22:22
Uhr
Militär setzt Ultimatum
Das Militär hat ein Ultimatum, bis
Sonntag Mitternacht (31.07.00), für
die Rückgabe der Sikanaivalu Kaserne
in Labasa, gesetzt.
Das RFMF (The Republik Fiji Military
Forces) sorgen weiterhin für Sicherheit
der Menschen in Labasa und Umgebung.
Das Militär fordert alle, die die
Räumlichkeiten besetzt halten und
illegal Waffer besitzen, diese und
die Munitionslager zurück zugeben.
Das Ultimatum soll die Rückgabe der
Kaserne beschleunigen.
22:22 Uhr
Weitere Kollegen Speights festgenommen
Außer Ratu Timoci Silatolu wurde
ebenfalls Metuisela Mua vom Militär
festgenommen und zu den anderen Gefangenen
(Speight etc.) in die Kaserne gebracht.
Die Polizei untersucht noch die beschlagnahmten
Gegenstände aus der Schule in Kalabu,
in sich die Anhänger rund 2 Wochen
aufhielten.
Man hatte Sachen gefunden, die aus
dem Parlamentsgebäude entwendet worden
waren: die große Zeremonie Streitaxt,
das große Tabua ( Pottwalzahn an
einer geflochtenen Schnur als Zeichen
der Ehrenbezeugung) und etliche Computer.
Des weiteren fand man zahlreiche
Gegenstände pornografischen Informationsmaterials.
Das Militär wiederholt sein Engagement
zur Sicherheit der Bevölkerung des
Landes und fordert diese auf, das
Militär so weit es geht, zu unterstützen.
17:12 Uhr
Rückgabe des Monasavu vielleicht
noch heute
Laut Lt. Colonel Filipo Tarakinikini
soll der Staudamm noch heute an die
FEA zurückgegeben werden.
Zur Stunde verhandelt eine Delegation
des Militärs mit 2 wichtigen Chiefs
der Region, um zu einer Lösung zur
Situation am Staudamm zu kommen.
Man glaubt diese Krise noch heute
zu einem Ende bringen zu können.
Die gefangen gehaltenen Soldaten
sollen frei gelassen und die Waffen
an das Militär zurück gegeben werden.
Der gesetzliche Vertreter der Grundbesitzer
des Staudamms erklärte in der Zwischenzeit,
daß die Übernahme des Dammes aus
politischen Gründen erfolgt war und
sie den Vorgang der Rückgabe nicht
beschleunigen würden.
17:03 Uhr
Verletzter Soldat
Dem Soldaten, der gestern durch einen
Schuß in die Schulter verletzt wurde
geht es den Umständen entsprechend
gut. Eine Gruppe von Frauen besuchte
ihn heute Nachmittag und übergab
ihm zahlreiche Geschenke, unter anderem
auch F$ 200 zur Versorgung der Familie.
Sie dankten dem Soldaten und dem
Militär damit für den Einsatz den
Frieden im Land wieder herzustellen.
17:00 Uhr
Schulen wieder geöffnet
Außer den Schulen in Labasa, Seaqaqa
und Savusavu, die bis auf Weiteres
geschlossen bleiben, nehmen alle
anderen Schulen ab Montag, den 31.07.00,
den Unterricht wieder auf. Die Sicherheitsvorkehrungen
bleiben zunächst bestehen.
16:40 Uhr
Das Militär untersucht Speights Fall
Die Untersuchungen werden noch einige
Zeit in Anspruch, da man etlichen
Leute zu den Geschehnissen und Vorwürfen
befragen muß, um ein genaues Bild
der Behauptungen und Beschuldigungen
der Angeklagten zu bekommen.
Auch wurde von Lt. Colonel Filipo
Tarakinikini bestätigt, daß die Sukanaivalu
Kasernen in Labasa noch heute an
das Militär zurück gegeben werden
sollen. Die Geiseln wurden gestern
schon freigelassen.
16:33 Uhr
Festnahme von Ratu Timoci Silatolu
+ Ratu Epeli Kanaimawi
Zwei weitere Unterstützer Speights
wurden von der Polizei festgenommen
und dem Militär übergeben. Sie werden
zu den anderen Gefangenen, Speight
etc. zu den Queen Elizabeth Kasernen
gebracht.
Ratu Epeli Kanaimawi war von Speight
selber als Premierminister nominiert
worden.
12:45 Uhr
Speight Anhänger heute noch nicht
vor Gericht
Aufgrund der anhaltenden Untersuchungen
durch die Polizei werden die Anhängern
Speights, die sich noch in den Nasova
Kasernen befinden, heute noch nicht
von Gericht gebracht. Die Befragungen
werden wohl noch eine Weile dauern.
Der Direktor der Polizei Moses Driver
konnte nicht zu einer Stellungnahme
erreicht werden.
