr für die nächsten 93 Jahre.
Montag: 14.08.2000
Pressekonferenz
der FEA und des Native Land Trust Board abgesagt Die Pressekonferenz, die heute mit den
beiden Beteiligten in Sachen Monasavu Staudamm stattfinden sollte, wurde
abgesagt. Es werden keine
weiteren Mitteilungen an die Öffentlichkeit gegeben, so daß man
weitere Verzögerung der Wiederherstellung der normalen Stromversorgung
erwartet.
Mehr Rebellen Heute morgen haben sich zwei weitere
Rebellen beim militärischen
Hauptquartier gestellt. Hierbei handelt es sich um 2 Offiziere, die seit
dem 19.05.00 als vermißt galten.
Immunitäts-Erlaß nicht in Kraft Der Immunitäts-Erlaß, für Speight und Männer ist derzeit
nicht in Kraft, da die Bedingungen, die im Muanikau-Vetrag vereinbart
waren, von Speight und seiner Gruppe nicht erfüllt wurden.
Es wurden immer noch nicht alle Waffen zurück gegeben und auch sind
noch nicht alle verwickelten Soldaten zurück in der Queen Elizabeth
Kaserne.
Wenn die Waffen und die Soldaten zurück in der Kaserne sind, wird das
Gericht entscheiden, ob die Anklagen gegen Speight und seine Gruppe
aufrecht erhalten werden - denn dann ist der Immunitäts-Erlaß wieder
in Kraft und es müßte den Personen Amnestie gewährt werden.
Stillstand beim
Staudamm Die Techniker der FEA haben heute
vom Militär noch keine
Erlaubnis zur Fortsetzung ihrer Arbeiten bekommen. Gestern wurde die
Anlage reaktiviert und die Arbeit in den Tunneln angefangen.
Alles Weitere läuft nach einem bestimmten Plan, so daß die betroffenen
Gebiete noch in dieser Woche mit einer normalen Stromversorgung rechnen
können.
Ein weiterer
Rebell hat sich gestellt Laut Major Howard Politini hat sich am Wochenende ein weiterer,
der gesuchten Rebellen gestellt. Von den anderen Personen ist noch
nichts bekannt.
Sonntag: 13.08.2000
Zuckermühlen
wieder voll im Einsatz Die Zuckermühlen in Labasa und
Lautoka arbeiten wieder ohne Probleme. Eine erst Schiffladung nach Malaysia
ist bereits fertig
gestellt.
Die Rebellen noch
nicht gefunden Das Militär sucht immer noch nach den Männern, die am letzten
Dienstag einen Soldaten und einen Polizisten erschossen haben. Insgesamt
sollen 12 Männer darin verwickelt sein. Eine Namensliste wurde heute
veröffentlicht.
Aufräumarbeiten
am Monasavu Staudamm Die Arbeiter der FEA haben vom
Militär grünes Licht bekommen
und können mit den Aufräumarbeiten am Staudamm beginnen.
Samstag: 12.08.2000
Zum heutigen Tag gibt es keine weiteren
Neuigkeiten
Freitag: 11.08.2000
Übereinstimmung
der FEA mit den Grundbesitzern des Dammes Am Abend traf die FEA die Vereinbarung mit den Grundbesitzern des
Monasavu Staudammes insgesamt F$ 52,8 Mio. zu zahlen.
Die Zahlungsvereinbarung die ausgehandelt wurde, wird keinen
finanziellen Einfluß auf den derzeitigen Stand der FEA hat. Zunächst
werden 5 Mio. gezahlt und in den kommenden Jahren der Rest.
Die Dorfräte sind bereits auf dem Weg ihren Dörfern diese gute
Neuigkeit mitzuteilen.
George Speight - Auf dem Weg zum Gericht hat er noch gut
Lachen..........
Er rechnet scheinbar mit einem guten Ausgang???
Speight - wegen
Landesverrat angeklagt Geiselnehmer Gerger Speight wurde
wegen Landesverrats angeklagt. Die endgültigen Anklagen wurden vor wenigen Minuten von den
Staatsanwälten verkündet:
Speight und die anderen werden augrunf der kriminellen Aktivitäten (
Stürzung der Regierung - Beabsichtigung eines Krieges gegen den
ehemaligen Präsidenten Ratu Sir Kamisese Mara, um ihn zu zwingen, die
gesetzgebende Regierung unter Druck zu setzen - Besitz und Benutzung von
Waffen....) zwischen dem 19. Mai und 25. Juli wegen Landesverrats angeklagt.
Die Höchststrafe für Landesverrat bedeutet hier in Fidschi den Tod.
Jim Speight und die Männer, die mit ihm
verhaftet werden wegen Mittäterschaft beim Landesverrat angeklagt. Sie
waren sowohl an der Verschwörung als auch an der kriminellen
Aktivitäten beteiligt.
