Nach
der medizinischen Untersuchung, ist sicherlich die richtige Tauchausrüstung
das Wichtigste.
SCUBA-Diving = Self-Contained Underwater Breathing Apparatus
(Unterwasseratemgerät, welches keine Luftversorgung von der Oberfläche benötigt)
Kommen wir zunächst zur medizinischen
Untersuchung:
Hier gilt für Taucher, die schon
länger nicht mehr unter Wasser waren und für Anfänger
das Gleiche - ein kompletter ärztlicher Check, sowie ein Besuch
beim Hals-Nasen- und Ohren Arzt (Druckausgleich etc.) sind unbedingt
nötig, um eine sog. Tauchfähigkeitsbescheinigung zu
bekommen. Diese wird bei Anmeldung von Kursen und vor Antritt
des ersten
Tauchganges bei jeder gewissenhaften Tauchbasis verlangt.
Aber man sollte es auch für sich persönlich auf jeden Fall so halten,
um Gefahren und Problemen, mit eventuell gesundheitlichen Folgeschäden,
aus dem Weg zu gehen.
Und nun zur Ausrüstung, denn ohne
die geht es nun einmal nicht:
Und dazu gehören, wie schon beim Schnorcheln
erwähnt: die Taucherbrille (Maske), der Schnorchel und die Flossen
(mit Booties/Tauchschuhen).
Das reicht auch schon fast für einen Anfänger, nur die Tauchhandschuhe
fehlen noch.
Bei allen genannten Ausrüstungsteilen ist die Paßform sehr wichtig.
Deshalb sollte man sich überlegen, ob man sich diese Grundausstattung zulegt.
Einen Tauchanzug, das Jacket (Tarierweste, BCD), den Tauchcomputer etc., muß ein
Anfänger nicht gleich dabei haben. Das bekommt man bei einem Tauchkurs von
der Basis gestellt
- für Tauchgänge kann man diese Utensilien gegen Gebühr ausleihen.
(ACHTUNG: bei
sehr kleinen - oder Übergrößen kann es zu Problemen kommen)
Wenn man dann wirklich Gefallen am Tauchen findet, kann man sich alles andere
nach und nach zulegen.
Lassen Sie sich in einschlägigen Fachgeschäften beraten und nehmen
Sie am besten einen Bekannten mit, der sich auskennt. Es kommt dabei weniger
auf die Optik,
als auf die Funktionalität an.
Vergleichen Sie die Preise verschiedener Anbieter in unterschiedlichen Geschäften
- Sie können sicher sparen. Ein guter Fachhändler stellt zusammen mit
Ihnen Ihre
Ausrüstung zusammen. Auskünfte zur Pflege und Wartung der Geräte
gibt es in der Regel gratis dazu. Falls nicht - fragen Sie - denn das Ganze ist
nicht billig und sollte schon von längerer Dauer sein.
Zum Thema Flossen finden
Sie bereits Hinweise unter Schnorcheln.
Noch wichtiger ist die Taucherbrille
/ Maske, denn wenn die nicht paßt, verpassen Sie so einiges.
- Kauftip: Sieprobieren
die Maske ohne das Maskenband auf, und saugen durch die Nase
Luft an. Ja länger die Maske dann auf dem Gesicht "kleben" bleibt,
desto besser ist in der Regel die Passform. Sollte sich dann
hinterher herausstellen, daß doch Wasser eintritt, prüfen
Sie bitte:
ob sich eventuell Haare zwischen Maske
und Haut befinden
die Dichtlippe an irgendeiner
Stelle eingeklappt ist
vielleicht das Mundstück
eine Wölbung verursacht
und sollten Sie Bartträger
sein, dann suchen Sie dort nach der Ursache
Wenn die Maske beschlägt, ist das einfachste
Mittel: Reinspucken, Ausspülen und schon hat man wieder freie Sicht.
Es gibt aber auch im
Tauchshop verschiedene Mittelchen dagegen.
Und nun zum Schnorchel, dessen Passform mindestens genauso wichtig
ist wie die der Maske - wenn es drückt oder kneift, wird nämlich nichts
aus dem Schnorchel- oder Tauchvergnügen:
Für diesen gibt es sogar eine DIN-Norm, was sich aber nicht auf die
Größe des Mundstücks etc., sondern lediglich auf die "Bauform" (Durchmesser
& Länge) auswirkt. In der Regel wird der Schnorchel am Maskenband befestigt,
so sollte der Befestigungklipp leicht zu handhaben sein. Dann gibt
es Schnorchel mit einer sog. Wasserfalle, die das Eindringen von Wasser
verhindert, die für Anfänger sicher geeignet sind, denn mit zuviel
Salzwasser im Mund, gibt man doch recht schnell auf. Auch die Ausblasventile
sind von Vorteil, da man das eingedrungene Wasser einfacher und schneller
wieder rausbekommt. Bei der Größe des Mundstücks sollten Sie besonders
aufpassen - wenn Sie nicht sicher sind, lieber ein kleineres wählen.