11:52 Uhr
Ankündigung eines nationalen Streikes
in der nächsten Woche
In der nächsten Woche am Mittwoch
wird es einen nationalen Streik geben.
Es werden einige Gewerkschaften,
Handelskammern, kirchliche Vereinigungen
etc. bei dem Streik mitwirken. Die
Streikenden wollen die Rückkehr zur
Demokratie und verfassungsmäßigem
Recht.
11:50 Uhr
Die Vereidigung der neuen Interims-Regierung
hat soeben begonnen.
10:50 Uhr
Piloten wieder frei
Die beiden Neuseeländischen Piloten,
die gestern am Flughafen in Savusavu
als Geiseln genommen wurden, sind
wieder frei. Dieses wurde vom Militärsprecher,
Lieutenant Ro Alipate Mataitini,
vor einigen Minuten bestätigt.
Ein Chief, Oberhaupt des Nacekoro
Landes auf demsich der Flughafen
befindet, hatte bei den Verhandlungen
mit den Geiselnehmern vermittelt.
Es wurde noch in der letzten eine
Delegation nach zu Verhandlungen
nach Savusavu geschickt.
Anzumerken ist hier, daß Laisenia
Qarese Interimspräsident geblieben
ist und kein Anhänger Speights mehr
unter den neuen Kabinettsmitgliedern
ist.
Donnerstag:
27.07.2000
19:50
Uhr:
Bekanntgabe des neuen Sparhaushaltsetats
Dieser tritt zum 01. August in Kraft.
Nach Aussage des Finanzministeriums
gibt es ein Defizit von rund 113
Mio. Dollar (3,5 %) in der Haushaltskasse,
dieses führe zu Verschmälerungen
in einigen Bereichen. (Details lassen
wir hier aus).
Um den Rückgang des Tourismus aufzufangen
und wieder anzukurbeln, werden dem
Fiji Visitor Bureau statt geplanter
4 Mio. Dollar nun 11 Mio. Dollar
zugestanden.
16:57 Uhr
Geiseln in Labasa wieder frei
Gegen Mittag wurden die Kasernen
in Labasa von Landowners (Landeignern
/ Grundbesitzern) übernommen und
anwesende Personen als Geiseln gefangengehalten.
Nach einigen Verhandlungen sind diese
nun wieder frei.
12:48 Uhr
Versuchte Raub in der Schule von
Kalabu
Ein paar Jugendliche versuchten,
im Chaos des Geschehens, heute Vormittag
in die Kantine einer anderen Schule
einzudringen. Warnschüsse des Militär
trieben sie in die Flucht. Die Schule
wird nun bewacht und die Schüler
nach Hause geschickt.
12:37 Uhr
" Landesverrat / Treuebruch nicht ausgeschlossen", so das Militär
Eine Bestrafung wegen Landesverrats
und Treuebruchs George Speights und
seiner mitfestgenommenen Anhänger
wird vom Militär nicht ausgeschlossen.
Die 4 Personen werden seit gestern
Abend vom Militär festgehalten und
weiter vernommen.
Dieses wurde von Lt. Colonel Filipo
Tarakinikini bestätigt.
Das Militär zieht es vor nicht bekannt
zugeben wo diese Personen festgehalten
werden.
Ebenfalls befinden sich noch die
ca. 369 Leute (Männer, Frauen und
Kinder) in Polizeiobhut.
Weitere 39 verletzte Anhänger befinden
sich noch zu Behandlungen im Krankenhaus.
Zwei weitere Anhänger Speights: Ilisoni
Ligari (Sicherheitschef der Rebellen)
und Major Jo Savua (ein seines Amtes
enthobener Offizier) wurden heute
morgen festgenommen.
Amnestie, die im Munaikau Vertrag
zugesichert wurde, können nur bei
Rückgabe aller Waffen berücksichtigt
werden.
Das Militär bestätigte, daß die Stürmung
von Kalabu aus Sicherheitsgründen
durchgeführt wurde. Man befürchtete
aufgrund der Gefangennahme Speights
und der anderen drei Personen ein
Ausschreiten der anderen Anhänger.
12:15 Uhr
2 Piloten werden vermißt
In Savusavu auf Vanua Levu werden
seit dem Vormittag 2 Piloten der
Air Fiji vermißt. Was passiert ist,
weiß niemand - das Flugzeug steht
am Flughafen.
Die Air Fiji stellte, nachdem sie
diese Information erhalten hatte,
sofort alle Flüge nach Savusavu,
Labasa und Taveuni bis auf Weiteres
ein.
Auf halben Weg zwischen Savusavu
und Labasa habe Leute eine Straßensperre
errichtet.
Donnerstag:
27.07.2000
Wir
fragen uns, wer nun soviel Druck
auf das Militär ausgeübt hat,
daß dieses so hart durchgreift.
