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Ein paar interessante Heilmittel für fast jede Gelegenheit.
Wenn Sie in Fidschi Urlaub machen, sollten Sie einen geführten
Spaziergang durch die Natur wahrnehmen ... es lohnt sich wirklich
und man lernt, dass es auch ohne chemische Mittelchen geht.
Aber schauen Sie selbst - auch so manche Leckerei ist dabei
...
MAQO (Mangifera Indica) - Mango
Die Frucht wird bekanntlich gegessen, wenn sie grün und
reif ist und wird am Markt verkauft.
Wenn sie nicht als Snack gegessen wird, dann wird sie zu Marmelade,
Fruchtmus oder Kompott
verarbeitet.
Die Schale soll, als Getränk verabreicht, Wunden heilen
können.
Die Blätter werden verwendet, um Bauchschmerzen zu lindern.
CAUCAU (Cestrum nocturnum) - Lady der Nacht
Die Blumen produzieren nachts einen stark süßen
Geruch. Dieser ist wichtig für ihre Duftnote
(Parfüm). Zudem werden Blumen zu Kränzen zusammen
gebunden. Die Wurzeln werden als Medizin
gebraucht.
KAVIKA (Syzigium malaccense) - Malay Apfel
Diese Frucht wird im Dezember reif. Dann kann man sie nebst
schönen pinken Blüten in Büscheln
an den Ästen der Bäume hängen sehen. Die Rinde
wird zu Medizin verarbeitet, die Husten stillt.
Die Frucht wird gegessen als köstlicher Snack und wird
ebenfalls auf hemischen Märkten verkauft.
KULU (Artocarpus Herterphyllus) - Brotfrucht
Brotfrucht ist ein wichtiger Bestandteil der fidschianischen
Diät
und wird auf jedem Markt angeboten. Vorwiegend
wird diese Frucht im Erdofen (Lovo) gekocht, gedünstet
oder gebacken.
UCI, SALUSALU (Euodia hortensis)
Diese stark riechenden Blumen werden für Girlanden und
Blumenkränze verwendet (Salusalu) und
auch, um Kokosnussöl zu parfümieren.
BUA (Plumeria rubra und Plumeria obtusa) - Frangipani
Dies ist Fijis am meisten duftende heimische Blume. Sie wird
wie die Uci-Blume zu Kränzen
verarbeitet und um Kokosnussöl zu beleben. Die Rinde wird
verarbeitet, um Wunden zu heilen und
Schmerzen zu stillen. Meist wird diese Pflanze an Flüssen
entlang gefunden.
OVAOVA (Mikania micrantha) - "Mile-a-minute"
Die Honigbiene ist von Mai bis Juni auf der Suche nach Ovaova-Pflanzen.
Ihre Blätter sind
ein starkes Antiseptikum und werden verwendet, um Blut tiefer
Wunden zu stoppen. Ausserdem
hilft die Pflanze gegen Durchfall, Bluthochdruck, Bauchschmerzen
und schützt vor Infektion der
Nabelschnur und um Tetanus zu bekämpfen.
MAOLI KAI (Spondias dulcis) - Polynesische Pflaume
Diese Frucht als leckeres Dessert zu verzehren ist ein reines
Vergnügen. Die Inder machen daraus
auch Pickles für
Curry. Die Schale wirkt gegen Grippe, Fieber, Beulen und
Appetitverlust.
Die Blätter helfen gegen Husten und die Wurzeln werden
für die Heilung von Wunden verwendet.
Aus der Trickkiste der Dorfältesten:
Bauchschmerzen:
Hier hilft am besten eine Cocktail aus Mango-Blättern
und Wasser.
Auch lindernde Wirkung zeigen Ovaova, Rautolu, Wiriwiri, Yalu
und Quwawa.
Fieber, Hitzeschlag:
Sammeln Sie Moli Kurukuru-Blätter und vermischen Sie diese
mit Kokosnussöl und Wasser. Fest
zerstampfen und dann auf die Stirn auftragen - kurze Zeit später
merken Sie nichts mehr!
Auch helfen sollen Totodro und Tawa.
Kopfschmerzen:
Extrahieren Sie den Saft der Kavika- oder Yararo-Blätter
und fügen diesem Wasser hinzu. Diese
Substanz vorsichtig in den rechten oder linken Nasenflügel
(je nachdem, auf welcher Seite der
Kopf schmerzt) gegeben und Sie sind befreit. Bobo hilft ebenfalls.
Zahnschmerzen:
Mischen Sie die Blätter der Totodro-Pflanze mit etwas
Wasser und gurgeln Sie. Sie können auch
Yararo nehmen.
Herzinfarkt:
Sammeln Sie Vueti Naitasiri-Blätter und kochen Sie diese.
Prost!
Auch hier hilft Bobo.
Allgemeine Schmerzen, verstauchte oder gebrochene Knochen:
Mit den Blättern der Vau oder Vau-Leka (Hibiscus tiliaceus)
werden Verbände oder Bandagen
gewickelt die täglich erneuert werden. Schon mal geht
die Schwellung zurück. Auch Bebe hilft.
Schnitt- und Schürfwunden:
Sammeln Sie Ovacia-Blätter, entziehen Sie den Saft und
geben Sie die Paste auf die Wunde.
Ebenfalls Wirkung zeigen Ovaova und Usuvanua. |