Tag 1:
Erst mal heißt es, alle Leute in und um Nadi einzusammeln. Beliebte
Unterkünfte sind hier beispielsweise das „Nadi Bay Hotel“ oder
das „Travellers Beach Resort“. Ist die Mannschaft dann komplett
kann es mit der „Feejee Experience“ losgehen! Ihr bekommt
die wichtigsten Infos zu Land und Leuten und könnt Euch bei einem
kurzen Stop in „downtown Nadi“ mit den nötigsten Dingen
eindecken. Wer möchte kann mit den Guides auf den Fruchtmarkt kommen
und dort die wichtigsten Bestandteile für das Mittagessen besorgen.
Alles
erledigt? Dann geht es an die Coral Coast, also in den Süden
der Hauptinsel. Erlebt den Unterschied der Touristenmetropole Nadi mit
seinen Fünf-Sterne-Hotels im Gegensatz zu den kleinen Dörfern
entlang der Straße umgeben von Zuckerrohrfeldern...
Nach etwa einer Stunde Fahrt wird Halt gemacht
an einem der schönsten
Strände Fidschis. Es heißt auch, dies
sei einer der Top 10 Strände weltweit .... Natadola Beach! Hier ist es Euch selbst überlassen,
ob Ihr ein Volleyball-Match startet, ob Ihr Euch mit einem Bodyboard
in die Wellen stürzt oder einfach nur faul in der Sonne bratet ...
Ihr könnt auch ein paar handgefertigte Schmuckstücke der Frauen
aus dem benachbarten Dorf erstehen oder den Strand entlang Reiten. Ganz
wie Ihr wollt! Aber Achtung – nicht das Barbecue-Lunch (nur bei
ausreichender Nachfrage) „verschwitzen“ oder die Abfahrt
des Busses ...
Solltet Ihr Euch
für einen Aufenthalt auf „Robinson
Crusoe Island” entscheiden, dann werdet Ihr kurz vor Erreichen
des Natadola Beach an einem kleinen Steg abgesetzt bzw. wieder abgeholt.
So
weit so gut, das war die Seite Fidschis, die eigentlich jeder kennt:
Sonne, Strand und Meer! Aber es gibt noch so
viel anderes zu sehen und
auch zu erleben ... beispielsweise die Kultur der Fidschianer und wo
könnte man dies besser, als bei einem Dorfbesuch. Bindet Eure „Sulus“ um,
lasst Euch einen „Salusalu“ umhängen, nehmt ein kleines
Kind an die Hand und lasst Euch durch Malo-Malo führen ...
Weiter
geht es anschließend mit ein wenig Abenteuer, dem dritten
Schwerpunkt Eurer Fidschi-Rundreise neben Sonne & Sand und Kultur
... Schon mal von den „Sigatoka Sanddunes“ gehört? Was
sagt Ihr dazu, Euch mit dem Kopf voraus eine riesige Sanddüne hinab
zu stürzen? Oben gibt’s noch eine
kurze Anweisung, dann heißt es festhalten, Augen zu machen und
im richtigen Moment bremsen ... eines sei versprochen: jede Menge FUN!!!
Ja und wo Ihr
auch davon ausgehen könnt
ist, dass Ihr den Sand überall haben werdet. Da ist es am besten,
einfach so wie Ihr seid in den Pool des „Crows Nest“ zu springen
und evtl. die letzten Energien beim Wasserball zu verbrauchen.
Wer am
Strand die Möglichkeit verpasst hat ein Souvenir zu erstehen,
der kann sich hier zeigen lassen, wie kleine Töpfer-Kunstwerke erzeugt
werden und das ein oder andere Meisterstück erwerben …
Bei
so viel Aktivität kommt natürlich Hunger auf … Und
falls Ihr bisher noch nicht das heimische Bier oder den ein oder anderen
Cocktail probiert habt,
dann könnt Ihr dies nun nachholen und den Abend ganz gemütlich
ausklingen lassen.