Nachrichten
im Radio - 11:00 Uhr
ein Zivilist, Anhänger Speights,
kam heute morgen durch einen
Schuß ums Leben.
die Schulen rund um diese
Gegend, in Suva und auch in Labasa
werden ab heute Mittag wieder
bis auf weiteres geschlossen.
9:07 Uhr:
Kalabu Fidschi Schule geräumt
Laut Angaben eines Bewohners von
Kalabu sind die letzten Rebellen
Speights vom Militär aus der Schule
entfernt worden. Er sagt, er habe
gesehen wie die Rebellen auf dem
Boden kriechend zum Militär LKW gebracht
wurden. Frauen und Kinder, die ebenfalls
zu den Anhängern Speights gehören,
wurden ebenfalls aus der Schule entfernt.
Nachdem die Gegend durchkämmt wurde,
hat das Militär nun die Schule umstellt.
Der Bewohner sah auch das 3 Verbrecher,
mit einer Pistole und einer Machete
bewaffnet, entkommen sind.
8:45 Uhr:
400 - 500 Leute zur mobilen Polizeistation
gebracht
Die ungefähr 400 - 500 Menschen in
der Schule von Kalabu wurden heute
früh zur mobilen Polizeistation in
Nasinu gebracht.
Der Reporter vor Ort beschreibt,
daß Männer, Frauen und Kinder mit
Handschellen gefesselt am Boden liegen.
Auch in dieser Gegend wurde der Verkehr
lahm gelegt und die Bevölkerung angewiesen
auf andere Straßen auszuweichen.
7:30 Uhr:
33 Männer zur Behandlung im Krankenhaus,
ein Soldat angeschossen
22 Männer wurde früh am Morgen mit
kleineren Verletzungen ins Krankenhaus
eingeliefert. Ein Soldat hatte einen
Schulterschuß abbekommen und blutete
lt. Radio Reporter (vor Ort) heftig.
Ein wenig später brachten 2 Krankenwagen noch
einmal je 5 verletzte Männer.
Die Aufnahme des Krankenhauses wurde
für andere Patienten vorübergehend
geschlossen.
6:30 Uhr:
30 und mehr Männer aus der Schule
in Kalabu geholt
Ungefähr 30 Männer wurden von Militär
und Polizei an Armen und Beinen von
der Schule entfernt, aufeinander
gestapelt und von bewaffneten Soldaten
bewacht.
Der Verkehr in diese Gegend wurde
von Militär und Polizei abgeriegelt.
Zwischen 5:00 und 6:00 Uhr wurden
um Kalabu Schüsse gehört, dieses
wiederholte sich etwas eine Stunde
später.
0:30 Uhr:
Militär nimmt Stellung zur Verhaftung
Die 4 Personen, inkl. Speight, wurden
gestern Abend gegen 9:45 Uhr wegen
Waffenbesitz von der Polizei / Militär
festgenommen. Sie befinden sich auf
der Nabua Polizeiwache.
Militärsprecher, Lt. Colonel Filipo
Tarakinikini, enthüllte, daß einer
der Gründe, die zur Festnahme der
Personen führte, auch die Bedrohung
des Lebens von Übergangspräsident,
Ratu Josefa Iloilo wäre. Dazu werde
man die Personen nun befragen. Ein
weiterer Grund das Herumlaufen mit
Waffen.
Er sagte auch, daß die Immunität,
die Speight und seinen Anhängern
gewährt worden war, nun in Zweifel
stehe. Das, weil die meisten Waffen
von den Rebellen noch nicht an das
Militär zurück gegeben worden seien.
Mittwoch:
26.07.2000
ab Mittag
AKTUELLE
NACHRICHT: - 22:28 Uhr
Speight
und Kollegen verhaftet
Coup-Leiter George Speight, sein
Medienberater Joe Nata, sein gesetzlicher
Berater Tevita Bukarau und ein Bodyguard,
als Cakau bekannt, wurden vor wenigen
Minuten vom Militär verhaftet.
Gründe, die zur Verhaftung führten:
Bedrohung des Übergangspräsidenten
Waffenbesitz (sie liefen nicht
selten mit Waffen in Suva und
Umgebung herum)
Diese Meldung
wurde von Militärsprecher, Lt. Colonel
Filipo Tarakinikini in den Nachrichten
um 0:00 Uhr bestätigt.
Weitere Details sind uns zur Zeit
noch nicht bekannt. Nun steht
es fest:
Die neue Regierung wird Morgen bekannt
gegeben und am Freitag vereidigt
werden.
Westliche
Chiefs beraten sich erneut
Am kommenden Samstag werden sich
die Chiefs der westlichen Provinzen
noch einmal treffen, um über einen
West Staat Fidschis zu beraten. Dieses
Thema wurde bereits im Juni schon
einmal diskutiert.
Militär: "Wir
werden Euch wissen lassen wenn Speight
sich rührt
Das Militär beobachtet Speights Rebellen,
die die Schule im Dorf Kalabu besetzt
halten und man wird die Öffentlichkeit
umgehend informieren wenn sich dort
etwas tut.
