Fidschi Inseln Sonnenuntergang
Fidschianisches Bure
Manta Magic - Kadavu

BWT Travel-Office
Sun & Fun

Sun & Fun

Traumhochzeit

Strand
BWT Travel-Office
Fidschi Inseln - Das Tor in die Südsee

Cook Inseln Samoa Tonga Niue Tuvalu Tauchen Cycle - MTB Immobilien
Fidschi-Zeit: 18.05.2008 - 08:32 Uhr « Kontakt »
   Hauptnavigation:
« FIDSCHI INSELN »
» AKTUELLES !!!!
    REISE-INFOS 11. & 12. 2006
» Über
» Informationen A - Z
» Hotels & Resorts
» Ausflüge
» Kreuzfahrten
» Dies & Das
» Wetter
» Interessante Links
« Dies & Das »
» Sprache
» Fidschianischer Kalender
» Aufbau eines Dorfes
» Bure
» Fauna & Flora um Abaca
» Pflanzenheilkunde
» Kava / Yaqona
» Lovo / Erdofen
» Tapa
» Totems
» Weisheiten & Geschichten
 
 
 
 
Kava, Kava-Zeremonie, Wirkung etc.:
 
KAVA – in Fidschi auch YAQONA genannt, in manchen anderen Teilen des Südpazifiks einfach nur ’AVA – spielt eine wichtige Rolle in traditionellen Zeremonien und wird vielerorts als Totem für Wohlwollen und Respekt unter den Leuten des Südpazifik verwendet.
Oft sieht man eine Gruppe von Männern in Dörfern oder am Markt um die TANOA (Kava-Schüssel) versammelt sitzen, die sich stundenlang Geschichten erzählen, während die BILO (eine halbe Kokosnuss-Schale) herumgereicht wird. In der heutigen modernen Welt wird dieser alte Brauch oft abgewandelt fortgesetzt ... in einem hinteren Büroteil ... mit Plastikschalen ...

Die typische Zeremonie
Besucht man ein Fidschianisches Dorf, so gehört es sich, als Gastgeschenk ein SEVUSEVU (Kavawurzel) mitzubringen, aus der dann der Kava-Trunk zubereitet wird. Je größer die Wurzel, desto mehr Ehre wird erwiesen, desto freundlicher sind die Besuchten gestimmt und desto eher wird der Zutritt zum Dorf gewährt.

Gewonnen wird Kava aus der Wurzel des Pfefferstrauches (piper mesthysticum). Die WAKA (Wurzel und das Beste) und die Stiele werden getrocknet und in einer speziellen Schale (ähnlich wie ein Mörser) zerstoßen. Unverkennbar hört man das monotone Klopfen, wenn man durch ein Dorf läuft oder fährt. Das Pulver wird dann in ein Tuch gegeben, das über die mit Wasser gefüllte Tanoa gespannt wurde. Alles zusammen wird zugedreht und ausgewrungen. Früher wurde als Tuch die zerstoßene Rinde des Bau-Baumes verwendet, heute sind es meist Leinentücher. Das Resultat sieht – ganz respektlos ausgedrückt – aus wie eine dreckige Pfütze und ist je nach gewünschter Stärke dunkler oder heller gefärbt.

Eine traditionelle Tanoa wird aus einem großen Stück Vesi-Holz geschnitzt. Am einen Ende ragt eine dicke Schnur aus Kokosnussfaser heraus, die mit dicken Cowrie-Muscheln verziert ist und
TUI-NI-BULI genannt wird. Sie zeigt direkt auf den Häuptling der Gruppe oder den hohen Besuch, zu dessen Ehren die ISEVUSEVU, die offizielle Kavazeremonie, veranstaltet wird und der mit gekreuzten Beinen vor der Tanoa sitzt.

Der Zeremoniemeister gibt die Anweisung, dass das zerstoßene Wurzelpulver auf das Tuch gegeben und im Wasser geschwenkt wird. Wenn er damit einverstanden ist, dass die Mixtur stimmt, dann gibt er zu verstehen, dass die Zubereitung fortgeführt werden kann und die Flüssigkeit wird gestreckt. Ist eine Portion fertig, so reicht der Mundschenk mit viel Respekt und würdevoll dem hohen Besuch die erste Schale. Wenn der Gast die Schale in einem Zug geleert hat wird geklatscht. Der Zeremoniemeister trinkt als nächstes, gefolgt von den Gästen, je nach Rangfolge.

Während des offiziellen Teiles der Zeremonie gehört es sich, nicht zu sprechen und sich nicht zu bewegen. Auch dürfen die Beine nicht ausgestreckt auf die Tanoa zeigen. Nach der offiziellen Eröffnung werden die Muscheln zurück genommen und man darf sich wieder entspannen. Männer sollten die Beine aber immer noch überkreuz halten, die Frauen zur Seite. Steht man auf, so läuft man leicht gebückt als Zeichen des Respekt und entschuldigt sich (JILOU).