Alle 17 Rebellen wurden Nukulau
gebracht. Am 25.08.00 werden sie dann wieder vor Gericht stehen. Der
Fall soll so schnell wie möglich an das Hohe Gericht abgegeben werden,
da das Gericht nicht in der Macht steht die Rebellen wegen Landesverrat
zu verurteilen und es ist nicht für die Gewährung einer Kaution
zuständig.
Außerdem wird der amtierende Friedensrichter mit einer, der vor Gericht
stehenden Personen in Verbindung gebracht.
Die Veröffentlichung der Anklage in Schriftform wird ca. 4 Wochen
dauern.
Chaudhry fleht
Neuseeland an, Druck auszuüben Der ehemalige Premierminister
Mahendra Chaudhry fleht die Neuseeländische Regierung an, Druck auf Fidschi auszuüben, so daß es
schneller zur Wiederherstellung der Demokratie und der Verfassung von
1997 kommt.
Ermittlungen gegen den
Polizeipräsidenten dauern an!
Donnerstag: 10.08.2000
Militär jagt
Rebellen Das Militär hat eine Liste der noch flüchtigen / gesuchten
Rebellen veröffentlicht und fordert die Bevölkerung auf, diesen
Personen fern zubleiben, da diese bewaffnet und gefährlich sind.
Derjenige, der den Rebellen in irgendeiner Weise hilft, macht sich
ebenfalls strafbar.
Die Verbrecher werden aufgefordert ihre kriminellen Aktivitäten gegen
Land und Leute zu beenden und sich der Polizei zu stellen.
Das Militär erhielt Hinweise aus der Bevölkerung, daß die Rebellen
per Pferd ins Landesinnere unterwegs sind.
Rückgabe des
Monasavu Staudammes offiziell Heute wurde offiziell die Rückgabe des Staudammes verkündet.
Die Techniker der FEA warten nur noch auf die Erlaubnis des Militärs,
das Gebiet betreten zu dürfen und werden dann mit der
Wiederinstandsetzung der Anlage beginnen. Es soll dann noch ca. 4 Tage
bis wieder mit einer normalen Stromversorgung der betroffenen Gebiete
gerechnet werden kann.
Im Centra Hotel in Pacific Harbour, wird weiter beraten, wie nun der
Leasingvertrag von den 25.000 Acre Land um den Staudamm in Zukunft
aussehen wird. Da dieses Land kein „Freehold-Land” (frei
verkäufliches Land) ist, muß die FEA in Zuknuft an die Grundbesitzer
zahlen. Wieviel das sein wird, steht noch nicht fest.
Weitere Rebellen
auf Kaution frei Die Rebellen, die in Gau in ein
Regierungsgebäude eingedrungen
waren und es zerstört haben, sind heute gegen F$ 300 Kaution frei
gelassen worden.
Am 03.11.00 müssen Sie wieder vor Gericht erscheinen.
Taiwan spendet
Fidschi US$ 135.000,-- Das „Taiwan Trade Office” stellt dem „Fiji Trade
Office” in Taipei US$ 135.000,-- zur Verfügung. Es soll für den
Rest des Jahres die Kosten decken und eine Zusammenarbeit zwischen
Taiwan und Fidschi auf lange Frist unterstützen.
Unterschriftensammlung Die Organisation „ The People's Passive Restistance”
wird den Vereinten Nationen, der Europäischen Gemeinschaft, dem Commonwealth,
dem GCC (Great Council of Chiefs), dem Präsidenten und dem
Armee-Komandanten die Sammlung der ersten 30.000 Unterschriften
präsentieren.
Der Oranisator, Mick Beddoes, sagt, daß weitere 70.000 folgen
sollen, um den Protest der Fidschianischen Bevölkerung zu den
Ereignissen seit dem 19. Mai dieses Jahres zu verdeutlichen.
Gründe für diese Sammlung sei auch die Mißbilligung einer
Gerichtsentscheide in Bezug auf Speight und Konsorten. Es sei wohl
kaum zu verstehen, warum Speight & Co. auf der Insel Nukulau mit
Mobiltelefonen versorgt werden, ihre Familien fast wann immer sie wollen
zu Besuch kommen können und auch noch den Transport vom Militär
bekommen etc.
Beddoes sagt, daß die Telefone Speight und Mannen die Möglichkeit
geben mit noch freien Anhängern zu kommunizieren und weitere
Anweisungen etc zu geben.
Noch einmal
Monasavu Staudamm Hier kam jetzt so einiges ans
Licht. Die FEA benutzt dieses Stück Land bereits seit 1966 ohne Vertrag und ohne jemals dafür
bezahlt zu haben. Diese Summe wird jetzt nachbezahlt werden müssen und
ein Vertrag wird erstellt.