Rebellen
am Monasavu Staudamm
Die Rebellen, die das Elektrizitätswerk
am Monasavu Staudamm übernommen haben, übergeben
des Damm erst wieder an die FEA (Fiji
Electricity Authority), wenn die
neue Regierung vereidigt ist.
Diese Mitteilung wurde von einem
Sprecher der Landeigner an das NLTB
(Native Land Trust Board), die FEA
und das Militär gegeben.
Er sagte auch, daß jede Regierung
unterstützen werden, die ihre Forderungen
erfüllt. Den 15 gefangen gehaltenen
Soldaten am Staudamm soll es gut
gehen.
Militär:
Die neue Regierung soll noch heute
bekannt gegeben werden
Das Militär wurde darüber informiert,
daß die neuen Regierungsmitglieder
noch heute ernannt werden sollen.
„Regierung
der nationalen Einheit - der einzige
Weg vorwärts” Adi Kuini
Die ehemalige stellvertretende Premierministerin,
Adi KuiniVuikaba Speed, fordert den
Interimspremierminister, den Great
Council of Chiefs und alle, die die
Autorität haben dazu auf eine Regierung
der nationalen Einheit zu wählen.
Adi Kuini sagt, daß diese Regierung
von gewählten Mitgliedern der Parlamentes
ausgewählt werden wird.
„Das ist laut der Verfassung von 1997 erlaubt. Wir glauben, daß das der
einzige Weg vorwärts ist, denn es ist legitim gegenüber der nationalen Gemeinschaft
und verfassungsgemäß. Das ist ein schlauer Zug und ich appelliere an die, die
unsere Nation im Moment regieren eine Regierung der nationalen Einheit zu wählen,
denn das ist der einzig vernünftige Vorschlag.”
In der Zwischenzeit erwartet das
Büro des Präsidenten, daß heute noch
die Kabinettsmitglieder bekannt gegeben
werden. Morgen soll dann die Vereidigung
stattfinden.
Mittwoch:
26.07.2000
Morgen
soll nun eine neue Übergangsregierung
ernannt und am Freitag vereidigt
werden. Inwieweit das zu einer
Normalisierung im Land beiträgt
ist schwer zu sagen.
Das war auch bis zu Stunde alles
was es an Neuigkeiten gibt.
Dienstag:
25.07.2000
Neue Übergangsregierung?
Um Suva haben inoffizielle Treffen
in Bezug auf die „neue” Übergangsregierung
stattgefunden. Man nimmt an, daß diese
Morgen bekannt gegeben werden soll.
Ebenso haben sich derzeitiger Premierminister
Qarese und sein Kabinett beraten
und auch George Speights Gruppe
ist erneut zusammen getroffen.
Es wird angenommen, daß beide Gruppen
von Repräsentanten des Präsidenten über
die mögliche Neuaufstellung der Übergangsregierung
informiert wurden.
Wahrscheinlich hat es aufgrund
dieser ganzen Handlungen auch so
gut wie keine Nachrichten in den
letzten Tagen gegeben.
Und das waren auch schon wieder alle
offiziellen Meldungen im Zusammenhang
mit der Situation / Krise für heute.
Montag:
24.07.2000
An
der allgemeinen Situation hat sich
nichts geändert und wieder gab
es kaum neue Nachrichten:
Die Stromeinschränkungen in Suva
und Umgebung dauern an. Die Grundbesitzer
des Monasavu Staudamms (von dem diese
Bereiche versorgt werden) wollen
jetzt Speight und einige seiner Leute
bei weiteren Verhandlungen mit der
Elektrizitätsge- sellschaft FEA dabei
haben.
Ein Sprecher der Gundbesitzer wirft
der Regierung vor eine Pachtschuld
von 23 Mio. Dollar zu haben und diese
fordere man jetzt ein. Das wäre der
Grund warum sie „ihr” Land
nun zurück haben wollen und bevor
das nicht alles geklärt ist, geben
sie das Elektrizitätswerk am Staudamm
nicht frei.
Diese Frage war allerdings schon
seit einigen Jahren vor Gericht verhandelt
und im Mai diesen Jahres abgeschlossen
worden.
Die FEA hat für die Übergangszeit
weiterhin etliche Dieselgeneratoren
im Einsatz. Und die betroffenen Gegenden
haben abwechselnd alle 2 Stunden
Strom zur Verfügung.
Weitere Verhandlungen sollen noch
in dieser Woche stattfinden.
Neuseeland:
Neuseeland hat heute 2 Fidschianische
Marine Offiziere zurück geschickt
und weitere 40 Ingenieure und Offiziere
werden folgen.
Man diskutierte heute auch über den
heutigen „Constitution Day”,
den es ja eigentlich nicht mehr gibt.
