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Fidschi-Zeit: 25.07.2008 - 02:45 Uhr « Kontakt »
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Allgemeines: An dieser Stelle möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass im gesamten Bereich des Südpazifiks, also auch auf den Fidschi Inseln, nicht der Europäische Standard vorausgesetzt werden darf. Weder, was die Unterkünfte betrifft, noch den Service, die Pünktlichkeit, etc.

Aktivitäten: Die Fidschi Inseln verfügen über eine recht ausgereifte Infrastruktur und haben an Aktivitäten eine breite Palette zu bieten. Ausführliche Informationen sowie Ausflüge im Detail finden Sie in der entsprechenden Rubrik oben im Navigationsmenü.
Mehr zum Thema Tauchen und Mountain-Biking finden Sie auf folgenden Seiten:
Ärzte & Apotheken: Sicherlich können Sie auch hier nicht das voraussetzen, was Sie von daheim kennen, aber Fidschi verfügt über gut ausgebildete Allgemeinärzte und Spezialisten. Auf der Hauptinsel Viti Levu sind die Ärzte recht zahlreich vertreten, auf den Ausseninseln etwas dünner gesät. In Suva gibt es seit einigen Jahren das „Private Hospital” - mehr dazu unter Krankenhäuser. Eine Liste der Ärzte finden Sie gleich am Anfang des Telefonbuches und wenn Sie sich in einem Hotel oder Resort aufhalten, wenden Sie sich bitte an die Rezeption. Die meisten Hotels und Resorts haben Ärzte die auf Abruf bereitstehen.

Für kleinere Wehwehchen kann man auch die Apotheken aufsuchen, die über gut ausgebildetes und sehr hilfreiches Personal verfügen. Die Erreichbarkeit der Apotheken ist, je nachdem, wo Sie sich aufhalten, recht gut und viele haben bis in die Abendstunden geöffnet. Auch sollten Sie wissen, dass es hier weitaus mehr Medikamente ohne Rezept gibt, als wir es aus Europa bzw. Deutschland kennen.
Reguläre Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag: 08:00 - 17:00 Uhr
Freitag: 08:00 - 18:00 Uhr
Samstag: 08:00 - 13:00 Uhr
Sonntag & Feiertag: 09:00 - 12:00 Uhr
Viele Apotheke haben allerdings eigene Öffnungszeiten zwischen 07:00 und 20:00 Uhr.

Notfall-Telefonnummer: 911
(Ambulanz, Feuer, Polizei)

Ausreise & Zoll: Für die Ausreise gibt es eigentlich nicht viel zu beachten. Bei einigen Fluggesellschaften ist die Departure Tax (Ausreisesteuer) bereits im Preis des Flugtickets enthalten - Informationen erhalten Sie bei Ihrem Flugvermittler oder Reisebüro. Sollte das nicht der Fall sein, so legen Sie sich gleich zu Beginn der Reise in Fidschi F$ 30,00 pro Person in Ihren Reisepass, dann haben Sie alles parat und müssen nicht noch einmal extra zum Geldautomaten. Es besteht auch die Möglichkeit mit Kreditkarte zu bezahlen, aber dann wird eine Zusatzgebühr von F$ 5,00 erhoben.
Kinder unter 12 Jahre müssen keine Ausreisesteuer bezahlen.

Was den Zoll betrifft, so sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht Muscheln kaufen, die unter Artenschutz stehen (diese werden nur leider oft angeboten mit dem fälschlichen Hinweis, dass es keinerlei Probleme bei der Ausreise geben wird) und keine unbehandelten Holzgegenstände mitnehmen. Detailinformationen erfragen Sie bitte bei der Einreise bei den Zollbeamten.
Des Weiteren sollten Sie aufgrund der Sicherheitskontrollen am Flughafen Souvenirs in Form von traditionellen Waffen, sowie scharfe und spitze Gegenstände nicht im Handgepäck mitführen, sondern in den Koffer packen. Ansonsten kann es passieren, dass Ihnen diese abgenommen werden und Sie sie nicht wieder bekommen. Verschärfte Kontrollen gelten für alle Flüge, die über die USA führen.

