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| SUVA
- die HTavuni
Hill Fort: |
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Die Festung von Tavuni hat eine besondere Geschichte. Sie
wurde von einem tongaischen Häuptling errichtet, Maile Latemai, der Tonga
verließ, um einem Disput in der zu der Zeit regierenden Tui Pelehaki Familie
zu entkommen. Er segelte mitsamt Priestern, Kriegern, Fischern und Handwerkern
nach Fiji und nach diversen Stops auf seinem Weg, an denen einige seiner
Leute zurück
blieben, erreichte er schließlich diesen Ort. Hier schloß er Frieden
mit ansässigen Stämmen und bekam Land zugesprochen, das noch heute von seinen
Nachkommen kultiviert wird.
Die wundervolle Aussicht über das Sigatoka Valley (hier auch
Salatschüssel genannt) ist selbstverständlich inklusive. |
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| Die Kai Colo Kriege (1875-76) waren die
letzten größeren Auseinandersetzungen, die es zwischen fidschianischen
Stämmen gab. Sie entsprangen den Unzufriedenheiten der Kai Colo, der Leute aus
dem Inland Viti Levus, denen keine Beachtung geschenkt wurde, als es um die Urkunde
zur Loslösung von Großbritannien im Jahr 1874 ging. Es wurde davon ausgegangen,
dass sie das neue Regime schon
akzeptieren würden und auch die neue Glaubensrichtung, wegen welcher
sie alte Überzeugungen und Verhaltensweisen über Bord werfen sollten. Eine Masern-Epidemie
im Jahr 1875, welche etwa ein Viertel der
fidschianischen Bevölkerung ausrottete wurde von den Kai Colo als Maßnahme der
Kolonialregierung
in Zusammenschluß mit ihren Erzfeinden, den
Küstenvölkern, angesehen, um sie auszurotten. Die eingeführte Glaubensrichtung
wurde verworfen, die Bergbewohner kehrten zu ihren
traditionellen Göttern zurück und Stammesfeindseligkeiten wurden neu erweckt.
Die Kolonialregierung unter Sir Arthur Gordon interpretierte dies als einen Aufstand
und eine Truppe aus über 1000 einheimischen
Männern wurde unter dem Nadriga Häuptling Ratu Luki zusammengestellt, um die
Kai Colo zu besänftigen. Die Truppen marschierten talaufwärts
und zerstörten alle größeren Festungen. Alle Häuptlinge, die im Zuge dieses Einzugs
involviert wurden wurden gehängt, in Gefangenschaft genommen oder in andere Teile
Fidschis verbannt. Im Jahr 1876, unter der
Herrschaft des Noitoga Häuptlings Kunatuni, wurde Tavuni gestürmt und von Regierungstruppen
zerstört. Kunatuni erlag später den Kriegswunden,
die er bei der Zerstörung des Forts erlitt. |
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Tavuni ist ein Projekt zum Erhalt des fidschianischen Kulturerbes
und wird vom Tourism Council des
Südpazifiks gesponsort.
Innerhalb der Festung kann neben einer traditionellen Erdofen-Kochstelle auch
das ehemalige Haus des Häuptlings besichtigt werden, wo auch Versammlungen abgehalten
wurden, sowie seine Grabstätte, das Tempelhaus, die Folterstelle, der Schutzwall,
Graben und Damm, Ausgrabungen von antiken Tonscherben und von einem Aussichtspunkt
kann das gesamte Fort überblickt werden. Im Eingangsbereich des Reception-Bure
ist auf einer Schautafel nochmals alles dargestellt. |
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