Zwischenmeldung
zur wirtschaftlichen Lage:
Die Auswirkungen der politischen
Krise, die aus der Geiselnahme hervorging,
in Zahlen:
Die gesamten Auswirkungen werden
2 - 3 Mal schlimmer eingeschätzt
als 1987. Diese Zahlen wurden vom
ständigen Finanzsekretär, Savenaca
Narube, zusammen gestellt, nachdem
die Gewerkschaften behauptet hatten,
daß das Finanzministerium überreagiere.
Die wirtschaftliche Wachstumsrate
fällt 15% ins Minus, was die Position
der Wirtschaft auf den Stand von
1991 zurückwirft.
Die Arbeitslosenzahl durch die Situation
hat die 7.000 weit überschritten.
Man erwartet einen Anstieg der Arbeitslosen
auf über 20.000 und irreparable
Schäden wenn es zu den angezeigten
internationalen Sanktionen, Embargos
und Investitionsstreichungen kommt.
Am meisten davon betroffen sind Textil-
und Tourismusindustrie.
Sonntag:
23.07.2000
Auch
heute wieder Stillschweigen im
Radio.
Da heute Sonntag ist und morgen ein
Feiertag, können wir uns telefonisch
leider keine Informationen beschaffen.
Wir wundern uns nur über den
morgigen Feiertag:
„CONSTITUTION DAY” = Tag der Verfassung
die es ja eigentlich gar nicht mehr
gibt ?!!?
Samstag:
22.07.2000
Es
gab heute keine neuen Nachrichten
zur Sachlage:
das Dorf Kalabu wird immer
noch von den Rebellen besetzt
weiterhin Stromeinschränkungen
in Suva
es wurden weitere 5 Waffen
an das Militär zurück gegeben,
12 fehlen immer noch
ansonsten scheint es ruhig
zu sein
Freitag:
21.07.2000
Aktuelle
Meldungen des heutigen Abends:
Gegen kurz nach 21:00 Uhr wurde das
aktuelle Radioprogramm für folgende
Meldung unterbrochen:
Kurz nach 21:00 Uhr gab es Warnschüsse
an einem militärischen Kontrollpunkt
in Nausori. 5 Leute, vermutlich Anhänger
Speights, hatten versucht diesen
Kontrollpunkt zu übernehmen. Daraufhin
feuerten einige der Soldaten Warnschüsse
ab.
Nähere Einzelheiten darüber sind
uns noch nicht bekannt.
Freitag:
21.07.2000
Zur
Zeit bewegt sich hier nicht allzu
viel, zumindest nicht öffentlich.
Unsere Meinung zu dem Ganzen finden
Sie:
15:35 Uhr:
Bewohner verlassen ihr Dorf
Gestern hatten die Grundbesitzer
Kalabus Speight und seine Anhänger
aufgefordert das Dorf zu verlassen
und die Schule wieder zu übergeben.
Heute verlassen viele Bewohner ihre
Heimat, weil die Rebellen sich immer
noch dort aufhalten.
So kämpft George Speight für
die Rechte der einheimischen Fidschianer?!?!?
09:00 Uhr:
Dem
Interims-Präsidenten, Ratu Josefa
Iloilo geht es wieder besser. Er
nimmt an weiteren Treffen mit dem
Interims-Premierminister und dem
Kabinett teil.
„Die „Erkrankung” Iloilos
wurde unserer Meinung nach nur
auf Druck von Speight und seinen
Leuten ausgelöst.”
Donnerstag:
20.07.2000
ab Mittag
17:00
Uhr:
Treffen in Sorokoba beendet
Eine
Versammlung der vom Volk gewählten
Regierung (The People's Coalition)
ist gerade eben im Dorf Sorokoba
in der westlichen Provinz Ba zu Ende
gegangen. Es haben alle Mitglieder
der ehemaligen Chaudhry-Regieruung
teilgenommen. Man konnte noch keine
Lösung finden und wird sich morgen
um 09:00 Uhr wieder zusammen setzten.
Die Chaudhry-Regierung soll im Westen
wieder eingesetzt werden, womit aber
nicht zu verstehen ist, daß das Land
gespalten wird.
„Allerdings
kursieren im Westteil der Hauptinsel
Gerüchte über die Ausrufung eines
eigenen Staates.”
Es
wurden 3 Ausschüsse gebildet, die
sich mit den Rechten der "Ur"-Fidschianer,
der Indo-Fidschianer und den Medien
befassen sollen.
Morgen sollen in einer Pressemitteilung
nähere Einzelheiten erläutert werden.
15:25 Uhr:
Vertreter
des Interimspräsidenten treffen sich
mit den Rebellen und Qarese - näherer
Grund des Treffens ist nicht bekannt.
15:15 Uhr:
Neuseeland
Der
Bevollmächtigte Fidschis, Isimeli
Bainimara traf heute den Neuseeländischen
Außenminister, Phil Goff. Goff will
Bainimara die Position Neuseelands
zur Krise in Fidschi darstellen.