Tag 2:
Gut geschlafen und ausreichend gefrühstückt? Ihr werdet die angesammelten
Energien brauchen ... wer sich noch ein wenig ausrüsten und aufladen
will, der bekommt in Pacific Harbour, aber vor allem in Navua die Möglichkeit
Obst vom Markt, Brot und nicht zu vergessen Getränke zu kaufen! Auch
sind hoffentlich die Batterien Eurer Kamera geladen! Wir empfehlen, gute
aber nicht gerade die
teuersten Schuhe und Klamotten anzuziehen und schon mal trockene Kleidung
und ein Handtuch im Bus bereit zu legen ...
In kleinen Transportern geht es in die Highlands Viti Levus.
Vorsicht, festhalten, denn teilweise wird die Fahrt ganz schön rumpelig!
Dort angekommen geht es etwa zwei Stunden lang durch das wahre Herzen Fidschis
durch tropischen Regenwald. Solltet Ihr
an einem Regentag unterwegs sein, so macht Euch auf rutschige Pfade gefasst!
Aber auch bei Sonnenschein werdet Ihr triefend nass zurückkommen,
denn ab der Hälfte etwa heißt es „ab in den Bach“,
denn da führt der Weg entlang. Aber keine Angst, es gibt’s keine
Krokodile oder Wasserschlangen ...
Ein paar Eindrücke als Vorgeschmack:
Die Mühe lohnt sich, denn es macht definitiv Spaß und
nach steilem Abstieg habt Ihr den Navua River erreicht und könnt Euch
mit einer Schwimmweste versehen ganz gemütlich in einen Gummireifen
legen und flussabwärts treiben. Wer die Kurve kriegt kann noch einen
Abstecher zum Wasserfall machen und sich von oben in die Fluten stürzen
... Wer zu erschöpft ist kann aber auch einfach nur die vielen anderen
Wasserfälle bewundern, die sich hinter jeder Kurve neu abzeichnen.
Spätestens nun seid Ihr klitschnass, aber macht nichts, denn das
Boot bringt Euch in Windeseile zurück zum Bus. Letzte Eindrücke
sammeln, dann ganz schnell umziehen und evtl. noch eine Tasse Tee oder
ein Keks
vor den Umkleidekabinen zu sich nehmen um wieder zu Kräften zu kommen
...
Die restliche Busfahrt könnt Ihr Euch ausruhen. Auch
in der Hauptstadt Suva angekommen könnt Ihr im Vorbeifahren Bilder
einsaugen. Nur wer noch zur Bank muss, der sollte kurz aufstehen ...
Ansonsten geht es direkt in die ausgewählte Unterkunft (vorzugsweise „Colonial
Lodge“ oder „Peninsula International Hotel“), duschen
und fertig machen für den Abend. Da ist „Nightlife Suva“ angesagt!
Habt Ihr Euch immer schon gefragt, wie wohl die Südsee-Insulaner Party
feiern? Im „Bad Dog Cafe“ könnt Ihr Euch stärken
und anschließend im Club mit den Einheimischen
tanzen ... Wer nach so viel Schlammwasser vom Nachmittag noch nicht genug
hat, der kann „Mudwater“ aus der Flasche probieren ... und
zu fortgeschrittener Stunde total geschafft ins Bett fallen! Für diejenigen,
die bis 1 Uhr aushalten ist das Taxi zurück ins Hotel sogar gratis
...
Wer mag kann in Suva auch einen längeren Aufenthalt einlegen und
erst mit dem nächsten oder übernächsten Bus wieder abfahren.
Für einen kurzen Stop empfehlen sich ein Besuch im Museum oder dergleichen.
Wer noch mehr Zeit hat kann von hier aus einen Ausflug nach Ovalau in
die ehemalige Hauptstadt Levuka oder zur zweitgrößten Insel
Vanua Levu und nach Taveuni machen.
Tag 3:
Kopfweh? Nicht so schlimm, Ihr werdet noch ein wenig geschont und könnt
ganz gemütlich den Kopf an die Scheibe lehnen und die Landschaft genießen.