Wenn man in Fidschi eine BILO angeboten bekommt, dann klatscht man ein Mal, nimmt die Schale immer mit beiden Händen (!!), sagt "Bula" zum Häuptling und trinkt alles in einem Zug. Die Schale wird zurück gereicht (auch wieder mit beiden Händen) und zum Dank wird drei Mal geklatscht. Üblicherweise sind hier seit je her die Männer für die Zeremonie verantwortlich.
Auch wenn man im ersten Moment eine etwas taube Zunge bekommt und der erste Schluck ungewohnt schmeckt – Kava auszuspucken ist die höchste Erniedrigung und Respektlosigkeit, die man den Gastgebern entgegen bringen kann!

In Tonga dagegen war früher immer die schönste Frau dafür zuständig, die Wurzel mit Steinen zu zerschlagen und das Pulver dann in ihrem Haar unter das Wasser zu mischen. Sind die „Krümel“ entfernt, so wird das Haar ausgewrungen, die Flüssigkeit wird in die Bilo-Schale getropft und den Männern serviert. Es wird laut der Name der Person gerufen, die als nächstes trinken soll und als Zeichen, dass die Schale angenommen wird, klatscht diese Person ein Mal kurz in die Hände. Die Beine werden wie in Fidschi gekreuzt, während des offiziellen Teiles herrscht ebenfalls Stillschweigen. Heute wird aber aus Hygienegründen meist ein neutrales Tuch zum Mischen verwendet.
Weder in Tonga, noch in Samoa ist es üblich, bei einem Dorfbesuch ein Sevusevu zu präsentieren. Wahrscheinlich, weil die Dorfstruktur – anders als in Teilen Fidschis – schon moderner ist.

Herkunft des Sevusevu
Es wird davon ausgegangen, dass derartige Zeremonien früher als religiöse Riten vollzogen wurden, um mit den übernatürlichen Mächten in Kontakt zu treten, sowohl mit den Göttern, als auch um den Ahnen und Urahnen Zutritt zur jetzigen Zeit zu gewähren und mit ihnen und den Göttern kommunizieren zu können.

Wirkungsweise
Es wird gesagt, dass die allgemeinen, pharmakologischen Eigenschaften von Kava einen betäubenden Effekt auslösen und als Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Muskel-Entspanner, Anti-Pilzmittel sowie zur Befreiung von Schlaflosigkeit eingesetzt werden können. Die internationalen Einfuhrbestimmungen erschweren den Kava-Export aus pazifischen Inselstaaten nach beispielsweise Amerika oder Europa.
In der Regel ist Kava aber ungefährlich. Ungewünschte Reaktionen entstehen meist erst durch Kombination mit anderen Mitteln, durch die Kapselhüllen oder auf Grund von übermäßigem Konsum. Dann kann es beispielsweise zu einem Leberschaden kommen – die Augen vieler Einheimische zeigen nach jahrelangem Konsum eine gelbliche Färbung auf.

   Alles auf einen Blick:
« Allg. Informationen »
» Infos zur Seite
» Schwerpunkte
» Sterne & Kategorien
» Betreuung & Probleme
» Sicherheits-Hinweis zu allen
    Zielen
» (Reise-)Versicherungsschutz
» Währungsrechner
» Anreise
» Hochzeit, Flitterwochen & mehr
« Meet & Greet »
» Seite weiter empfehlen
» Reiseberichte und -erlebnisse
» Gästebuch
» Der Südsee-Buchladen
 
Skype Me™!
SKYPE !!! Sie erreichen uns in der Regel zur deutschen vormittags Zeit von 08:00 - 13:00 Uhr oder nach Absprache.
Hier können Sie Skype kostenlos herunterladen
« Angebote »
 
» Superschnäppchen - Fidschi***
 
« Neues & Aktuelles »
» Verschiedene News-Letter
Direktanmeldung:
» Allgemeines, Neuigkeiten ...
» Tauchen in der Südsee
» Mountainbike in Fidschi
» Angebote & Schnäppchen
» Reiseberichte und Erlebnisse
» Neuigkeiten & Aktuelles
« Ihr Kontakt zu uns »
» Postanschrift & Telefon
» Kontaktformular
» Impressum
» AGBs & Reisebedingungen
 
 
Nach oben
Nach oben
Cook Inseln Samoa Tonga Niue Tuvalu Tauchen Cycle - MTB Immobilien
Letzte Aktualisierung: 15. Mai 2008
© 1997 - 2008 by BWT Travel-Office
Hosted by WebControl GmbH