Goff sagte, es sei eine Tragödie,
daß die Beziehung zwischen Neuseeland
und Fidschi so abgekühlt ist.
Alles werde wieder hergestellt werden,
sobald es wieder eine Demokratie
in Fidschi gebe, die menschlichen
Rechte geachtet werden und eine nicht
rassistische Verfassung besteht.
Inzwischen hat Neuseeland Mahendra
Chaudhry und seiner Familie angeboten,
in Neuseeland Zuflucht zu suchen.
Chaudhry erkennt dieses Angebot an,
aber er ist in Fidschi geboren und
hat sein Leben hier verbracht, bezeichnet
sich selbst als Fidschianer und wird
das Land nicht so schnell verlassen.
Goff erwartet
ebenfalls, daß viele Indo-Fidschianer
nach Neuseeland kommen werden,
sie werden keine besonderen Privilegien
genießen, sondern den normalen
Einwanderungs- prozeß durchlaufen.
Goff glaubt
nicht, das den Terroristen, die
vorgenommenen Sanktionen nichts
ausmachen.
Goff: „Noch
einmal zur Erinnerung, George Speight
hat seine Aufenthaltsgenehmigung
in Australien verloren. Er
wird weder als Tourist noch als
Bewohner einreisen können, obwohl
er Kinder dort hat. Die Sanktionen
und Einreiseverbote werden von
einigen Ländern ( USA etc.) unterstützt
und man hofft damit eine direkte
Wirkung auf die Verantwortlichen
ausüben zu können.”
Donnerstag:
20.07.2000
12:30
Uhr:
Einschränkungen bei der Stromversorgung
in Suva gehen weiter
Während
gestern noch ein baldiges Ende angekündigt
wurde, bleiben die Einschränkungen
bei der Stromversorgung bis auf weiteres
bestehen.
Am Staudamm sollte heute ein Treffen
der FEA (Fiji Electricity Authority)
und den Grundbesitzern stattfinden
- ein Termin wurde jedoch nicht vereinbart.
Es sollte die Rückgabe des Elektrizitätswerkes
an die FEA verhandelt werden.
Der Manager der FEA sagt, daß es
nichts mit den gestrigen Ereignissen
am Parlament und der Übernahme der
Schule in Kalabu zu tun hätte.
11:20 Uhr:
Die Grundbesitzer Kalabus wollen
Speight nicht Die
Grundbesitzer von Kalabu geben bekannt,
daß sie weder Speight und seine Anhänger
noch die Übernahme der Schule unterstützen.
Eine Grundebesitzer Familie forderte
die Rebellen auf, die Schule zu verlassen.
Die Ausbildung der Kinder sei dadurch
noch mehr eingeschränkt. Aufgrund
der Schließungen zwischen dem 19.05.
+ 17.07.00 seien schon viele Examen
ausgefallen, dieses beträfe rund
1.000 Studenten, die diese Schule
(College) besuchen.
09:00 Uhr:
Downer "Aufstehen und Kämpfen"
Der
Australische Außenminister, Alexander
Downer, drängt Fidschi sich gegen
George Speight zustellen und drohte
weitere Sanktionen an, falls Speight
oder seine Anhänger in die neue Regierung
integriert würden.
Der Sydney Morning Herald meldet,
daß diese Äußerungen Downers nach
der Absage der Vereidigungszeremonie
kamen.
Auf einer Pressekonferenz sagte er,
die Bürger Fidschis müßten Speight
den Rücken zukehren.
Downer: „Wir müssen uns gegen
die Rebellen erheben.” Er ist
der Meinung, daß die Amnestie für
Speight und seine Leute diese geradezu
ermutigt, herumzulungern und ihre
illegalen Aktivitäten fortzusetzen.
Downer sagt, daß Speight hinter Schloß und
Riegel müsse und drängt den Interimspräsidenten,
Ratu Josefa Iloilo, den GCC und das
Militär nicht weiter auf Speights
Forderungen einzugehen.
09:00 Uhr:
Neuseeland denkt über rechtliche
Schritte nach Die
Zeitung „The New Zealand Herald” meldet,
daß die Neuseeländische Regierung überlegt
wie sie den Fidschianern mit Neuseeländischen
Verbindungen durch legale Aktionen
gegen Speight bzgl. der angerichteten
Schäden helfen kann.
09:00 Uhr: Nachdem
die Sport- und Rugbyteams Fidschis
von Australien und Neuseeland verbannt
wurden, versuchen sie nun in der
nördlichen Hemisphäre Fuß zu fassen.
Bob Challenor ist zur Zeit in Irland
und wird in England, Irland, Wales
und Schottland um Spiele für dieses
oder das nächste Jahr bitten.