Es geht durch Fidschis Farmgebiet und Ihr werdet staunen, wie viele Kühe
es in Fidschi gibt ...
In Korovou solltet Ihr nochmals Eure Vorräte aufstocken, denn im nördlichen
Gebiet der Hauptinsel lässt sich das Leitungswasser nicht trinken
und je nachdem wo Ihr wohnt müsst Ihr Euch auch selbst versorgen.
Außerdem ist mittlerweile der Kater hoffentlich verflogen, denn ab
sofort geht es auf ungeteerter Straße weiter. Die Landschaft bleibt
weiterhin saftig grün und üppig ...
Je nachdem, an was für einem Wochentag Ihr im Bus sitzt bzw. wenn
nicht gerade Ferien sind heißt der nächste Stop: Schulbesuch!
Nein, Ihr müsst nicht die Schulbank drücken, aber Ihr könnt
mit den Kindern Erfahrungen austauschen und generell die Unterschiede
zwischen den Kulturen kennen lernen.
Weiter geht es vorbei an kleineren Dörfern, in einem solchen mit
dem Namen Nakoroloaloa wird Halt gemacht. Wieder gilt es, die „Sulus“ umzubinden
und dieses Mal heißt
es auch, das „Sevusevu“ nicht zu vergessen, denn sonst könnte
Euch der Zutritt zum Dorf verweigert werden. Aber alles halb so schlimm – einfach
den Anweisungen der Guides folgen ...
Nehmt teil an der traditionellen, landestypischen Kava-Zeremonie und an
anschließendem Tanz und Gesang, dem sogenannten „Meke“.
Eine wiederum neue Seite Fidschis, die hautnah miterlebt werden sollte!
Zur Info: Kava sieht aus, wie die
diversen Varianten des „Mudwater“, die Ihr am Tag zuvor kennen
gelernt habt, nur dass der Geschmack wiederum ganz anders ist ...
Wer noch länger bleiben und noch tiefere Einblicke in die Lebensweise
der Dorfbewohner werfen möchte, dem sei gesagt, dass ein Aufenthalt
im Dorf jederzeit ohne weiteres möglich ist. Ihr könnt
im Alltag mithelfen und auch die nahe gelegene, dreistöckige
Höhle erforschen ... wirklich abgeschieden vom Rest der Welt
und von anderen Touristen. Ein paar Tage später nimmt Euch der
nächste Bus wieder mit.
Bei der Abfahrt im Dorf wird es ein wenig eng im Bus, denn
ein paar Jungs kommen mit. Sie helfen Euch, auf einem „Bilibili“ den
Fluss entlang zu fahren. Ihr könnt Euch auch selbst daran versuchen,
dieses Floss durchs Wasser zu steuern oder am Ufer Ball spielen, ... Wenn
die Hupe ertönt solltet Ihr Euch allerdings schnell ein geeignetes
Floss suchen, denn dann beginnt das Wettrennen zurück ... Kleiner
Tipp: die langen Bilibilis sind die schnelleren ...
Auch hier empfiehlt
es sich wieder, ein Handtuch in der Nähe zu
haben. Wobei – schon bald heißt es erneut „ab ins kühle
Nass“! Aber erst geht es noch über den „Banana Highway“ weiter
in den Norden, durch Reisfelder, ...
An der Ellington Wharf in Rakiraki angekommen können sich diejenigen,
die keine Reservebatterien mehr haben ins Boot setzen, nach ca. 20 Minuten
bereits ein Nachtlager aussuchen und sich die Zeit beliebig vertreiben,
bis der Rest ankommt. Für den heißt es nämlich in einem
Kayak etwa 1 Stunde lang zur Insel Nananu-I-Ra zu paddeln und nochmals
alles zu geben, während die Sonne am Horizont untergeht...
Alle wieder
vereint gibt es zum Ausklang ein „All you can eat“-Buffet.
Wer weiß, vielleicht besteht auch genügend Interesse für
ein Lagerfeuer? Schließlich ist dies der letzte Abend der Vier-Tages-Tour...
Auch
hier auf der Insel besteht wieder die Möglichkeit, länger
zu bleiben. Nananu-I-Ra eignet sich bestens zum Schnorcheln, Tauchen,
Kokosnuss-Schnitzen und allem möglichen anderen, was man eben so
auf einer Insel macht ...
Zur Auswahl stehen die „Nananu Lodge“ für wahre Backpacker
oder Campfreunde, denn hier gilt, sobald der Bus weg ist, Selbstversorgung.
Oder aber die „McDonalds Beach Cottages“, bei denen ein kleines
Strand-Restaurant mit dabei ist.
Tag 4:
Wie Ihr den Tagesanfang gestaltet, ob mit Ausschlafen oder einem morgendlichen
Schwimmen im Meer sei Euch überlassen – nur solltet Ihr gegen
10 bereit sein für die Boots-Überfahrt zurück zur Hauptinsel.
Dort wartet der Bus schon und bringt Euch zurück in Richtung Nadi.
Die Orte Rakiraki und Tavua werden nur passiert, ein kurzer Stop wird lediglich
eingelegt bei „Udre Udre’s“ Grab. Wer das war? Wir wollen
doch nicht alles verraten ...
Diese Gegend Fidschis, die nun durchquert
wird, ist die Heimat vieler Inder. Eure Guides werden Euch
einiges über diese Kultur erzählen ... „ursprünglich
kamen die Inder nach Fidschi, um auf den Zuckerrohrplantagen zu arbeiten“ ...
auch heute könnt Ihr noch viele Inder bei dieser Tätigkeit
beobachten.
Wollt Ihr ein Mal ein echt indisches Curry probieren? Dann
ist dies Eure Chance beim Lunch-Stop in Ba. Lasst Euch
aber nicht täuschen: die Preise sind klein, aber die Portionen riesig!
Weiter geht es nach Lautoka und vorbei an der größten Zuckermühle Fidschis.
Letzte Chance zum Souvenir-Shopping, bevor Ihr wieder im Bus sitzt. Zur
einen Seite zeichnen sich nun immer wieder die Inseln der Mamanuca-Gruppe
ab, zur anderen Seite zieht sich die Bergkette mit dem „Schlafenden
Riesen“ mittendrin.
Letzter Stop wird eingelegt zu Füssen des Riesen in den „Hot
Pools“. Wer den falschen Tümpel aussucht sitzt allerdings nicht
wie in einer Badewanne, sondern in einem Kochtopf, also Vorsicht! (Wie
war das mit Kannibalismus in Fidschi !?!)
Ja und schon sind die vier Tage
Fidschi-Rundtour vorbei. Der Bus liefert Euch in der Stadt ab wo Ihr möchtet, dann kann die nächste
Etappe Eures Urlaubs beginnen. Sei dies ein Abstecher in die Mamanuca-
oder die Yasawa-Inselgruppe, zur Partyinsel „Beachcomber“ oder
zu einer anderen Insel. Wenn Ihr uns Eure Wünsche sagt, dann sind
wir Euch auch hier gerne wieder bei der weiteren Planung behilflich.
Wie schon gesagt, es muss nicht bei diesem 4-Tages Trip bleiben ... Wir
haben noch einen Abstecher nach Ovalau und Vanua Levu (mit der Fähre Adi
Savusavu) gemacht. Wer die Fähre wählt, sollte diese Abstecher in die Mitte
seiner Reise legen, da die Fahrpläne nicht immer pünktlich eingehalten
werden. Werden lokale Flüge im Vorfeld gebucht (weil Hinweg mit der Fähre
und Rückweg mit dem Flieger) sollte man auch besser 1 oder 2 Tage mehr
einkalkulieren. Im Anschluss passt dann ein Insel Hopping mit Awesome Adventures
... auch hier gibt es Pässe für die Schiffstransfers und teilweise sogar
schon mit Übernachtungen. Wie gesagt, wir stellen Euch gerne ein individuelles
Reisepaket zusammen, wenn Ihr 14 - 21 Tage Zeit haben und Fidschi so
richtig kennen
lernen möchten.