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(Wir übernehmen keine Gewähr für die Übersetzung
der heimischen Bezeichnungen) Vögel:
KA (Prosopeia personata) - Gelbbrüstiger
Moschus-Papagei
Dieser Vogel lebt nur in den Wäldern von Viti Levu. Er ist
ein großer und auffälliger Vogel,
der häufig laute Schreie ausstößt. Auf Grund
der fortschreitenden Abrodung des Regenwaldes ist
der Fortbestand dieses Vogels stark gefährdet.
BILIWI (Vitia ruficapilla) - Fijianischer Singvogel
Nur auf Fijis vier größten Inseln vorzufinden ist
dieser Vogel den Einheimischen sehr gut
bekannt, obwohl er sehr selten gesehen wird, da er sich im Dickicht
der Büsche versteckt.
Im Abaca-Village hört man öfters einmal Duette erklingen,
in denen ein Vogel eine Tonfolge
trällert und ein anderer Vogel antwortet. Traditionell wird
es als ein gutes Omen angesehen,
wenn man ihn auf dem Weg zum Jagen oder Früchtesammeln erblickt.
KIKAU (Foulehaio Carunculata) - Geflochtener Honigfresser
Auch bekannt unter Kaisau oder Kais'vau ist dieser Vogel weit verbreitet und
findet vielerorts
eine Heimat. Dies ist einer von Fijis häufigsten und auffälligsten
Vögeln. Er kündigt sich
nicht durch eindrucksvolle Farben an, vielmehr durch laut erklingende Rufe und
ist viel beschäftigt
damit, den Nektar aus Blumen zu saugen. Ein düsterer brauner Vogel, der
schwierig zu beobachten
ist, da er sich nur selten über längere Zeit am selben Fleck aufhält.
GANIVATU (Falco peregrinus) - Peregrin-Falke
Dies ist ein Symbol Abacas. Er zeichnet sich aus durch seinen äußerst
dunklen Oberkörper und
schnellen Flug mit festen Flügelschlägen. Der Ganivatu sucht bis zur
Abenddämmerung nach Nahrung,
bis er zu seinem Horst zurückkehrt, um in den Felsen zu schlafen. Dies ist
der Grund, weshalb
dieser Vogel auch "Felsenente" genannt wird (GA - Ente, NI VATU - Felsen).
Weit verbreitet und dennoch selten, vielleicht nur 100 Paare in ganz Fiji. Er
nistet auf großen
Inseln oder in Küstenklippen und ein Paar wird manchmal über dem Koroyanitu-Nationalpark
gesichtet, vorwiegend in August und September. Das EYRIE (Nest) soll sich oberhalb
des Navilawa-Dorfes befinden, aber diese Vermutung wurde noch nicht bestätigt.
TAKUBU
(Circus approximans) - Pazifischer Querfeldeinläufer
Der am besten sichtbare Beutevogel Fijis. Er ist weit verbreitet, groß und
fliegt träge herum.
Hauptsächlich fällt er auf durch seine charakteristische "V"-förmige
Silhouette. Er hält sich
meist hoch oben in den Lüften auf, oft kaum sichtbar mit blossem Auge.
Seine Akrobatik beim Jagen,
vor allem im Sturzflug, wird von schrillen Ausrufen begleitet.
KULUVOTU (Ptilinopus perousii) - Vielfarbige Fruchttaube
Eine wunderbare Waldtaube welche sich hauptsächlich von BAKA (Feigen) ernährt.
Man kann mit
ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass man sie antrifft, wenn die Feigen
am Wasserfall-Pfad
reif sind. Das farbenfrohe Männchen ist ein Juwel des fijianischen Waldes.
KO (Ptilinopus luteovirens) - Goldene Taube
Eine Taube, die in den Wäldern und dichten Büschen von Abaca oft gehört
aber nur selten gesehen
wird. Trotz seiner hellen Farbe ist das Männchen bei Sonnenschein schwer
sichtbar, am ehesten noch
im Flug.
KULA (Erythrina variegata) - Bekragter Lory
Dieser Vogel lebt in den Baumwipfeln. Er ist schillernd grün und rot und
besitzt einen schwarzen
Kopf. Kleinere Schwärme Kula-Vögel werden ab und an in Abaca schon
gesichtet. Besonders im August,
wenn die Drala-Blume blüht.
SOVAU (Gymnomyza viridis) - Riesiger Wald-Honigesser
Nur in den älteren Wäldern Viti Levus, Vanua Levus und Taveunis vorzufinden
ist dieser Vogel sehr
vorsichtig und daher nur schwer zu entdecken. Seine laute, schrillen Rufe sind
charakteristische
Klänge des Waldes und ertönen zumeist nachts.
JULE / DILIO (Pluvialis dominica fulva) - Goldener Pazifik-Regenpfeifer
Fijis häufigster Migrant aus dem Norden. Diese Vögel kommen meist in
großen Zahlen im September
an und ziehen Ende März / Anfang April wieder los. Der Jule kann regelmäßig
auf Matsch- und
Sandebenen auf allen Inseln gesehen werden und folgt häufig den Flüssen
landeinwärts.
SITI (Amandava amandava) - Roter Avadavat
Kleine Gruppen des Roten Avadavat werden häufig in den Grasebenen gefunden.
Das Brutgefieder
des Männchens ist unverwechselbar - ein dunkles Burgunderrot mit weißen
Punkten. Ausserhalb der
Brutsaison sind sowohl Männchen als auch Weibchen matt braun, ziemlich dunkel
zum Kopf hin.
SOQE (Ducula latrans) - Bellende Taube
Eine große Waldtaube, die oft auf gut sichtbaren Zweigen sitzt. Sie ist
bestens bekannt für ihre
lauten Bellrufe, die charakteristisch sind für die fijianischen Wälder.
Die bellende Taube ernährt
sich von großen Früchten wie beispielsweise Muskatnuss und der Sakiki
Palme.
VEVEWA / BEBEWA (Tyto alba) - Stalleule
Weit verbreitet aber nur nachts aktiv ernährt sich die Stalleule fast
ausschließlich von Nagetieren.
Charakteristisch ist ihr Schreien während des Fluges. |