Mittwoch:
19.07.2000
Nachrichten
des heutigen Tages bis 23:30 Uhr
Bis zur Stunde
gibt es keine weitere Meldungen.
15:10 Uhr:
Neuseeland greift zu härteren Maßnahmen
41 Fidschianer
im Militärdienst werden innerhalb
einer Woche nach Fidschi zurück
geschickt.
2 Neuseeländische
Soldaten in Fidschi werden
sofort zurückgeholt
die Suspendierungen
den Sport betreffend werden
bis Ende des Jahres verlängert.
dem Fidschianischen
Botschafter werden morgen in
Wellington in Neuseeland die
Erklärungen der verschiedenen
Sanktionen überreicht.
Die Premierministerin
Neuseeland, Helen Clark, sagt,
daß ihre Regierung der Meinung
war, daß es nötig war ein weiteres
Signal zu geben, da von Fidschi
kein Beweis käme, die Demokratie
wieder herzustellen.
Die Verzögerungen zur Vereidigung
der neuen Regierung könne allerdings
als kleines Zeichen gedeutet werden
- es herrsche immer noch der Zustand
der Unsicherheit.
15:00 Uhr:
Übernahme
der Schule in Kalabu von 300 bis
400 Anhängern von Speight.
14:40 Uhr:
Erklärung zur Verschiebung der Vereidigung
Mit
keinem Wort wird erwähnt nun die
Vereidigung der neuen Interimsregierung
stattfindet.
Interimspremierminister Laisenia
Qarase, sagt, daß die Vereidigung
heute nicht stattfand, weil sich
der Interimspräsident, Ratu Josefa
Iloilo nicht gesund fühlt.
Die Mitglieder aus Speights Gruppe,
sowie zwei andere waren nicht erschienen.
Der offizielle Sekretär, Jo Browne,
des Präsidentenbüros sagte, er selber
habe erst 5 Minuten bevor die Zeremonie
stattfinden sollte, von deren Absage
erfahren.
14:40 Uhr:
Rebellen verlassen das Parlament George
Speight und seine Anhänger haben
den Parlamentskomplex verlassen und
sind nun in das Dorf Kalabu zwischen
Nausori und Suva gezogen. Das Militär
bestätigt den Transport organisiert
zu haben. Als Reporter des Radiosenders
zum Parlamentsgebäude kamen, fanden
sie nur noch den offiziellen Wagen
des Premierministers unzerstört auf
dem Parkplatz.
In der Zwischenzeit war Militärsprecher
Filipo Tarakinikini nicht gewillt
Auskunft über eine neu errichtete
Straßensperre in Naitasiri zu berichten.
Dieser ist aller Wahrscheinlichkeit
nach Vergeltung für die neu ernannte
Interimsregierung, die, entgegen
der vorher gehenden Meldungen, nur
vier Anhänger Speights als Mitglieder
hat.
Tarakinini gibt nun alle Fragen an
das Büro des Präsidenten, Ratu Josefa
Iloilo weiter, den dieser sei nun
die leitende Autorität. Auf die Frage,
ob es noch Überlegungen zur Amnestie
der Rebellen gibt, ob sie alle Waffen
zurück haben und warum es noch Straßensperren
gibt, sagte er, daß Militär habe
nicht mehr die Macht.
Mittlerweile steht fest, daß am morgen
7 Fahrzeuge vor dem Parlamentsgebäude
von Speights Leuten ausgebrannt wurden.
Sie hörten erst damit auf als die
Vereidigungszeremonie abgesagt wurde.
Das einzige Fahrzeug was unberührt
war, war das des Premierministers.
11:35 Uhr:
Reaktionen der Vereinten Nationen Ein
Einschreiten der UNO erwarte man
zur Zeit nicht. Man habe aber Rebellenführer
George Speight vor kurzem gewarnt,
daß er das Land in absolute Isoliertheit
führe, wenn nicht die demokratisch
gewählte Regierung wieder eingestellt
würde. Dieses scheint nicht erhört
worden zu sein.
Man habe die Freilassung der Geiseln
begrüßt und nimmt nicht an, daß die
Situation Einfluß auf Fidschi als
Mitgliedsstaat habe.
Fidschi ist aktiver Teilnehmer an
UNO Friedensicherungsaktionen und
hat mehrere 100 Soldaten in den Gebieten:
Ost Timor, Bougainville, Südlicher
Libanon, Bosnien und Kuwait.
11:20 Uhr:
Vereidigung verschoben Aufgrund
einer Unpässlichkeit des Präsidenten,
Ratu Josefa Iloilo wurde die für
11:00 Uhr geplante Vereidigungszeremonie
der 32 neuen Interimsregierungsmitglieder
auf ein späteres, nicht genanntes,
Datum verschoben. Des Weiteren waren
9 der Mitglieder nicht erschienen,
die meisten von ihnen waren Speights
Anhänger.
