Sigatoka Sandünen (Nationalpark)

Der Text ist der Originalbroschüre des National Trust of Fiji entnommen.

Der Sigatoka Sanddünen Nationalpark

Im Juli 1989 wurden die Sanddünen in Sigatoka zum ersten Nationalpark in Fidschi und ihre Verwaltung übergab sie dem National Trust von Fidschi.

Die Dünen sind ein einmaliges nationales Merkmal Fidschis. Sie bilden eine Gegend von ausgesprochener natürlicher Schönheit, die 650 Hektar umgibt und eine Kombination interessanter Charakteristiken anbietet.

Der Nationalpark ist für Fidschi als pädagogische Einrichtung und zur Freizeitgestaltung von Wichtigkeit. Es ist der erste Meilenstein in Sachen Führung und Antrieb der Erhaltung Fidschis Umwelt.

Die Dünen umfassen ein empfindliches Ökosystem, welches in Fidschi und im gesamten pazifischen Bereich noch einmalig ist. Es ist ein Gebiet auf das Fidschi wirklich stolz ist und auch sein kann.

Menschliche Geschichte der Dünen

Archäologisch wurde auf dem Ost Ende der Dünen ein einmaliges Beispiel alter fidschianischer Zivilisation enthüllt. Anfangs wurden mehrere Skelette, die von um BC bis 240 AD datierten, gesammelt. Diese Skelette bilden nur einen kleinen Teil eines beträchtlichen Grab-Komplexes.

Über 50 individuelle Überreste sind als Teil des andauernden archäologischen Programms ausgeschachtet worden. In den Sigatoka Sanddünen sind auch alte Artefakte gefunden worden, die dem Prozeß der Erosion standgehalten haben und die Funde nehmen zu.

Von diesen Artefakten wird gesagt, daß es sich um Überreste von Töpferwaren aus der Lapita Zeit handelt und Anhaltspunkte zu dem Ursprung der Bewohner Fidschis gibt.

Ökologische Merkmale der Dünen

Das Parkgebiet hat einen einheimischen Wald (Casuarina und Pandanus) in der Nähe der Küste und ein wieder aufgeforstetes Gebiet landeinwärts.

Es gibt krautartige Pflanzengruppen und der größte Dünenkomplex in der pazifischen Inselwelt führt zum Meer hinunter an einen energiereichen zersausten (Natur-)Strand. das umliegende Meer hat kein zerklüftetes Riff.

Das West Ende des Parks ist wichtig, weil es ein Beispiel eines typischen fidschianischen Strandwaldes wiedergibt. Es gibt 165 verschiedene Pflanzenspezies, die dort wachsen. Ebenso beherbergt der Park eine kleine Anzahl von Reptilien und Wandervögeln.

Das Durchwandern der Dünen

Die Dünen sind in ihrer natürlichen Schönheit einmalig, und sind schon lange, sowohl für die Einheimischen als auch für die Leute aus Übersee ein Anziehungspunkt gewesen.

Um den Fortbestand dieses Gebietes zu wahren und zu leiten, und um den Besuchern den maximalen Nutzen des Parks zu geben, hat das National Trust ein Informations-Zentrum aufgebaut und es gibt zwei Ranger, die Touren durch den Park führen, Ihnen alles erklären und Ihre Fragen beantworten. Für diesen Zweck sind spezielle Fußwege konstruiert worden, so daß die Dünen nicht zerstört werden.

Besuch des Parks

Am Westende des Parks findet sich ein mittlerweile selten gewordenes aber typisches Beispiel natürlichen, fijianischen Strandwaldes. Auch eine kleine Population an Reptilienarten kann hier angetroffen werden.

Um diese Einzigartigkeit bewahren zu können, dennoch den Besuchern aber die wahre Kulisse darzubieten, wurde ein Information Centre eingerichtet. Zwei Aufseher führen Sie entlang kleiner Pfade durch die fabelhafte Gegend.

Touristen kommen normalerweise mit dem Bus und einer Reiseleitung an, aber jeder, den es interessiert, kann den Park besuchen, auch ohne Führung. Man sollte sich allerdings vorher bei einem der Ranger oder im Informations-Zentrum über die Pflichten eines Besuches im Park informieren.

Das Eintrittsgeld beträgt F$ 5 (Stand 01/04) pro Person und wird für die Erhaltung des Nationalparks genutzt. Günstigere Preise gibt für Studenten und Familien, während die Mitglieder des National Trust kostenlos den Park besuchen dürfen.

Weitere Informationen erhalten Sie jederzeit am Eingang oder im National Trust Office in Suva.

Während der Mittagshitze sollten Sie die Dünen meiden, weil man schnell seinem Kreislauf zuviel zumutet … der Sand reflektiert die Hitze der Sonne und man kann sich auch leicht die Fußsohlen verbrennen (barfuß läuft es sich am besten …)

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