Autos & Verkehr: Mietwagen gibt es in vielen Variationen. Von kleinsten PKW über Allrad Fahrzeuge bis hin zu Minibussen. Für die Anmietung müssen Sie - je nach Anbieter - 21 oder 25 Jahre alt und im Besitz eines Internationalen Führerscheines sein. Bei den meisten bekommt man aber auch mit dem alten (in Deutschland grauen) Führerschein ein Fahrzeug. Verschiedene Anbieter finden Sie gleich im Ankunftsbereich am Internationalen Flughafen in Nadi und es lohnt sich, bei verschiedenen nachzufragen, da die Preise, gerade zwischen den „großen” und lokalen Anbietern, stark variieren.
Es herrscht, aufgrund ehemaliger Britischer Zugehörigkeit, Linksverkehr.
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h. In den Städten und an Dörfern vorbei sind nur 50 km/h erlaubt. Daran sollte man sich auch halten, wenn man die Urlaubskasse nicht unnötig schmälern möchte, denn hier wird an wechselnden Stellen mit Laserpistolen zur Geschwindigkeitsmessung gearbeitet und die Strafzettel für zu schnelles Fahren liegen oft jenseits von F$ 50,00.
Wie auch in Europa gilt hier RECHTS vor LINKS und sollten Sie vergessen die Parkuhr zu füttern, so kann Sie das F$ 5,00 kosten.
Sie sollten am Tage und vor allem in der Nacht auf streunende Tiere (vorzugsweise Kühe, Pferde und Hunde) achten und die „Humps” (Buckel in der Nähe von Dörfern, die zum Langsamfahren zwingen) nicht unterschätzen, diese sind teilweise sehr hoch und schlecht zu erkennen. In der Dämmerung fahren hier viele noch ohne Licht und in der Nacht wird die Sicht dadurch erschwert, dass die Scheinwerfer nicht richtig eingestellt sind und die meisten Einheimischen grundsätzlich mit Fernlicht fahren. Alte Busse sind oft so gut wie gar nicht beleuchtet und es kann passieren, dass Sie plötzlich und unerwartet einen vor sich haben. Auch sitzen oft Menschen am Straßenrand. Das ist hier so üblich.

Badestrände: Auch hier gibt es einiges zu beachten, wenn Sie Ihren Urlaub unbeschwert genießen möchten. Bei den meisten Stränden auf den größeren Inseln sollten Sie entweder Badeschlappen oder Gummischuhe tragen oder genau schauen wo Sie hintreten. Auch wenn der Sand noch so schön, weiß und pulverig aussieht, so birgt er doch oft scharfe und spitze Korallenstücke, die angespült werden. Das ist nun einmal der Lauf der Natur und Sie sollten Verletzungen vorbeugen, da Korallenschnitte häufig nur sehr schlecht verheilen.
Des Weiteren ist Oben-Ohne und Nacktbaden in Fidschi strengstens verboten.
Lassen Sie auch nicht Ihre Badetasche unbeaufsichtigt am Strand zurück - auch nicht, wenn Sie sich am Hotelstrand aufhalten. Die Strände sind hier für jeden zugänglich - sie gehören der Allgemeinheit und viele Einheimische nutzen sie als Verbindung zwischen den Dörfen und an den Wochenenden als Erholungsgebiet. In dem Trubel kann dann schon einmal schnell etwas abhanden kommen.

Banken & Währung:

Die für Urlauber wichtigen Banken sind die ANZ und Westpac Banken, da es sich um internationale Banken handelt und Sie hier Bargeld (EURO, Schweizer Franken, US$, AUS$ und NZ$) umtauschen, Travellers Schecks einlösen und mit der Kreditkarte (Master & Visa werden überall akzeptiert) abheben können.
An vielen Stellen gibt es auch Geldautomaten, an denen Sie mit der EC-Karte (vorausgesetzt es ist das MAESTRO-Zeichen darauf und Sie verfügen über eine Geheimnummer) und auch mit der Kreditkarte (mit Geheimnummer) Bargeld in Höhe von bis zu F$ 1.000,00 abheben können.
Hier in Fidschi gibt es folgende

  • Banknoten: 2 $, 5 $, 10 $, 20 $ und $ 50
  • und Münzen: 1 c, 2 c, 5 c, 10 c, 20 c, 50 c, 1 $
Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag: 09:30 - 15:00 Uhr
Freitag: 09:30 Uhr - 16:00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen sind die Banken geschlossen. Geldautomaten (ANZ) finden Sie in: Nadi, Nadi Flughafen, Suva, Sigatoka, Lautoka, Ba, Tavua, Pacific Harbour, Labasa und Savusavu.
Kreditkartenakzeptanz: s. Kreditkarten

Die Währung ist der Fidschi-Dollar und entspricht grob 0,50 €.
Für genaue, tagesaktuelle Umrechnungen nutzen Sie bitte unseren: Währungsrechner

Botschaften: Eine Deutsche Botschaft gibt es in Fidschi nicht, nur einen Deutschen Honorarkonsul:

Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
Herr David Vaughan Aidney
(Direktor der Fa. Williams & Gosling LTD)
P.O. Box 79, 80-82 Harris Road
Suva - Fiji Islands
Telefon: +679 / 331 2633 - Fax: +679 /330 0367
E-mail: davea@wgfiji.com.fj
* Mr. Aidney spricht kein Deutsch

Zuständig ist die Deutsche Botschaft in Wellington:
Deutsche Botschaft NZ
Embassy of the Federal Republic of Germany
90/92 Hobson Street
P.O. Box 1687
Thordon, Wellington
New Zealand
Telefon: +64 / 4 / 473 6063
Fax: +64 / 4 / 473 6069
E-mail: German.Embassy@iconz.co.nz
Internet:
www.wellington.diplo.de


Busse: Sie sollten es sich auf keinen Fall entgehen lassen, einmal mit einem öffentlichen Bus zu fahren - es ist interessant und der Kontakt zu Einheimischen ist inklusive. Nicht selten wird man von Mitfahrenden in ein Dorf eingeladen.
Bei den Bussen gibt es 3 verschiedene Kategorien mit unterschiedlichen Preisen:
  1. Die lokalen Busse mit offenen Fenstern (die natürliche Art der Klimaanlage) und Holzsitzen sind die günstigste Möglichkeit und bieten einen Service, der zum Teil in die entlegensten Dörfer führt.
    Diese Busse fahren nicht unbedingt pünktlich und halten auf Handzeichen auch abseits der Bushaltestellen. Wenn es regnet nicht unbedingt empfehlenswert.

  2. Die Express Busse halten dagegen nur in Städten in der Nähe der Märkte und an Dörfern an den dafür vorgesehenen Haltestellen und fahren nach Fahrplan - was aber nicht absolute Pünktlichkeit verspricht. Es ist ratsam etwa 10 Min. vor Abfahrt an der Haltestelle zu sein. Diese Busse verfügen über Fenster und auch über gepolsterte Sitze, was die Fahrt auf einigen Strecken dann schon erleichtert.

  3. Die Touristen Busse (mit Klimaanlage) bringen einen am schnellsten über die Insel. Sie verkehren zwei Mal täglich zwischen Suva und Nadi entlang der Coral Coast. In der Regel halten Sie nur an Hotels und Resorts.

Dorfbesuch: Bei einem Dorfbesuch sollte man schon die traditionellen Sitten und Gebräuche respektieren - deshalb hier ein typisches Dorfprotokoll (Regeln, die zu beachten sind):
  • Hüte, Mützen und Sonnenbrillen sollten nicht getragen werden, denn sie deuten Nichtachtung des Chiefs (Dorfoberhauptes) an.
  • Innerhalb von Gebäuden (Bures, Kirchen etc.) werden keine Schuhe getragen. Diese zieht man unaufgefordert vor der Türe aus und stellt sie beiseite.
  • Frauen müssen die Knie und die Schultern bedeckt haben und es zeugt von Respekt, wenn die Männer es ihnen gleich tun. Mit einem Sulu (eine Art Wickelrock) und einem T-Shirt ist man immer richtig gekleidet. Falls man einen Ausflug in kurzen Hosen und Träger-Top vorzieht, sollte man für den Dorfbesuch einen Sulu und ein T-Shirt einpacken (viele Veranstalter stellen Sulus für die Besuche bereit), damit man dem Dorf seinen Respekt erweisen kann.
  • In traditionellen Dörfern tragen die Frauen ihr Haar offen und Sie sollten es ihnen gleich tun.
  • Vermeiden Sie es den Kopf eines Einheimischen zu berühren. Es wird als Beleidigung betrachtet.
  • Üblich ist es, bei einem Dorfbesuch ein Sevusevu (Gastgeschenk) in Form einer Kavawurzel mit zubringen. Diese wird dann in einer Art Mörser zu Pulver gestampft, auf eine besondere Art und Weise mit Wasser vermischt und dann mit den Gästen aus einem Bilo (halbe Kokosnuss-Schale) getrunken. Kavawurzeln können Sie auf den einheimischen Märkten kaufen. Meist werden sie mit Bindfäden zusammen gehalten, auf Wunsch packt man sie Ihnen aber auch ein. Eine Wurzel in der Größe von etwa 500 g (ca. 15 - 20 F$) ist üblich. Im Dorf herumzulaufen, bevor das Sevusevu übergeben und angenommen wurde, ist nicht akzeptabel.
  • Bei Ankunft im Dorf werden Sie in der Regel zur Kavazeremonie eingeladen und gefragt, ob Sie auch davon trinken. Üblich ist es, eine volle Schale in einem Zug zu trinken. Das Bilo wird Ihnen mit beiden Händen gereicht und Sie sollten es auch mit beiden Händen entgegen nehmen. Bevor Sie die Schale annehmen müssen Sie einmal in die Hände klatschen und nach der Rückgabe dann dreimal.
  • Man sitzt auf dem Fußboden. Die Männer im Schneidersitz und die Frauen mit den Knien zur Seite angewinkelt. Es ist unhöflich, mit nach vorne ausgestreckten Beinen zu sitzen.
  • Seien Sie vorsichtig mit dem Aussprechen von Lob. Wenn Sie etwas zu sehr bewundern, dann fühlt sich der Besitzer dazu verpflichtet, es Ihnen zu geben.
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