10:00 Uhr:
Immer noch werden Waffen vermißt Insgesamt
17 Waffen verschiedener Ausführungen
werden noch vermißt.
10:00 Uhr:
International wird gehandelt Neuseeland
und Groß Britannien passen sich Australien
an und rufen ihre Bevollmächtigten
zurück.
Außenminister Neuseelands, Phil Goff
sagt, daß dies zeigen soll wie sehr
man bedauert, daß einige der Interimsregierungsmitglieder,
die um 11:00 Uhr vereidigt werden
sollen, aus Speights Gruppe stammen.
Es werden von ihm zahlreiche Sanktionen
angekündigt.
Von Australien
werden fast alle nicht humanitären
Hilfen infolge des Coups sanktioniert.
Der Außenminister Australiens,
Alexander Downer, sagte, daß alle
gemeinsamen militärischen Übungen
suspendiert werden. Ebenso wird
das nationale Fidschianische Sportteam
abgelehnt. An der Olympiade in
Sydney darf Fidschi noch teilnehmen.
Auch werden andere Länder aufgefordert
geplante Treffen in andere Länder
zu verlegen. Eine Reihe wirtschaftlicher
Sanktionen sind geplant.
9:30 Uhr:
Speight ist enttäuscht über die
neu ernannte Interimsregierung In
der letzten Nacht wurden 2 Fahrzeuge
vor dem Parlament in Brand gesteckt.
Die Reporter des Radios vermuten
Speights Leute hinter der Brandstiftung,
da diese nicht mit der Interimsregierung,
die heute morgen vereidigt werden
sollte, einverstanden ist.
Speights Anhänger wollen noch heute
das Parlamentsgebäude verlassen.
Speight war enttäuscht weil kaum
einer der neu ernannten Kabinettsmitglieder
gesagt hatte, daß er die Rechte der
einheimischen Fidschianer unterstützen
werde. Speight meint, daß diese nur
ernannt wurden, um die internationale
Gemeinschaft zu beschwichtigen und
weitere Sanktionen zu stoppen.
Der
Vorsitzende des großen Rates, Sitiveni
Rabuka, vereidigte heute den Interimspräsidenten
und seinen Stellvertreter.
Er sagte, diese beiden würden die
neue Interimsregierung aus ehemaligen
Mitgliedern, Unterstützern Speights
und aus der vorangegangenen
Interimsregierung wählen.
Von Neuseeland wurde Fidschi bereits
einige Sanktionen aufgezwungen.Außenminister,
Phil Goff: Fidschi wir nun statt
5 Mio. Dollar, wie vorher immer,
nur noch 2,5 Mio. Hilfe erhalten.
Beidseitige Verteidigungsverbindungen
werden eingestellt und die schwarze
Liste, derer, die nicht mehr nach
Neuseeland reisen dürfen wurde auf
300 Personen erhöht.
Goff sagte, daß die Kinder derer,
die an der Geiselnnahme beteiligt
waren, keinen Anspruch mehr auf Stipendien
oder Unterstützungen für das Studieren
in Übersee haben.
17.07.2000:
Am
Dienstag, 18.06.2000 sollen der Interimspräsident
Ratu Josefa Iloilo und sein Stellvertreter,
Ratu Jope Senilolo, vereidigt werden.
Die Rückgabe des Monasavu-Staudamms
wird spätestens zum kommenden Wochenende
erwartet.
Die übernommenen Polizeiwachen in
Labasa und Korovou wurden an die
Polizei zurückgegeben.
16.07.2000: Schulen
sollen ab 17.07.00 nun endgültig
wieder geöffnet werden.
Das Militär
hofft - weitere Waffen zu finden Das
Militär hat fast alle Waffen aus
dem Parlamentsgebäude zurückbekommen.
Man nimmt an, daß die fehlenden Waffen
während der Krise nach Levuka verschifft
wurden. Tarakinikini sagte, daß es nun
in ihrer Verantwortung läge, zusammen
mit der Polizei die Waffen wieder
zu beschaffen.
Die in Suva weiter bestehende nächtliche
Ausgangssperre wurde gelockert: 22:00
- 05:00 Uhr. Dieses wurde von Militär
bestätigt.
15.07.2000: Am
Samstag gab es eine Pressekonferenz
mit einigen der Geiseln und Ex-Premierminister
Mahendra Chaudry. Dieser sagte zu
lokalen und internat. Medien:
„The
People's Coalition Government (die
vom Volk gewählte Regierung) hat
weiter die Unterstützung der Mehrheit
Fidschis und auch international.”
„Seine Regierung ist immer noch die demokratisch gewählte Regierung und
sollte wieder eingestellt werden.”
Er betont das George Speights Anhänger
eine Minderheitengruppe seien.
14.07.2000
(abends): Am Freitag
abend wurde um 21:00 Uhr noch der
Sicherheitserlaß für das Jahr 2000
bekannt gegeben: